Schweiz
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ARCHIV ? ZU DEN THEMEN DER EIDGENOESSISCHEN RAETE AN DER HERBSTSESSION VON HEUTE MONTAG, 23. SEPTEMBER 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Autos stauen sich an einem regnerischen Abend in der Weststrasse in Zuerich, Schweiz, aufgenommen am 27. Februar 2007. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)....Cars are caught up in a traffic jam on the West street on a rainy evening in Zurich, Switzerland, pictured on February 27, 2007. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Zürich, Genf und Basel wollen den Stadtverkehr reduzieren. Bild: KEYSTONE

Wie diese 3 Schweizer Städte gegen das Auto kämpfen

Der motorisierte Individualverkehr boomt. Doch die rot-grünen Metropolen stehen auf die Bremsen.

Pascal Ritter / ch media



Das Auto war nie beliebter als heute. «Goldener Herbst» jubelt die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure und freut sich über «erneut zweistelliges Wachstum» am Schweizer Automarkt. Bis Ende Jahr wird die Bevölkerung 308'000 neue Autos eingelöst haben.

Es ist ein Zuwachs auf bereits sehr hohem Niveau. Im letzten Jahr waren landesweit 4,6 Millionen Autos unterwegs, mit denen über vierzig Milliarden Kilometer gefahren wurden. Seit dem Jahr 1980 hat sich der Autobestand verdoppelt.

Im Vergleich mit dem öffentlichen Verkehr, dem Velo oder dem Zufussgehen, liegt das Auto klar vorne. Im Auto legt die Bevölkerung nicht nur mit Abstand die weitesten Strecken zurück, sondern verbringt auch im Vergleich am meisten Zeit im Auto. Und dies in erster Linie nicht etwa, um zur Arbeit zu fahren, sondern in der Freizeit.

Diese 3 Städte kämpfen gegen den Individualverkehr

Während das Auto in der Schweiz kaum je beliebter war, kommt es in Schweizer Städten zunehmend unter Druck. Dazu ein paar Beispiele aus der jüngsten Zeit.

Zürich

Zürich ist laut einer Studie nicht mehr die teuerste Stadt der Welt; in puncto Lebensqualität bleibt die Limmatstadt aber top. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Die Stadt Zürich will in den nächsten Jahren 770 Parkplätze abbauen, um «Platz für Grün und Velowege zu schaffen», wie der alternative Stadtrat Richard Wolff diese Woche sagte. Damit kündigt die rot-grün-dominierte Stadtregierung den historischen Parkplatzkompromiss mit Bürgerlichen und Gewerblern. Im Jahr 1996 war er zustande gekommen und besagte, dass die Zahl der Parkplätze bei 7700 eingefroren wird. Für jeden abgebauten Parkplatz musste seither ein neuer her. Das ist in Zukunft nicht mehr so.

Genf

Der Städtetourismus hat in der Schweiz im vergangenen Jahr erneut zugelegt. Sehr beliebt bei Touristen ist die Stadt Genf.(Archivbild)

Bild: KEYSTONE

In die Stadt Genf dürfen gewisse Auto-Typen zeitweise gar nicht mehr fahren. Die Autofahrer müssen sich bis im März 2020 einen Kleber an ihrem Gefährt anbringen. Je nach Abgaswerten des Autos ist dieser Kleber grün, violett, gelb, orange, rot oder grau. Steigen in der Stadt die Werte von Feinstaub und Abgasen, werden tagsüber bis zu drei Kategorien aus der Stadt verbannt. Vorbild für das neue Regime ist Paris.

Basel

ARCHIVBILD ZUR ERHEBUNG DER VERKEHRSKOSTEN 2015 DURCH DAS BUNDESAMT FUER STATISTIK - A tram on Marktplatz square in Basel, Switzerland, with the town hall in the background, pictured on April 19, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

In der Stadt Basel sollen Benzin- und Dieselautos bis im Jahr 2050 gänzlich von den Strassen verschwinden. Nur noch Elektro- und Wasserstoff-Antriebe dürften dann erlaubt sein. Zudem müssten Autos «flächeneffizient» sein. Das heisst, sie dürfen nicht grösser als nötig sein und müssten immer möglichst voll besetzt unterwegs sein. Allerdings wird hier die Stimmbevölkerung noch ein Wörtchen mitreden.

So sah es früher aus

Diese neuen Massnahmen werden einen Trend verstärken, der in den letzten zwei Jahrzehnten angerollt ist. Links regierte Städte verabschieden sich vom Auto. Es ist das Ende einer grossen Liebe. Denn früher waren es die Städter, die am häufigsten hinter dem Steuer sassen. Im Jahr 1970 stand der Stadtkanton Genf einsam an der Spitze der autoverrücktesten Kantone. Dafür reichte es damals aus, dass etwas mehr als jeder dritte Genfer ein Auto besass. Mitte der Neunziger hatte schon jeder zweite ein Auto, nun zog aber der Bergkanton Wallis an den Genfern vorbei. Und seit der Jahrtausendwende haben auch die Aargauer mehr Autos pro Person.

Und heute?

Heute nimmt Genf auf der Motorisierungsrangliste den zweitletzten Platz ein. Nur noch der Stadtkanton Basel hat weniger Autos. Die autofreien Haushalte sind mittlerweile in der Mehrheit und nur noch 341 von 1000 Einwohnern besitzen ein Auto.

Die Folgen

Der Ausschluss des Autos führt zu politischen Konflikten. So wollte der Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz den Gemeinden verbieten, wegen Lärms Verkehrsachsen auf Tempo 30 zu reduzieren. Im Nationalrat fand er damit eine Mehrheit. Der Ständerat versenkte die Vorlage aber. Im nun grüneren Parlament hätte der Vorstoss nun wohl keine Chance mehr.

Die Zeiten, in denen man noch auf dem Bundesplatz parkieren konnte, werden wohl so schnell nicht zurückkehren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 11.11.2019 19:23
    Highlight Highlight Kein Wunder hat es immer mehr Autos. Heute muss ja auch jede Familie mindestens 2 geleaste Autos haben...
  • Maragia 11.11.2019 13:50
    Highlight Highlight Können wir auch bitte die Boote auf dem Züri- und Genfersee verbieten? Der See soll nicht mit so Dingern verschmutzt werden!!
  • Maragia 11.11.2019 13:33
    Highlight Highlight Ist doch super. Dann gehen die doofen Städtler mit ihren kack SUVs nicht mehr in die Berge in die Ferien!!
    • Magnum 11.11.2019 15:06
      Highlight Highlight *die doofen Städtler mit ihren kack SUVs*

      Lang lebe die Nuance, nicht wahr? Manche Leute scheinen ohne tiefe Gräben und Feindbilder nicht leben zu können. Mein Mitleid ist diesen Menschen gewiss. Aber auch nur das.
  • El Vals del Obrero 11.11.2019 13:30
    Highlight Highlight Jede Wette, alle die hier finden, dass Autos ganz ganz wichtig für Städte seien leben alle auf dem Land.
  • Kurtz 11.11.2019 12:48
    Highlight Highlight Augenwischerei, die Sache mit den Batterieautos. Die stinken zwar zunächst weniger, belasten aber dann bei der Entsorgung die Umwelt - und brauchen auch Parkplätze. Aber hey, die Umweltbelastung bei der Batterieentsorgung (auch dieser Trottis für Faule und Unsportliche) sieht man dann nicht und - aus den Augen aus dem Sinn, oder? Ich bewege mich in Zürich schon seit Jahren nur noch, wenn ich muss. Einkaufen? Mache ich im Ausland und per Internet. Viel Spass mit eurer überteuerten Grünoase!
    • Mutzli 11.11.2019 16:04
      Highlight Highlight @Kurtz

      Wenn Sie E-Autos für so eine Riesenaugenwischerei halten, sollten Sie ja die Zürcher Massnahme begrüssen?

      Die Parkplätze werden ja generell zurückgebaut, ganz ohne eine Bevorteilung von E-Autos oder ähnlichem.

      MIV ist generell tatsächlich, egal ob mit Benzin/Diesel/Wasserstoff/Strom/Was-auch-immer in einer Schweizer Stadt praktisch immer in jeder Hinsicht ineffizienter als die Alternativen. Deshalb ja auch Abbau Parkplätze-> Mehr Platz & Ressourcen für andere, effizientere Verkehrsmöglichkeiten.

      Absolut keine E-Autos nötig oder erwünscht, ganz nach Ihrem Geschmack! :-D
  • Hardy18 11.11.2019 12:29
    Highlight Highlight Ich verstehe das Konzept von Zürich nicht.

    Vielleicht kann mir das einer mal erklären was das alles soll.
    Nachfolgend mein Gedanke...
    Eine Stadt von der man profitieren möchte würde nie ohne Autoverkehr auskommen. Weil eine bestimmte Menschengruppe, diese Stadt erst zu etwas gemacht hat was sie heute ist. Wäre Zürich schon immer Autofrei hätte wohl selbst Dübendorf in der Beliebtheit, Zürich überholt und Zürich wäre nur ein Kaff.

