Schweiz
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10 Bilder, welche die Widersprüche in unserem Kampf gegen Corona auf den Punkt bringen

In St.Gallen verfolgten gestern 1000 Leute auf einer Tribüne ein Fussballspiel – ohne Abstand und ohne Maske. Gegen die Richtlinien verstiessen sie nicht, aber es zeigt die Widersprüchlichkeit, die eine Krise wie diese mit sich bringt.



In einer Krisensituation, wie die Corona-Pandemie eine ist, ist es klar, dass die Regierungen und Behörden immer wieder mit unvorhersehbaren Situationen konfrontiert sind. Es ist wie eine Fahrt auf Sicht im Nebel. Man tut, was man kann, um die schwierige Lage in den Griff zu bekommen. Dabei jede Eventualität zu antizipieren, ist schlichtweg unmöglich.

Darum finden wir uns in diesen Wochen und Monaten immer wieder in Umständen wieder, die komplett widersprüchlich zu sein erscheinen. Warum muss man in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Schutzmaske tragen, aber im Einkaufszentrum nicht? Warum dürfen sich die Menschen in den Clubs wieder nahe kommen, während die Bar- oder Restaurantbesucherinnen nach wie vor Abstand halten müssen?

Folgende Bilder zeigen, was laut Corona-Massnahmen derzeit erlaubt ist und was nicht – und stehen sinnbildlich dafür, wie schwierig es ist, in einer Krisenlage die richtigen Antworten zu finden:

Erlaubt: Public Viewing ohne Abstand

Bild

screenshot: twitter/@MaryTheOne

Fans des FC St.Gallen verfolgen den Fussballmatch gegen den FC Basel auf einem Bildschirm im Stadion Espenmoos. Veranstaltungen bis 1000 Personen dürfen unter Einhaltung der Covid-Bestimmungen stattfinden. Eine Maskenpflicht oder einen Mindestabstand gibt es gemäss Verordnung nicht.

Nicht erlaubt: Zuschauer im Stadion ohne Abstand

Zuschauer waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Mittwoch, 22. Juli 2020, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: keystone

Zuschauer im Fussballstadion Kybunpark während des Spiels des FC St.Gallen gegen den FC Basel. In der Schweizer Super League sind Zuschauer bis zu 1000 Personen zwar wieder zugelassen. Sie müssen aber die Abstandsregelung einhalten.

Erlaubt: Einkaufen ohne Maske

Die Stimmung der Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz ist so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

Zwar gilt beim Einkaufen eine Beschränkung der Kunden pro Quadratmeter Ladenfläche. Eine Maske muss dabei aber nicht getragen werden.

Nicht erlaubt: Tram fahren ohne Maske

Zwei junge Maenner mit Atemschutzmaske fahren im Tram in Zuerich, aufgenommen am Montag, 6. Juli 2020. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: keystone

In den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es umgekehrt. Eine Beschränkung der Personen in Bus, Tram, Zug und Co. gibt es zwar nicht. Dafür aber gilt eine Maskenpflicht.

Erlaubt: Clubben ohne Abstand und ohne Maske

Guests dance the night away at the St. Germain nightclub in Zurich, Switzerland, pictured on June 3, 2008. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Gaeste tanzen am 3. Juni 2008 im Nachtklub St. Germain in Zuerich, Schweiz. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Clubs sind wieder geöffnet. Bis zu 1000 Personen dürfen in abgetrennten Sektoren, die maximal für 300 Leute Platz bieten, feiern. Beim Eintreten müssen Partyleute ihre Kontaktdaten angeben. Die Abstandsregelung muss nicht eingehalten werden. Es gilt keine Maskenpflicht.

Nicht erlaubt: Restaurantbesuch ohne Abstand

Peter und Jennifer messen den Abstand zu den Tischen anlaesslich der Wiederoeroeffnung ihres Restaurants

Bild: KEYSTONE

Das Schutzkonzept für das Gastgewerbe sieht vor, dass die Gäste beim Restaurantbesuch einen Abstand von mindestens 1,5 Meter einhalten müssen.

