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Rentnerin nach Schiesserei in Herzogenbuchsee BE verstorben

12.06.2019, 16:22

Knapp drei Wochen nach einer Schiesserei in Herzogenbuchsee BE ist eine 78-jährige Schweizerin ihren Verletzungen erlegen. Sie starb am frühen Mittwochmorgen im Spital, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Die Frau war am Samstag des 25. Mai in einer Wohnung verletzt aufgefunden worden. Ein Mann, der mehrere Schüsse abgegeben haben soll, wurde vor Ort gefasst. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft, wie Polizei und Staatsanwaltschaft schreiben.

Sie gehen davon aus, dass er mit einer Faustfeuerwaffe auf die Frau schoss. Im Zug der Ermittlungen wurden in dem Haus zahlreiche Schusswaffen - darunter die mutmassliche Tatwaffe - sichergestellt. Weitere Abklärungen sind im Gang. (aeg/sda)

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Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt

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Post aus dem Gefängnis: Was hat der abgewiesene Asylbewerber aus Senegal zu erzählen?
Ein junger Senegalese empfängt CH Media im Gefängnis. Seine Botschaft: Er will einen Ausweis, damit er nicht ständig inhaftiert wird. Seine reale Perspektive: Er wird schon bald wieder nach Italien ausgeschafft – bereits zum siebten Mal.

Die Post erreicht die Redaktion von CH Media aus dem Untersuchungs- und Strafgefängnis Stans. Der Absender: Babukar Ndour (Name geändert) aus dem Senegal, im Strafvollzug wegen illegalen Aufenthalts. Auf einem kleinen Zettel der handschriftliche Vermerk: Bitte um Kontaktaufnahme. Der Brief enthält einen Stapel amtlicher Dokumente. Daraus geht hervor: Am 14. September dieses Jahres wurde Ndour zum sechsten Mal von der Schweiz nach Italien ausgeschafft. Zehn Tage später reiste er mit dem Zug zurück von Mailand nach Chiasso – um hier einen Reisepass zu machen, wie er später den Behörden sagte. Seine finanziellen Verhältnisse? 100 Schweizer Franken und 50 Euro, in Italien habe er geputzt.

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