    Punkt 2, die Leute, über die sich hier alle aufregen, sind jene die auch das Geld in der Stadt lassen und nicht die Touristen die sich über 8,- Kaffee aufregen.
    • Forest 11.11.2019 14:17
      Highlight Highlight Irgendwann merken es auch die Grünen. Immer mehr Autos, aber weniger PP sind keine Lösung. Die Rechnung wird ohne Alternativen nicht aufgehen. Sobald derÖV/Buse im Rückstau stehen wird man schon merken was man davon hat.
    • Mutzli 11.11.2019 16:11
      Highlight Highlight @Hardy18

      Das Hauptwachstum von Zürich und den anderen grösseren Städten der Schweiz generell, geht wenn schon auf die Zeit der Industrialisierung und dem Strömen der damaligen Arbeiterklasse in diese Zentren zurück. Also ein ziemliches Weilchen vor Autos als Transportmittel für die Masse.

      Stattdessen erfolgte diese Entwicklung entlang der Zuglinien, wie auch im Rest der Welt, wo es keine guten Wasserstrassen gab. Nach 1945 kam als zweiter grosser Impuls die Flughäfen dazu.

      Ohne die frühere Autopolitik, hätte halt der ÖV mehr Raum beansprucht. ¯\_(ツ)_/¯
    • Hardy18 11.11.2019 18:45
      Highlight Highlight Ja. Niemand wird in einem "teurem" Laden shoppen gehen und seine Kleider im Wert von mehreren tausend Franken mit der Bimmelbahn nach Hause fahren 🤦🏼‍♂️

      Und jetzt kommt mir nicht mit dem Gedanken, man könnte sich ein Taxi rufen. Sicher wird er dort einsteigen wo vor 48h sich gut gelaunte Partypeople darin getummelt haben und er sich mit seinem schicken Fummel auf den frisch geputzten Kotzesitz setzt. 😂
  • El Vals del Obrero 11.11.2019 11:51
    Highlight Highlight In Basel sehe ich in letzter Zeit leider eher Rückschritte.

    Es werden wieder Parkhäuser gebaut (und dafür der ÖV jahrelang behindert) und man will Stadtautobahnring-Fantasien aus dem letzten Jahrhundert wieder ausgraben.

    Gleichzeitig lässt man den ÖV-Betrieb vor die Hunde gehen, hatte Trolleybusse vor gut 10 Jahren Trolleybusse abgeschafft, so dass man im Bereich Busse hoffnungslos anderen Städten hinterherhinkt, seit etwa einem Jahr ist ein wichtige Veloroute durch die Innerstadt ersatzlos gesperrt usw.
    • Swen Goldpreis 11.11.2019 20:31
      Highlight Highlight Was soll denn bitte sehr an einem Trolleybus gut sein? Auf spontane Umleitungen können die etwa so gut reagieren wie ein Trämli. Und mehr ehrlich: Wenn man die tiefliegenden Leitungskabel als Stadtverschönerung sieht, hat man wirklich eine sehr starke ideologische Brille auf. Elektrobusse auf Wasserstoffbasis oder meinetwegen mit Batterie finde ich gut.
    • El Vals del Obrero 11.11.2019 20:42
      Highlight Highlight Man ja Leitung und Batterie auch kombinieren (was in anderen Städten als Basel ja auch getan wird):

      Über bei allen auch in Zukunft denkbaren Linienführungen häufig von Bussen befahrenen Strassen sowie vorhandenen (nicht dummerweise aufgehobenen) traditionellen Trolleystrecken von früher hat es Leitungen. Dort wird für die Strecken in Aussenquartieren und Umleitungsstrecken, die dann nur noch einige Kilometer sind, laufend nachgeladen. So braucht es viel weniger Akkukapazität als für ganztägigen Akkubetrieb ohne Nachladen.
    • Swen Goldpreis 11.11.2019 23:28
      Highlight Highlight Ja, eine Kombination wäre sicherlich eine bessere Lösung, aber das behebt nicht das Problem, dass damit die Innenstädte optisch verschandelt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guten Tag 11.11.2019 11:40
    Highlight Highlight Es sind übrigens nicht „Städte“ die gegen „Autos“ kämpfen.
    Es sind (linke) Politikerinnen die gegen Automobilistinnen kämpfen.
    • Magnum 11.11.2019 13:34
      Highlight Highlight Nein. Es sind vom Volk gewählte Politiker, die für mehr Lebensqualität für ihre Wählerinnen und Wähler kämpfen. Diese Wahlberechtigten pendeln eben nicht mit dem Auto in die Stadt und fluchen bei jedem Rückstau über Linksgrüne. Diese Wahlberechtigten verzichten zu einem guten Teil bewusst auf ein eigenes Auto und nutzen genauso bewusst Alternativen. Die SUV-Agglos gehören nicht zu diesen Wahlberechtigten. Die externalisierten Kosten ihres sturen Verhaltens wälzen sie bis dato auf die Städte ab. Dass deren Exekutiven das nicht mehr akzeptieren ist nachvollziehbar.
    • Guten Tag 11.11.2019 13:56
      Highlight Highlight Ist ja genau was ich sage...
    • Magnum 11.11.2019 15:04
      Highlight Highlight Nein. ist es nicht: Die Politikerinnen und Politiker setzen einen klaren Auftrag ihrer Wählerschaft um. Einerseits das ja der Stimmberechtigten zur Städteinitiative (Ende September 2011 in Zürich), andererseits den klaren Willen einer Mehrheit in den städtischen Parlamenten, öV und Langsamverkehr gezielt zu stärken im Verkehrsmix, um so die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen.
      Wenn jede(r) Pendler(in) mit dem eigenen Auto zur Stosszeit in die Stadt fahren will, kann das einfach nicht funktionieren. Das Auto bremst sich selbst aus, die Politik versucht sich in Schadensbegrenzung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 11.11.2019 11:39
    Highlight Highlight Es geht um Lebensqualität, so einfach ist das. Das Problem ist doch, dass es zwei grundverschiedene Arten von Autos gibt: Das eigene (heute eher die eigenen) und alle anderen.
    • Swen Goldpreis 11.11.2019 20:33
      Highlight Highlight Ja, es geht um Lebensqualität. Wenn ich jedes Mal in künstlichen Staus stehe und 100 Gramm C02 mehr auspuste, nur weil Parkplätze gekappt werden, finde ich auch, dass in den Städten keine hohe Lebensqulität herrscht.
  • Gollum27 11.11.2019 11:20
    Highlight Highlight ich bin auch schwer der Meinung, man kann nicht einfach PPs streichen, ohne den Fluss der Autos in die Stadt zu stoppen. Weil dann nämlich de Handwerker etc keinen PP mehr finden und alles zum stillstand kommt. Ich wäre eher für eine Bräegrenzung der Autos pro Stunde, die in die Stadt hereinfahren dürfen. Eine Maut oder das Genfer System dünken mich sinnvoller.
    • ChillDaHood 11.11.2019 14:27
      Highlight Highlight Ja, bitte. Es gibt ja schon das System Anwohner bekommen Jahreskarten und andere können Tageszufahrtsbewilligungen lösen.

      Bitte Maut für ganz Zürich ausser Durchfahrtsstrassen. Ich muss nämlich (da Anwohner) mindestens einmal im Monat mit dem Auto zu mir heim. Und finde dann nie einen Parkplatz.
    • PVJ 11.11.2019 14:56
      Highlight Highlight Gollum, eine Begrenzung der PP führt zu einer Reduktion des Verkehrs und ist viel einfacher umzusetzen als eine Begrenzung des Zuflusses.
    • Swen Goldpreis 11.11.2019 20:39
      Highlight Highlight Das bezweifle ich. Es stimmt schon, dass ich wegen der Parkplatzbegrenzungen weniger oft in die Stadt in den Ausgang gehe. Bei mir führt das trotzdem zu Mehrverkehr und zwar aus zwei Gründen:


      1. Ich lade stattdessen die Leute aus der Stadt zu mir nach Hause ein. Da ich etwas ungünstig wohne (20 Min von der Busstation) hole ich die Leute ab und fahre sie am Ende wieder nach Hause.

      2. Da ich in der Stadt keinen Parkplatz finde, fahre ich zum Einkaufen einfach ein paar Kilometer weiter nach Deutschland. Auch das gibt mehr Kilometer.

      Auf gehts mit dem Blitzen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Papirossi 11.11.2019 11:15
    Highlight Highlight Störend ist nicht das Genf oder Zürich oder welche Stadt auch immer, was macht. Sondern dass sie es im Alleingang machen. Verkehr ist eine nationale Infrastruktur, welche meistens auch von Bundesbeiträgen profitiert haben. Ergo sollte der Zugang auch national geregelt werden. Es kann nicht sein dass wir nun plötzlich 2500 verschiedene Verkehrsmodelle haben, das ist klar ein NOGO höchster Stufe. Hier muss der Bund nötigenfalls mit einer Abstimmung eingreifen. Es geht nicht um die Blockade sondern um Rechtssicherheit..das wäre das Gleiche wenn nun Genf plötzlich 120V Stromnetz einführen möchte..
    • ChillDaHood 11.11.2019 14:30
      Highlight Highlight Ähem, das kommt ganz draufan, was für eine Strasse sie meinen.

