Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Regierungsrat Baschi Duerr, Justiz- und Sicherheitsdepartement, schaut auf eine Projektion mit dem Bild des Coronavirus an der Medienkonferenz im Rathaus in Basel, am Freitag, 28. Februar 2020. Der Regierungsrat hat heute an einer ausserordentlichen Sitzung beschlossen, die Durchfuehrung der organisierten Veranstaltungen im Rahmen der Fasnacht 2020 zu untersagen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr erklärt vor den Medien, wie seine Polizei die Eindämmung des Coronavirus mit der Durchsetzung des Fasnachtsverbots unterstützen wird. Bild: KEYSTONE

Fasnachts-Verbot: Basler Regierung geht weiter als der Bund und erntet Kritik

Der Basler Regierungsrat verbietet auch Fasnachtsveranstaltungen, die weitaus kleiner sind als 1000 Teilnehmer. Und erntet dafür Kritik, aber auch Humor.



Es ist eine Schocknachricht für alle Fasnachts-Fans: Der Bundesrat verbietet ab sofort landesweit alle Grossanlässe mit über 1000 Besuchern.

Kein «Morgestraich», keine Cortège: Davon betroffen ist insbesondere die Basler Fasnacht, immerhin ein Unesco-Kulturerbe. Diese wurde bisher nur wegen der Spanischen Grippe und während der Weltkriege eingeschränkt oder abgesagt*. Das massgebliche Basler Fasnachts-Comité hat dies noch vor der Basler Regierung per Mail an die Fasnachtsformationen kommuniziert.

Bild

Bild: forms://13/216053

Basler Regierung hebt Sonderbewilligungen auf

Der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr haben an einer Informationsveranstaltung am Mittag deutlich gemacht, dass die Durchführung der Fasnacht die Rückverfolgung des Virus und damit die Eindämmung unmöglich machen würde.

Laut Dürr hat der Gesamtregierungsrat Basel-Stadt alle Sonderbewilligungen aufgehoben, die in Zusammenhang mit der Fasnacht erteilt worden sind. Heisst: Die Öffnungszeiten der Beizen sind wie üblich, der Verkehr läuft wie üblich, die Lärmverordnungen gelten wie üblich.

Auch die Verdunkelung der Innenstadt zum traditionellen Morgestraich am Montagmorgen fällt aus. «Wir hoffen auf die Eigenverantwortung der Fasnächtler, die Massnahmen des Bundes zur Kontrolle des Coronavirus zu unterstützen», sagte Baschi Dürr. Man wolle keine «Räuber und Poli»-Veranstaltung, werde die geltenden Lärmschutz- und Verkehrsregelungen aber nötigenfalls durchsetzen.

Ganz ohne Fasnacht wird es nicht gehen, aber sicher ist laut Fasnachts-Comité, dass die Teile der Basler Fasnacht, für welche die Innenstadt gesperrt werden muss, also beide offiziellen Cortège-Umzüge, Morgestraich und Laternen-Ausstellung, nicht stattfinden.

Kritik an «Basler Finish» der Bundesvorgaben

Anders sieht es aus bei Teilanlässen, die weniger als 1000 Personen umfassen, wie beispielsweise die Schnitzelbangg-Veranstaltungen in kleineren Theatern und Restaurants. Eine sogenannte Beizen-Fasnacht wird sich nicht komplett verhindern lassen, aber wie fasnacht.ch berichtet, geht die Basler Regierung weiter als der Bund und verbietet auf Grund einer Risikoabwägung auch kleinere Anlässe, so etwa das 100-jährige Jubiläum der Basler Schnitzelbangg Gsellschaft BSG im Rasser-Theater, das nur über etwa 100 Sitzplätze verfügt.

Fasnacht.ch kritisiert diesen Entscheid massiv und bezeichnet die Regelungen als «Basler Finish» der Bundesvorgaben. Auch eine erste humorige Protestaktionen hat anlässlich der Medieninformation des Regierungsrates vor dem Basler Rathaus stattgefunden, wo eine unbekannte Formation stumm mit Seuchenschutz-Kostümen und Steckenlaternen um die diesjährige Ausgabe der Basler Fasnacht trauerte.

