Schweiz
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Gegen 400 Seelisberger besuchen eine Infoveranstaltung ueber eine geplante Asylunterkunft, am Donnerstag 4. August 2016, in der Turnhalle von Seelisberg, Kanton Uri. Aus Protest verlassen viele Besucher die Veranstaltung frueh. Die Veranstaltung wurde auf Vorschlag des Gemeindepraesidenten Karl Huser-Lueoend abgebrochen. Im Hotel Loewen, direkt nebem dem Schulhaus in Seelisberg, will der Kanton Uri ab dem September 2016 rund 60 Asylbewerber platzieren. Eine Intressensgruppe kaempft jedoch gegen die vorgeschlagene Asylloesung und hat deshalb Unterschriften gegen das Zentrum gesammelt. Eine Infoveranstaltung des Kantons soll fuer die Dorfbevoelkerung Klaerung bringen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Informationsveranstaltung wurde nach wüsten Szenen vorzeitig beendet. Bild: KEYSTONE

Urner Regierungsrätin: «Ich habe noch nie so viel Groll und Hass erlebt»

Nach dem Eklat wegen des geplanten Asylzentrums schiebt die zuständige Vertreterin der Kantonsregierung den Schwarzen Peter anderen Politikern zu und ist sich selber keiner Schuld bewusst.



Nach dem Eklat an der Infoveranstaltung zum geplanten Asylzentrum in der Urner Berggemeinde Seelisberg am Donnerstag hat sich Regierungsrätin Barbara Bär schockiert über das Verhalten der Dorfbevölkerung geäussert. Zudem kritisiert sie das Verhalten des Gemeinderats.

Sie habe nach dem Anlass nicht gut und nicht viel geschlafen, sagte die Urner Sozialdirektorin in einem Interview mit der «Neuen Urner Zeitung» vom Samstag. So viele Emotionen, Groll und Hass habe sie in 20 Jahren als Exekutivpolitikerin noch nie erlebt.

Die Urner Regierungsraetin Barbara Baer posiert vor dem Hotel Loewen in Seelisberg, anlaesslich einer Infoveranstaltung ueber eine geplante Asylunterkunft, am Donnerstag 4. August 2016, in Seelisberg, Kanton Uri. Im Hotel Loewen, direkt nebem dem Schulhaus in Seelisberg, will der Kanton Uri ab dem September 2016 rund 60 Asylbewerber platzieren. Eine Intressensgruppe kaempft jedoch gegen die vorgeschlagene Asylloesung und hat deshalb Unterschriften gegen das Zentrum gesammelt. Eine Infoveranstaltung des Kantons soll fuer die Dorfbevoelkerung Klaerung bringen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Urner Regierungsrätin Barbara Bär steht vor dem Hotel Löwen in Seelisberg, das zu einem Asylzentrum mit bis zu 60 Plätzen umfunktioniert werden soll. Bild: KEYSTONE

Vorwurf: «Stimmung noch angeheizt»

Es habe sich um eine inszenierte Verweigerung gehandelt, sagte die Freisinnige. Man habe ihr gar keine Chance geben wollen, sachlich zu informieren, Gerüchte aus der Welt zu schaffen und Lösungen zu präsentieren.

Bär kritisierte das Verhalten von Gemeinde- und Parlamentsvertretern. Diese hätten die Stimmung noch angeheizt, statt zu versuchen die Wogen zu glätten.

Kritik an der Informationspolitik der Regierung liess Bär nicht gelten. Der Gemeindepräsident sei frühzeitig über das Vorhaben vor der Inspektion der Unterkunft und vor der Vertragsunterzeichnung informiert worden. Die Infoveranstaltung sei zusammen mit dem Gemeinderat vorbereitet worden.

Dieser hätte sich nach Ansicht von Bär frühzeitig überlegen können, wie man die Bevölkerung einbeziehen respektive wie man die Sache kommunizieren könnte, um Verständnis für die Pflichten des Kantons zu wecken und verträgliche Lösungen aufzugleisen.

