Schweiz
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Bundeskanzler Thurnherr warnt: «Je länger die Krise dauert, desto gereizter die Stimmung»

Dass sich die Coronakrise unerbittlich in die Länge ziehe, mache die Situation für alle schwierig, auch für den Bundesrat. Dies sagt Bundeskanzler Walter Thurnherr. Er dankt Bevölkerung und Wirtschaft. Aber er sieht auch einigen Handlungsbedarf.

Othmar von Matt / ch media



Das Coronavirus ist allgegenwärtig. Wie schützt sich der Bundesrat?
Walter Thurnherr:
Die allgemeinen Hygienevorschriften gelten auch für den Bundesrat. Wir verzichten auf die Kaffeepause im Vorzimmer, wo wir sonst etwas eng um einen Tisch sitzen – Kaffee wird aber noch serviert. Wir haben die Pulte auseinandergeschoben. Wir unterbrechen die Sitzungen und lüften regelmässig. Und wir haben eine Audioanlage installiert für den Fall, dass sich jemand zuschalten muss.

Bundeskanzler Walter Thurnherr spricht waehrend der herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 16. September 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

«Diese Krise zieht sich unerbittlich in die Länge», sagt Bundeskanzler Walther Thurnherr. «Und je länger sie dauert, desto gereizter wird die Stimmung.» Bild: KEYSTONE

Alain Berset musste einmal telefonisch zugeschaltet werden?
Genau. Als er auf Corona getestet wurde. Der Test war negativ.

Auch Viola Amherd und wohl Guy Parmelin liessen sich testen.
Es liessen sich mehrere Bundesräte testen. Mindestens vier.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Mit Ausnahme von Berset nahmen sie aber trotzdem an den Sitzungen teil?
Ja, weil sie die Testergebnisse früh genug bekommen hatten. Wir hatten noch keinen positiven Fall.

Was würde dann passieren?
Wir müssten schnell abklären, wer mit dem betroffenen Bundesrat in Kontakt war, damit wir diese Leute sofort testen und isolieren könnten.

«Die Situation kann jahrelang so weitergehen. Die spanische Grippe dauerte zwei bis drei Jahre.»

Vor kurzem ass der Gesamtbundesrat in einer Jugendherberge? Ist das nicht heikel?
Nein, wir sassen draussen, an einem sehr grossen Tisch. Da gab es mehr als genug Distanz zwischen uns.

Bundespraesident Alain Berset, 3. von rechts, leitet die erste Sitzung der Landesregierung im laufenden Jahr, im Bundesratszimmer, am Mittwoch, 10. Januar 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

So sah das Bundesratszimmer aus vor den Coronazeiten. Heute ist der Abstand grösser zwischen den Pulten. Sie sind zudem neu mit einer Audioanlage versehen für den Fall, dass sich ein Bundesrat zuschalten muss, weil er sich in Quarantäne befindet. Bild: KEYSTONE

Die Coronakrise dauert nun bereits ein halbes Jahr. Wie geht der Bundesrat damit um? Wie lange bleibt das Leben eingeschränkt?
Dass die Krise lange andauert, macht es natürlich schwieriger. Vieles wird davon abhängen, ob man einen Impfstoff findet, den man schnell und global einsetzen kann. Mit einem Impfstoff werden wir unter Umständen sehr schnell zum «normalen Leben» zurückkehren können. Findet man keinen, kann die Situation jahrelang mehr oder weniger so weitergehen. Die spanische Grippe dauerte zwei bis drei Jahre.

Auf dem Höhepunkt der Krise hatte der Bundesrat fünf Sitzungen in acht Tagen. Wie ungewöhnlich war das?
Das ist schon aussergewöhnlich, mindestens für die letzten vierzig Jahre. Vor 50 Jahren, als eine DC 8 der Swissair nach Jordanien entführt worden war, hielt der Bundesrat täglich Krisensitzungen ab. Aber das war etwas anderes. Blickt man weiter zurück, muss man etwas relativieren. Zwischen 1880 und 1925 gab es kein einziges Jahr ohne mindestens 100 Sitzungen. Es gab sogar Jahre mit über 190 Sitzungen. Heute sind es noch rund 40 Sitzungen pro Jahr. Und im Zweiten Weltkrieg, als die Situation wesentlich bedrohlicher war, traf sich der Bundesrat zuweilen morgens und abends.