      Das Quartier ist kommunal geregelt, auch Zürich kann sich nciht über kantonale oder nationale Strassenverfügungen hinwegsetzen. Heisst "Kantonsstrasse" oder "Nationalstrasse"
  • Swaghetti Yolonese 11.11.2019 11:01
    Highlight Highlight Für mich ziemlich reisserisch wie man hier in den Kommentaren (von Autofahrender Landbevölkerung) als Bünzli bezeichnet wird, nur weil man etwas gegen Autos tun will. Gerade in Basel ist es aufgrund der seperaten Nummernschildern BS und BL gut zu sehen, wie viel Verkehr in der Stadt vom Umland generiert wird. BS Nummerschilder sind klar in der Minderheit, es Dominieren AG, BL sowie deutsch/französische Autos. Das wir als Städter dies nicht wollen hat nichts mit Bünzlihaftigkeit zu tun, wir sind es schlicht leid in euren Abgasen zu ersticken und als Velofahrer/Fussgänger angefeindet zu werden.
    • Maragia 11.11.2019 13:30
      Highlight Highlight Dann baut halt mehr Wohnungen in der Stadt. Oh nein, dann gibts plötzlich Hochhäuser und Schatten und weniger Grünflächen? Schon noch doof, nicht?
    • Swaghetti Yolonese 11.11.2019 14:11
      Highlight Highlight Klar, gerade eine Stadt Basel muss in die Höhe bauen, da ansonsten schlicht der Platz fehlt, um zu wachsen. Ich denke diese Tendenz ist in allen grösseren Städten sichtbar und wird auch von der Mehrheit getragen. Die Frage ist dann aber, was mit der so gewonnenen Fläche passiert. Häufig werden teure Luxuswohnungen darin gebaut, in diesem Segment haben wir allerdings keinen Wohnungsmangel. Was fehlt ist günstiger Wohnraum für den Mittelstand und junge, aber damit verdient man kein Geld.
      Mehr Wohnungen in der Stadt = weniger Leute die zur Zersiedelung beitragen und auf ein Auto angewiesen sind.
    • Mutzli 11.11.2019 16:18
      Highlight Highlight @Maragia

      Wäre ein tolles Gegenargument, wenn nicht die gleiche Seite, welche am stärksten ÖV/Velo fordert & fördert und die Anzahl Autos in Städten reduzieren will, nicht auch genau die gleiche Seite wäre, welche sich ebenfalls für verdichtetes Bauen einsetzt.

      Ist beides rot-grün. Da gibts keinen Widerspruch, sondern ist Teil einer einheitlichen Politik (+Widerstand gegen Gentrifizierung etc.). Da kann man dafür oder dagegen sein, ganz nach Geschmack, aber inhaltlich geht das komplett auf.

      Oder haben Sie schon mal von der SVP/FDP/Autoseite Plädoyers für verdichtetes Bauen gehört?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iltis 11.11.2019 10:56
    Highlight Highlight Jedes Auto von Menschen die in der Stadt wohnen muss zwingend einen unterirdischen Parkplatz haben. So hat es wieder Parkplätze für die Besucher und für Velowege . Ein Auto braucht man auch als Familie nicht unbedingt. So, blitzt mich, liebe Autopartei Freunde.
    • ChillDaHood 11.11.2019 14:31
      Highlight Highlight Gibt zuwenige und bei Neubauten werden in Zürich mittlerweile weniger Parkplätze als Wohnungen gebaut.
  • mephistopheles 11.11.2019 10:35
    Highlight Highlight In der Auflistung fehlt Biel/Bienne. Da werden seit Jahr(zehnt)en Parkplätze weggeplant bzw. gesperrt und den Autofahrern mit anderen Mitteln die Fahrt erschwert (unnötige Ampeln, Bushaltestellen auf der Strasse, unmögliche Kreuzungen, etc.).
    • Binnennomade 11.11.2019 20:00
      Highlight Highlight Und warum wird das gemacht? Weil das die Bieler Bevölkerung so will! Biel ist als mehrheitlich flache Stadt perfekt geeignet fürs Velo, Autos haben hier nichts zu suchen!
    • Ritiker K. 11.11.2019 23:00
      Highlight Highlight In der Stadt Biel wurden im Zentrum drei grosse Parkhäuser gebaut und es hat Netto in der Innenstadt heute mehr Parkplätze als im Jahr 2000. Das der Durchgangsverkehr aus der Innenstadt und den Quartieren raus gehalten werden muss erachte ich als selbstverständlichkeit.
    • Ritiker K. 11.11.2019 23:01
      Highlight Highlight Ps:Mit einem Parkhausticket kann man in Biel in der Stadtzone den ÖV nutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aithria 11.11.2019 10:27
    Highlight Highlight Man müsste vielleicht am Stadtrand Möglichkeiten schaffen, um die Bagnole dort gut verwahrt zu wissen, damit man dann mit dem Tram oder dem Zug in die Innenstadt verschieben kann. Der Bus aber ist eine fahrende Unsitte.

    Ein Auto zu mieten ist billiger (reiner Mietpreis) als ein GA! 315 zu 340.

    Grundsätzlich finde ich den Gedanken schön, der davon handelt, dass es in den Städten wenig Autos hat. Rotgrün stösst mit seinem fixen Denkschema durchaus auch mal auf ein Korn, wie die Bürgerlichen doch auch, sei es versehentlich oder geplant, hie und da vom eigenen Geistesblitz überrumpelt werden.

    • Cash 11.11.2019 16:33
      Highlight Highlight bei dieser Rechnung fehlt aber der Kraftstoff, welchen man noch benötigt. Und normalerweise gibt es auch keine Gratisparkplätze - daher kann man höchstens Auto leasen mit mieten vergleichen, hier könnte sich es lohnen, wenn man z.b. nur auf 6/12 monate ein Auto braucht einfach eins zu mieten - sonst eher nicht.
  • Gubbe 11.11.2019 09:52
    Highlight Highlight Ich finde zB. die Vorgaben von Basel ziemlich hirnbefreit. Wenn einer ein kleines E-Auto hat, muss er Personen einsammeln um korrekt zu fahren? Heute ist der 11.11. Fasnachtsanfang.
  • HerbertBert 11.11.2019 09:46
    Highlight Highlight Grüne Flächen, wenig Verkehr, kleine Läden und herzliche Restaurants und nicht riesen Ladenketten.

    Ach wenn es das doch gäbe. :)

    Zieht aufs Land, da habt ihr das. Die Stadt wird nun mal nicht so aussehen/so sein.
    • Garp 11.11.2019 09:59
      Highlight Highlight Wenn Du mit Deinem Auto dann auf dem Land bleibst, hab ich als Städter nichts dagegen. Dann ist in der Stadt auch wieder Platz für mehr grün.
    • tintzke 11.11.2019 10:26
      Highlight Highlight Bitte zieht nicht aufs Land. Die Kulturlandfläche ist bereits jetzt sehr stark unter Druck. Viel besser ist es, sich für Lösungen einzusetzen, wie die Stadt attraktiver werden kann: günstigen Wohnraum fördern, Grünflächen sinnvoll planen, Kleingewerbe fördern, Langsamverkehr fördern, verdichtetes Bauen sinnvoll (!) umsetzen (also nicht abreissen und verdichtet, aber grössere und teurere Wohnungen bauen), ...
      Als Inspiration kann z.B. die Utopie von Neustart Schweiz dienen: nena1.ch
    • Astrogator 11.11.2019 11:42
      Highlight Highlight Anscheinend sieht die Mehrzahl der Bewohner dieser Städte das nicht so.

      Womöglich sollten die Autofreunde aufs Land ziehen 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 11.11.2019 09:43
    Highlight Highlight Also gerade in Basel... hier braucht man kein Auto...

    All 20 Meter ist gefühlt eine Trämlistation. Ich bin meist sogar schneller mit dem Trämmli, als andere Freunde mit dem Auto.
    • Bits_and_More 11.11.2019 10:19
      Highlight Highlight Stimmt, wenn man von Basel nach Basel möchte. Kommst du aber aus einem weniger gut angebundenen Dörfchen vom Land sieht es schon anders aus. Entweder fährst du zu einem Bahnhof in der nähe und nimmst den Zug, oder fährst gleich mit dem Auto rein.
    • Kiro Striked 11.11.2019 14:26
      Highlight Highlight @Bits
      Das ist richtig. Aber!

      Wenn man den Auto's den Kampf ansagen will, wird sich leider auch die Landbevölkerung, damit abfinden, dass man nicht täglich in die stadt zur Arbeit fahren kann mit dem Auto.