Erlaubt: Openair-Kino ohne Abstand und ohne Maske

Besucher verfolgen den Eroeffnungsfilm

Bild: KEYSTONE

Diverse Openair Kinos finden während den Sommermonaten trotz Corona statt. Während das Schutzkonzept für reguläre Kinos eine Abstandsregelung vorsieht, müssen die Gäste diese im Openair Kino nicht einhalten. Auch eine Maske müssen die Besucherinnen im Openair Kino nicht tragen.

Nicht erlaubt: Coiffeurbesuch ohne Maske

Ein Coiffeur faerbt einer Kundin die Haare, am Montag, 27. April 2020, in einem Coiffeursalon in Lugano. Coiffeure duerfen ihre Geschaefte ab heute wieder oeffnen. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Coiffeursalons gehörten zwar zu den ersten Lokalen, die nach dem Lockdown wieder öffnen durften. Doch von Beginn weg galt eine strenges Schutzkonzept. Die Kunden und der Coiffeur müssen stets eine Schutzmaske tragen. Im Lokal gilt eine Platzbeschränkung.

Erlaubt: Demonstrationen

People demonstrate against racism after the worldwide movement of the Black Lives Matter (BLM) protest against the recent death of George Floyd in Zurich, Switzerland, 13 June 2020. Floyd, a 46-year-old African-American man, died on 25 May after being detained by police officers in Minneapolis (Minnesota), USA. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: keystone

An Demonstrationen gibt es keine Obergrenze für die Anzahl teilnehmender Personen, es gilt aber eine Maskentragepflicht. Am 13. Juni zogen alleine in Zürich tausende Menschen anlässlich der Black-Lives-Matter-Demos durch die Strassen.

Nicht erlaubt: Vollbesetzte Konzerte

epa08470180 A general view of the Orchestre de la Suisse Romande (OSR), a Swiss symphony orchestra, directed by Jonathan Nott, performing at the Victoria Hall at the Victoria Hall in Geneva, Switzerland, 06 June 2020, after more than two and a half months of lockdown measures because of the coronavirus pandemic.  EPA/SALVATORE DI NOLFI  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Bild: keystone

Ein Konzerthaus darf nicht mehr als tausend Gäste einlassen. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass die Zahl der maximal zu kontaktierenden Personen nicht grösser als 300 ist, etwa durch die Unterteilung in Sektoren.

Hier erklärt eine Virologin, wieso gewisse Risiken eingegangen werden können:

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162Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ula 24.07.2020 10:32
    Highlight Highlight Und da wundert man sich in der CH angesichts solcher BAG Regeln, dass die Zahlen nicht runter gehen. Schaut man in die umliegenden Länder sind dort alle mit massiven Regeln dumm oder die Schweiz hat Corona noch immer nicht verstanden.
  • SackPfeife 24.07.2020 09:28
    Highlight Highlight Ich geh gleich in den Denner ein paar Flaschen einkaufen, wenn ich jemand über den Rücken kot....., bitte kein Stress ich bin voll gesund.!
    Benutzer Bildabspielen
  • wurzeli 23.07.2020 22:14
    Highlight Highlight Ein gefundenes Fressen für Leute, die gerne mit dem Finger auf andere zeigen.
  • Glenn Quagmire 23.07.2020 18:19
    Highlight Highlight Wenn ein Superspreader im Espenmöschen war, wird die halbe Ostschweiz lahmgelegt. Die Euphorie ist mehr als verständlich, aber solche Events sind einfach idiotischste Dummheit.
  • Pesche Buri 23.07.2020 17:44
    Highlight Highlight Clubs, Konzertlokale, Kinos, OA Kinos und Public Viewings SOFORT schliessen bis es eine Lösung gibt. Die Grenzen für Freizeit/Tourismus SOFORT wieder schliessen. Wer wieder einreisen will Quarantäne, aus Risikogebieten 2 Wochen und 4x testen, aus den restlichen Ländern 1 Woche und 2x testen.
    1. Missachtung von Pandemieregeln CHF 1'000.-- + Eintrag.
    2. Missachtung 5 Jahre Gefängnis ohne Bewährung.
    • Plan B 23.07.2020 23:07
      Highlight Highlight Und weshalb? Nordkorea würde dir sicherlich gefallen.
    • formi50+ 24.07.2020 00:48
      Highlight Highlight Na ja, wir können uns auch alle gleich erschiessen, dann ist das Problem gelöst.
      Ich gehe lieber ins Ausland mir klaren Schutzmassnahmen als mir hier weiter von Corona-Hypern mit widersprüchlichen Massnahmen das Leben vorschreiben zu lassen.
  • Hipster mit Leggins 23.07.2020 17:31
    Highlight Highlight es ist Willkür und Schizophrenie. Und hört auf mit pragmatisch. Das beste Beispiel fehlt hier: Baden am Letten. Rechts (in Fliessrichtung) der obere Letten, keine Vorgaben, ca. 6 Personen pro Quadratmeter. Viele wirklich nackte Haut auf nackter Haut. Auch weil die Badi gegenüber (Panama, Betonbadi) eine Eingangskontrolle hat und sehr locker besetzt ist. Das Blick sich auf einer Länge von 200 Meter durch 10 m Fluss getrennt...
  • Die_andere_Perspektive 23.07.2020 16:40
    Highlight Highlight Man könnte ja auch nach dem Prinzip "lieber haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben" handeln und halt auch da eine Maske tragen wo es nicht vorgeschrieben ist. Ist ja absolut logisch überträgt sich covid nicht nur im Öv
  • Noblesse 23.07.2020 16:18
    Highlight Highlight Guter Artikel. Hoffentlich liest das BAG auch watson!!!
  • Sir Konterbier 23.07.2020 16:16
    Highlight Highlight Ich gehe ja wahrlich gerne in den Ausgang aber schliesst doch einfach die Clubs und lasst beim Rest die Vernunft walten, dann gibts keine zweite Welle.
  • Tüllhuffe99 23.07.2020 15:34
    Highlight Highlight Ist es denn wirklich so, dass die Verordnung das Public Viewing so erlaubt? Es steht dort, dass keine Masken und kein Abstand möglich sind, wenn es die Umstände nicht anders erlauben - aus meiner Sicht hat man die Verordnung hier einfach aus politischen Gründen sehr fragwürdig und fahrlässig interpretiert, aber das sind halt die Stammlande von Herrn Vernazza. Das Resultat beweist die Existenz von Karma...
  • Woichbinistvorne 23.07.2020 15:11
    Highlight Highlight Zu Beginn der Pandemie predigte Koch, dass Masken für die breite Bevölkerung nichts bringe. Ist das so? Oder hat er uns bewusst angelogen, weil es damals viel zu wenige Masken gab?

    Was ist in den vergangenen rund 10 Jahren mit den Bundesgeldern passiert, die man für die Notbevorratung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln bereitgestellt hatte? Das Geld muss ja irgendwo geblieben sein. Ein echter invstigativer Journalist müsste das wohl herausfinden können.
    • 7immi 23.07.2020 16:31
      Highlight Highlight NEIN! er hat das nicht so gesagt. Er hat gesagt, dass nicht sicher sei, ob Masken etwas bringen (was damals wirklich nicht sicher war) und dass ausserdem Abstand mehr bringe. Damals war Abstand halten auch überall möglich inklusive ÖV. Seit der Wiedereröffnung wird aber klar gesagt, dass Masken Sinn machen, wenn man den Abstand nicht einhalten kann. Wir hatten am Anfang keine Masken, das hat sicher auch dazu beigetragen. Abstand ist aber so oder so effektiver.
    • dodo, dodo? 23.07.2020 17:20
      Highlight Highlight denke auch, koch hat korrekt gehandelt. abstand war zb im öv während des lockdowns machbar. & der virus wird bis heute nicht wirklich verstanden da er sich atypisch verbreitet, es mutationen gibt. aber es wird geforscht. hier auf patent-lösungen zu beharren die vom ersten tag hätten funktionieren sollen, finde ich ist kontraproduktiv.
    • sowhat 23.07.2020 19:25
      Highlight Highlight Danke Zimmi, ich wollte schon in die Tasten hauen 👍👏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tagedieb 23.07.2020 14:43
    Highlight Highlight Warum ist denn absolute Konsequenz so wichtig?