Fasnacht Protest

zvg

Schnitzelbänke verzichten auch auf Kleinstauftritte

Die zweite grosse Schnitzelbangg-Gesellschaft Schnitzelbangg-Comité verhandelt derzeit mit dem Lokalsender TeleBasel, damit die Schnitzelbangg-Formationen ihre Darbietungen aufnehmen und via TV und Internet spätestens am Montagabend verbreiten können. Den Empfehlungen der Behörden folgend, fordert das Schnitzelbangg-Comité seine Mitglieder auf, auch auf Auftritte vor Kleinstpublikum in Beizen oder in Cliquenkellern zu verzichten.

Verarbeitung hat schon begonnen

Bereits gibt es die ersten Schnitzelbänke zur Absage:

«Statt duss und dinne s Läbe z gniesse, Dien heimlig zwei-drei Dräänli fliesse.»

Auch die Berner Fasnacht ist abgesagt. Morgen wäre in der Bundesstadt der grosse Umzug durch die Berner Gassen mit zehntausenden Zuschauern geplant gewesen. «Mir blutet das Herz», sagt Vizepräsident Thomas Fritz zu watson.

>> Hier geht's zum Liveticker mit den neusten Meldungen

>> Coronavirus: 3 Massnahmen, um die Ausbreitung zu verhindern

«Mir blutet das Herz.»

Thomas Fritz

*In der ursprünglichen Version dieser Story hiess es, die Basler Fasnacht sei letztmals wegen der Spanischen Grippe verschoben worden. Das ist falsch. Auch während der beiden Weltkriege ist die Strassenfasnacht teils ausgefallen. Wir bedauern die Unachtsamkeit.

(thi/amü)

Das Coronavirus breitet sich aus (Ende Februar)

Rechtsexperte klärt auf - vorsorglich zuhause bleiben

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

109
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Devilduck 29.02.2020 01:18
    Highlight Highlight D'Fasnacht fallt dos Johr mal us
    Drum hät Basel jetz dä Blues
  • fisk 28.02.2020 21:02
    Highlight Highlight In Basel sind wir keine Fasnachts-Fans, wir sind ganz einfach nur Fasnächtler. Als aktiver schmerzt mich die Absage sehr und ich kann die ganze u.A. medienverschuldete Hysterie nicht ganz nachvollziehen. Im Herzen findet die Fasnacht dennoch statt. Wir werden uns treffen, gehen gemeinsam wie geplant essen, die Cliquenkeller werden wohl geöffnet sei usw. Ganz wird man die Basler Fasnacht nie absagen können. Eine Verschiebung würde ich daher ablehnen.
  • Don Alejandro 28.02.2020 18:36
    Highlight Highlight Wir müssen die Pandemie eingrenzen. Da haben persönliche Animositäten überhaupt keinen Platz. Guter Entscheid des BAG. Dafür wird hoffentlich die nächste Fastnacht doppelt so gut, falls sich das Virus nicht weiterentwickelt.
    • Pisti 28.02.2020 21:17
      Highlight Highlight Welche Pandemie?
  • Darkside 28.02.2020 17:22
    Highlight Highlight Das kommt davon, wenn die Protestanten finden dass sie die Fasnacht in der Fastenzeit feiern müssen...😉
  • Bowerick Wowbagger 28.02.2020 16:40
    Highlight Highlight Wie kommt der BR eigentlich auf die Zahl 1000 für die maximale Menge an Zuschauern bei Anlässen? Wirkt irgendwie nicht wirklich wissenschaftlich untermauert sondern doch eher willkürlich. Oder hat unsere Regierung das alles fundiert durchgerechnet?
    • bokl 28.02.2020 21:43
      Highlight Highlight "Oder hat unsere Regierung das alles fundiert durchgerechnet?"
      Ja natürlich. Jeder Bundesrat hat es zudem persönlich nachgerechnet. Das Ergebnis war 7x42 und wurde dann auf 1000 aufgerundet.
    • Magnum44 28.02.2020 22:03
      Highlight Highlight Wieso kommt man im Kanton Zürich auf die Zahl 50 für die maximalen Quadratmeter einer Kleinbaute?
  • El Vals del Obrero 28.02.2020 16:32
    Highlight Highlight Eine Art halbe Mini-Pseudo-Fasnacht wäre auf eine Art fast trauriger als gar keine.