Ein gedeckter Tisch fuer die bundesraetliche Zwischenverpflegung im Vorzimmer des Bundesratszimmers anlaesslich der traditionellen

Kaffeepause gibt's hier keine mehr: Das Vorzimmer der Bundesrats. Bild: KEYSTONE

Speziell ist die Komplexität der Krise.
Die Krise ist vor allem speziell, weil sie global ist, sie trifft alle Länder. Darüber hinaus ist es nicht nur eine globale Gesundheitskrise, sondern auch eine weltweite Wirtschaftskrise. Und sie trifft die Welt in einem Moment der Krise der internationalen Beziehungen und der Krise der internationalen Institutionen. Alle vier Krisen bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Sie ergeben eine unberechenbare und gefährliche Mischung. Und was komplex ist und schwierig vorauszusehen, das verunsichert. Dazu kommt noch etwas Anderes.

Was?
Wir haben uns mit dem Internet an schnelle Verbindungen und rasante Lieferungen gewöhnt. Wir wollen etwas wissen, dann schauen wir rasch nach. Wir bestellen am Nachmittag eine Kaffeemaschine, am nächsten Morgen steht sie vor der Tür. Keiner braucht mehr geduldig sein. Und dann kommt diese Krise, die sich unerbittlich in die Länge zieht. Und je länger sie dauert, desto gereizter wird die Stimmung.

In den Kreisen, die Corona tendenziell ignorieren, ist eine grosse Unzufriedenheit spürbar, auch mit dem Bundesrat. Wie nehmen Sie das wahr?
Ich nehme sie vor allem wahr im Zusammenhang mit dem Covid-19 Gesetz. Wir erhielten sehr viele zum Teil gleichlautende Mails. Man spürte Unwillen und Frustration, aber auch bewusst geschürte Missverständnisse. Die Gegner taten so, als ob wir mit dem Covid-Gesetz Zwangsimpfungen einführen, die Menschen von der Strasse holen und unter Androhung von Sanktionen impfen wollten. Das stimmt nicht. Es gibt keine Bestimmung und keinen Artikel im Covid-Gesetz, die etwas ändern in Bezug auf Impfungen. Die Impfungen sind im Epidemiengesetz geregelt, und auch dort gibt es keinen Impfzwang.

Der Stratege der Regierung

Walter Thurnherr, 57, wuchs in Wohlen (AG) auf. Er studierte Theoretische Physik an der ETH Zürich. Nach dem Studium trat er in den diplomatischen Dienst ein. Er war Gesandter und Attaché der Schweizer Botschaft in Moskau, persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Flavio Cotti (1997-99) und Chef der damaligen Politischen Abteilung VI für Krisen im Ausland (2000-02). 2002 wurde er Generalsekretär des EDA, 2003 Generalsekretär des Wirtschaftsdepartements und 2011 Generalsekretär des Verkehrsdepartements. 2015 wählte die Bundesversammlung den strategisch versierten Thurnherr zum Bundeskanzler. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. (att)

In der Schweiz sind immer mehr Verschwörungstheorien zu hören, die sich nicht beweisen lassen.
Ja, und das nicht nur in der Schweiz. Man muss solche Leute mit ihren eigenen Behauptungen konfrontieren. Dem Journalismus kommt hier eine grosse Bedeutung zu.

Die Gegner behaupten sogar, der Bundesrat wolle das Notrecht verlängern, wie im Zweiten Weltkrieg.
Diesen Vergleich halte ich für unpassend. Der Bundesrat begann am 13. März mit den Notverordnungen. Schon am 8. April erteilte er Aufträge, um wieder aus dem Notrecht auszusteigen. Inzwischen hat man alle 18 Notverordnungen geprüft. Viele sollen auslaufen. Von der Vielzahl an Bestimmungen will er nur gerade 14 Artikel für etwas mehr als ein Jahr weiterführen – die meisten davon sind im Übrigen Kompetenzen, um besonders Betroffene zu unterstützen. Er hat das Gesetz in die Vernehmlassung gegeben, er legt es dem Parlament vor, und jede Bürgerin, jeder Bürger kann das Referendum ergreifen. Das ist dann eben nicht mehr Notrecht, sondern ein normales, wenn auch dringliches Gesetzgebungsverfahren. Und wer das mit der Haltung des Bundesrates nach dem Zweiten Weltkrieg gleichsetzt, verzerrt entweder mutwillig oder hat die Entwicklung der letzten Monate nicht richtig verstanden.