    Es geht doch darum eine "lebbare" Situation zu schaffen und die darf durchaus etwas widersprüchlich sein.
    "Absolut logisch & konsequent" muss noch lange nicht richtig sein ...
    • Romeo1976 23.07.2020 18:46
      Highlight Highlight Lebbare Situationen sind an sich gut. Nur, wenn so herumgeeiert wird, hebt das freie ohne Einschränkung das mit der Einschränkung auf. Demnach keine Wirkung. Demnach keine Hoffnung auf Ausbleiben der zweiten Welle.
  • GianniR 23.07.2020 14:30
    Highlight Highlight Etwas vom Wichtigsten in der jetzigen Situation ist GLAUBWÜRDIGKEIT. Bei all den aufgeführten Widersprüchen ist die nicht gegeben! Wir müssen diese also schleunigst eliminieren. Auch weil sich die "Bestraften" - z.B. Restaurateure gegenüber Clubbetreibern - zu Recht benachteiligt fühlen.
    • Testino Testeriio 23.07.2020 23:55
      Highlight Highlight Ist auch egal, weil ausser distancing und Hygiene sowieso nix etwas bringt.
  • Baumi72 23.07.2020 14:28
    Highlight Highlight Den Schwachsinn unserer Zeit wunderbar aufgezeigt. Danke.
  • metall 23.07.2020 14:09
    Highlight Highlight Erlaubt oder nicht erlaubt. Wir können ja auch selber etwas mitdenken und wissen was sinnvoll ist und was nicht. - ok Fussballfans?
    • MasterPain 23.07.2020 15:49
      Highlight Highlight Fussballfans und denken 😂
    • mrgoku 23.07.2020 16:35
      Highlight Highlight Ich lehne mich aus dem Fenster und sage dass Fussballfans wohl eher zum Denken fähig sind als chronische Ausgänger die sich jedes Wochenende im Club die Lampe füllen und praktisch unter der Achsel vom Mitmenschen, unter stinkender Schweissatmosphäre, zum Beat tanzen.
  • Der Reisende 23.07.2020 14:01
    Highlight Highlight Das Gros der Bevölkerung hält sich für stark und unangreifbar für den Virus. Und behalten bei einer Erkrankung noch recht: Ohne Konsequenzen krankheitshalber der Arbeit fern bleiben und normal gesund werden ist die Folge. Also wieso Abstand halten, Vorsicht walten lassen, Rücksicht auf andere nehmen, denen das Virus arg zusetzen könnte? Der erste Killer-Virus, bei dem Alter oder krankheitsbedingte Vorgeschichten keine Rolle spielen, wird uns schwer treffen. Auch dann werden Schutzmassnahmen erst Ernst genommen, wenn der Tod bei einem nahe stehenden Menschen erfolgreich angeklopft hat.
  • Lebenundlebenlassen 23.07.2020 13:34
    Highlight Highlight In Geschäften gibt es keine Begrenzung pro Quadratmeter mehr... oder liege ich falsch? Diese ist im Juni gefallen..daraufhin haben einige Geschäfte die Plakatr mit der Begrenzung entfernt.. Coop Migros machen es noch aber ist auf freiwilliger Basis..
    • Woichbinistvorne 23.07.2020 14:52
      Highlight Highlight Es zählt nur Abstand Vor dem Geschäft und an der Kasse. Wie es im Inneren zu und her geht interessiert keinen. Beim Fliegen ist es das selbe: Abstand am Terminal, aber in den Maschinen ist Sardienendose angesagt. Genau deswegen kann mn die neuen Pest-Regeln auch nicht ernst nehmen.
    • lilie 23.07.2020 15:33
      Highlight Highlight @Lebenundlebenlassen: In meiner Umgebung gibt es nach wie vor Kundenzahlbegrenzungen in den Läden.
    • Lebenundlebenlassen 23.07.2020 19:22
      Highlight Highlight Ja lilie hier auch. Aber ich meine es ist nicht mehr Pflicht. Die Regelung wurde im Juni aufgehoben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 23.07.2020 13:24
    Highlight Highlight Also einfach nichts tun? Das wäre ja wohl total falsch!
  • Daniel Caduff 23.07.2020 13:09
    Highlight Highlight Hab zwar kein Bild dazu, aber ich fand vor allem die Aufhebung der Homeoffice-Empfehlung sehr seltsam (bei kurz darauf eingeführter Maskenpflicht im ÖV).

    Wenn Abstand halten die einfachste und wirksamste Massnahme ist, dann ist Homeoffice doch der beste Weg, um überall für Abstand zu sorgen.

