Schweiz
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Das offizielle Bundesratsfoto 2020. Eigentlich hätte es ganz anders aussehen sollen.

Bundesratsfoto: Sommaruga wollte «Beatles»-Cover nachstellen – Anwälte pfiffen sie zurück



«Eine gute Bundesratssitzung ist wie ein gutes Konzert. Jeder gibt sein Bestes»: So wird Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (SP) in der Medienmitteilung zum Bundesratsfoto 2020 zitiert. Die Landesregierung posiert auf dem von den Fotografen Annette Boutellier und Yoshiko Kusano konzipierten Bild wie ein Konzertensemble.

Ein Cellokasten, ein Scheinwerfer und ein Blasinstrumentenkoffer geben dem Foto den musikalischen Touch, den sich die Bundespräsidentin gewünscht hat.

Doch wie die SonntagsZeitung schreibt, ist das veröffentlichte Bundesratsfoto offenbar weit weg von den ursprünglichen Vorstellungen Sommarugas. Die Bernerin wollte nämlich gemeinsam mit ihren Regierungskollegen eines der berühmtesten Plattencovers der Musikgeschichte, jenes des Beatles-Albums «Abbey Road», nachstellen.

Wie auf dem Original mit den Fab Four John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr sollte der Bundesrat in corpore dabei beim Überqueren eines Fussgängerstreifens festgehalten werden.

epa01818725 Richard Porter, a Beatles tour guide holds his copy of the Beatles Abbey Road album at Abbey Road in London, Britain, 08 August 2009. Hundreds of fans flocked to Abbey Road to walk across the famous zebra crossing to mark the 40th anniversary of the album. EPA/ANDY RAIN

So sieht das legendäre Original aus: Ein Beatles-Tourguide posiert zum 40-jährigen Jubiläum des Albums auf der Abbey Road in London. Bild: EPA

Stattfinden sollen hätte das Shooting auf einem der Fussgängerstreifen direkt vor dem Bundeshaus. Mit der Beatles-Referenz hätte die ausgebildete Konzertpianistin Sommaruga einerseits auf ihre grosse Leidenschaft, die Musik, hinweisen können. Und mit dem Fussgängerstreifen wäre auch eines der zentralen Themen ihres Departemens UVEK, der Verkehr, abgebildet worden.

Gemäss SonntagsZeitung waren die Vorbereitungen schon weit fortgeschritten. Die Bundesrätinnen und Bundesräte seien instruiert worden, beim Shooting keine dunkle Kleidung zu tragen, um sich besser vom Asphalt abzuheben.

Doch Anfang Dezember wurde das Projekt jäh gestoppt – auf Intervention der Anwälte des Bundes, welche Bedenken bezüglich möglicher Urheberrechtsverletzungen hatten.

Bundesratssprecher André Simonazzi bestätigt diesen Sachverhalt gegenüber der SonntagsZeitung: «Indem der Bundesrat das Cover des Beatles-Albums imitierte, warf er die Frage des Urheberrechts auf. Wir haben das geklärt. Es stellte sich heraus, dass wir nicht hundert Prozent sicher waren, dass das, was wir taten, legal war. Wir haben also das Vorsorgeprinzip angewandt.» Man wollte keinen Rechtsstreit riskieren: «Es wäre nicht ideal gewesen, das Jahr mit einer gerichtlichen Hypothek zu beginnen.» (cbe)