Die Coronakrise gefährdet auch die Demokratie. Es lassen sich kaum mehr Unterschriften sammeln für Initiativen und Referenden.
Das Umfeld erschwert das Sammeln von Unterschriften tatsächlich. Bis zum 31. Mai gab es einen Fristenstillstand. Die Sammelfristen für Initiativen und Referenden sind in der Verfassung geregelt. Für eine Änderung braucht es ein obligatorisches Referendum. Das Umfeld wird vorübergehend schwierig bleiben. Ich behaupte aber: Für ein Anliegen, das die Leute stark beschäftigt, lassen sich auch jetzt Unterschriften sammeln. Eben sind wieder zwei Initiativen eingereicht worden.

«Wir waren schon froh, wenn wir um Mitternacht vor der Bundesratssitzung alle Papier beieinander hatten.»

Es gibt Vorschläge, um die Krise zu entschärfen. Zum Beispiel könnten Unterschriften erst nach dem Einreichen geprüft werden.
Ja, aber dann müsste vorher das Gesetz geändert werden. Die Komitees würden zwar administrativ entlastet, aber die Probleme beim Sammeln auf den Strassen blieben bestehen.

Hat die Krise den Bundesrat verändert?
Nein, ich glaube eigentlich nicht. Aber die unnötigen Rivalitäten und Händel um Kleinigkeiten haben in den kritischen Monaten etwas abgenommen. Dafür hatte man schlicht keine Zeit mehr. Wir waren schon froh, wenn wir um Mitternacht vor der Bundesratssitzung alle Papiere beieinander hatten.

Zeigten sich in der Krise besondere Schweizer Qualitäten?
Es zeigte sich, was in den entscheidenden Momenten der Schweizer Geschichte schon immer so war: Die Schweiz lässt sich nur schwer «führen». Es war eher so, dass die Schweizer und Schweizerinnen sich selbst zu führen begannen. In jedem Kanton und jeder Gemeinde. In Sigriswil, wo ich wohne, haben die Alten den Jungen telefoniert und Einkaufsbestellungen durchgegeben. Die Jugendlichen sind sofort gegangen. Oft hat der Bundesrat in der Coronakrise nicht instruiert, sondern er hat empfohlen, oder er hat aufgerufen. Und es brauchte auch gar nicht mehr, die Bilder aus Bergamo waren überzeugend genug. Mich hat es beeindruckt, wie in den Monaten März, April vieles wie von selber lief.

Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga, vorne Mitte, posiert mit Bundesrat Alain Berset, Bundeskanzler Walter Thurnherr, Bundesrat Ueli Maurer, Bundesrat Ignazio Cassis, Bundesraetin Karin Keller-Sutter, Bundesraetin Viola Amherd und Bundesrat Guy Parmelin, von links, posieren mit Abstand waehrend der Bundesratsreise bei der Abegg Stiftung in Riggisberg, am Freitag, 3. Juli 2020. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Schulreise des Bundesrats in Coronazeiten. Die Mitglieder lassen sich im Zwei-Meter-Abstand fotografieren, der im Juni noch gültig war. Bild: keystone

Was beeindruckte Sie noch?
Die Kooperation zwischen Milizgesellschaft und Politik. Viele Vertreter der Wirtschaft setzten sich mit den Behörden in Kontakt und fragten, was sie tun könnten. Sie brachten Vorschläge ein, wie man zu Masken kommt oder wie Lungenmaschinen oder Ethanol produziert werden könnten. Das war sehr schweizerisch. Wir sind viel zu klein, und es entspricht uns auch nicht, dass die Politik allein für die Lösung aller Probleme sorgt.

«Wie wir durch die Krise kommen, hängt sehr stark vom Zustand ab, den wir erreicht haben, bevor wir in die Krise schlitterten.»

Das ist ein Lob an die Wirtschaft?
Das ist ein Kompliment an die Wirtschaft. Viele Unternehmer verstanden sich in diesen Wochen nicht nur als Arbeitgeber, sondern als Teil einer funktionierenden Gesellschaft. Gleichzeitig hat man gesehen, wie wichtig ein Fundament ist: Ein Gesundheitswesen auf hohem Niveau, keine zu grossen sozialen Ungleichheiten, gute Instrumente der Arbeitslosenversicherung, eine gute Schulbildung, um nur ein paar zu nennen. Wie wir durch eine Krise kommen, hängt sehr stark vom Zustand ab, den wir erreicht haben, bevor wir in die Krise schlitterten.

Unübersichtlich wurde es aber, als der Bundesrat den Lockdown lockerte. Kann der Föderalismus keine Krise?
Die Krise hat alle Vor- und Nachteile des Föderalismus an die Oberfläche gespült. An sich ist der Föderalismus ein geniales Konzept, weil es die Nähe der Betroffenen zu einem Entscheid und zu den Entscheidträgern herstellt. Es war zum Beispiel bemerkenswert , wie sich das Tessin in der Krise organisiert hatte.