Der Seelisberger Gemeindepraesident Karl Huser-Lueoend, Mitte, anlaesslich einer Infoveranstaltung ueber eine geplante Asylunterkunft, am Donnerstag 4. August 2016, in Seelisberg, Kanton Uri. Die Veranstaltung wurde auf Vorschlag des Gemeindepraesidenten Karl Huser-Lueoend abgebrochen. Im Hotel Loewen, direkt nebem dem Schulhaus in Seelisberg, will der Kanton Uri ab dem September 2016 rund 60 Asylbewerber platzieren. Eine Intressensgruppe kaempft jedoch gegen die vorgeschlagene Asylloesung und hat deshalb Unterschriften gegen das Zentrum gesammelt. Eine Infoveranstaltung des Kantons soll fuer die Dorfbevoelkerung Klaerung bringen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Veranstaltung wurde auf Vorschlag des Gemeindepräsidenten Karl Huser-Lüönd abgebrochen. Bild: KEYSTONE

Wohl weniger als 60 Leute

Rechtlich kann die Gemeinde die geplante Asylunterkunft im Hotel Löwen für gegen 60 Asylbewerber nicht verhindern. Die Regierungsrätin will nun mit dem Gemeinderat und der Interessengruppe «Vernünftige Asyllösung für Seelisberg» an einen Tisch sitzen und Verhaltens-Spielregeln definieren.

Die Urner Regierung will ab Mitte Oktober Asylsuchende in Seelisberg einquartieren, wie Bär sagte. Die maximale Zahl müsse aber nochmals überdacht werden. Das Rote Kreuz erhalte in Seelisberg die Möglichkeit, vielleicht fünf, vielleicht zehn Leute einzuquartieren, sobald andernorts kein Wohnraum mehr vorhanden sei.

Die Asylsuchenden werden laut dem Konzept des Kantons an 365 Tagen rund um die Uhr betreut. Für die Sicherheit ist eine erhöhte Polizeipräsenz im Dorf vorgesehen. Für die Bevölkerung wird eine Hotline eingerichtet.

Eine Begleitgruppe soll zudem Beschäftigungsmöglichkeiten für die Asylsuchenden zum Wohl der Allgemeinheit prüfen.

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Anerkennungsberater 07.08.2016 22:12
    Highlight Highlight Wieso werden solche Zentren eigentlich immer auf dem Land eingerichtet und nicht in der Stadt? Dort ist der Widerstand doch weniger gross und es gibt mehr Linke mit Verständnis. Ich hoffe nur das dieses Verständnis dann auch praktisch überzeugt...
    • Anam.Cara 08.08.2016 10:42
      Highlight Highlight Im Kanton Uri gibt es keine Städte. Und trotzdem müssen der Kanton auch eine Anzahl Asylsuchender aufnehmen.
  • R&B 07.08.2016 09:36
    Highlight Highlight Wer bezahlt die Kosten von Asylanten in Asylzentren? Die Gemeinde, der Kanton oder der Bund?
    • R&B 07.08.2016 19:46
      Highlight Highlight Hätte lieber Mal eine Antwort statt Blitze...
    • Fabio74 07.08.2016 21:45
      Highlight Highlight Solange die Abklärungen laufen der Bund
    • wasylon 08.08.2016 08:22
      Highlight Highlight Der Bund zahlt die ersten 5 Jahre eine Pauschale pro Asylsuchenden. Z.B für die Unterkunft 400.-
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 06.08.2016 21:35
    Highlight Highlight In Seelisberg wurde ein Bär gesichtet.
    • Fabio74 07.08.2016 21:46
      Highlight Highlight und einen Haufen Angsthasen
  • bangawow 06.08.2016 17:47
    Highlight Highlight 365 Tage, rund um die Uhr betreut, erhöhte Polizeipräsenz, Hotline – wer zieht da ein? Lord Voldemort?
    • Zarzis 06.08.2016 23:22
      Highlight Highlight Das muss halt sein um die Asylanten vor der Bevölkerung zu schützen!
      Oder glauben Sie, die machen das die Bevölkerung vor nicht vorhandenen Gefahren zu schützen?

