Schweiz
Coronavirus

Swissmedic prüft Moderna-Impfstoff für Kinder bis fünf Jahre

Swissmedic prüft Moderna-Impfstoff für Kinder bis fünf Jahre

18.05.2022, 20:39
Mehr «Schweiz»

Das Heilmittelinstitut Swissmedic prüft die Indikationserweiterung des Covid-19-Impfstoffs Spikevax von Moderna für Kinder bis fünf Jahre. Moderna Switzerland habe ein entsprechendes Gesuch eingereicht, teilte Swissmedic am Mittwoch auf Twitter mit.

epa09755643 A child is given the HPV vaccine in Dordrecht, The Netherlands, February 14, 2022. Until now, the shots were given to girls aged 13 and older, but the age has been lowered to 10 years and  ...
Moderna ist bisher erst für Kinder ab 6 Jahren zugelassen.Bild: keystone

Der Impfstoff Spikevax von Moderna ist in der Schweiz seit dem 13. Mai dieses Jahres für Kinder ab 6 Jahren zur Prävention der Covid-19-Krankheit zugelassen. Gestützt auf das eingereichte Gesuch wird die Indikationserweiterung gemäss Swissmedic nun für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren geprüft.

Die eingereichten Gesuchs-Unterlagen umfassen das pädiatrische Prüfkonzept, die Fach- und die Patienteninformation sowie klinische Daten, wie Swissmedic weiter schrieb. Geplant sei die Verabreichung von zwei 0.25-Milliliter-Dosen im Abstand von einem Monat. Das entspreche einem Viertel der Dosis für Erwachsene für die Grundimmunisierung.

Swissmedic will zu gegebener Zeit seine Entscheidung über das Nutzen-Risiko-Profil in dieser Altersgruppe kommunizieren. Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit sind in der Schweiz seit Pandemiebeginn fünf Kinder über fünf Jahren an oder mit Covid-19 gestorben. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Hund wird im Lockdown in Shanghai abgeseilt
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
SBB-Fahrplanchefin will mehr Reserven und pünktliche Züge – und muss Kritik abwehren
Die SBB wollen ihren Fahrplan stabiler machen. Nun grätschen Ex-SBB-Chef Benedikt Weibel und andere Experten in die Planung rein und kritisieren sie scharf. Was entgegnet die Bahn darauf? Ein Treffen mit der Fahrplanchefin.

Daria Martinoni ist keine Frau der lauten Töne. Das unterscheidet sie von Benedikt Weibel – aber nicht nur. Die Vorstellungen, wie der Fahrplan der Zukunft geplant werden soll und welche Ausbauten es braucht, gehen zwischen der Fahrplanchefin der SBB und deren Ex-Chef weit auseinander. Das zeigt sich bei einem Gespräch in Zürich.

Zur Story