      Also... wenn wir halt wirklich Umweltbewusst sein wollen. Ist halt immer so die Frage. Alle wollen schön weit weg von allen anderen Leben. Aber trotzdem jeglichen Luxus. Da geht halt nicht mehr alles irgendwann.
  • Miau 11.11.2019 09:35
    Highlight Highlight Der motorisierte Individualverkehr ist eine der grössten Schandtaten unserer modernen Gesellschaft. Unermessliches, menschliches Leid (30'000 Verkehrstote/Jahr in Europa). All die Verletzten/Behinderten. Und dann die Kosten, zum Henker. Schwindelerregende Krankheitskosten, horrende Kosten für Umweltschäden, welche die Allgemeinheit wie selbstverständlich übernimmt. Und dann gibt es immer noch welche, die Autofahren als individuelle Freiheit begreifen. Da kann man sich nicht oft genug an den Kopf langen. Selbstverständlich gehören Autos aus den Städten verbannt, das ist ja wohl das Mindeste!
    • Adam Smith 11.11.2019 09:52
      Highlight Highlight Trotzdem liebe ich meinen SUV. Man hat somit in der Öffentlichkeit seinen individuellen Raum, wo man lait Musik hören kann oder seine Ruhe hat, man kann viele, auch grössere, Gegenstände mitnehmen und man ist unabhängig von Abfahrtszeiten. Er bietet Sicherheit, wegen der Grösse und es macht spass ihn zu fahren.
    • K1aerer 11.11.2019 10:07
      Highlight Highlight Mit Velos stirbt man auch bei einem Unfall, auch verbieten? Meine Güte die Städter sollten doch erst recht liberal sein, aber sind ja bünzlig bis zum geht nicht mehr.
    • tintzke 11.11.2019 10:28
      Highlight Highlight @Adam Smith
      Ist das satirisch gemeint?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 11.11.2019 09:26
    Highlight Highlight „Flächeneffizient Fahrzeuge“ finde ich einen konstruktiven Ansatz. Man könnte einen Standardparkplatz definieren, und alle Autos, die nicht mit dem nötigen Spielraum reinpassen, werden nicht zugelassen. Dass die grossen SUVs auch schwerer sind und mehr Treibstoff brauchen und damit mehr Schadstoffe verursachen, ist logisch. Ausnahmen dürften nur mit sehr, sehr überzeugender Begründung bewilligt werden.
    • Genital Motors 11.11.2019 09:43
      Highlight Highlight es gibt auch leute die mit kleinen autos nicht korrekt parkieren können..
    • dorfne 11.11.2019 10:08
      Highlight Highlight Unrealistisch. Das käme einer Enteignung gleich. Parkplätze aufheben und noch höhere Preise für die Parkhäuser. Wer mit dem SUV in die Stadt fährt soll blechen.
    • Paprika_1988 11.11.2019 11:08
      Highlight Highlight Wieder mals SUV Bashing, mein SUV säuft gleich viel wie der Kleinwagen meiner Freundin - parkieren können wir beide aber korrekt 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 11.11.2019 09:04
    Highlight Highlight Diejenigen, die auf dem Land wohnen und sich beklagen, dass der ÖV dort so schlecht sei, sollten vielleicht mal Politiker wählen die sich um dieses Problem kümmern.

    Kleiner Tipp: es ist nicht die SVP.
    • Töfflifahrer 11.11.2019 09:15
      Highlight Highlight Bei uns sind es nicht die Politiker, bei uns wurde die Nutzung in Ländlichem Gebiet mit grossen Gelenkbussen getestet und, Oh Wunder, die Auslastung war nicht genügend. Also hat man jetzt pro Stunde einen Kleinbus, der jedoch wiederum zu klein bemessen ist.
      Es sind auch die Verkehrs-Betriebe, die nicht wollen.
    • Statler 11.11.2019 09:57
      Highlight Highlight @Töffli: Das ist ein bisschen das Henne/Ei Problem. Weil alle ein Auto haben, sind (grosse) Busse natürlich schlecht ausgelastet.
      Aber auch hier ist die Politik gefragt. Lenkungsabgaben auf Autos, Förderung des ÖV.
      Nur weil das Angebot vorhanden ist, steigen die Leute nämlich nicht freiwillig auf ÖV um, die muss man nett und freundlich in die richtige Richtung schubsen.
      Ausserdem ist ja nicht nur die Grösse des Fahrzeugs entscheidend, sondern auch die Frequenz, mit der es unterwegs ist. Würde Dein Kleinbus alle 20 Minuten fahren, wäre das Platzproblem vermutlich auch kleiner.
    • DerElch 11.11.2019 10:01
      Highlight Highlight Statler – es ist aber auch nicht die SP. Die SP politisiert für die urbanen Centren und Städte, verbindet souverän Bern mit Zürich aber kümmert sich wenig um die Landregionen.
      Ergo: links und rechts sollte sowohl die grünen Themen als auch die Bedürfnisse, Wünsche und Ansichten der Landregionen im Auge behalten. Zu starker Fokus schadet immer. Beiden Seiten.
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  • Töfflifahrer 11.11.2019 09:00
    Highlight Highlight Einfach verbieten ist jetzt wirklich nicht zielführend. Will die Stadt nicht den Gewerben und Kleinen Läden den Saft nicht abdrehen, braucht es ein Konzept um den Individualverkehr an der Peripherie zu stoppen und ein funktionierendes P+R System, inkl. Warentransport, sicherzustellen. Das betrifft aber auch die, die in der Stadt arbeiten. Das Angebot muss aber auch so flexibel sein um Spitzen abfangen zu können.
    Zudem verpflichtet doch einfach die Garagen auch Motorradparkplätze bereitzustellen. bei den meisten privat betriebenen ist die Einfahrt gesperrt.
    • dorfne 11.11.2019 10:09
      Highlight Highlight Keine Verbote. Parkplätze aufheben!
  • Bio Zitronensaft 11.11.2019 08:58
    Highlight Highlight Und hier aus einem aktuellen Watson-Inserat das Resultat der einseitigen und nicht lösungsorientierten Verkehrspolitik der Zürcher Stadtregierung... 🤷🏼‍♂️
    Benutzer Bild
    • Kurtz 11.11.2019 12:53
      Highlight Highlight Perfekt! Und wenn dann keine Parkpolätze mehr da sind, fahren sie einfach in der (Stadt-) Gegend rum :-). Seldwyla.
    • insert_brain_here 11.11.2019 16:51
      Highlight Highlight Mit einem Actros Betonmischer trollen :D
  • rudolf_k 11.11.2019 08:57
    Highlight Highlight Völlig grotesk. Wenn man etwas gegen den Verkehr machen will, muss man die Einwanderung eindämmen. Alles andere ist reine Symptombekämpfung. Das sage ich als städtischer Links-Wähler.
    • Linus Luchs 11.11.2019 09:19
      Highlight Highlight Ich kenne keine Stadt, in welcher linke Parteien diese groteske Meinung vertreten.
    • Statler 11.11.2019 09:58
      Highlight Highlight @rudi: Du hast die Sarkasmus-Flagge vergessen...
    • nimmersatt 11.11.2019 11:38
      Highlight Highlight Links-wähler mit rassistischer Rhetorik - “meine Privilegien sind in Gefahr, weg muss der/die Fremde.

      Wählen alleine macht halt noch kein rationales politisches Subjekt
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  • Sakura84 11.11.2019 08:56
    Highlight Highlight Bei all den 'gut gemeinten' Vorschlägen um die Städte Autofrei zu machen frage ich mich immer, ob irgendjemand an das Gewerbe gedacht hat. Jedes Verkaufsgeschäft braucht Nachschub an Waren, Handwerker etc. benötigen wegen ihrer Ausrüstung ebenfalls das Auto und dann gibt es noch menschen die zu Zeiten Arbeiten, an denen keine Züge fahren (Rettungsdienst, Spital, Polizei und und und)... die sind auf das Auto angewiesen!
    • sottosopra 11.11.2019 09:37
      Highlight Highlight Würden nur diejenigen Auto fahren, die auf das Auto angewiesen sind (dh Gewerbe, Lokführer, Rettungsdienst etc., dann wären die Strassen leer. Problematisch ist eher die Tatsache, dass jeder Bürger das Gefühl hat er müsse das Recht haben sein Auto zu benutzen, um aus seiner steuergünstigen Wohnung auf dem Land in die Stadt zu fahren, um dort zu arbeiten. Alternativen gäbe es zuhauf.
    • Adam Smith 11.11.2019 09:59
      Highlight Highlight @sotto Die Brüger haben nicht nur das Gefühl, sie haben das Recht es zu nutzen, sondern sie haben es effektiv. Hör auf anderen vorzuschreiben, was sie dürfen. Leute, die das Gefühl haben sie seien eine moralische Instanz nerven extrem. Ich wohne in der Stadt und habe trotzdem ein (eigentlich sogar zwei) Auto.
    • Astrogator 11.11.2019 11:53
      Highlight Highlight Als jemand der im Schichtdienst arbeitet und aufs Auto angewiesen ist: Wenn ich auf dem Arbeitsweg bin sind die Strassen so gut wie leer. Und zu allen anderen Zeiten nehme ich das Velo oder ÖV. Mit dem Velo und einem Anhänger kann man locker 20kg transportieren, auch in hügelige Gelände, die benötigte Kondition kommt automatisch. Und wenn man Parkplatzsuche abzieht ist man auch gleich schnell wie mit dem Auto. Für grössere Sachen das Auto (selten) und ganz grosse Sachen nach Hause liefern lassen, bieten heute fast alle Läden an.
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  • whatthepuck 11.11.2019 08:52
    Highlight Highlight Vllt. kommt's ja im Mainstream an, dass für unsere Verkehrsprobleme nicht die "Ausländer" bzw. die Bevölkerungszunahme generell Schuld sind, sondern das Nutzerverhalten aller BewohnerInnen dieses Landes. Seit 1980 doppelt soviele Autos; ein überproportionales Wachstum. Zudem mit diesen mehr Autos mehr Verkehr pro Auto.

