Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Genfer wählen heute neue Regierung und neues Kantonsparlament



Die Genfer Stimmberechtigten wählen heute eine neue Regierung und ein neues Kantonsparlament. Bei der Regierung wackeln mehrere Sitze. Bei den Grossratswahlen zittern die Pol-Parteien ganz links und rechts.

Bei der Regierung gelten vor allem die Sitze von Anne Emery-Torracinta (SP), der einzigen Frau in der Exekutive, und von Luc Barthassat (CVP) als gefährdet. Die Sozialdemokratin wurde für ihr zögerliches Handeln in der Affäre Ramadan kritisiert. Barthassat erhielt keine guten Noten für seine Verkehrspolitik.

Das beste Resultat erzielen dürfte Pierre Maudet (FDP), der mit seiner Bundesratskandidatur in der ganzen Schweiz bekannt wurde. Klar wiedergewählt wird voraussichtlich auch MCG-Regierungsrat Mauro Poggia. Ebenfalls zur Wiederwahl an treten Antonio Hodgers (Grüne) und Serge Dal Busco (CVP).

ARCHIV - ZUR WAHL DES GENFER SICHERHEITSDIREKTORS PIERRE MAUDET ZUM PRAESIDENTEN DER KONFERENZ DER KANTONALEN JUSTIZ- UND POLIZEIDIREKTORINNEN UND –DIREKTOREN (KKJPD) STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Pierre Maudet, conseiller d'Etat genevois en charge du departement de la securite et de l'economie (DSE), s'exprime lors d'une conference de presse sur l'inauguration de la centrale de regulation du trafic (CRT), ce lundi 18 decembre 2017 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Pierre Maudet, FDP. Bild: KEYSTONE

Angesichts der hohen Anzahl von 31 Kandidaten dürften die meisten der sieben Sitze in der Genfer Regierung erst im zweiten Wahlgang vom 6. Mai besetzt werden. Spannung verspricht die Wahl für den Grossen Rat.

Die Bürgerbewegung Mouvement citoyens genevois (MCG) verlor durch interne Querelen 5 der 20 Sitze, die sie 2013 gewonnen hatte. Der Mitgründer Eric Stauffer gründete im Vorfeld der diesjährigen Wahlen die Konkurrenz-Bewegung «Genève en Marche» (GEM).

Hohe Hürde für alternative Linke

Der GEM werden zwar keine Chancen auf den Einzug ins Kantonsparlament eingeräumt, sie könnte dem MCG aber empfindlich schaden. Profitieren davon würde voraussichtlich die SVP.

Fatal ausgehen könnte auch die Spaltung bei der alternativen Linken, die bisher unter dem Bündnis «Ensemble à Gauche» (EAG) vereint waren. Zwei der neun Grossräte treten mit einer eigenen Liste an.

Beide Formationen könnten am Quorum von 7 Prozent scheitern und wie 2005 und 2009 den Einzug in den Grossen Rat nicht mehr schaffen. Die ersten Wahlresultate werden am Mittag erwartet. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Kreml-Sprecher nennt Nawalny beim Namen – zum ersten Mal

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Bundesrat verhängt Quarantänepflicht für Regionen in Nachbarländern – das musst du wissen

Der Bundesrat hat am Freitag neue Regeln zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in der Schweiz erlassen. Neu kann der Bund auch nur für gewisse Regionen aus unseren Nachbarländern Frankreich, Deutschland, Liechtenstein, Österreich und Italien eine Quarantänepflicht von zehn Tagen verhängen.

Das musst du als Grenzgänger oder Reisender jetzt dazu wissen:

in Frankreich verbreitet sich das Coronavirus in jüngster Zeit sehr stark. Mehrere Regionen haben den Grenzwert von 60 Ansteckungen pro 100'000 …

Artikel lesen
Link zum Artikel