Schweiz
Bern

Corona macht aus Klimastreik in Bern eine Mini-Demo

Corona macht aus Klimastreik in Bern eine Mini-Demo

15.05.2020, 12:4015.05.2020, 16:47

Heute ist der nationale Klimaaktionstag. Geplant waren grosse Veranstaltungen mit tausenden Menschen. Daraus ist bekanntlich nichts geworden.

Trotzdem fanden sich am Freitag um die Mittagszeit rund 20 Klima-Kämpfer beim Berner Zytglogge ein und machten auf die Klimaproblematik aufmerksam.

«Es ist 1 vor 12 punkto Klima. Darum ist es wichtig, dass wir trotz Verbot protestieren», sagt Saskia Rebsamen gegenüber watson. Aber das Klima sei auch jetzt wichtig.

Klimaaktivistin steht trotz Demo-Verbot fürs Klima ein

Video: watson

Die Polizei behielt die Demonstranten, die auf Distanz blieben, im Auge. Einschreiten mussten die Beamten nicht, sie nahmen lediglich die Personalien der Klimaaktivisten auf. (amü/aeg)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Klimastreik der Schüler
1 / 41
Klimastreik der Schüler
Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler demonstrierten am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und für einen sicheren Klimaschutz am Freitag, 18. Januar 2019 in Luzern.
quelle: keystone / urs flueeler
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Polizei konfrontiert Berner Klimaaktivisten
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________
15.05.2020 14:57registriert August 2017
Die halten immerhin die Hygienemassnamen ein, und sind mir definitiv sympathischer, als die wirren Flacherdler am Samstag
11230
Melden
Zum Kommentar
avatar
Mutzli
15.05.2020 15:06registriert Dezember 2016
Hui, es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Hoffe da wurden jetzt effektiv Lehren daraus gezogen und es war nicht nur ein laues Lüftchen. Würde mich freuen, wenn die Kapo Bern, ähnlich wie der Kommandierende der Stadtpolizei Zürich effektiv noch mal über die Bücher gegangen wäre.

Interessiert mich ja, wie es morgen zu und her geht und auch, ob es nun offiziell Kurswechsel geben wird. Gestern hiess es ja noch vom Nause "Nulltoleranz um Bevölkerung zu schützen!", welche bisher ja effektiv nur für die Mini-Demos mit Sicherheitsvorkehrungen galt und nicht für die Seuchenfans...
3110
Melden
Zum Kommentar
6
Staatsanwalt Lo Voi: Diskret, aber knallhart im Fall von Crans-Montana
Der Römer Oberstaatsanwalt Francesco Lo Voi, der nun mit der Schweizer Justiz gemeinsam zur Brandkatastrophe in Crans-Montana ermittelt, ist ein Schwergewicht unter den italienischen Anklägern.
Der 68-jährige Sizilianer Lo Voi ist keiner, der davor zurückschreckt, auch Mächtige ins Visier zu nehmen. So hatte er vor gut einem Jahr Ermittlungen gegen die halbe italienische Regierung aufgenommen: Gegen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, gegen Justizminister Carlo Nordio, gegen Innenminister Matteo Piantedosi und gegen Melonis rechte Hand, Staatssekretär Alfredo Mantovano. Diese hatten im Januar 2025 alle auf ihre Weise dazu beigetragen, dass ein vom internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gesuchter libyscher Folter-General in Italien zuerst auf freien Fuss gesetzt und dann mit einem Staatsflieger nach Tripolis ausgeflogen wurde. Lo Voi warf den Regierungsmitgliedern Begünstigung und Amtsunterschlagung vor.
Zur Story