Und die Nachteile?
Die Absprachen funktionierten nicht reibungslos. Wir wussten zuweilen nicht mehr, wer «die Kantone» sind: die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) oder die einzelnen Kantonsregierungen? Grundsätzlich ist der Föderalismus aber eine gute Grundlage. Ich wäre sehr vorsichtig, zu viel an ihm herumzuschrauben.

Welche Lehren ziehen Sie noch aus der Krise?
Es ist noch zu früh für eine abschliessende Wertung. Zurzeit evaluieren wir in verschiedensten Sachgebieten. Ende des Jahres möchte ich dem Bundesrat eine erste Zwischenbilanz vorlegen. Wichtig scheint mir, dass wir vor allem die grundsätzlichen und längerfristigen Konsequenzen aufnehmen, statt uns auf die operationellen Probleme und Problemchen zu versteifen, die in jeder Krise auftauchen und ohnehin oft personenabhängig sind.

An welche längerfristigen Fragen denken Sie?
Etwa an die Frage der digitalen Datenaufbereitung. Hier haben wir noch Nachholbedarf, nicht nur im Gesundheitsbereich.

«Ich habe in der Schweiz mehrere nationale Veranstaltungen erlebt, an denen englisch – oder etwas Ähnliches wie englisch – gesprochen wurde.»

Wo noch?
Wir sollten aufpassen, dass sich die verschiedenen Sprachregionen der Schweiz nicht friedlich auseinanderleben. Hier sind während der Coronakrise gewisse Emotionen, Befürchtungen und Frustrationen geäussert worden, die vielleicht weniger mit der Coronakrise, sondern mehr mit einer grundsätzlichen Befindlichkeit zu tun haben. Ich habe in den letzten Jahren in der Schweiz mehrere Veranstaltungen erlebt, ausschliesslich nationale Veranstaltungen, an denen englisch – oder etwas Ähnliches wie englisch – gesprochen wurde, statt dass sich alle in ihrer Muttersprache ausdrücken konnten. Längerfristig halte ich das für gefährlich. Wenn wir zum nationalen Zusammenhalt nicht Sorge tragen, werden wir das in der nächsten oder übernächsten Krise spüren.

Sehen sich noch weitere längerfristige Entwicklungen?
Eine Lehre, die wir alle ziehen sollten: Aus langsamen, stetigen Entwicklungen können plötzlich rasant gefährliche Veränderungen entstehen. Vielleicht auch in anderen Gebieten, ich denke an das Klima, die Wirtschaft, die Aussenpolitik und andere. Schriftsteller Pedro Lenz hat das mit einem Buchtitel so gesagt: «Plötzli hets Di am Füdli». Mindestens jene Krisen, die wir kommen sehen, sollten wir besser vorbereiten.

«In der Coronakrise fehlte es plötzlich an elementaren Produkten wie Muskelrelaxanzien. Das gibt einem schon zu denken.»

War nicht auch die Mangellage ein Problem?
In der Krise haben wir festgestellt, dass viele für uns wichtige Produkte oder Wirkstoffe nur noch an einem Ort auf der Welt hergestellt werden. Schon vorher waren einige Medikamente Mangelware. In der Coronakrise fehlte es plötzlich an elementaren Produkten wie Muskelrelaxanzien. Das gibt einem schon zu denken.