Bundesratsfoto

So ist das Bundesratsfoto 2019 entstanden

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • beaetel 06.01.2020 10:22
    Highlight Highlight Einfach nur feige. Werden wir also von Anwälten dirigiert. Gäbe es einen Rechtsstreit, so what. Jeder und jede kann die Schweiz verklagen. Wäre dieses Foto beim Bundeshaus gemacht worden, wäre es mit den 8 Personen, die über einen Schweizer Fussgängerstreifen liefen, und alle mit Schuhen:-) ganz sicher keine Urheberrechtsverletzung. Dazu müsste man nämlich beim Original die Köpfe austauschen und mit denen des Bundesrates ersetzen. Dann würde es knifflig. Idiot Trump hätte es einfach gemacht. Punkt um.
  • Tanit 06.01.2020 09:44
    Highlight Highlight Langsam ganz langsam entdecken sie sogar das es Farbe gibt, letztes Jahr wars ja nur das Photo von Bestattern !
  • The Emperor 06.01.2020 07:15
    Highlight Highlight Wer war dafür vorgesehen, die Paul-Rolle (barfuss) einzunehmen? Wenn die Grünen einen Sitz geholt hätten, wäre die Frage wohl zumindest geklärt gewesen.
  • kaderschaufel 06.01.2020 02:08
    Highlight Highlight Ich kann das schon nachvollziehen. Es wäre sehr peinlich, wenn ein Bundesratsfoto einen Urheberrechtsstreit verursachen würde. Dann ist klar, dass man kein Risiko eingehen will, auch wenn es sehr klein ist.
  • MartinZH 06.01.2020 00:00
    Highlight Highlight Wirklich beruhigend, dass wir zum Glück nun alle wissen, über welche Angelegenheiten und Probleme sich die Anwälte des Bundes so tagtäglich den Kopf zerbrechen. Das sind ja 'mal richtige Herausforderungen! Sicher haben sie – nach stundenlangen Sitzungen und umfangreichen Abklärungen – noch ein offizielles Papier verfasst, in welchem sie die Bedenken bezüglich möglicher Urheberrechtsverletzungen sorgfältig abgewogen haben, bevor sie diese Empfehlung der Bundesrätin vorgelegt haben – selbstverständlich unter Einbezug sämtlicher involvierten Ämter und Gremien der Eidgenössischen Bundesverwaltung.
    • Pikay 06.01.2020 09:22
      Highlight Highlight Lieber Martin. Und was genau ist falsch daran, wenn sich die Bundesregierung absichert? Stell dir vor, sie hätten es nicht getan und es würde auf einen Rechtsstreit oder Schadenersatzzahlungen hinauslaufen - wie wäre dieses Szenario wohl beim Volk angekommen? Und bezüglich deiner Annahme zur rechtlichen Expertise: Natürlich müssen die Risiken abgewogen werde - sonst wäre es eine ziemlich schlechte rechtliche Abklärung. Hast du überhaupt jemals eine solche gesehen?
    • MartinZH 06.01.2020 14:29
      Highlight Highlight Lieber Pikay, glaube mir, ein Anruf beim Plattenlabel (Rechteinhaber) – mit einer anschliessenden schriftlichen Bestätigung, dass das OK ist –, hätte gereicht, um "das Rechtsgeschäft" abzuschliessen. Bei mir machen solche Abklärungen die Praktikantin oder der Werkstudent... 😉👍😂
  • fimo 05.01.2020 22:31
    Highlight Highlight Aktueller den je sind diese grossen Instrumentenkoffer, was will uns dieses Foto noch sagen? Hat hierGohsn das Bundesratsfoto gephotobombt?
  • goodguy00 05.01.2020 22:22
    Highlight Highlight echt jetzt? wenn ich ein selfie auf einem heimischen fussgängerstreifen mache, begehe ich eine urheberrechtsverletzung? das geht jetzt aber ein bischen zu weit ...
    • Ueli der Knecht 06.01.2020 00:11
      Highlight Highlight Wenn du das Beatles-Cover ohne Zustimmung der Urheber coverst (nachstellst), dann begehst du eine Urheberrechtsverletzung.

      Selbstverständlich darfst du weiterhin Selfies von dir in allen möglichen und unmöglichen Lagen machen.
  • rodolofo 05.01.2020 21:23
    Highlight Highlight Aber dass Ueli tiefer und auf einem Holzharass sitzen muss, hat Simonetta ja wenigstens geschafft.
    • leu84 06.01.2020 00:41
      Highlight Highlight Den Cajon meinen Sie?
    • rodolofo 06.01.2020 07:46
      Highlight Highlight Ach, das soll ein Instrument sein?
      Okay. Aber ein Kartoffel-Harass hätte besser gepasst, finde ich.
      Ueli Maurer hat vermutlich Null Musikalität.
  • Petitsuisse 05.01.2020 20:25
    Highlight Highlight Typisch Schweiz, auch der Bundesrat fällt dem „Bünzlitum“ zum Opfer. Schade für die verpasste Chance.
  • Crecas 05.01.2020 20:13
    Highlight Highlight Da krieg ich die Kotze... so typisches Anwaltsgehabe. Immer Ass-Covering bis zum Geht-Nicht-Mehr. Das ist für mich wirklich eine der schlimmsten Berufsgattungen.
    • Garp 05.01.2020 23:24
      Highlight Highlight Wären sie verklagt worden und hätten zahlen müssen, hätten alle wieder über die verschwendeten Steuergelder gejammert. Wie mans macht, es ist immer falsch.
    • Crecas 05.01.2020 23:58
      Highlight Highlight Das meine ich gar nicht. Der Pragmatiker klärt ab, ob man es darf oder nicht. Der Anwalt sagt vorsichtshalber einfach nein.
    • Ueli der Knecht 06.01.2020 00:16
      Highlight Highlight "Der Anwalt sagt vorsichtshalber einfach nein."

