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Berner Zibelemärit 2017
quelle: keystone / anthony anex
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Tausende Besucher strömen am Morgen an den Berner Zibelemärit



Bei winterlicher Kälte hat am frühen Montagmorgen in der Berner Innenstadt der traditionsreiche Zibelemärit begonnen. Bis am Nachmittag werden zum jährlichen Volksfest Zehntausende von Besuchern erwartet.

Bei trockenem Wetter und Temperaturen rund um den Gefrierpunkt strömten am frühen Morgen Tausende in die Gassen der oberen Berner Altstadt. Offiziell öffnet der Markt um 6.00 Uhr, doch zahlreiche Einheimische waren schon früher unterwegs, um die kunstvoll geflochtenen Zwiebelzöpfe ohne Dichtestress – auf Berndeutsch «Gschtungg» – zu bewundern.

Im Laufe des Morgens werden über 100 Reisecars und mehrere Extrazüge in Bern erwartet. Definitiv zum «Gschtungg» kommt es spätestens am Nachmittag bei der berühmt-berüchtigten Konfettischlacht in der Spitalgasse.

Der Zibelemärit ist schon lange mehr als ein Gemüsemarkt, an dem Tonnen von Zwiebeln in allen Formen angeboten werden. Schaulustige finden zahlreiche Jahrmarkt-Stände und Freilufttheken. Über allem schwebt der Duft von Glühwein und dem obligaten Zwiebel- und Käsekuchen.

Die Polizei sicherte die Zufahrtsachsen erstmals mit Betonpollern ab. Auch wurden Notausgänge signalisiert, damit die Menschenmassen in brenzligen Situationen schneller aus den Gassen wegkommen. Damit setzte die Stadt Bern auch am Zibelemärit das bereits im Sommer verschärfte Sicherheitskonzept für Grossanlässe um.

Geflochtene Zwiebelzöpfe

Der Zibelemärit geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als Bauersfrauen aus dem Seeland mit Zwiebeln auf der Martinimesse in Bern auftauchten. Die «Wistenlacher Wybli», wie die Frauen aus dem Gebiet rund um den Mont Vully genannt wurden, waren nicht nur wegen der schön geflochtenen Zwiebelzöpfe, sondern auch wegen ihrer lebhaften Art gerne gesehen.

Seit 2011 fungiert der Zibelemärit auf der Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz – zusammen mit Anlässen wie der Basler Fasnacht, dem Engadiner Chalandamarz und dem Zürcher Sechseläuten. (sda)

Rash, der sympathische Berner «Influencer», im Kreuzverhör.

Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

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