    Von dem her kann ich den (basler) Regierungsentscheid nachvollziehen.
  • Balrokable 28.02.2020 16:11
    Highlight Highlight Auch die Clubs in Basel müssen nun anscheinend alle Veranstaltungen über 200 Personen absagen. Wird wohl nix mit Party das Wochenende/nächste Woche :(
  • phreko 28.02.2020 16:04
    Highlight Highlight Berner Lösung in der Altstadt: die Gugge spielt ihre Musik aus dem Fenster😁
  • Matrixx 28.02.2020 15:57
    Highlight Highlight Mist, die Schnitzelbänke liebe ich. Schaue die fast jedes Mal im Fernsehen. Schade, dass die auch abgesagt wurden. Man hätte sie m.E. wenigstens im leeren Saal vor laufender Kamera durchführen können...
    Na, dann halt nächstes Jahr umso lieber!
  • DrFreeze 28.02.2020 15:46
    Highlight Highlight Anlässlich der spanischen Grippe wurde die Fasnacht verschoben, das könnte man doch wieder tun.
    Ansonsten liebe Basler müsst ihr an den nächsten Wahlen der basler Regierung mal einen Denkzettel verpassen.
    • Swen Goldpreis 28.02.2020 16:47
      Highlight Highlight Oh ja, ich möchte auch unbedingt einer Regierung, die sich Sorgen um die Gesundheit der Bevölkerung macht, einen Denkzettel verpassen. Damit sich ja niemals jemand mehr für das Wohl der Menschen einetzt. Jawohl! Und dann bin ich auch noch für die Abschaffung der allgemeinen Schulpflicht. Bildung braucht es ja auch nicht.
    • DrFreeze 28.02.2020 17:20
      Highlight Highlight Blödsinn Swen, lies mal was ich geschrieben habe. Es geht nicht um die Absage, das kann die Basler Regierung gar nicht selber entscheiden. Es geht darum die Fasnacht zu verschieben. Du hast wohl keinen Peil wieviel Arbeit die Vorbereitung kostet.
  • WeiserKaiser 28.02.2020 15:32
    Highlight Highlight Besser Vor- als Nachsicht
  • Magnum44 28.02.2020 15:20
    Highlight Highlight Alles andere wäre ja auch massiv inkonsequent. Natürlich wird das der 0815 Fasnächtler nichr verstehen, aus diesem Grund wird der Entscheid aber ja auch von studierten Menschen gefällt.
    • Lioness 28.02.2020 18:59
      Highlight Highlight Ihre als 0815 beschimpften Fasnächtler organisieren gerade die Frischwaren (Orangen, Rüebli, Würste, Blumen, etc.) gemeinnützig an Bedürftige sinnvoll verteilen zu können. Das ist Engangement. Natürlich gibts einzelne Stänkerer, die gibts überall.
  • Resistance 28.02.2020 15:19
    Highlight Highlight Wie würde der staat oder kanton reagieren wenn nicht alle so anständig wären und trotzdem auf die strasse gehen? Gibt es einen massnahmenplan für veranstaltungen die sich nicht daran halten?
    • Silent_Revolution 28.02.2020 17:23
      Highlight Highlight Ungehorsame Massen? In der Schweiz??!