    Verkehr ist nicht geil, ist doch nur logisch, dass die Städte reduzieren wollen, was nicht nötig ist. Oftmals verhindert der Kanton ja einen umfassenden Abbau.

    Zum Gentrifizierungsargument: Würden Alle mitmachen und nicht nur die Städte würde auch der Inseleffekt verpuffen.
  • vescovo 11.11.2019 08:52
    Highlight Highlight Das Auto ist ein Verkehrsmittel von gestern. Jeden Tag steigt der/die Pendler/in (meist alleine) in eine tonnenschwere Blechbüchse, die 10qm Platz auf der Strasse beansprucht (Parkplätze noch gar nicht eingerechnet), stinkt, Lärm und Stau verursacht und ausserdem Klimaschädlich ist.
    Sorry, aber diese egoistische Art der Benützung des Autos, die sich in den letzten Jahren etabliert hat, muss einfach abgeschafft werden.
    • Mirko Timm 11.11.2019 11:32
      Highlight Highlight Heute 5 30 uhr angefangen mit arbeiten lv Fehlanzeige. Vor 7.30 uhr dürfte ich gar nicht anfangen wenn nur mit öv. Eher würde ich es nicht schaffen. Ja ich fahr ein großen Kombi. Ja ich fahre damit alleine auf arbeit. Erstens bin ich sehr gross da ist das sitzen in ein Kleinwagen nicht bequem. Hinter mir kann da auch keiner mehr sitzen. Dann haben wir als Familie nunmal kein Geld für ein zweites kleinere auto. Näher an Arbeit ziehen auch keine alternative da meine Frau nur 50 m Arbeitsweg hat
  • Toerpe Zwerg 11.11.2019 08:47
    Highlight Highlight Sowohl das eigene Auto als auch der heutige ÖV sind Mobilitätskonzepte des 20. Jahrhunderts und sie sind Auslaufkonzepte.

    Das eigene Auto braucht viel zu viel Platz, es steht 95% der Zeit ungenutzt rum und es muss viel zu viel Masse pro Personenkilometer bewegt werden.

    Der ÖV ist mit seinem Planwirtschaftlichen Ansatz höchst Benutzerfreundlich (fixe Zeiten, grosse Umwege, längere Fusswege, häufiges Umsteigen), oft ebenfalls sehr ineffizient (15 Tonnen Bus mit Chauffeur und 12 Passagieren) und im Betrieb viel zu teuer.
    • Toerpe Zwerg 11.11.2019 08:56
      Highlight Highlight Da sollte Benutzerunfreundlich stehen bein ÖV. Autocorrect ...
    • P. Silie 11.11.2019 09:00
      Highlight Highlight Meine Worte
    • Weiterdenker 11.11.2019 09:19
      Highlight Highlight Bin grundsätzlich einverstanden. Was wäre aber die Alternative?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 11.11.2019 08:36
    Highlight Highlight Anderes Konzept: Praktisch gar keine Parkplätze mehr in den Städten, dafür grosse, günstige Parkhäuser an den Stadträndern. So wird man ermutigt mit dem ÖV in die Innenstadt zu fahren, hat aber eine Variante für die Landbevölkerung, bei der es ohne Auto halt nicht geht.
    • Garp 11.11.2019 09:23
      Highlight Highlight Man muss nicht mit dem Auto bis an die Stadtgrenze fahren, der nächste Bahnhof tut es auch.
    • Mirko Timm 11.11.2019 11:38
      Highlight Highlight Warum muss das was kosten. In Berlin lass ich immer am P&R stehen und das gratis
    • Garp 11.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Die Stadtbevölkerung trägt schon genug der externen Kosten, obwohl 60% davon kein Auto besitzen, Mirko. Zürich und Berlin lassen sich sowieso nicht vergleichen. Nach Zürich kommst Du sehr gut aus dem Umfeld in die Stadt per ÖV.
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  • Hofer Ernst 11.11.2019 08:33
    Highlight Highlight Hoffe, dass die Autopartei einen grossen Aufschwung erhält, was die Grossstädte der Schweiz da planen ist sowas von daneben.
    • karl_e 11.11.2019 10:08
      Highlight Highlight Die Autopartei ist nun bei der $VP beheimatet.
    • atomschlaf 11.11.2019 10:20
      Highlight Highlight Die Autopartei kannste vergessen.
      Der aktuelle Präsident fährt einen Diesel-Minivan...
    • Magnum 11.11.2019 12:05
      Highlight Highlight Ja, super: Der Politzombie Autopartei. Das ist fast so sinnbefreit wie Gelbwesten in Deutschland, die Sticker mit «Ich liebe meinen Diesel» auf ihre Karren pappen. Trotz ist im Grunde menschlich, sollte aber auf eine gewisse frühkindliche Entwicklungsphase begrenzt bleiben.

      Das Versprechen der Autoindustrie, die grosse Freiheit am Steuer zu liefern, ist heutzutage realitätsfremd. Dennoch werden neue Autos verlässlich auf leeren Strassen in Szene gesetzt, statt dass sie Stossstange an Stossstange vor sich her stehen. Und zu viele Konsumenten fallen noch immer darauf rein.
  • atomschlaf 11.11.2019 08:33
    Highlight Highlight Sehe ich das richtig, dass Genf 1:1 das französische Vignettensystem übernimmt?
    Aufgrund der geographischen Lage sicher eine pragmatische Lösung, aber aus rechts- und staatspolitischer Sicht problematisch, wenn eine Stadt unilateral ausländische Regelungen anwendet.
    • paddyh 11.11.2019 08:59
      Highlight Highlight Ausländische Regelung annehmen? Man nimmt ja nicht deren Regelung an, sondern anerkennt das es sich dabei um ein funktionierendes Konzept handelt und adaptiert es. Ist ja nicht so, dass jetzt Paris über deren Autos bestimmt. Manchmal frag ich mich schon, was ihr alle für anti EU Paranoia schiebt...
    • Astrogator 11.11.2019 09:09
      Highlight Highlight Wenn einer klüger klingen will als er ist.

      Genf wird ein eigenes Gesetz und eigene Verordnungen haben.

      Somit ist da nichts von wegen unilateral ausländische Gesetze annehmen.
    • Pafeld 11.11.2019 09:11
      Highlight Highlight Ist vermutlich besser, wenn Genf nochmals ein völlig neues System mit all seinen Schwächen und Fallstricken entwickelt, anstatt auf eines zurückzugreifen, dass sich bereits anderso in der Realität bewähren konnte. Wer würde denn schon freiwillig zugeben, dass auch das Ausland mal etwas funktionierendes entwickelt haben sollte!?
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  • Oigen 11.11.2019 08:33
    Highlight Highlight Lustig wie viele jammern.
    Wenn ich als durch die stadt fahre (ja stellt euch vor MIT DEM VELO ich naivling) sehe ich KEIN EINZIGEN vollgeparktes parkhaus...
    • Gigi,Gigi 11.11.2019 10:13
      Highlight Highlight Fahr mal um die Mittagszeit in die Stadt oder kommenden Samstag ab 10.00 morgens! Alle voll, ausser vielleicht das Hyatt, das findet man nur, wenn man genau weiss, wo es ist.
    • Magnum 11.11.2019 18:00
      Highlight Highlight @ Gigi,Gigi

      Wer samstags um 10 Uhr morgens mit dem Auto zum Lädele nach Zürich fährt, dem oder der ist nicht mehr wirklich zu helfen - es sei denn, es stehe mal wieder der Kauf der berühmten Waschmaschine an, als Lieblingsargument der Nur-Autofahrer gegen die Nutzung von öV und Velo.

      Die Wege in Zürich sind kurz, die Erschliessung per öV ist exzellent und engmaschig. Wer dennoch darauf besteht, an einem Samstag mit dem Auto ins Herz der Stadt zu fahren, um dem Volkssport Shopping zu frönen, muss leider ohne mein Mitleid auskommen. Sorry not sorry.
    • Binnennomade 11.11.2019 20:14
      Highlight Highlight Die Waschmaschine bekommst du sowieso auch im Sihlcity, Glattzentrum oder Spreitenbach (je nach Himmelsrichtung, von der du kommst). Somit absolut unnötig, in die Stadt reinzufahren..
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 11.11.2019 08:30
    Highlight Highlight Und das Glattzentrum so:

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    • whatthepuck 11.11.2019 14:47
      Highlight Highlight Auch das Glattzentrum darf nich beliebig viele Parkplätze zur Verfügung stellen. Jeder Parkplatz generiert Verkehr, und solche Grosseinkaufszentren müssen nachweisen, dass der anfallende Verkehr bewältigt werden kann. Da schaut der Kanton drauf.