Soll der Staat bei der Pharma intervenieren? Wie es Cédric Wermuth und Mattea Meyer vorschlagen, die künftigen Co-Präsidenten der SP?
Das Bewusstsein ist tatsächlich gewachsen, dass man für die Notversorgung etwas tun muss. Ich wäre aber vorsichtig, wenn es darauf hinausliefe, der Staat müsse nun alles regeln. Für die Behörden ist es nicht immer einfach zu erkennen, welche wichtigen Produkte fehlen. Die Aktionäre dürften in Zukunft ohnehin mehr auf Diversifizierungen in den Versorgungsketten achten. Wir müssen das sorgfältig prüfen. Wie gesagt: Wir sind noch mitten in der Bewältigung der Krise, das hat jetzt Priorität. Und wir sollten trotz der zweifellos nötigen Korrekturen am Schluss eine sorgfältige Bilanz ziehen. Wer weiss, was noch alles kommen wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • multiperspektivisch 14.09.2020 19:27
    Highlight Highlight Die Kooperation zwischen Zivilgesellschaft und Politik sowie die Stärke und Resilienz der Schweiz haben mich ebenfalls beeindruckt. Ich habe auf verschiedenen Ebenen Hilfe angeboten (z.B.: Maskenimport; Hilfsdienst im Spital; Einkaufen für die ältere Nachbarschaft). Praktisch überall wurde meine Hilfe dankend abgelehnt, weil die entsprechenden Ressourcen bereits disponiert waren. Bitter enttäuscht bin ich hingegen über die Spaltung des Landes, insb. über die Verhöhnung und Verleumdung der Corona-Massnahmen-Skeptiker.
  • Demetria 14.09.2020 15:59
    Highlight Highlight "Ein Gesundheitswesen auf hohem Niveau, keine zu grossen sozialen Ungleichheiten, gute Instrumente der Arbeitslosenversicherung, eine gute Schulbildung"..... ja klar, für die Reichen und Verwöhnten funktioniert der Staat immer wie geschmiert. Der Rest darf sich glücklich schätzen wenn es im Caritasmarkt oder bei Lidl noch etwas gibt. Das Bedeutet nämlich, dass man zumindest nicht zu jenen gehört für Essen stundenlang anstehen müssen. Zum Glück gab es ja in der Schweiz "keine" solchen Szenen, weil wir im besten Land der Erde wohnen, wo für alle Glückseeligkeit herrscht. *Ironie off*
  • Masus 14.09.2020 12:55
    Highlight Highlight Ich wünsche mir eine klare Aussage zu Langzeitstrategien. Garantiert existieren Dokumente zu verschiedenen Szenarien, und wie darauf geantwortet werden soll. Eine gewisse Transparenz dazu könnte uns einigen und ein gemeinsames Ziel geben, egal auf welcher Seite der Diskussion wir stehen.

    Klar gibt es keine Klarheit, aber mit dem jeweilig aktuellen Wissen müssen diese Szenarien diskutiert werden können.
    • Herr Hitz 14.09.2020 20:34
      Highlight Highlight Im selben kurzen Text: "Ich wünsche mir eine klare Aussage..." und dann zum Schluss: "Klar gibt es keine Klarheit, aber....". Hilft nicht wirklich.
  • Davide F. Lu 14.09.2020 11:33
    Highlight Highlight «Die Situation kann jahrelang so weitergehen. Die spanische Grippe dauerte zwei bis drei Jahre.»

    ...Das wird kaum umsetzbar sein, wenn man sieht, wie die Stimmung jetzt schon gereizt ist.
    • Astrogator 14.09.2020 16:06
      Highlight Highlight Der nächste Schritt wird Repression sein.

      Die Frage ist einfach wie weit das gehen kann und wird, wieviel Prozent der Bevölkerung will man bestrafen, 10, 20, 30, 40 Prozent?
      Und wie wird sich ein repressives Klima auf die Einhaltung der Massnahmen auswirken, werden die Menschen wirklich disziplinierter oder eher kreativer beim umgehen?

      Wenn man z.B. die Drogenpolitik anschaut, Repression beeindruckt nicht.
      Das Absinthe-Verbot hat zu einer wunderbaren Subkultur geführt und nicht wenige „Bünzlis“ haben sich schelmisch über eine Flasche zu Hause gefreut um es „denen in Bern“ mal zu zeigen.
  • Notabik 14.09.2020 11:14
    Highlight Highlight Mit einem Impfstoff werden wir unter Umständen sehr schnell zum «normalen Leben» zurückkehren.

    Versteht Herr Thurnherr unter normalem Leben, wieder schnell für ein Wochenende nach Wien zu fliegen, zwei Autos und ein Motorrad zu besitzen und unsere Ferien in der Karibik zu verbringen? Jeden Tag Fleisch auf dem Teller zu haben und vor lauter Zerstreuung nicht mehr zu wissen, was man eigentlich will im Leben? Mein Vorschlag: Die Uhren wieder 40 Jahre zurück zu stellen.
  • -thomi- 14.09.2020 10:51
    Highlight Highlight Bin grosser Fan von Herrn Turnherr (wohl auch, weil wir dasselbe studiert haben... ;-) ). Kühler, analytischer Kopf, der vor allem auch weiss, was er nicht weiss. Jeder Tweet ist einfach nur spannend.
  • Amarillo 14.09.2020 09:45
    Highlight Highlight Der Härtetest kommt mit der kalten Jahreszeit, welche für die Viren vorteilhafter ist als die Sommermonate. Das Jubilieren darüber, dass trotz steigenden Ansteckungen die schweren Krankheitsverläufe tief sind, sollte man deshalb auf nächsten Frühling verschieben.
    • Masus 14.09.2020 12:50
      Highlight Highlight Einverstanden. Sollte es bis im Frühling aber immer noch so aussehen, müssen wir auch daraus den entsprechenden Schluss ziehen. Der Winter wird zwangsläufig zum grossen Feldexperiment.
  • Gubbe 14.09.2020 09:23
    Highlight Highlight Es hat meine Mundwinkel etwas nach oben gezogen, als ich las, dass Herr Walter Thurnherr an Veranstaltungen war, an denen so etwas wie Englisch gesprochen wurde. So etwas gibt es auch hier. Selbst probiere ich 'Fremdwörter' zu vermeiden, doch gibt es welche, die sich damit intelligenter machen möchten. Manchmal gelingts...
    • Garp 14.09.2020 10:49
      Highlight Highlight Manchmal benutzt man Fremdwörter auch nur, weil man damit schon aufgewachsen ist oder sie sonst im Lauf des Lebens geläufig wurden. Warum Leuten immer Übles unterstellen?