      Bist du neu hier?!
    • Magnum44 28.02.2020 18:26
      Highlight Highlight Die Polizeiordnung wird bestimmt durchgesetzt. Zudem dürften die meisten Leute so vernünftig sein und im Hinblick auf die eigenen älteren Verwandten solchen Veranstaltungen fernbleiben.
  • niklausb 28.02.2020 15:13
    Highlight Highlight So unbekannt ist die Formation jetzt auch nicht es steht ja auf der Laterne : die Antigge
    • Lrrr, Herrscher vong Omikron Persei 8 28.02.2020 21:08
      Highlight Highlight Glaub eher "die Schigge"
    • niklausb 28.02.2020 21:38
      Highlight Highlight Das kannst du gerne glauben. Es sind aber 2 Laternen von die Antigge.
  • AndOne 28.02.2020 15:08
    Highlight Highlight Als könnte man die Fasnachtartikel nur an diesem Tag gebrauchen! Dafür wird nächstes Jahr doppelt so toll.
    Fasnacht ist der Verbreitungsort für Viren, viele Menschen auf engstem Raum. Wieviele sind jeweils nach der Fasnacht krank gemeldet? Also die Massnahme ist sicher sinnvoll.
    • tr3 28.02.2020 16:36
      Highlight Highlight Mit Betonung auf *gemeldet* 😉
    • Lioness 28.02.2020 19:02
      Highlight Highlight Räppli kann man natürlich lagern. Was ist mit Orangen, Rüebli, Rosen? Und all die Würste, Brötli, etc. der Strassenbeizen? Es hängt sehr viel an der Fasnacht. Ich verstehe das Verbot und die Aktiven organisieren bereits die Weitergabe der Frischwaren.
  • Steven86 28.02.2020 14:53
    Highlight Highlight Warum nicht einfach verschieben? Es währe sehr schaden wenn die Basler Fasnacht dieser Jahr ausbliebe.
  • Chrigi-B 28.02.2020 14:45
    Highlight Highlight Verschiebt es doch einfach. Alles ist ja vorbereitet, jetzt einfach einlagern und Ende März feiern?
  • Pandabarius 28.02.2020 13:15
    Highlight Highlight Ach, führt doch die Fasnacht einfach später durch. Im Frühling, Sommer, wann auch immer. Halt ein Jahr mit alter Fasnacht. Auch das wird lustig. :-D und umso unvergesslicher!
    • Hamudi Dudi 28.02.2020 15:05
      Highlight Highlight Soweit ich verstanden habe, wurde die Fasnacht ja abgesagt und nicht verschoben. Wäre sie nach hinten verschoben worden, hätte ich mich auf das Aussergewöhnliche gefreut. Jetzt bin ich einfach nur aussergewöhnlich traurig. :(
    • peeti 28.02.2020 15:48
      Highlight Highlight Bei einer Verschiebung in den Sommer würden sich die Fasnächtler anschliessend aber wohl fragen müssen, weshalb sie diesen Gugus eigentlich immer so früh im Jahr veranstalten.

      Ich bin jedenfalls auch dank Regen und Kälte nie mit diesem Brauchtum warm geworden😅
  • WID 28.02.2020 13:14
    Highlight Highlight Fasnacht finde ich doof aber es tut mir leid für all diejenigen die einen Riesenspass daran haben.
  • Lioness 28.02.2020 13:12
    Highlight Highlight Auch das Schnitzelbanksingen soll nicht stattfinden. Dies wurde in den Fragen nach der Pressekonferenz so kommuniziert. Auch keine Schiisdräckzügli. ALLES soll nicht stattfinden, gemäss Baschi Dürr.
    • Qui-Gon 28.02.2020 14:00
      Highlight Highlight Fasnacht heisst 72 Stunden Ausnahmezustand inkl. kein ÖV in der Innenstadt. Alles kann Dürr nicht verbieten, aber:

      - keine Ausnahme betr. Nachtruhe
      - keine Ausnahme betr. Lautstärke (Trommeln sind saulaut)
      - Tram fährt normal
      - Vermummen nicht erlaubt.

      Man darf gespannt sein auf die Durchsetzung.
  • Janis Joplin 28.02.2020 13:01
    Highlight Highlight Ich persönlich hasse Fasnacht - aber Basel ohne Morgestraich....naja, das ist wie die CH ohne Aromat, Mehlsuppe ohne Wasser oder Ungarn ohne Paprika.
    • DerRaucher 28.02.2020 15:56
      Highlight Highlight Man wirds überleben.
  • John Henry Eden 28.02.2020 12:30
    Highlight Highlight Schade. Basel ist nicht meine Stadt. Doch die Fasnacht ist ihr ganzer Stolz.