      Es ist ja nicht so, dass man in der Stadt keine mit dem Auto einkaufenden Menschen mehr will. Aber eben, Parkplätze generieren Fahrten, und das ist unschön. Letztlich eine Frage der Prioritäten und ich finde es besser, dass die Priorität bei mehr Lebensqualität und nicht bei mehr Einkaufsverkehr liegt, nur weil sich sonst jemand betüpft fühlt.
  • FrancoL 11.11.2019 08:24
    Highlight Highlight Vielen Kommentatoren stelle ich folgende Frage: Wieso verschwinden in den mittleren und kleineren Städten die Läden? In Städten die genügend PP-anbieten?
    Auch in Dörfern, die PP zur Verfügung stellen, geht das Ladensterben weiter und ausser Migros und Coop gibt es bei den anderen Läden eine hohe Rotation, bis sie dann gänzlich verschwinden?
    Könnte es sein, dass man versucht die falschen Begründungen (weniger PP) zu Portieren um der Wahrheit nicht ins Gesicht zu sehen?
    • Toerpe Zwerg 11.11.2019 09:01
      Highlight Highlight Selbstverständlich.
    • reaper54 11.11.2019 09:18
      Highlight Highlight Die Wahrheit ist das man (ausser evtl. ZH HB <-> Bern HB) auch im Feierabendverkehr mit dem Auto gleich schnell oder schneller ist als mit dem Zug. Zudem ist man Flexibler (Einkaufen), es ist bequemer und man hat seine Ruhe. Passt eigentlich perfekt zur heutigen individuellen Einstellung :)
    • FrancoL 11.11.2019 09:23
      Highlight Highlight Was Sie gehen mit mir einig, dass das Ladensterben nur bedingt von den PP abhängt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • soulcalibur 11.11.2019 08:00
    Highlight Highlight 308'000 neue Autos....läck, ich stelle mir grad so den Parkplatz vor. Nach FfF, tagtäglicher mehrfacher Klimaberichterstattung, der "grünen Welle" bei den Wahlen etc. habe schon gedacht, es wären weit weniger als angenommen. Aber Grün im Netz sein ist halt etwas anders als Grün in der realen Welt. Und zudem ist Autokauf ja heute ein Risiko (E-Fahrzeuge ausgenommen) du weisst ja überhaupt nicht, ob du in ein paar Jahren überhaupt noch damit fahren darfst. Und was heisst das in Basel: "Flächeneffizient, nicht grösser als nötig , sie müssten immer möglichst voll besetzt unterwegs sein"...?
    • Pragmatic Acts 11.11.2019 09:30
      Highlight Highlight Laut dem UVEK-Präsidenten in Basel bedeutet das ganz einfach kollektives Eigentum. Nicht nur werden Autos verboten, sondern sie müssen auch noch möglichst voll besetzt sein und damit im Kollektiv benutzt werden. Die Regelung zielt damit auf den Besitz und gleichzeitig auf die Nutzung von Autos..
    • Forest 11.11.2019 10:20
      Highlight Highlight Von 308.000 Fahrzeuge, die eingelöst werden dürften ein grosser Teil davon Firmenfahrzeuge sein. Zauberwort: Steueroptimierung
  • Tobias W. 11.11.2019 08:00
    Highlight Highlight Da kann ich ja von Glück reden, dass ich per 01.12.2019 auswandere. Zwar nicht allzu weit und auch nicht allzu exotisch, aber ganz sicher weit genug um Freude am Fahren zu haben... 😁

    Euch viel Spass, Freunde 😉
    • Magnum 11.11.2019 12:08
      Highlight Highlight Viel Spass im Stau, Tobias.
    • FrancoL 11.11.2019 17:34
      Highlight Highlight Das Glück ist ganz auf unserer Seite.
    • Tobias W. 11.11.2019 18:35
      Highlight Highlight @FrancoL: allerdings, dann hast ja um ein Auto weniger Stau.

      @Magnum: danke, gleichfalls ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guten Tag 11.11.2019 07:45
    Highlight Highlight Als jemand der viel im Ausland ist, kann ich sagen, dass wir hier in der Schweiz fast das Paradies für Autohasser haben. Der CH Verkehrsteilnehmer lebt in der Autohölle.
    Schikanen wo es nur geht. Grotesk überteuert Busen. Keine Parkplätze. Strassenrückbau.
    Selbst schuld sag ich da. Wer Grün wählt muss halt wissen, dass nun ein paar Mamis die Autos hassen, über sein tägliches Leben bestimmen werden.
    • Oigen 11.11.2019 08:19
      Highlight Highlight Also ich mag Busen
    • Triumvir 11.11.2019 08:51
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Hass zu tun, sondern gerade in den Städten primär mit Platzmangel und Effizienz. Wer in einer Grossstadt lebt, ist mit dem ÖV, Velo und zu Fuss einfach schneller als mit dem Auto unterwegs. Punkt.
    • Astrogator 11.11.2019 09:14
      Highlight Highlight Erstens mal bezahlt Bussen nur wer sich nicht an die Gesetze hält.

      Autofahrer die über Bussen jammern sind ein wenig wie Carlos der Leute verprügelt und jammert, dass er in den Knast muss.

      Zweitens, die Aussage: "Wer Grün wählt muss halt wissen, dass nun ein paar Mamis die Autos hassen, über sein tägliches Leben bestimmen werden."

      Wer grün wählt will, dass Grüne die Politik mitbestimmen. Da kann es auch Mamis darunter haben.
      Sind SVP-Politiker unfähig wenn sie Väter sind?

      Der Chauvinismus und Frauenhass in deinem Kommentar ist unübersehbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Xonic 11.11.2019 07:42
    Highlight Highlight Die Anwohnerparkkarten gehören abgeschafft oder der Preis erhöht auf ein angemessenes Mass.

    300.- im Jahr ist ein absoluter Witz.
    • atomschlaf 11.11.2019 08:26
      Highlight Highlight Der Preis sollte einfach so weit angehoben werden, dass die Nachfrage ungefähr dem Angebot entspricht.
      Heute werden mehr Parkkarten ausgegeben als überhaupt Parkplätze zur Verfügung stehen. Dies schadet den Anwohnern durch unnötigen Suchverkehr und sorgt für Zeitverlust und Frustration bei den Automobilisten.
    • whatthepuck 11.11.2019 09:01
      Highlight Highlight Die Anwohner sind kaum das Problem. Der Motorisierungsgrad in den Städten liegt jeweils unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt, bzw. unter dem Durchschnitt des Umlandes der Städte. Die Einwohner der Städte selber produzieren einen unterproportionalen Anteil des Verkehrs in den Städten.

      Ansetzen müsste man vA in den Agglos. Es ist wichtig, dass die Agglos nachhaltiger werden punkto Verkehr. Dort wächst die Schweiz am stärksten, dort kommt das grösste Verkehrswachstum her, wenn man es nicht lenkt. Aber da ist man beim Bund und den Kantonen ja dran. Zum Glück für die bösen Städte.
    • ands 11.11.2019 09:07
      Highlight Highlight Es geht um 7700 "weisse" Parkplätze mit Parkgebühren. Die blaue Zone ist explizit ausgenommen. Die Anwohnerparkkarten haben also rein gar nichts mit dem Thema zu tun.
      Trotzdem: Weshalb sollen die Stadtzürcher, welche diese Infrastruktur ja bereits mit ihren Steuern bezahlen, zusätzlich noch mehr Gebühren bezahlen, während Auswärtige diese Parkplätze für eine Stunde gratis benutzen können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 11.11.2019 07:35
    Highlight Highlight Und dann jammern das keine Sau mehr in der Stadt einkauft und die Läden schliessen bzw. nur noch Luxusgeschäfte es sich leisten können.

    Btw: Umweltfreundlich ist es imfall voll nöd wenn man in Zukunft länger im Kreis fährt weil es länger dauert einen Parkplatz zu finden.

    Aber ja...Umweltschutz und so. Der Bürger kauft den Grünen eben voll alles ab weils ja grad so in Mode ist...
    • Statler 11.11.2019 08:00
      Highlight Highlight Dass «keine Sau mehr in der Stadt einkauft», ist wohl eher AliBaba, Zalando, Amazon & Co. zu verdanken.
    • FrancoL 11.11.2019 08:18
      Highlight Highlight Ich würde einmal einen klotze kleine Überlegung machen und mich fragen wieso dass gerade in den Vorstädten, wo PP verwenden sind das Ladensterben rasanter geht geht als in den fast Auto freien Städten. Ich arbeite in einer Kleinstadt, PP mehr als genügend vorhanden, aber die Läden verschwinden, selbst im Zentrum. Ich wohne in einer Gemeinde mit ca 7'000 Einwohner, PP vorhanden; noch genau 7 Läden zieren den Dorfkern. Innerhalb der letzten 10 Jahre sind mehr als 10 Läden verschwunden.
      Ich kaufe Ihnen den Ihr Argument nicht ab.
    • Oigen 11.11.2019 08:23
      Highlight Highlight Genau, lass uns eine 5 spurige autobahn direkt zum Bürkliplatz bauen am besten 3 stöckig.
      auf dem see ne plattform für 300 000 autos (ich meine wer braucht schon einen see???)

      die anwohner sollen wegziehen (wie kommt man als anwohner nur auf die absurde idee dass man keinen stau vor der wohnung will...WER WILL DAS NICHT?)

