Schweiz
Blaulicht

23-jähriger Flüchtling im Kanton Waadt tot in Zelle aufgefunden

23-jähriger Flüchtling im Kanton Waadt tot in Zelle aufgefunden

24.10.2017, 19:1524.10.2017, 19:24

Ein 23-jähriger Gambier ist in der Nacht auf Dienstag in einer Zelle auf dem Posten der Waadtländer Kantonspolizei in Mont-sur-Lausanne tot aufgefunden worden. Die Todesursache ist noch unbekannt.

Gegen 11 Uhr sei der leblose Mann in der Zelle aufgefunden worden, schreibt die Waadtländer Kantonspolizei in einer Mitteilung. Trotz Reanimationsversuchen konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Der Mann war am Sonntagabend am Bahnhof Lausanne vom Grenzwachtskorps wegen Verstosses gegen das Ausländergesetz verhaftet worden. Nach einer medizinischen Kontrolle am Universitätsspital (CHUV), wo er auch die erste Nacht verbrachte, wurde der Gambier am Montag nach Mont-sur-Lausanne transferiert.

Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungen eingeleitet. Eine Autopsie wurde angeordnet. (leo/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Autist verstarb in Klinik: «Was Theo erlebt hat, ist kein Einzelfall»
2020 verstarb der Autist Theo W. mit 18 Jahren in der Obhut der Psychiatrischen Dienste Aargau. Am Montag ist der Gerichtsprozess gegen seine Ärzte gestartet. Autisten und ihre Angehörigen hoffen, dass das Schweizer Gesundheitssystem durch den Fall tiefgreifende Missstände angeht.
«Fehlbehandlung ist fatal», «Inklusion statt Isolation», «Autismus-Kompetenz = sichere Behandlung». Diese Slogans stehen auf den Schildern der rund 40 Menschen, die am Montagmorgen ihren Weg vor das Bezirksgericht Brugg (AG) gefunden haben.
Zur Story