    Mehr Homeoffice bedeutet mehr Abstand am Arbeitsplatz, im ÖV, im öffentlichen Raum generell.

    Gleichzeitig eine Massnahme, die auch kaum was kostet.
    • PlayaGua 23.07.2020 13:30
      Highlight Highlight Das ist dem Lobbying der SBB zu verdanken.
    • landre 23.07.2020 13:47
      Highlight Highlight Und es war juristisch so wie faktisch nur eine Empfehlung und keine Pflicht oder ein Verbot. Also, sogar nicht einmal eine populistisch diskutierbare "Staatsaffäre"...

      Ich werde es nie verstehen, obwohl ansatzweise verständliche Argumente zirkulieren...
    • kaderschaufel 23.07.2020 15:42
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht so sicher ob Homeoffice wirklich so wenig kostet - ich bin jedenfalls im Büro viel produktiver als im Homeoffice.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 23.07.2020 13:06
    Highlight Highlight Diese Widersprüchlichkeit ist der Hauptgrund dafür, dass die Menschen die ganze Sache je länger desto weniger ernst nehmen. Beim Lockdowns handelte der Bund gut, seit den ersten Lockerungen aber desaströs.
    • RicoH 23.07.2020 19:01
      Highlight Highlight Das, was du als desaströs bezeichnest, geht auf die Kappe der Kantone.
    • Testino Testeriio 23.07.2020 23:57
      Highlight Highlight Mit nix tun wären wir auch gut weggekommen.
  • code-e 23.07.2020 13:06
    Highlight Highlight Ein so grosses Risiko eingehen nur um dann eine 5:0 Niederlage zu sehen...mol mol ganz gut gemacht. Etwa genau so unverständlich wie die Bratwurst ohne Senf zu essen ;)
    • beautyq 23.07.2020 13:54
      Highlight Highlight Hmm, das 5:0 scheint ja zu stimmen. Aber sorry, als ehemaliger St. Galler (wohne nun in Zürich) muss ich hier festhalten, dass die Bratwurst an sich entscheidet, ob Senf dazu gegessen wird oder nicht.