    Den Entscheid vom BR finde ich zu strikt. Eine Weisung, Grossanlässe möglichst zu meiden, wäre fairer.
    • lilie 28.02.2020 14:52
      Highlight Highlight @John: Grossanlässe meiden? Also, die Basler Fasnacht soll stattfinden, es soll halt einfach keiner hingehen? 😅🤦‍♀️
    • John Henry Eden 28.02.2020 18:05
      Highlight Highlight @Iilie

      Genau, dann wäre es rechtlich gesehen freiwillig bzw. auf eigene Gefahr. Alle Fans würden trotzdem gehen.

      Das wäre dann wie bei Ferien in einem Land, für das Reisewarnungen bestehen.

      Aber anscheinend werden totalitäre Massnahmen dem gesunden Menschenverstand vorgezogen. Die Chance, sich in den ÖVs oder im Büro anzustecken, ist deutlich höher als unter freiem Himmel.
    • lilie 28.02.2020 22:07
      Highlight Highlight @John: Das funktioniert höchstens für die Zuschauer, aber du kannst doch nicht mit einer halben Guggenmusig an die Fasnacht. 🤦‍♀️🤦‍♀️
  • gecko25 28.02.2020 12:21
    Highlight Highlight Vergnügungen gestrichen, Arbeit darf bleiben. Ein wunderbares System, dass der Mensch für sich erarbeitet hat
    • Unicron 28.02.2020 12:41
      Highlight Highlight Ich verstehe deinen Frust, aber wenn keiner mehr arbeiten gehen dürfte, dann hätten wir riesige Probleme.
      Auch die Person an der Kasse im Coop ist am Arbeiten. Oder der Fahrer des Busses. Oder der Bäcker, der Bauer, der Müllmann usw.
      Polizei und Feuerwehr übrigens auch.
      Und von Leuten in der Gastro welche oft auf Stundenlohn an Veranstaltungen arbeiten welche jetzt abgesagt wurden fange ich jetzt gar nicht an.
    • WID 28.02.2020 13:15
      Highlight Highlight @gecko25: ich habe täglich mit ca. 10 Personen zu tun, ist also kein Grossanlass ;-)
    • Bee89 28.02.2020 13:24
      Highlight Highlight Ausserdem sitzt du beim Arbeiten nicht wie Sardinen aneinander gedrückt da oder? Sondern du hast genügend Abstand zu deinen Mitmenschen.
      An einer Veranstaltung wie der Fasnacht ist man in einer Menschenmenge eingepfercht.. da verbreiten sich Viren halt unglaublich schnell.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sk8/Di3 28.02.2020 12:20
    Highlight Highlight Hmmm wie soll das verboten werden? Wenn sich nun die Leute, sagen wir mal, unorganisiert, rein zufällig auf der Strasse treffen, maskiert sind und mit ihren Instrumenten spazieren gehen?!?

    Schade drum.

    Ich persönlich finde es auch übertrieben. Kommt mir wie eine Zombie Apokalypse vor...dabei ist es eine, nun sagen wir mal, Grippe Erkrankung.

    Konsequenter Weise dürfte man auf keinen Fall mehr pendeln...das heisst ein shut down der Wirtschaft, Schulen haben Ferien und und...