      Vielen ist englisch halt geläufiger als Französisch oder Deutsch. Man einigt sich auf die Sprache, mittels derer man am besten kommunizieren kann.
    • Gubbe 14.09.2020 23:00
      Highlight Highlight Garp
      Es war eine Feststellung in einer deutschen Kommentarspalte. Batoni schreibt seine Artikel Deutsch. Deutsch ist eine sehr exakte Sprache, speziell in der Technik kommt keine an sie ran. Auch nicht English.
  • Eyla 14.09.2020 09:13
    Highlight Highlight ‚Gereizte Stimmung‘ bei mir ist es eher ‚innere Konflikt- Stimmung‘ ..

    Einerseits überwiegt bei mir die Priorisierung der Gesundheit und die Solidarität gegenüber meiner Mitmenschen. Anderseits macht mir die Entwicklung, Vernichtung von Existenzen ohne Aussicht auf Besserung, die anhaltende Konjunkturschwächung, extrem Sorgen.

    Ich frage mich einfach, wie soll das Weitergehen? Was erwartet uns bei der jetzigen Strategie?

    Ich habe meinen anfänglichen, naiven Optimismus verloren und das Gefühl, dass unsere Regierung diese Fragen auch nicht beantworten kann ..

    Blindflug in die Zukunft ...


    • Garp 14.09.2020 09:27
      Highlight Highlight Der Bundesrat und die Kantone besitzen keine Kristallkugel. Man versucht das Virus auf bzw. die Infektionen auf einem kontrollierbaren Level für das Contacttracing zu halten.
      Wir brauchen alle Geduld und die Schweizer Wirtschaft hängt halt auch sehr stark vom Export ab. Was für Massnahmen andere Länder ergreifen, darauf hat die CH keinen Einfluss.

      Die Möglichkeiten hängen auch stark von der Disziplin der Bevölkerung ab. Da hapert es bei manchen gewaltig.
  • PlayaGua 14.09.2020 08:50
    Highlight Highlight Ich mache mir da weniger Sorgen um die Schweizer Wirtschaft, als um die internationale Lage. Beispiel Südamerika: Kolumbien hatte in letzter Zeit verhältnismässig friedliche Zeiten. Seit März sind die Leute eingesperrt (und zwar echt, nicht wie es bei uns war). Die ärmsten Teile der Bevölkerung haben teils nicht mal mehr genug Nahrungsmittel. Das wird massive Folgen für die Zukunft haben mit steigender Kriminalität und möglicherweise bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Da drohen weitere Venezuelas, wenn die Massnahmen nicht rasch angepasst werden.
    • Masus 14.09.2020 12:52
      Highlight Highlight Sehr richtig. Bei uns ist das Problem wesentlich kleiner, aber mit der Dauer wird auch das Leid und der Unmut in der Schweiz grösser.
    • Garp 14.09.2020 15:13
      Highlight Highlight Wer keine Möglichkeiten findet in jetzigen Zustand trotzdem noch ein zufriedenes Leben zu führe, der ist wirklich psychisch sehr angeknackst oder hat andere Motive die er versucht über diese Coronakrise umzusetzen.
  • Körschgen 14.09.2020 08:47
    Highlight Highlight Ich habe für die Schweiz nach wie vor Hoffnung, dass eine konstruktive und ergebnisoffene Auseinandersetzung mit den damaligen Massnahmen stattfindet. Nur so kann man es in Zukunft besser machen. In dem Interview deutet leider nichts darauf hin. Nur als Durchhalteparolen bis die Wunderwaffen fertig sind.
  • Astrogator 14.09.2020 08:42
    Highlight Highlight Daniel Koch macht in seinem Buch eine brisante Aussage, die Massnahmen hätten bis jetzt mehr Schaden angerichtet als es Corona getan hätte.