      Achtung Provaktive Aussage:
      Prozentual sind weniger Asylanten Kriminell als SVP Politiker! Also kann von den max. 60 Asylanten nicht viel Gefahr ausgehen. Vorallem wenn man sie auch Beschäftigt.
      Denn Unbeschäftigte Manner sind weltweit ein Problem. 2-3 Tage nichts tun und die ganz dummen Ideen kommen. Da ist die Nationalität total egal!
  • karl_e 06.08.2016 17:47
    Highlight Highlight Das haben die armen Seelisberger nun davon, dass sie solch eine architektonische Todsünde in ihrem Dörfchen erlaubten. Das rächt sich nun.
  • Stichling 06.08.2016 13:45
    Highlight Highlight Ja, ja, Frau Regierungsrätin Bär, das Regieren ist eine schöne Sache, nicht wahr? Wenn nur das doofe Volk nicht wär!
    • SemperFi 07.08.2016 11:20
      Highlight Highlight Offensichtlich kennen Sie die Verhältnisse in Kleinkantonen nicht. Als Mitglied einer Exekutive auf Kantons- oder Gemeindestufe sind sie in stetigem direktem Kontakt mit der Basis. Da schaut man nicht aufs Volk herab, sondern ist Teil desselben.
  • wasylon 06.08.2016 13:40
    Highlight Highlight Warum soll diese Asylunterkunft eigentlich nur Männer bewohnt werden? Bei einer besseren Durchmischung währe sicher auch der widerstand kleiner.
    • atomschlaf 06.08.2016 14:55
      Highlight Highlight Vermutlich ist die Überzahl junger Männer derart gross, dass gar nicht überall eine Durchmischung möglich ist.
    • wasylon 06.08.2016 16:01
      Highlight Highlight Vermutlich schon. Frau Bär wird hier auch renitente Asylsuchende platzieren. Warum sonst braucht es 365T/ 24Std Betreuung und verstärkte Polizei Präsenz. Für wie sie jetzt sagt für vielleicht 10 Bewohner.
    • Zarzis 06.08.2016 23:10
      Highlight Highlight Diese Massnahme verstehe ich als Beruhigun gspille für die Bevölkerung und als Schutz der Asylanten, vor der Bevölkerung.
      Und wie es hier aussieht, hat die Gemeinde nichts getan um Aufzuklären. Hat den eigenen Wählern nichts, oder sogar falsches gesagt. Damit die Stimmung angeheizt wird.
      Sorry, eine Gemeinde von 600, soll ausser der Gemeinde Verwaltung niemand was gewusst haben bis zum Flyer?
      Sorry, in einer solchen Gewmeinde was ja jeder wenn der Nachbar nicht zuhause geschalfen hat oder wer am Stantag zu tief ins Glas geschaut hat!
      Nicht Gewusst! Sorry 100% Unglaubwürdige aussage
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 06.08.2016 13:39
    Highlight Highlight So geht's eben, wenn man gegen statt für das eigene Volk regiert!
    • Amadeus 06.08.2016 15:03
      Highlight Highlight @atomschlaf:
      Der Kanton Uri MUSS 0,5 Prozent der Asylbewerber von 2015 übernehmen und für deren Betreuung und Unterbringung sorgen (ca 200 Personen). Die Unterbringungskapazitäten in gemieteten Wohnungen sind erreicht oder sogar in absehbarer Zeit überschritten. Der Kanton hat das Hotel Löwen in Seelisberg angeboten bekommen. Darum hat man sich dafür entschieden.