    Wirklich übertrieben wegen einer "Grippe"
    • Der Wahrsager 28.02.2020 12:39
      Highlight Highlight S-Protein / Membranhülle...
      Schon mal etwas von solchen Begriffen gehört? Ich glaube nicht sonst würden Sie den Unterschied zwischen Grippeviren und Coronaviren kennen.
      Aber immer auf Experte machen und dabei keine Ahnung haben von was man gerade spricht. Zum Glück braucht es für die Forschung und Entscheidungen die wichtig sind einen gewissen IQ.
    • TJ Müller 28.02.2020 12:52
      Highlight Highlight Jetzt hör doch auf mit der 'ist doch nur eine Grippe' Leier. Erstens haben die meisten Menachen keine Ahnung was die Grippe ist und verwechseln sie mit einer Erkältung. Zweitens ist schon die Grippe für Risikogruppen nicht zu unterschätzen und drittens ist das aktuelle Virus dann doch etwas gefährlicher, nicht nur wegen der Mortalität, so dern auch wegen der längeren Inkubationszeit. Du bist kein Experte, also vertaue doch etwas den Menschen, welche diese Entscheidungen treffen. Ich vertaue auch darauf, dass du deinen Job nach bestem Wissen ausführst und masse mir nicht an es besser zu wissen.
    • NathanBiel 28.02.2020 12:52
      Highlight Highlight Seh ich genau so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patrik Frei 28.02.2020 12:20
    Highlight Highlight Fasnacht absagen, verstehe ich jetzt nicht... Tragen doch alle eine Maske... Nein, ernsthaft, wenn schon rigoros schützen oder vermeiden, dann richtig!
  • Neruda 28.02.2020 12:13
    Highlight Highlight Fasnacht ist eh nur eine Entschuldigung, um sich sinnlos zu betrinken.
    • Stambuoch 28.02.2020 12:39
      Highlight Highlight Du hast keine Ahnung betreffend Basler Fasnacht.
    • Crecas 28.02.2020 13:06
      Highlight Highlight Seit wann ist sich betrinken sinnlos? 😉
    • TheManOfSteel 28.02.2020 15:51
      Highlight Highlight und seit wann muss man sich dafür entschuldigen? 🍻
  • McBeans 28.02.2020 12:04
    Highlight Highlight Sujet
    Benutzer Bild
    • Magnum44 28.02.2020 12:44
      Highlight Highlight Davon bekomme ich nur schon beim Lesen Ohrenkrebs.
    • Fruchtzwerg 28.02.2020 16:00
      Highlight Highlight @Magnum44: Ich empfehle dir dringend eine Desensibilisierungskur mit Schnitzelbänken!
  • Lanbob 28.02.2020 12:02
    Highlight Highlight "Bei öffentlichen oder privaten Veranstaltungen, bei denen weniger als 1000 Perso-
    nen teilnehmen, müssen die Veranstalter zusammen mit der zuständigen kantonalen
    Behörde eine Risikoabwägung vornehmen, ob sie die Veranstaltung durchführen
    können oder nicht."

