Auto-Poser wegen zu lautem Auspuff im Aargau verurteilt
Im Kanton Aargau wurde ein Auto-Poser wegen eines knallenden Auspuffs verurteilt. Der 26-jährige Familienvater war im Jahr 2025 mit seinem BMW M3 am Bahnhof Aarau unterwegs.
Dort hat er seinen Auspuff laut knallen lassen. Zu seinem Pech war direkt hinter ihm ein Patrouillenauto der Polizei unterwegs, wie «SRF» berichtet.
Wegen des lauten, knallenden Auspuffs war die Polizei auf ihn aufmerksam geworden, worauf der Lenker einer Kontrolle unterzogen wurde. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 26-Jährige einen lauten Fahrmodus und einen illegalen Frontspoiler montiert hatte.
Der Fahrer wurde daraufhin zu einer Busse von 1300 Franken verurteilt. Damit war er jedoch nicht einverstanden und der Beschuldigte zog die Angelegenheit vor Gericht. Diese Woche stand der 26-Jährige vor einem Richter.
Dass es illegal sei, den Motor seines Autos extra knallen zu lassen, habe der 26-Jährige nicht gewusst, wie er vor Gericht sagte.
Die Aargauer SP-Nationalrätin Gabriela Suter begrüsst das Urteil des Aargauer Gerichts. Sie ist Präsidentin der Lärmliga Schweiz, und stört sich am lauten Knallen der Autoauspuffe.
Lärm verursache Stress und sei aus diesem Grund ungesund, sagt die Nationalrätin. Sie sagt weiter, um solche Lärmbelastungen zu stoppen, müsse die Polizei gerade auf Patrouille und vor Ort sein. Anders ginge dies nicht, doch um alle effektiv zu stoppen, habe man zu wenig Personal. (nib)