    Gleichzeitig heute bei Watson zu lesen, der Bundesrat will weiterhin zulassen, dass unser Trinkwasser vergiftet wird.

    Es ist an der Zeit die Diskussion zu führen wie es die nächsten 3 Jahre weitergeht. Allerlei Einschränkungen, schrumpfende Wirtschaft, Arbeitslose auf der einen Seite und auf der anderen Seite will der Bundesrat die Kompetenz uns über das Trinkwasser vergiften zu können wenn ein Bauer jammert, dass er ein Pestizid unbedingt nötig habe.
    • Mutzli 14.09.2020 10:32
      Highlight Highlight @Astrogator
      ...seit wann geben Sie plötzlich was auf die Meinung von Daniel Koch? Ist der plötzlich nicht mehr Ihr Intimfeind?

      Zudem ist die Aussage von Koch bei Ihnen sowohl verfälscht (spricht über Lockdowns in Teilen der Welt, wir hatten nie einen Lockdown) und andererseits irrelevant, da nach den Vorabberichten die Meinung auf Bauchgefühl beruht.

      Bauchgefühl von jemandem, notabene, welcher auch in diesem Buch die Wissenschaft herabstuft, Taskforce angreift und andere Hits des verletzten Stolzes mehr. ->https://bit.ly/3bWse9q
    • Astrogator 14.09.2020 16:13
      Highlight Highlight @Mutzli: ich halte Koch immer noch für einen inkompetenten Egomanen, keine Sorge.

      Aber es amüsiert mich eben hochgradig, dass der zum Mr. Corona hochstilisierte Typ inzwischen keine Gelegenheit auslässt um dem Bundesrat ans Bein zu pissen, um es mit den Worten von Kuster (BAG) zu sagen, er jetzt offensichtlich „andere Interessen“ hat und vertritt.
      Lobbyfirma gegeündet, Buch schreiben und das alles innert Monaten, also wenn einer weiss wie man aus einer Krise Kapital schlägt, dann er.

      Und irgendwie vermisse ich die Stimmen die ihn hochgejubelt und blind gefolgt sind. Wo sind die denn jetzt?
  • freifuchs 14.09.2020 08:41
    Highlight Highlight Es wird Zeit dieses Experiment zu beenden. In ganz Europa haben wir einen Anstieg von positiv Getesteten ohne Anstieg von Hospitalisierungen und Todesfällen.
    • Lafayet johnson 14.09.2020 09:21
      Highlight Highlight Nein, es ist vorbei wenn’s vorbei ist. Partytime muss warten.
    • MontyCat 14.09.2020 09:24
      Highlight Highlight Stimmt leider nicht. Die Hospitalisierungen und Todesfälle nehmen zu. Das ganze nimmt zeitlich verzögert zu und nicht parallel. Ob der Virus sich etwas abgeschwächt hat, kann man noch nicht beurteilen....
    • Vanessa_2107 14.09.2020 09:35
      Highlight Highlight freifuchs - was genau wollen Sie damit sagen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • HAL1 14.09.2020 08:10
    Highlight Highlight "Wir müssten schnell abklären, wer mit dem betroffenen Bundesrat in Kontakt war"

    Nana... covid app nicht installiert?😑
  • 97ProzentVonCH68000 14.09.2020 08:10
    Highlight Highlight Sagt alles: Untersterblichkeit.
    Und nein: nicht dank den Massnahmen (Siege ETH-Studie). Und es gibt auch kein Indiz, dass mit mehr Massnahmen die Zahlen wesentlich tiefer werden (weder in CH noch anderen Ländern).
    Benutzer Bild
    • _andreas 14.09.2020 10:30
      Highlight Highlight Also das muss du mir jetzt aber mal erklären wo es eine uUntersterblichkeit gibt. Diese gibt es genau ganz minim an einem Punkt. Die Übersterblichkeit war im März, die 4 Schwarzen Punkte. Und wie kommst du darauf, dass die Massnahmen nichts damit zu tun hätten dass die todesrate wieder in den Normalbereich (grün) gekommen ist?
    • Juliet Bravo 14.09.2020 11:01
      Highlight Highlight Ist doch gut. Willst du wieder in den April oder Mai zurück, indem wir nichts mehr tun?
    • 97ProzentVonCH68000 14.09.2020 12:26
      Highlight Highlight „Siege“ statt „siehe“: Freudsche Ver-Autokorrektur?
      Sorry.
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 14.09.2020 08:09
    Highlight Highlight Der Sommer neigt dem Ende zu, die Hypophysen werden weniger Glückshormone ausschütten. Und auch die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen der Krise werden sich erfass- und spürbarer zeigen. Usw. Bezüglich "Stimmung" wird es effektiv nicht einfach mit Optimismus.
    • Ludwig van 14.09.2020 08:20
      Highlight Highlight Wirtschaftlich gesehen läuft es ja deutlich besser als anfangs befürchtet. Die Wirtschaft ist auch wieder gewachsen seit dem zweiten Quartal.
    • GraveDigger 14.09.2020 08:38
      Highlight Highlight @Ludwig van
      Muss man sich das einreden das wie Wirtschaft gewachsen ist? Schon mal überlegt was da an Milliarden reingeflossen ist,? Da fand keine Wertschöpfung statt. Weltweit werden Rettungsprogramme in Billionenhöhe aufgelegt, Bereiche gehen Pleite und die Deutschen haben sogar staatliche Insolvenzverschleppung eingeführt in den USA sieht es auch nicht besser aus. Die Zeche kommt noch die zu bezahlen ist.
    • landre 14.09.2020 08:39
      Highlight Highlight @Ludwig