    Noice.
    Also eigentlich muss ich nun immer Anrufen ob ich irgendwohin gehen darf (weil < 1000 trifft ja immer zu).
    • Zyniker haben es leichter 28.02.2020 12:09
      Highlight Highlight Alle Swinger Partys verboten, privat < 1000 aber zu viele Körperflüssigkeiten.
    • Stambuoch 28.02.2020 12:38
      Highlight Highlight Dann kann ja GC seine Heimspiele weiterhin austragen....
    • Sutterli 28.02.2020 13:05
      Highlight Highlight Swinger Partys sind erlaubt, aber nur als Fetischevents im Vollkörper-Gummianzug.
  • Snowy 28.02.2020 11:56
    Highlight Highlight Die Skigebiete werden sich über einen unerwartet grossen Ansturm aus der NWCH freuen dürfen nächste Woche.
    • ursus3000 28.02.2020 13:34
      Highlight Highlight Die haben mir gerade noch gefehlt
  • Wolf von Sparta 28.02.2020 11:53
    Highlight Highlight Alles wäre zu vermeiden gewesen, hätte man Einreisende aus Mailand oder die Grenze besser kontrolliert/geschlossen. Schon irgendwie traurig. Halb Norditalien ist abgeriegelt aber die Grenzen müssen offen bleiben. Alles wegen der Wirtschaft. Globalisierung - Juhee
    • Brockoli 28.02.2020 12:34
      Highlight Highlight Aha, und an der Grenze dann "Grüezi, hend sie was zum verzolle oder de Corona-Virus?" - und wir wissen alle wie ehrlich wir bei der ersten Frage schon sind.
    • Unicron 28.02.2020 12:46
      Highlight Highlight Du zeigst die Symptome ja erst nach 2 Wochen, also beim Auftauchen des ersten Verdachtfalles in Italien waren angesteckte schon längst in auf der ganzen Welt verteilt.
    • Qui-Gon 28.02.2020 12:51
      Highlight Highlight Die Betroffenen sind in der Schweiz wohnhaft. Wie hättest du die fernhalten wollen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 28.02.2020 11:41
    Highlight Highlight limitiert sie doch einfach auf 999 leute
  • Magenta 28.02.2020 11:38
    Highlight Highlight Ich selber mag die Fasnacht überhaupt nicht, aber es tut mir sehr leid für alle Fasnächtler und die, die monatelang viel Herzblut und Zeit in die Vorbereitungen gesteckt haben...
    • Hamudi Dudi 28.02.2020 11:55
      Highlight Highlight Sehr lobenswert, dass Du das Herzblut und den Aufwand respektierst, obwohl du die Fasnacht nicht magst. Bei vielen überwiegt leider die Schadenfreude.
    • Brockoli 28.02.2020 12:37
      Highlight Highlight Auch kein Fan der Fasnacht, für mich waren es damals in Basel die drey schlymmste Däg, aber es tut mir leid, dass das Herzblut und der Elan, den meine Mitbasler an den Tag gelegt haben für nichts war. Genau so wie mir die Wirte, Hoteliers und allgemein jeder Leid tut, der nun auf riesen Einbussen sitzt und keinerlei Schaden geltend machen kann. Wobei ich mir sicher bin, dass es trotzdem Rebellen geben wird, so leicht lässt sich der Basler die Fasnacht nicht wegnehmen.
    • Qui-Gon 28.02.2020 14:08
      Highlight Highlight RR Dürr will auch das "Gässle" verbieten. Frage mich, auf welcher Grundlage er das vor 22.00 Uhr machen will. Sind ja keine 1000er Gruppen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -thomi- 28.02.2020 11:34
    Highlight Highlight Mir scheint, als ob sämtliche Regierungen auf der Welt sich einen Spass daraus machen, uns in Panik zu versetzen, um uns dann Zeug verbieten zu können. Es gibt 15 bestätigte Fälle einer Krankheit, gegen die wir keinen Impfstoff haben (btw. wo bleibt die Berichterstattung zur Forschung gegen das Virus?). Einmal mehr. Bitzli Chillaxe! Wir sterben nicht in Massen weg, wir sind noch da. Und wir sollten unser Leben feiern können. Und dürfen.
    • MarGo 28.02.2020 11:51
      Highlight Highlight Panisch find ich das vorgehen eben nicht - im Gegenteil. Im Vergleich zu Italien sind wir sehr besonnen m.M.n.

      Bzgl Forschung gabs schon Berichterstattungen. Das wird aber noch eine ganze Weile dauern (bis zu einem Jahr)
    • Frausowieso 28.02.2020 12:22
      Highlight Highlight Das sagst du als wahrscheinlich junger gesunder Mensch. Wärst du chronisch krank, alt oder schwanger, würdest du anders denken. Ich habe z.B. einige Freunde, die immunsupprimiert sind z.B.auf Grund von MS. Bitte bring jetzt nicht das Argument "normale Grippe". Erstens kennen die meisten eine richtige Grippe gar nicht und zweitens ist man als Risikopatient und Angehöriger geimpft. Wir müssen die Schwachen versuchen zu schützen
    • de meuron 28.02.2020 12:35
      Highlight Highlight Ich denke nicht dass dies aus Spass geschieht. Würde gar nicht reagiert werden von dieser Ebene und es eskaliert nur ein bisschen dann geht das Geschrei los wieso niemand Verantwortung übernommen und Grossanlässe verboten hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guzmaniac 28.02.2020 11:32
    Highlight Highlight Na immerhin mal etwas positives aus der ganzen Corona Hysterie!

    Grüsse aus Zürich

    Ps. Spass beiseite: Gute Besserung an die Basler!
  • Dan Rifter 28.02.2020 11:31
    Highlight Highlight Für Basel gibts da imho nur eine Massnahme:

    Auf das korrekte Datum pfeifen (und drummeln) und die Events wie Laternenausstellung, Guggekonzert und Schnitzelbängg (Cortege wohl eher schwierig) zu einem späteren Zeitpunkt nachholen - wird garantiert such noch viel Publikum anziehen.

