Schweiz
Basel

BVB haben bei Basel-Stadt 7,9 Millionen zu wenig für U-Abo verlangt

Ein Bus der Basler Verkehrs-Betriebe faehrt auf den Wettsteinplatz in Basel, am Mittwoch, 5. Juli 2023. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben beim Kanton Basel-Stadt 7,9 Millionen Franken zu wenig für die U-Abos in Rechnung gestellt.Bild: KEYSTONE

BVB haben bei Basel-Stadt 7,9 Millionen zu wenig für U-Abo verlangt

09.02.2026, 12:1809.02.2026, 12:18

Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben beim Kanton Basel-Stadt 7,9 Millionen Franken zu wenig für die U-Abos in Rechnung gestellt. Grund war ein fehlerhaftes Update eines IT-Systems, wie der Tarifverband Nordwestschweiz (TNW) am Montag mitteilte.

Der Kanton sowie die Gemeinden Riehen und Bettingen werden den Betrag nun rückwirkend begleichen. Weder die Kundinnen und Kunden des U-Abos noch die Jahresergebnisse des TNW und der Transportunternehmen seien dadurch betroffen, heisst es im Communiqué. Der IT-Fehler sei seit Anfang 2024 behoben.

Im TNW wird jedes Monats-U-Abo von Einwohnerinnen und Einwohnern des Verbundsgebiets mit 25 Franken Kantons- und Gemeindebeiträgen subventioniert. Die BVB haben Anfang 2024 bemerkt, dass seit 2020 die Beiträge bei zwei Verkaufskanälen fälschlicherweise nicht bei der öffentlichen Hand in Rechnung gestellt wurden. Davon fallen 7,5 Millionen Franken auf den Kanton sowie rund 377'000 Franken auf die beiden Landgemeinden, wie es weiter heisst. (sda)

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