      Der Anwalt sagt, er müsse das zuerst mit den Inhabern der Urheberrechte klären, und deren Zustimmung einholen.

      Entweder bekam der Anwalt die Zeit dafür nicht, oder dann haben die Urheber das abgelehnt (bzw. zu hohe Lizenzgebühren verlangt). Sonst gibt's für den Anwalt keinen Grund, "einfach nein" zu sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Optimist 05.01.2020 19:53
    Highlight Highlight Da gibts wohl zu viel Anwaltskapazität in Bern. .
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 05.01.2020 19:33
    Highlight Highlight Wäre witzig gewesen!
  • R. Bse 05.01.2020 19:16
    Highlight Highlight Das Sujet wurde schon von Tausenden nachgestellt. Der Entscheid beweist, wie weldfremd unsere Bundesräte und ihre Berater sind.
  • Miles Prower 05.01.2020 19:05
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht ob ein Plattenlabel eine Regierung einklagen würde... ?!
    • Ueli der Knecht 06.01.2020 00:17
      Highlight Highlight Eine Regierung einklagen? Noch so gerne! Das bringt Publicity.
  • Kaishakunin 05.01.2020 19:00
    Highlight Highlight Wäre von mir aus OK gewesen, aber dann bitte auf 4 Bundesräte reduzieren ;-) und so legendär wie die 4 auf dem Original wird wohl leider niemand aus dem Bundeshaus je werden.
    Bisschen Lucy in the Sky with Diamonds könnte man zwar dort manchmal gebrauchen ;-)
  • piranha 05.01.2020 18:30
    Highlight Highlight Ui, mal etwas gewagtes. War dann wohl doch ZU gewagt für unsere Führungsriege :-) schade, wäre für einmal was Originelles gewesen!
  • Tiefstapler 05.01.2020 18:18
    Highlight Highlight Die Anwälte wollten sich nicht zu 100% festlegen? Sag auch...
  • Adrian Ochsner 05.01.2020 18:15
    Highlight Highlight So ein chabis. Wenn 7 oder 8 über einen fussgängerstreifen in bern gehen, kann das ja wohl kaum urheberrechtlich ein Problem sein. Wenn es 4 wären, die an die Abbeyroad gejetet wären, dann vielleicht.
    Habt etwas mehr Zivilcourage und macht mehr, wonach Euch ist. Jede Spontanität muss von Anwälten im Keim erstickt werden.
    • The Emperor 06.01.2020 07:10
      Highlight Highlight Wo ist der Zusammenhang zur Zivilcourage?
  • kettcar #lina4weindoch 05.01.2020 18:14
    Highlight Highlight Das ist ja mal richtig schweizerisch :) Jedes andere Land hätte es erst recht gemacht um auch noch gratis PR zu bekommen (ja, gratis, weil wenn überhaupt hätten sie es einfach zurückziehen müssen). Und wir? ‚Uh nei, das chönt öpperem ufschtoosse‘. Irgendwie mag ich diesen Zug bei uns, irgendwie find ich ihn schlimm.
  • Muellerpe 05.01.2020 18:03
    Highlight Highlight Dr Bundesrat geit aube no gärn uf dr Aebi-Gass go spaziere..
  • milkdefeater 05.01.2020 17:54
    Highlight Highlight "Pfiffen sie zurück"

    Ein wenig despektierliche Formulierung, nicht? Sie ist Bundespräsidentin, kein Hund.
    • DemonCore 05.01.2020 18:01
      Highlight Highlight Hat was. Auf der anderen Seite muss man eine wohlplatzierte Redewendung einfach schätzen.
    • milkdefeater 05.01.2020 22:53
      Highlight Highlight Also so wie es hier formuliert ist, war es wohl weniger ein überzeugter Rückpfiff als vielmehr ein scheuer Vorschlag.
  • sowhat 05.01.2020 17:35
    Highlight Highlight Ach und nachfragen war zu mühsam? 🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
    • ARoq 05.01.2020 21:43
      Highlight Highlight Dann wird's teuer.
    • Petitsuisse 05.01.2020 22:28
      Highlight Highlight ARoq, na und?
  • Zeit_Genosse 05.01.2020 17:35
    Highlight Highlight „... Wir haben das geklärt. Es stellte sich heraus, dass wir nicht hundert Prozent sicher waren, dass das, was wir taten, legal war....“

    Das nenne ich klar geklärt. Für was hat man sonst Anwälte.