    Ein kompletter Ausfall wäre worklich schade um die viele, viele Arbeit.
    • Lioness 28.02.2020 13:09
      Highlight Highlight Die Laternen- und Wagenausstellung unbesingt nachholen, sobald es wieder safe ist. Das ist so schade für die ganze Arbeit.
  • chreischeib8052 28.02.2020 11:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Lady Shorley 28.02.2020 11:20
    Highlight Highlight Mir blutet das Herz - besser könnte man es nicht ausdrücken!
    Mir tut es vorallem unheimlich leid um die ganzen Cliquen, welche bei ihren Sujets und Ladäärnen jeweils mit so viel Herzblut engagiert sind.
    Ich bin in Basel jeweils als Schissdräggzyygli unterwägs, meine Räppli und Dääfeli halten auch noch bis nächstes Jahr. Aber dass ich nun die ganze Kreativität nicht zu sehen bekomme, welche ich an den Cliquen so bewundere, finde ich unheimlich schade!
    • Snowy 28.02.2020 11:56
      Highlight Highlight Wer blitzt so etwas?
    • Team Insomnia 28.02.2020 12:11
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mia_san_mia 28.02.2020 12:14
      Highlight Highlight Jaja die können das Zeugs auch nächstes Jahe benutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mala fide 28.02.2020 11:18
    Highlight Highlight Das tut mir sehr leid, für alle, bei denen die Fasnacht noch nicht vorbei ist. Ich bin selber aktiv in Luzern und weiss, wie viel Aufwand betrieben wird und wie gross die Vorfreude jeweils ist. Ich weiss nicht, was ich gemacht hätte, wäre es schon eine Woche früher soweit gewesen..
    • mala fide 28.02.2020 11:36
      Highlight Highlight Anhand der Blitzer hats wohl einige Anti Fasnächtler. Sind bestimmt die, die heulen, wenn ihr Fussball- oder Hockey Spiel abgesagt wird. ;)
    • In vino veritas 28.02.2020 11:39
      Highlight Highlight Ja, so schlimm. Da hilft wohl nur noch der Strick. Schliesslich ist das Leben komplett sinnlos, wenn die Fasnacht ausfällt...

      Ironie off
    • ursus3000 28.02.2020 11:59
      Highlight Highlight Eher nicht , aber wie würden alle heulen wenns einen Massenausbruch gibt und wer wäre der Schuldige ? Ahaaa
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basubonus 28.02.2020 11:14
    Highlight Highlight Es darf davon ausgegangen werden, dass sich genügend subversive Elemente finden, die einfach trotzdem auf die Gasse gehen. Richtig so.
    • sowhat 28.02.2020 13:21
      Highlight Highlight Das ist ja auch kein Problem. Es geht um Veranstaltungen mit über 1000 Leuten.
    • tr3 28.02.2020 16:46
      Highlight Highlight @sowhat: Artikel gelesen? Es ist eben alles verboten, was mit Fasnacht zu tun hat. Alles. Die Teilnehmerzahl spielt keine Rolle.

Frankreich und Deutschland blockieren weiter Schutzmasken für die Schweiz

Die EU-Kommission hat die EU-Staaten angewiesen, Lieferungen von Schutzmaterial in die Schweiz nicht mehr zu blockieren. Doch in der Krise zählt das Machtwort aus Brüssel wenig.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin konnte Ende letzter Woche einen Erfolg vermelden: Nach seiner mehrmaligen Intervention beim EU-Handelskommissar Phil Hogan hat die EU-Kommission eine Regelung abgeändert, die den Export von Schutzmaterial wie Masken oder Handschuhen in Drittländer beschränkt. Lieferungen in die Schweiz sollten von Deutschland oder Frankreich nicht mehr am Zoll blockiert werden können, wie das zum Beispiel bei einem Lastwagen mit 240'000 Schutzmasken der Fall war.

Nun zeigt sich: …

Artikel lesen
Link zum Artikel