Schweiz
Asylgesetz

Fast ein Drittel weniger Asylgesuche im November

1711 Menschen ersuchten um Asyl

Fast ein Drittel weniger Asylgesuche im November

11.12.2014, 12:1311.12.2014, 14:53

In der Schweiz sind im November 1711 Asylgesuche eingereicht worden, knapp 30 Prozent weniger als im Oktober. Vor allem die Zahl der Gesuche von Menschen aus Eritrea ging weiter zurück, wie das Bundesamt für Migration (BFM) am Donnerstag mitteilte.

295 eritreische Staatsangehörige stellten im November ein Asylgesuch. Im Vormonat waren es 427 gewesen.

Ein wichtiges Herkunftsland blieb Syrien mit 213 Gesuchen. Der Rückgang ist mit 38 Prozent auch hier deutlich, genau wie bei Menschen aus Afghanistan. Keine grösseren Schwankungen gab es dagegen bei Asylgesuchen von Personen aus Sri Lanka, Nigeria und Somalia.

1981 Asylgesuche wurden im November in erster Instanz erledigt. In 283 Fällen handelte es sich um Nichteintretensentscheide gemäss Dublin-Abkommen, wonach jeder Flüchtling nur in einem europäischen Land Asyl betragen darf. 548 Personen erhielten einen positiven Asylentscheid, 570 Personen wurden vorläufig aufgenommen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Sélim rettete Menschen in der Silvesternacht – jetzt droht ihm der finanzielle Ruin
Als in der Silvesternacht Feuer in der Bar «Le Constellation» ausbrach, wurde Sélim zum Retter. Der 30-jährige Franzose brachte sich zunächst zusammen mit seiner Freundin Camille in Sicherheit. Doch statt draussen zu bleiben, lief er immer wieder zurück ins brennende Lokal, um weiteren Menschen zu helfen.
Zur Story