Schweiz
Blaulicht

Zwei Männer in Genf durch Schüsse verletzt

Zwei Männer in Genf durch Schüsse verletzt

23.09.2017, 19:2423.09.2017, 19:24

In Genf sind am Freitagabend und am Samstagmorgen zwei Männer durch Schüsse verletzt worden. In beiden Fällen konnte die Polizei die mutmasslichen Täter festnehmen.

Zunächst hatten sich am Freitagabend um 22.00 Uhr mehrere Zeugen gemeldet, dass sie im Charmilles-Quartier Schüsse gehört hätten. Vor Ort traf die Polizei einen Mann an, der durch einen Schuss in die Brust schwer verletzt wurde, wie ein Polizeisprecher eine Meldung des Westschweizer Radios und Fernsehens RTS und der Zeitung «Tribune de Genève» bestätigte. Die Verletzungen des Mannes seien nicht lebensgefährlich.

Der Täter konnte zunächst flüchten. Später nahm die Polizei einen Tatverdächtigen in der Nähe fest. Bei ihm könnte es sich um den gesuchten Schützen handeln, hiess es bei der Polizei. Unter der Federführung der Staatsanwaltschaft nahm die Kriminalpolizei weitere Abklärungen vor. Zur Identität von Opfer und Täter machte die Polizei keine Angaben.

Am Samstagmorgen um 07.50 Uhr kam es zudem im Pâquis-Quartier zu einer Schiesserei. Einem Mann aus Guinea war ins Bein geschossen worden. Der mutmassliche Schütze flüchtete vor den Augen zweier Zeugen mit einem Auto. Er konnte schliesslich am gegenüberliegenden Seeufer im Beisein von zwei weiteren Männern festgenommen werden.

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Global Peace Index: Schweiz trotzt globalem Abwärtstrend – Russland bleibt Schlusslicht
Nie war die Welt in den letzten 20 Jahren weniger friedlich als heute: Laut dem Global Peace Index 2026 verschlechterte sich im letzten Jahr die Sicherheit in fast 100 Ländern. Immerhin: Die Schweiz gehört weiterhin zu den friedlichsten Staaten der Welt.
Es verwundert nicht: Der Global Peace Index 2026 zeichnet ein düsteres Bild der aktuellen globalen Sicherheitslage. Die Welt ist derzeit so unfriedlich wie nie seit dem erstmaligen Erscheinen des Index im Jahr 2007. Im Jahr 2025 verschlechterte sich die durchschnittliche Friedlichkeit um weitere 0,7 Prozent, was den zwölften Rückgang in Folge markiert. Insgesamt verzeichneten 99 Länder eine Abnahme ihrer Friedenswerte, während nur 62 Verbesserungen erzielten. Verglichen mit 2008 sind 119 Staaten heute weniger friedlich als damals.
Zur Story