      Eine St. Galler OLMA Bratwurst mit Senf zu essen, ist wie wenn du zu einem frischen Forellenfilet Senf isst, während viele andere "Bratwürste" viel eher mit Fischstäbchen zu vergleichen wären und daher - hierbei wohl eher - die Majo ein geschmackliches Erlebnis erzeugt.
    • code-e 23.07.2020 14:49
      Highlight Highlight @beautyq: Nun ja, das mag für DICH stimmen, für mich aber nicht. Ich esse meine Wurst gerne mit Senf, ob's jetzt eine OLMA Bratwurst ist oder nicht. Da kannst du noch so viele Vergleiche bringen, überzeugen wirst du mich trotzdem nicht ;)
    • kärli 23.07.2020 16:03
      Highlight Highlight Bratwurst mit oder ohne Senf? Scheissegal! Aber dieser „Witz“ oder wie immer man das nennen mag, ist mittlerweile einfach nur noch 🤦‍♂️.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Hockey-Fan 23.07.2020 13:03
    Highlight Highlight Wenn sich die Zahl nun bei diesen gut 100 Neuansteckungen einpendelt, scheint das ganze Konzept ja doch irgendwie zu funktionieren, wieso also die ganze Zeit hinterfragen? Mir machen jene mehr Sorgen, die nach den Sommerferien aus dem Ausland heimkehren ... Vlt ist die frühe komplette Grenzöffnung DER Teil im "Konzept", der uns auf die Füsse fallen wird, und der fehlt hier in diesem Artikel gänzlich ...
    • joe 23.07.2020 13:39
      Highlight Highlight Grenzöffnung ist nicht das Problem. Das verhalten innerhalb wie ausserhalb der Grenze ist das Problem. Vieles läuft über Empfehlungen, Selbstverantwortung und Menschenverstand. Dies wäre grundsätzlich gut. Wenn aber eine Minderheit sich daran hält ist halt alles für die Katze.
      Ein weitreichender Mund-Nasen-Schutz wie in Bayern würde viel lösen. Und ich rede da absichtlich von einem Mund-Nasen-Schutz. Macht hier ja kein Sinn, das nur in ÖV eine Maskenpflicht ist, man aber umbedingt eine zertifizierte haben muss. Auch so ein Widerspruch!
      BTW: 100 sind 100 zuviel!
    • Hockey-Fan 23.07.2020 14:10
      Highlight Highlight @joe: Grenzöffnung = mehr Reiseverkehr im ÖV, Bus, Flugzeug ... Ein Bekannter ist letzte Wo geschäftlich geflogen (sage nicht, dass das besser ist, aber er hatte mindestens einen Grund). Im Flugzeug (Swiss) wie die Sardinen! Da nützen die 1.5 m beim Einchecken dann ja richtig viel! Und ja, jeder, der erkrankt, ist einer zu viel, aber Covid ist nun mal da und wird uns noch eine zeitlang begleiten, wir müssen wohl oder übel damit leben ...
  • Tschowanni 23.07.2020 13:02
    Highlight Highlight Nicht die Krise bringt eine solche Wiedersprüchlichkeit mit sich, sondern die Bestimmungen, Erlasse und das vorgehen. Ganz ehrlich? Es wundert mich immer weniger das die Menschen das ganze langsam nicht mehr ernst nehmen. Die Behörden tun es offenbar auch nicht
    • sowhat 23.07.2020 19:34
      Highlight Highlight Die Behörden tun es sehr wohl. Die! Eute müsstenlnur richtog zuhöhren und situativ, das tun, wass dann eben angebracht ist.
      Es ist wie Schirm bei Regen. Mal nimmst du ihn mit. Mal nicht. Je nach dem was du anhast, wie doll es regnet, wie weit du musst. Und das ist nur ein simpifiziertes Beispiel.
  • Rölsche 23.07.2020 13:01
    Highlight Highlight Die Bilder zeigen schön, dass wie wir uns verhalten schlussendlich rein unserer Verantwortung gegenüber uns selbst und anderen geschuldet ist.
    Eine „Regelung von Allem“ ist immer chancenlos, wenn die Individuen nicht mitmachen.
    Das gilt sowohl für „bei Rot fährt man nicht los“, wie bei den Covid Massnahmen. Wobei bei ersterem die Konsequenzen direkt sichtbar werden (=es tut weh), was bei der persönlichen moralischen Justierung eben hilft. Die Covid folgen tun nicht unmittelbar weh, daher „vergessen“ es viele.
    Ist wie rauchen - würde keiner tun wenn man direkt nach einem Zug Lungenkrebs hätte.
  • Lienat 23.07.2020 13:00
    Highlight Highlight Auch so ein Verhältnisblödsinn: Man darf paarweise Judo trainieren, mit intensivem Körperkontakt und ohne Maske. Zu anderen Trainingspaaren muss man dabei den Mindestabstand einhalten. Man darf aber problemlos während des Trainings Partnerwechsel durchführen, so dass am Ende einer Trainingseinheit alle mit allen trainiert haben. Aber gaaanz wichtig: Nach dem Training zur Verabschiedung auf keinen Fall die Hand schütteln!
    • Binnennomade 23.07.2020 21:02
      Highlight Highlight Spannend, im Kickboxen und meines Wissens auch im Karate sieht das Schutzkonzept explizit vor, dass man keine Partnerwechsel macht, und dass man auch jedes Training mit demselben Partner trainiert. Am Ende ist ja die Idee, dass das Leben wieder möglichst normal vonstatten geht, ich finde es darum normal, dass gewisse Dinge inkonsequent anmuten. Jedenfalls bin ich froh, dass wir wieder trainieren dürfen.
  • Dani B. 23.07.2020 12:53
    Highlight Highlight Ich bin angewiesen auf ÖV, Einkauf, Essen, Coiffeur (da lacht mein Nachbar). Dort sind die Regeln streng. ---
    Wer eher für schnellere Durchseuchung ist, kann ja ans Public Viewing (Ins deutsche übersetzt: "Aufbahrung").
  • loremipsum 23.07.2020 12:52
    Highlight Highlight Ich war selbst am Public Viewing anwesend und bin ehrlich gesagt sehr erschrocken über das Schutzkonzept des Veranstalters. (FM1) Ein Grossteil der Tribüne war abgesperrt und somit konnten sich die Zuschauer nicht verteilen. Wer sich trotzdem in die abgesperrte Zone setzte wurde zurechtgewiesen. Daher war jeder Platz in den frei gegebenen Sektoren belegt. Zudem gab es nur einen offenen Zugang zu den Tribünen welcher von allen Sektoren genutzt wurde. Ist schade, dass nun der FCSG in den Schlagzeilen ist und nicht der Veranstalter – zumal der Eintritt 18.90 CHF gekoster hat.
    • landre 23.07.2020 15:21
      Highlight Highlight Abgesehen von einem/ diesem pandemischen Virus, der Beschreibung nach könnte sowas sogar jeglichem CH geltendem Brandschutz-Konzept total widersprechen (materiell begrenzte Massenveranstaltung mit nur einem begehbaren "Fluchtweg"?)
  • DerTaran 23.07.2020 12:50
    Highlight Highlight Bin mir ziemlich sicher, dass wir mit unseren momentanen Regeln, mit offenen Augen in eine zweite Welle laufen.
    • Basti Spiesser 23.07.2020 18:09
      Highlight Highlight Hören wir nun schon seit fast zwei Monaten...
    • DerTaran 24.07.2020 16:35
      Highlight Highlight Und es passiert ja auch: Wir sind von 10-20 neuen Fällen pro Tag auf 150 neue Fälle pro Tag.
    • Basti Spiesser 24.07.2020 17:07
      Highlight Highlight @taran