      Und dann bauen wir noch tankstellen, einkaufszentern, reissen die tramschienen raus fahren mit dem panzer durch die bahnhofstrasse
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Emperor 11.11.2019 07:32
    Highlight Highlight Die Idee von Basel ist ja gut, aber wie will die Stadt bei einem geparkten Auto erkennen, mit wie vielen Menschen es in die Stadt fuhr? Oder stehen dann neu Basler "Zöllner" an jedem Grenzübergang und lassen nur noch Autos auf das Kantonsgebiet, welche mit mindestens drei Leuten belegt sind?
    • Magnum44 11.11.2019 09:14
      Highlight Highlight Wie kann man 2019 so etwas schreiben?
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 11.11.2019 11:34
      Highlight Highlight Dafür gibts doch bei Amazon schon aufblasbare Mitfahrer 😂😂😂

      https://www.amazon.com/Big-Mouth-Toys-Carpool-Kenny/dp/B002OCB79U/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8

    • The Emperor 11.11.2019 12:03
      Highlight Highlight Gehts genauer? Was soll ich mit dieser Antwort auf meine ernst gemeinte Frage anfangen? Es arbeiten nicht alle in der Softwareenwicklung.
      Muss jeder sich in einer App anmelden unter Angabe des transportierenden Nummernschildes oder was?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 11.11.2019 07:21
    Highlight Highlight Wieso Kampf gegen etwas? Vielmehr ist es ein Kampf FÜR andere Formen der Mobilität. Dass dadurch das Auto zurückgedrängt wird (zB wenn Fahrspuren umgewidmet werden) ist lediglich ein Kollateralnutzen.

    • Baccaralette 11.11.2019 09:25
      Highlight Highlight Ja der Kampf FÜR andere Formen finde ich super! Aber eben: wenn ich morgens auf den Zug gehe, sehe ich von anderen Formen nicht besonders viel.

      Für mich ist es wie die Sache mit dem Atomkraftwerk: Man hat sich jahrelang darauf ausgeruht, dass man 'sicheren' Strom hat und plötzlich muss der weg. Alternativen sind noch nicht wirklich ausgereift für die breite Masse.

      Sehr sehr schade!
    • Toerpe Zwerg 11.11.2019 09:45
      Highlight Highlight "Das Auto" ist das falsche Feindbild. Die Mobilität der Zukunft kommt ohne Fahrplan und zentrale Umsteigepunkte aus - sie vermeidet systemische Umwegkilometer und sie rechnet fahrstreckengenau ab. Der heutige ÖV ist für den Nutzer ineffizient. Das wird keinen Bestand haben. Das Auto der Zukunft ist elektrisch, stets in Bewegung und bietet überall und jederzeit Punkt zu Punkt Verbindungen an - günstig, wenn sharing möglich ist und teuer, wenn eine Person alleine nutzt
    • dorfne 11.11.2019 10:30
      Highlight Highlight @toerpe. Luftlinie: noch effizienter. Stichwort Transportdrohnen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Driver7 11.11.2019 07:20
    Highlight Highlight kein Wunder werden Innenstädte immer mehr zu Museen.. siehe Bern.
    • Oigen 11.11.2019 08:24
      Highlight Highlight Ich mag Museen...
    • Astrogator 11.11.2019 09:18
      Highlight Highlight Schon mal gesehen wieviele Menschen in der Berner Altstadt unterwegs sind?
      Und wie vielfältig das Ladenangebot ist?
    • dan2016 11.11.2019 09:39
      Highlight Highlight was möchtest Du in der Berner Innenstadt? Fürchte das ist jetzt definitive das falsche Beispiel.... Als Wohnort inzwischen extreme begehrt, höchste Ladenpreise (ausser an den lärmigen Strassen mit viel Verkehr).
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 11.11.2019 07:09
    Highlight Highlight Man kann es auch so sehen, dass die Lokalpolitik sich an den Bedürfnissen der Lokalbevölkerung orientiert.

    Wenn immer weniger Stadtbewohner ein Auto haben und sich auf Stadtgebiet kaum mit dem Auto fortbewegen und statt dessen ÖV und Velo benutzen, ist es ja nur logisch, dass nun dem Auto etwas Platz genommen wird.

    Es ist nicht Aufgabe der Stadt dafür zu sorgen, dass man sein Auto überall günstig parkieren kann.

    Wenn ein Bedürfnis nach Parkplätzen besteht, wird das gemäss bürgerlicher Logik der freie Markt ja schon selber regeln und es werden private Parkhäuser entstehen.
    • dä dingsbums 11.11.2019 07:24
      Highlight Highlight *kein Auto haben* sollte da stehen...
    • sunshineZH 11.11.2019 07:30
      Highlight Highlight Welche dann durch linke Hand wieder verhindert werden...
    • sottosopra 11.11.2019 07:41
      Highlight Highlight Sehe ich auch nicht ganz ein, wieso von bürgerlicher Seite einerseits gegen "Staatswohnungen" und Genossenschaften geschossen wird und auf der anderen Seite günstige Parkplätze gefordert werden. Der marktwirtschaftliche Gesetze sollen den Wohnungsmarkt regulieren, nicht aber den Parkplatzmarkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So en Ueli 11.11.2019 07:00
    Highlight Highlight Schön, wie man als Autofahrer bevormundet wird. Diese Politik ist für die Wirtschaft, vor allem für die KMUs, nachteilig. Wenn die Städte wirklich die Autos bekämpfen will, dann müssten die konsequenterweise den ÖV für alle gratis anbieten und diesen viel stärker ausbauen.
    • Antinatalist 11.11.2019 08:00
      Highlight Highlight Schön, wie man von Autofahrern und/oder
      (darin sitzenden) Rauchern bevormundet wird, schmutzige Luft einzuatmen. Nimm di a de eigete Nase!
    • Lami23 11.11.2019 09:22
      Highlight Highlight Aha. Fürs Benzin zahlen, den Zug willst du aber gratis.
    • Firefly 11.11.2019 10:03
      Highlight Highlight Schön wie verkehrt man die Welt sehen kann. Man hat für die Aurofahrer Strassen und Parkplätze gebaut die unser heutiges Bild der Zivilisation prägen. Alles wurde dem Autofahrer angepasst. Und er schreit immer noch "Bevormundung", wenn mal was nicht nach seinem Kopf passiert.
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  • Blue64 11.11.2019 06:58
    Highlight Highlight Teure Tickets bei Zug und Tram - u zuverlässig punkto Sicherheit und Pünktlichkeit, Tramlinien werden aufgelassen und das alles soll Mann/Frau animieren, das Auto wegzugeben?
    Niemand denkt an günstigere Tickets gekoppelt mit Park and Ride, niemand an bezahlbaren Wohnraum in der Näge der Arbeitsplätze, niemand an Steuergleichheit im Land, damit das Pendelb eingeschränkt wird, niemand daran, das Lohngefälle Stadt-Land zu minimieren.
    Läck, die Grünen sind auch nur verkleidete Diktatoren...
    • Schaaggi 11.11.2019 08:27
      Highlight Highlight Haha, gut gelacht!

      Du verwechselt da grad einiges. Steuergerechtigkeit, günstigen und guten ÖV, Arbeit in Nähe des Wohnortes,... das sind genau die Dinge die von den Wirtschaftsliberalen und der Schweizerischen-Verhinderungs-Partei wohl kaum zu erwarten sind. Im Gegenteil: die arbeiten diesbezüglich ja genau dagegen.
    • Oigen 11.11.2019 08:30
      Highlight Highlight 1/2
      Teure Tickets bei Zug und Tram / Wenn man ehrlich rechnet, ist das auto nicht günstiger

      u zuverlässig punkto Sicherheit und Pünktlichkeit / stimmt mit dem auto ist ja auf die sekunde berechnet wann ich ankomme

    • Oigen 11.11.2019 08:30
      Highlight Highlight 2/2
      Niemand denkt an günstigere Tickets gekoppelt mit Park and Ride, niemand an bezahlbaren Wohnraum in der Näge der Arbeitsplätze, niemand an Steuergleichheit im Land / wir reden von grünen, nicht von kommunisten

      Läck, die Grünen sind auch nur verkleidete Diktatoren... / Also sollen die grünen alle wohnungen verstaatlichen damit sie einfluss auf die mieten nehmen können? planwirtschaft mit zugewiesenen arbeitsplätzen ala sovjets?

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  • Antinatalist 11.11.2019 06:52
    Highlight Highlight " Das heisst, sie dürfen nicht grösser als nötig sein und müssten immer möglichst voll besetzt unterwegs sein."