      Ich gehe davon aus dass ab Spätfrühling'20 auch für Sie es keine Frage mehr des "ob" sondern eher eine des "wie" geworden ist.
      Die Konsequenzen bzw die Probleme und Baustellen werden wir nicht nur den BIP usw identifizieren können...
      Unser Staatskanzler hat logischerweise und nachvollziehbar nur generische Antworten gegeben. Was aber nichts an der Realität ändern wird. (Bin eigentlich ein chronischer Optimist, vernachlässige aber niemals den Pessimist.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • 97ProzentVonCH68000 14.09.2020 07:58
    Highlight Highlight Spanische Grippe mit Corona vergleichen (mit aktuell Untersteblichkeit).
    Jetzt haben sie jeden Realitätsbezug verloren.
    • Sälüzäme 14.09.2020 12:49
      Highlight Highlight Richtig lesen und verstehen hilft, er hat nicht die Krankheiten miteinander verglichen sondern darauf hingewiesen dass die Zeit zur Überwindung der Pandemie ähnlich lang werden kann, abhängig davon welche Impfungen und Medikamente entwickelt werden.
  • Hier Name einfügen 14.09.2020 07:54
    Highlight Highlight Ich denke, uns geht es einfach schon zu lange zu gut. Wir haben als Gesellschaft verlernt Risiken vernünftig einzuschätzen und damit zu leben. An der Hongkong-Grippe starben ende der 60er Jahre weltweit bis zu 4 Millionen Menschen und das Leben ging trotzdem weiter.

    Ich Verstehe den Lockdown und die anfängliche Angst, aber mittlerweile wissen wir viel mehr und wir sehen, das Virus ist nicht annähernd so gefährlich wie ursprünglich gedacht.

    Aber anstatt uns zu freuen und das Leben zu geniessen, verharren wir in Angst, weil wir verlernt haben, mit Risiken umzugehen.
    • Juliet Bravo 14.09.2020 11:13
      Highlight Highlight Das denke ich auch. Das Interview mit Thurnher beleuchtet aber auch die Komplexität und die grosse Anzahl der Akteure mE sehr umfassend. Und eben, den grossen Handlungsdruck - gerade auch der Bevölkerung zu der Zeit.

      „An der Hongkong-Grippe starben ende der 60er Jahre weltweit bis zu 4 Millionen Menschen und das Leben ging trotzdem weiter.“ - das finde ich etwas zynisch.
  • Gzdt 14.09.2020 07:34
    Highlight Highlight Sehr gutes Interview!
    Ich hoffe all die Kruden und verantwortungslosen Corona- und sonstwelchen Skeptikern können daraus etwas lernen und endlich konstruktiv mithelfen dazu beizutragen, dass wir diese Krise so schnell und gut wie nur möglich hinter uns bringen!
  • Hausmeister krause 14.09.2020 06:48
    Highlight Highlight Wow, Watson bringt einen Artikel in dem von nationalem Zusammenhalt im positiven Sinne geschrieben wird. Dieser ist also gefährdet wenn Romands und Deutschschweizer englisch miteinander sprechen...
    Ja in Krisenzeiten erachte ich Zusammenhalt auch als Überlebenswichtig.
    • -thomi- 14.09.2020 10:49
      Highlight Highlight Warum glauben Sie wohl, dass watson romandie bald an den Start geht? Werde ich bestimmt auch ab und zu lesen. Auch um mein Französisch zu verbessern.

Kommentar

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