      Es geht also nicht darum, am Volk vorbeizuregieren. Der Kanton erfüllt einfach seine Aufgaben.
    • atomschlaf 06.08.2016 16:15
      Highlight Highlight @Amadeus: Das Grundproblem liegt selbstverständlich nicht beim Kanton Uri und auch nicht bei Frau Bär, dies ist mir auch klar.
      Das Grundproblem liegt beim Bund, der immer noch à discretion Asylgesuche entgegennimmt - ohne jegliche Rücksichtnahme auf die resultierenden negativen Auswirkungen in Kantonen und Gemeinden.
      Es ist nun an Frau Bär und ihren Regierungsratskolleginnen und -kollegen (auch aus anderen Kantonen) diesen Druck von unten nach Bern weiterzuleiten, damit die Aufnahmepolitik und die relevanten Gesetze endlich verschärft werden.
    • Fabio74 06.08.2016 23:23
      Highlight Highlight @atomschlaf: Und was ist die Lösung des PRoblems? Obergrenzen? Und dann schieben wir die Leute hin und her?
      Während wir weiter mit Katar, den Saudis und Konsorten Big Business machen und einen Haufen Geld mit Waffen und anderem verdienen?
      Aber die Kehrseite dieser dreckigen Politik, die wollen wir nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 06.08.2016 13:31
    Highlight Highlight Eine typische Politikerin. Erst vollendete Tatsachen schaffen und danach null Einsicht. So funktioniert unsere Demokratie halt einfach nicht.
    • Amboss 06.08.2016 13:42
      Highlight Highlight Doch. Genau so funktioniert Politik: Dass nämlich übergeordnete Interessen durchgesetzt werden können, man aber Gelegenheit bietet für Anpassungen, Optimierung und Information.