    • 155West 05.01.2020 23:04
      Highlight Highlight Weil für eine 100% Sicherheit zuerst ein Gerichtsurteil her muss. Und Anwälte sind bekanntlich ja keine Richter.
  • Eric Lang 05.01.2020 17:32
    Highlight Highlight Mein Tipp, Frau Sommaruga soll doch bitte zurücktreten, dann kann sie sich Tag und Nacht ihrem Herzenswunsch der Musik widmen.
    • Polaroid 05.01.2020 20:58
      Highlight Highlight Gell, einfach irgendetwas kommentiert. Bravo
  • Denk nach 05.01.2020 17:30
    Highlight Highlight Das überqueren eines Fussgängerstreifens birgt viele Gefahren...
  • bbelser 05.01.2020 17:16
    Highlight Highlight Da besitzt jemand die Rechte fürs Überqueren von Fussgängerstreifen???
    Was es nicht alles gibt...
    • Pikay 06.01.2020 09:25
      Highlight Highlight Nein, da haben sie einiges falsche Verstanden...
  • DemonCore 05.01.2020 17:15
    Highlight Highlight Was, weil einmal eine Gruppe fotografiert wurde, wie sie eine Fussgängerstreifen überschreitet kann nun bis zum Ende des Universums nie mehr jemand fotografiert werden, der einen Fussgängerstreifen überschreitet?

    Und: Wie souverän sind wir noch, wenn wir nicht mal das BR Foto machen können wie wir wollen?
    • Bau Mol Ain 05.01.2020 17:54
      Highlight Highlight Immer diese Fremden Richter...
    • Martel 05.01.2020 20:21
      Highlight Highlight Da ist bestimmt die EU daran schuld!!!!!
  • aglio e olio 05.01.2020 17:11
    Highlight Highlight Coole Idee. Und ein Rechtsstreit wäre auch noch eine wirkungsvolle PR Aktion für die Schweiz.
    Andererseits, sendet man nicht ein falsches Zeichen aus, wenn man das Urheberrecht des Künstlers (Plattencover, Kunstwerk, Motivschutz) geringschätzt?
    Hmm, Fragen über Fragen.
  • TanookiStormtrooper 05.01.2020 17:10
    Highlight Highlight Das Foto dürfte schon von tausenden Personen (inkl. Berühmtheiten) nachgestellt und ins Internet gestellt worden sein. Es ist Teil der Popkultur und dürfte wohl absolut kein Problem darstellen.
    • Lucida Sans 05.01.2020 21:11
      Highlight Highlight Ueli Maurer als Teil der Popkultur (zB)? Uups! Und die Beatles beherrschen bekanntlich die englische Sprache:)
  • Wendy Testaburger 05.01.2020 17:03
    Highlight Highlight Finde ich gut, das hätte an Gotteslästerung gegrenzt.
  • azoui 05.01.2020 17:01
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, wenn man nicht mal mehr zu siebt über einen Fussgängerstreifen laufen darf.........
  • Ohniznachtisbett 05.01.2020 17:00
    Highlight Highlight Hätte man nicht einfach beim Besitzer der Rechte anfragen können und um Erlaubnis fragen? Dann wäre der Fall klar gewesen. Fragen kostet ja nichts.
    • azoui 05.01.2020 19:19
      Highlight Highlight Welche Rechte? Die über einen Fussgängerstreifen zu laufen!
    • Petitsuisse 05.01.2020 20:26
      Highlight Highlight Ja das wäre doch sicher zu machen gewesen, allenfalls mit einer Tantiemenzahlung, besser als das Geld für Kampfjets auszugeben.
    • poltergeist 05.01.2020 20:47
      Highlight Highlight Lieber Tantiemen als Geld für Anwälte!
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