Schweiz
Bundesrat

Alain Berset ins Spital eingeliefert

Secretary-General of the Council of Europe Alain Berset discusses during a panel titled "The Council of Europe - A Key Mission for Europe and the World" at the Graduate Institute Geneva, in  ...
Der frühere Bundesrat und Europarats-Generalsekretär musste in der Nacht auf Samstag ins Spital eingeliefert werden.Bild: keystone

Alt-Bundesrat Alain Berset ins Spital eingeliefert

30.08.2025, 19:1730.08.2025, 19:34

Europarats-Generalsekretär Alain Berset ist in der Nacht von Freitag auf Samstag ins Spital eingeliefert worden. Der Zustand des früheren Bundesrates ist laut der Organisation mit Sitz in Strassburg nicht besorgniserregend. Berset soll aber als Vorsichtsmassnahme einige Tage unter Beobachtung bleiben.

Infolgedessen musste Bersets Teilnahme am Strategieforum in Bled abgesagt werden. Die slowenischen Behörden wurden davon in Kenntnis gesetzt, wie es in der Mitteilung des Europarats vom Samstag weiter hiess. Derzeit sei Bersets Anwesenheit bei den für nächste Woche geplanten Verpflichtungen noch ungewiss.

Das Strategieforum in Bled in Slowenien wurde 2006 ins Leben gerufen, als das Land nach seinem Beitritt zur EU und zur Nato im Jahr 2004 den Weg der europäischen Integration beschritt. Das Strategieforum ist nach eigenen Angaben eine jährliche internationale Konferenz und eine globale Plattform für den Austausch über aktuelle und zukünftige gesellschaftliche und politische Herausforderungen.

Der 53-jährige Berset wurde im Juni 2024 zum Generalsekretär des Europarats gewählt. Der ehemalige sozialdemokratische Bundesrat ist der erste Schweizer in dieser Funktion. Der Freiburger hatte 2023 seinen Rückzug aus der Landesregierung nach zwölf Jahren angekündigt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Genfer Goldraffinerie in brisanten Londoner Gerichtsfall verstrickt
Die Familien zweier toter Mineure klagen an: Hätte die weltweit wichtigste Gold-Organisation intervenieren müssen, auch bei einer Tochterfirma einer Genfer Raffinerie?
Ihren letzten grossen Auftritt hatte die Genfer Goldraffinerie MKS-Pamp im Weissen Haus. Das war im November 2025, als das «Team Switzerland» Donald Trump mit einem 1-Kilo-Goldbarren und einer Rolex umschwärmte (watson berichtete). Vor dem US-Präsidenten sass damals auch Marwan Shakarchi, Chef der MKS-Pamp-Gruppe. Die Firma ist eine der führenden hiesigen Goldraffinerien.
Zur Story