Schweiz
Blaulicht

Kundgebung: Knapp 300 Personen an Velodemo in Luzern für Vergewaltigungsopfer

Kundgebung: Knapp 300 Personen an Velodemo in Luzern für Vergewaltigungsopfer

22.08.2015, 20:0030.11.2015, 14:15

Knapp 300 Personen haben am Samstag in Luzern mit einer gemeinsamen Velofahrt entlang der Reuss ihre Anteilnahme am Schicksal des Vergewaltigungsopfers von Emmen ausgedrückt. Die Frau ist seit der Tat vor gut einem Monat querschnittgelähmt.

Die bewilligte und privat organisierte Kundgebung startete gegen 17 Uhr in der Stadt Luzern beim Mühleplatz mit einem stillen Marsch. Per Velo, zu Fuss oder im Rollstuhl begaben sich die Demonstranten bei sonnigem Wetter entlang der Reuss zur Gemeindegrenze von Emmen. Im Gebiet Reusszopf unweit des Tatorts war «als Zeichen der Hoffnung» ein Kirschenbaum gepflanzt. Unter diesem wurden farbige Briefe für das Opfer und dessen Familie gesammelt.

Unter den Teilnehmern waren Erwachsene und Kinder, darunter viele Frauen und Arbeitskollegen sowie Freunde des Opfers. Als Zeichen der Solidarität führten viele Velofahrer weisse Bänder an ihren Zweirädern mit. Polizisten begleiteten die Kundgebung ebenfalls auf Fahrrädern. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Geheimbericht: Finanzpolitiker stellen sich gegen Röstis AKW-Plan
Die Finanzkommission des Nationalrats fordert, dass auch die finanziellen Folgen für Bund und Kantone bei der Aufhebung des AKW-Neubauverbots berechnet werden sollen. Doch vergeblich.
Der Atomausstieg galt als beschlossene Sache. Im Mai 2017 sagte die Schweizer Stimmbevölkerung mit knapp 60 Prozent Ja zur Energiestrategie 2050 – und damit zu einem schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie. Neue AKW sollten nicht mehr gebaut werden, die bestehenden Anlagen am Ende ihrer Laufzeit vom Netz gehen.
Zur Story