    Davon sind wir noch Lichtjahre entfernt. Ich war gestern biken und blieb dann mal ein Weilchen an einer stark befahrenen Strasse stehen. In 9 von 10 Autos sass immer nur eine Person. Nebst vielen SUVs waren auch einige Sportwagenfahrer dabei. Und viele Kombis. Kaum ein klassischer Kleinwagen. Und dies an einem Sonntagnachmittag. Erschreckend, dass die überwiegende Mehrheit Frauen waren, die allein im Auto am Steuer sassen.
    Mit polarisierten Brillengläsern sieht man da gut rein.
  • wilhelmsson 11.11.2019 06:43
    Highlight Highlight Ich bin absolut für diese Massnahmen, ABER im Gegenzug muss unbedingt das ÖV-Angebot erweitert werden.
  • Le French 11.11.2019 06:42
    Highlight Highlight Genf und Basel geht für mich in die richtige Richtung. Nur meine Stadt Zürich hat noch nicht begriffen, dass sie den Verkehr verhindern und nicht behindern muss. Die glauben immer noch, dass sie mit Behinderung des Verkehr (eben durch Parkplatzabbau) erreichen, dass weniger Autos in die Stadt kommen. Dem ist aber nicht so. Der Verkehr nimmt seit Jahren immer mehr zu. Vor ca 2 Jahren wurde zBsp am Bellevue eine von drei Spuren abgebaut. Das hat gar nichts gebracht. Jetzt staut es einfach noch länger. Die Alternative ÖV ist einfach zu wenig attraktiv.
  • Ökonometriker 11.11.2019 06:41
    Highlight Highlight Ich bin ja auch für Umweltschutz und lebe in der Stadt. Trotzdem ist es der falsche Weg, der Bevölkerung auf dem Land den Zugang zur Stadt zu erschweren. Die meisten Leute pendeln nicht zum Vergnügen. Die Verknappung der Parkplätze wird nur die ärmeren Leute treffen. Die Reichen fahren weiterhin in die Stadt, parken in der Tiefgarage und haben erst noch weniger Stau.

    Besser wäre es, wenn Arbeitgeber eine Abgabe für jeden Tag entrichten müssetn, an welchem Büro-Arbeitskräfte nicht Home Office machen. So würden die AG automatisch weniger Anwesenheit fordern und den Pendelverkehr reduzieren.
    • trio 11.11.2019 06:53
      Highlight Highlight Wer mit dem Auto in die Stadt pendelt ist selber schuld.
    • ands 11.11.2019 06:57
      Highlight Highlight Pendler benötigen diese 7700 Parkplätze kaum. Die Bussen würden ziemlich ins Geld gehen, wenn man sein Auto dort den ganzen Tag stehen lässt.
    • Posersalami 11.11.2019 07:26
      Highlight Highlight Wo wohnst du denn, dass du ein Auto brauchst für die Stadt? Es hat doch heute fast jeder Weiler alle 30min einen Bus zur nächsten S Bahn. Gerade um die Städte ist die top ausgebaut..
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  • sunshineZH 11.11.2019 06:37
    Highlight Highlight Wenig Parkplätze, viele 30er Zonen, lange Rotphasen, viele Einbahnstrassen, Spuren werden abgebaut...rundherum also viele Schickanen, welche den Verkehr ausbremsen.
    Wie soll das dem Umweltschutz dienen? Würde es nicht mehr Sinn machen für einen fliessenden Verkehr zu sorgen?
    • Antinatalist 11.11.2019 08:06
      Highlight Highlight Sobald man ausserhalb der Stadt im rechtsbürgerlilchen Milieu ist, ist es genau anders herum. Fussgänger und Velofahrern werden Steine und ewig nie auf grün schaltende Ampeln vorgesetzt und die Blechlawine rollt. In den fünf Minuten, die man dann an der Ampel steht, hat man viel für seinen Lungenkrebs und/oder Schlaganfall getan. Ahm, kein Bock da drauf. Wirklich nicht.
    • Triumvir 11.11.2019 08:55
      Highlight Highlight Nein, denn dann wird Autofahren wieder attraktiver und die Folge ist eine noch schneller wachsende Blechlawine.
    • sunshineZH 11.11.2019 15:33
      Highlight Highlight Aber Autos werden immer da sein, ob man will oder nicht...also sollte man das beste daraus machen oder?
      Oder meint ihr ernsthaft jemand steigt wegen dieser Steine die einem in den Weg gelegt werden auf die ÖV oder das Fahrrad um?
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  • Oberländer_SMS 11.11.2019 06:03
    Highlight Highlight Man sucht heute schon lange einen Parkplatz in Zürich. Wenn es bald noch weniger gibt fährt man noch länger im Kreis.... Ich weiss nicht was daran umweltfreundlich sein soll..
    • Knut Knallmann 11.11.2019 06:28
      Highlight Highlight Man könnte sein Auto im Zuge eben dieser Parkplatzproblematik zu Hause stehen lassen und sich mit dem ÖV in die Stadt chauffieren lassen - Ich glaube das ist auch die Motivation hinter dem Parkplatzabbau...
    • Karoon 11.11.2019 06:34
      Highlight Highlight Ja, die Idee ist, dass dir das Suchen nach einem PP ablöscht und du künftig mit dem ÖV in die Stadt fährst.
    • mukeleven 11.11.2019 06:45
      Highlight Highlight nein, „könnte man nicht“ als gewerbler und sanitär, mit material im schlepptau, @knut. es ist echt ein problem - die rummkarrerei um dann einen legalen freien parkplatz zu finden, nervt uns selber auch. wir sind übrigens hybrid unterwegs...
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  • Roboter 11.11.2019 05:32
    Highlight Highlight Die Überschrift suggeriert die Städte würden sich neu gegen das Auto wenden. Dabei wird der Kampf doch seit Jahrzehnten geführt. Beispiel Zürich, der jetzt beendete Kompromiss war damals schon Teil des Kampfes gegen das Auto und seither wird jedes Jahr eine Schippe draufgelegt. In Zürich regieren SP und Grüne seit bald dreissig Jahren. Das einzige was mit den Anti Auto Aktionen erreicht wurde ist eine totale Gentrifizierung. Günstiger Wohnraum wurde vernichtet und die Stadt mit neuen pseudolinken Spiiessern geflutet, die Stadt ist so bünzlig wie noch nie.
    • glass9876 11.11.2019 06:15
      Highlight Highlight Der Titel suggeriert, dass Genf etwas gegen Autos unternimmt, dabei unternimmt es nur etwas gegen gesundheitsgefährdende Dreckschleudern...

      Auch Zürich tut nichts gegen Autos sondern bloss für Fahrräder und Lebensraum, doct das ist Ansichtssache.

      In Basel hingeged dürfen saubere Autos auch weiterhin unterwegs sein, die Käufer alleine entscheiden frei über ihren Antrieb und ob sie weiterhin in die Stadt fahren dürfen oder nicht.
    • mbr72 11.11.2019 06:24
      Highlight Highlight Wenn sie es wenigstens zustande gebracht hätten, dass es mit anderen Verkehrsmitteln besser wäre. Leider ist Zürich auch mit dem Rest der Horror. Velo? Ja, wenn du akute Todessehnsucht hast. Tram? Sicher, wenn du 40min von einem Stadtteil in den anderen rumgondeln möchtest (ich möchte einfach nur arbeiten gehen, nicht eine gemütliche Touristentour!). S-Bahn? Ja, aber leider nur, wenn du so wohnst/arbeitest, dass du von der Linie profitieren kannst.
    • Antinatalist 11.11.2019 06:37
      Highlight Highlight Du kannst Zürich ja meiden, grosszügig umfahren und ignorieren. Zwingt dich niemand, dich in Zürich aufzuhalten und dich mit der Stadt zu befassen.
      Tatsächlich nimmt die Zahl der günstigen Stadt- und Genossenschaftswohnungen im gleichen masse zu, wie der private Wohnungsbau, der vorallem zahlungskräftige Steuerzahler anlockt. Das System scheint für die Stadt aufzugehen. Autos sind so was von bünzlig und vorgestern... Bei den Amis war das in den 50ern im Zusammenhang mit den Levittowns hip. In der Agglo, im Aargau und so halt erst Twentynineteen. So bünzlig. Ehrlich!
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  • Schso 11.11.2019 04:34
    Highlight Highlight Beim Bild von Züri ist wohl etwas falsch gelaufen ... oder bin ich schon besoffen und sehe doppelt ?🤣
    • DerHans 11.11.2019 06:01
      Highlight Highlight Das ist so ein 3D Bild. Hält man die Nase ans Smartphone, fixiert das Grossmünster mit den Augen und bewegt das Smartphone langsam von dem Gesicht weg, kann man ein Auto sehen.

Elektroauto-Boom in der Schweiz: 137 Prozent Wachstum gegenüber Vorjahr

Autos mit alternativen Antrieben haben in der Schweiz die 10-Prozent-Marke geknackt. Reine Elektroautos kommen inzwischen auf knapp vier Prozent Marktanteil – Tendenz stark steigend.

Die Anzahl neu zugelassener Autos auf hiesigen Strassen hat im November im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht zugelegt. Und der Boom bei Elektroautos hält an.

Konkret wurden in der Schweiz und in Liechtenstein im November 24'228 Fahrzeuge erstmals immatrikuliert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem knappen Plus von 0.5 Prozent, wie die Vereinigung der Schweizer Automobil-Importeure «Auto Schweiz» am Dienstag mitteilte.

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