Schweiz
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ARCHIV: Ein 32-jaehriger Haeftling der Genfer Strafanstalt Champ-Dollon ist am Mittwoch um 7.05 Uhr von Waertern tot aufgefunden worden. Weil er sich allein in seiner Zelle befand, scheint eine Einwirkung von Dritten ausgeschlossen, wie die Gefaengnisdirektion mitteilte. Die ersten Ermittlungen konnten die Todesursache noch nicht klaeren. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei begaben sich vor Ort. Zum Fall wurde eine Untersuchung eroeffnet. --- Une vue de la prison de Champ-Dollon photographie, ce vendredi 28 fevrier 2014 a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

In der Genfer Strafanstalt Champ-Dollon ist ein 32-jähriger Häftling tot aufgefunden worden. Bild: KEYSTONE

Todesfall

Häftling in Genfer Gefängnis Champ-Dollon tot aufgefunden



Ein 32-jähriger Häftling der Genfer Strafanstalt Champ-Dollon ist am Mittwoch um 7.05 Uhr von Wärtern tot aufgefunden worden. Weil er sich allein in seiner Zelle befand, scheint eine Einwirkung von Dritten ausgeschlossen, wie die Gefängnisdirektion mitteilte.

Die ersten Ermittlungen konnten die Todesursache noch nicht klären. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei begaben sich vor Ort. Zum Fall wurde eine Untersuchung eröffnet.

Der 32-jährige Schweizer wurde am 27. Oktober 2011 im Genfer Gefängnis wegen Drohungen, einfacher Körperverletzung, versuchter vorsätzlicher Tötung und Diebstahls ins Gefängnis eingeliefert, wie Constantin Franziskakis, Direktor der Strafanstalt Champ-Dollon, der Nachrichtenagentur sda sagte. Seinen Angaben nach litt der Häftling unter psychischen Störungen.

Champ-Dollon chronisch überbelegt

Das Gefängnis Champ-Dollon geriet in den vergangenen Monaten immer wieder in die Schlagzeilen. In der Strafanstalt sitzen über 800 Personen ein, obwohl sie nur 376 Plätze aufweist. Ende Februar sorgten mehrere Massenschlägereien schweizweit für Aufsehen.

Die Gefängniswärter prangerten beim Kanton Genf mehrmals ihre Arbeitsbedingungen als nicht mehr hinnehmbar an. Die Anti-Folter-Kommission bezeichnete die Haftbedingungen im Gefängnis Champ-Dollon bereits im Januar 2013 als «ungenügend». (viw/sda)

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