DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Polizei geht mit Gummischrot gegen Demonstrierende vor, die mit dem Slogan «D'Lüüt Gege d'SVP» gegen eine Veranstaltung der Partei demonstrierten.
Die Polizei geht mit Gummischrot gegen Demonstrierende vor, die mit dem Slogan «D'Lüüt Gege d'SVP» gegen eine Veranstaltung der Partei demonstrierten. Bild: keystone

Polizei-Grossaufgebot in Basel wegen Demonstration gegen SVP-Veranstaltung

21.05.2022, 14:22

Bei der «SVP bi de Lüt in Basel»-Veranstaltung in Basel ist es am Samstag zu einer unbewilligten Gegendemonstration der Gruppierung Basel Nazifrei gekommen. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort und setzte Gummigeschosse gegen die rund 40 Demonstranten ab.

Die Polizei versuchte, die Gruppe vom SVP-Stand auf dem Meret-Oppenheim-Platz beim Bahnhof Basel SBB fernzuhalten, wie eine Journalistin von Keystone-SDA berichtete. Auch kontrollierte sie diverse Personen.

Bei der SVP-Veranstaltung waren unter anderem Bundesrat Ueli Maurer, Parteipräsident Marco Chiesa, die SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher (GR) sowie Thomas Aeschi (NR/ZG) anwesend. Insgesamt befanden sich am Stand der Partei rund 150 Personen.

Kurz nach 10.00 Uhr besammelten sich rund 40 meist vermummte Personen an der Güterstrasse zu einer Gegendemonstration und wollten Richtung SVP-Stand marschieren.

Nachdem zwei polizeiliche Abmahnungen erfolglos geblieben sind, setzte die Polizei Gummischrot ein, wie das Basler Justiz- und Sicherheitsdepartement nach der Veranstaltung mitteilte. Kurze Zeit später löste sich die Demonstration auf.

Der Anlass führte im Umfeld des Bahnhofs zu Behinderungen des öffentlichen Verkehrs. Im Einsatz stand auch die Baselbieter Polizei. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Die gefährlichsten Cyberwaffen und ihre Folgen

1 / 15
Die gefährlichsten Cyberwaffen und ihre Folgen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wow - Wenn deine Kollegen wie Hunde wären

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

126 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
_andreas
21.05.2022 15:20registriert April 2020
Ich finde man sollte immer Demonstrieren können jedoch sollte man sich an die Regeln haten wie z.B. Demonstration bewilligen lassen damit der Verkehr ect korrekt geregelt werden kann. Da anscheinend keine Bewilligung vorhanden ist, ist es gut dass die Polizei hier einschreitet.
Es spielt dabei keine Rolle ob Links oder Rechts, ob Coronademo oder Klimademo, alle sollen sich an die gleichen Regeln halten!
11923
Melden
Zum Kommentar
avatar
dieBied
21.05.2022 15:38registriert Mai 2017
Zum Glück ist man letztes Jahr jede Woche ebenfalls so streng gegen die glockenbimmelnden Liebertee-Schreienden vorgegangen... Ah, halt, nein...
14368
Melden
Zum Kommentar
avatar
Prometheus Disk
21.05.2022 15:21registriert Dezember 2020
N'ja. Verstörend ist eher dieses «SVP bi de Lüt»
Es ist eine demokratiefeindliche Partei - bi de Lüt, die ständig die selben ewiggestrigen Themen aufgreift. Politisch bewirkt sie ebenso kaum etwas das konstruktiv wäre. Die Partei ist mehr oder weniger ein Stillstand und wenn sie sich doch einmal bewegt, dann lediglich rückwärts.
156102
Melden
Zum Kommentar
126
Ältestes AKW der Schweiz darf den Betrieb wieder aufnehmen

Die Atomaufsicht Ensi hat die Freigabe für das Wiederanfahren des Atomkraftwerks Beznau 1 erteilt. Die Brennelementwechsel seien vorschriftsgemäss durchgeführt worden.

Zur Story