      Es kann auch nicht ein einzelner Bauer den Bau der Beat verhindern, weil er Land verliert, das übergeordnete Interesse geht vor.
      Aber der Bauer wird rechtzeitig orientiert und er wird entschädigt für diese Enteignung.
    • SemperFi 06.08.2016 13:50
      Highlight Highlight Haben Sie den Artikel gelesen? Die Gemeinde wurde rechtzeitig informiert, hat aber nichts unternommen. Was hat das mit Fakten schaffen zu tun!
    • atomschlaf 06.08.2016 14:31
      Highlight Highlight @Amboss: Worin besteht das übergeordnete Interesse der Schweizer Bevölkerung an der alljährlicher Aufnahme zehntausender Migranten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 06.08.2016 13:29
    Highlight Highlight Was soll dieses Eindreschen auf die Dorfbewohner? Wie reagiert ihr, würde euer Vermieter an der Türe klingeln und euch vor vollendente Tatsache stellen, dass ihr eure Wohnung nun mit jemandem teilen müsst. Da läuft was gewaltig falsch in der Kommunikation und wie immer liegt es nur am rassistischen Pöbel, der ungebildet ist und kopflos irgendeiner Partei nachplappert. Da macht man es sich schon zu einfach. Und jetzt blitzt darauf los damit ihr euch besser fühlt als diese Hinterwäldler. Wie wäre es, wenn Zürich für 10% seiner Einwohnerzahl Asylsuchende aufnehmen müsste? Würden alle nur nicken?
    • Amboss 06.08.2016 13:44
      Highlight Highlight Ääääähmmmm . Du musst den Text richtig lesen. Die ziehen nicht in Wohnungen von Seelisberger Bewohnern ein, sondern in ein altes Hotel, was nicht mehr in Betrieb ist....
    • Gähn on the rocks 06.08.2016 13:47
      Highlight Highlight und was sollen jetzt deine pauschalen rundumschläge genau?
    • SemperFi 06.08.2016 13:57
      Highlight Highlight Ein hinkender Vergleich: Mit meinem Vermieter habe ich einen Exklusiv-Vertrag für meine Wohnung. Mit der Gemeinde kann niemand einem Vertrag machen, der andere ausschliesst. Die Gemeinde hat ihre Pflichten zu erfüllen.
      Es muss niemand muss seine Wohnung teilen, es zieht nur jemand im Block nebendran ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks 06.08.2016 13:13
    Highlight Highlight Zum Fremdschämen. Und wie.
    Diese Seelisberger sind keine "echten" Schweizer.
    • apollocombat 06.08.2016 14:37
      Highlight Highlight Wann ist man den ein echter schweizer ? Wenn man die svp wählt ?
    • atomschlaf 06.08.2016 14:48
      Highlight Highlight Keine echten Schweizer sind jene, die Jahr für Jahr zehntausende Migranten in die Sozialhilfe einwandern lassen.
    • Gähn on the rocks 06.08.2016 17:24
      Highlight Highlight beides falsch. echte schweizer sind für mich solche, die nicht die augen verschliessen vor den unglaublichen problemen, die im nahen und fernen osten bestehen. die, die nachdenken, diskussions- und kompromissfähig sind. die, die sich in die lage anderer, auch einer regierungsrärin, versetzen können. und die, die über ihren gartenhag hinaus sehen. wala. noch fragen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 06.08.2016 12:25
    Highlight Highlight Vor längerer Zeit hatte Toni Brunner (ex SVP-Präsident) aufgerufen, Asylzentren zu bekämpfen.
    Die Saat geht auf!
    Ängste schüren, den Staat und seine Institutionen verspotten, Menschenrechte verhöhnen, Andersdenkende persönlich (unter der Gürtellinie) angreifen: das hat System und kommt aus der immer gleichen Ecke.
    • atomschlaf 06.08.2016 13:42
      Highlight Highlight Druck von unten ist dringend notwendig, damit die unhaltbare Asylpolitik endlich ändert!
      Allerdings halte ich es für falsch und nicht zielführend, eine Regierungsrätin niederzuschreien.
      Viel sinnvoller ist es, die Bundes-Parlamentarier des Wohnkantons zu kontaktieren und Druck für entsprechende Vorstösse im Parlament zu machen.
    • Stichling 06.08.2016 13:55
      Highlight Highlight Falsch. Dieses Tun kommt aus allen Ecken. Es tun es Menschen, die glauben, das eigene Unvermögen, überzeugende Argument zu nennen, mit Häme kompensieren zu können, was sie aber nur als taurige Figuren voller geifernder Machtgier aussehen lässt.
      Regierungsrätin Bär kommt zwar zauderhaft, aber unverkennbar in dieser Sache aus ebendieser Ecke gekrochen.
    • atomschlaf 06.08.2016 13:58
      Highlight Highlight Die hiesige Bevölkerung hat keinerlei Nutzen aus der massenweise Aufnahme, grösstenteils ungebildeter Afrikaner und Araber. Die meisten sind nicht annähernd berufsfähig, was dann zu ruinösen Sozialhilfequoten von über 80 Prozent führt.
      Ein grosser Teil sind zudem Wirtschaftsflüchtlinge und eritreische Drückeberger und sind weder verfolgt noch vor Krieg geflohen, sondern einzig vor misslichen Verhältnissen, deren Gründe in ihrer eigenen Kultur und Mentalität liegen.

      Ist es da ein Wunder, dass die Steuern zahlende Schweizer Bevölkerung langsam aber sicher die Schnauze voll hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 06.08.2016 12:24
    Highlight Highlight Mir tun die armen Teufel leid, die da einziehen müssen. Denen wird der blanke Hass entgegenschlagen...
    • Talli 06.08.2016 12:56
      Highlight Highlight Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch gemässigtere Bürger in Seelisberg wohnen. Für mich sieht es so aus als seien gezielt Menschen mobilisiert worden.
    • atomschlaf 06.08.2016 13:43
      Highlight Highlight Keiner von denen wurde gezwungen, in die Schweiz zu kommen. Es steht auch jedem frei, sein Asylgesuch zurückzuziehen und wieder auszureisen, wenn es ihm hier nicht gefällt.
    • Stichling 06.08.2016 13:59
      Highlight Highlight Sie als "arme Teufel" zu bezeichnen ist rassistisch-xenophob und verrät Deine imperialistisch-christliche Arroganz gegenüber Menschen einer Dir fremden Herkunft.
    Weitere Antworten anzeigen

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