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Bild: Kapo Zürich

Sind Kiko und Magdici nach Thailand geflohen?

21.02.2016, 03:3921.02.2016, 10:35
Ein Artikel von Schweiz am Sonntag
Schweiz am Sonntag

Von Angela Magdici (32) und Hassan Kiko (27) fehlt noch immer jede Spur. Vor eineinhalb Wochen spazierte die Aufseherin zusammen mit dem verurteilten Vergewaltiger aus dem Gefängnis Limmattal in Dietikon ZH. Als die Flucht fünf Stunden später entdeckt wurde, befanden sich die beiden gemäss einer Kameraaufzeichnung bereits jenseits der italienischen Grenze.

Ob das Ausbrecher-Duo noch immer dort ist, ist unklar. Aus Ermittlerkreisen ist zu erfahren, dass sie Italien verlassen haben könnten. Einen speziellen Bezug zu Italien hat Angela Magdici auf jeden Fall nicht. Laut dem Stiefvater Walter Minder waren weder Italien noch das angrenzende Kroatien jemals bei ihr als Reisedestination ein Thema. «Sie hat die beiden Länder nie erwähnt», sagt er gegenüber der «Schweiz am Sonntag».

Von Menschen, die untertauchen, weiss man, dass sie bevorzugt Länder auswählen, in denen sie sich auskennen. Immer wieder erwähnt hatte Angela Magdici Thailand. «Sie äusserte gelegentlich die Absicht, mal wieder dorthin zu reisen», sagt Minder. Sie war einmal für mehrere Monate dort gewesen. «Nicht primär wegen des Landes, sondern um eine Kampfsportart zu trainieren.»

Fest steht: Bis jetzt ist Angela Magdicis Plan aufgegangen. Noch immer tappen die Ermittler im Dunkeln. (rik)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Somchai
21.02.2016 04:44registriert November 2014
falls ich sie sehe, sag ich bescheid! gibts einen finderlohn? 😁
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sigma2
21.02.2016 06:49registriert Dezember 2015
Früher oder später geht den beiden das Geld aus. Und dann werden sie gefasst.
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9
In der Strom-«Arena» stritt jeder mit jedem – bis ein Rentner allen die Leviten las
Braucht es eine Solaroffensive? Oder mehr Atomstrom? Wer ist schuld an allem? In der SRF-«Arena» zur drohenden Strommangellage schob man sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe.

Man wähnt sich derzeit in einem Déjà-vu. Sowohl auf der Makro- als auch auf der Mikro-Ebene. Auf der Makro-Ebene scheint die ganze Welt – und mit ihr die Schweiz – von einer Krise in die nächste zu schlittern. Als wären die Krisen Staffelläufer, die sich nach einer Verwüstungsrunde um den Globus den Krisenstab weiterreichen.

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