      Nee, wir hatten vor 3 Wochen bereits 130 Fälle.
  • landre 23.07.2020 12:37
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich eine Umfrage die pauschal nur eine einzige Frage stellt: "Würden Sie während Sommer 2020 bis Sommer 2021 eine Sars-CoV-2-Durchseuchung mitmachen?"

    1. Ja
    2. Nein
    3. Weiss nicht

    (Ich wäre klar bei 2 weil momentan noch viel zu viele Daten fehlen...Auch wenn es mittlerweile offensichtlich schon unzählig viele gibt die bewusst oder leider unbewusst die Durchseuchung schon jetzt praktizieren.)
    • Kanuli 23.07.2020 13:01
      Highlight Highlight Ich finde es sehr erstaunlich wie präzise die Ansteckungen passieren. Die Zahlen schwanken, ein wenig, aber auch wieder nicht so gravierend. Nach der Cluböffnung gab es nen Spike, ok, aber sonst alles eine eher gerade Linie. Ich bin klar gegen Durchseuchung aus 2 Gründen: 1. Mögliche Mutation des Virus zu einem noch viel schlimmeren Virus. 2. Die Nachwirkungen von Corona sind teilweise heftig. Chronisches Erschöpfungssyndrom ist mitunter unheilbar und steht weit oben auf der Liste von möglichen Corona-Nachwirkungen. Nein, danke.
    • Tschowanni 23.07.2020 13:04
      Highlight Highlight Sie können die zwei wählen, wobei wir laufend bei der eins sind. Sie wird lediglich ausgebremst und verzögert, aber vermeiden lässt sie sich nicht, never
    • Seebarsch 23.07.2020 13:26
      Highlight Highlight Meine Antwort: 1 bin bereit das Risiko in Kauf zu nehmen, wenn ich dafür nachher normal weiter leben kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hadock22 23.07.2020 12:37
    Highlight Highlight Stadion - Public Viewing ...echt jetzt ?? 🙈
  • Fairness 23.07.2020 12:27
    Highlight Highlight In Zürich ist es auch so - als gäbe es Corona nicht. Abstand ein Fremdwort.
    • invisible 23.07.2020 13:12
      Highlight Highlight Bern dito.
    • Woichbinistvorne 24.07.2020 04:31
      Highlight Highlight Das ist in den meisten Städten so, dagrssiert das Virus auch am stärksten. Auf dem Land geht man dagegen viel cooler damit um sowohl mit dem Virus, wie auch mit den Auflagen. Da lebt man nicht so hektisch und ist damit auch nicht so panisch wie die Städter.
  • drüber Nachgedacht 23.07.2020 12:23
    Highlight Highlight Den Veranstaltern ist es doch egal, ob sich die Leute anstecken. Hauptsache die Kasse stimmt.

    Als ich diese Woche in einer Ausstellung war, sah man von Aussen nicht wie viele Besucher dort waren.

    Drinnen war dann alles pumpenvoll und die Leute standen dicht gedrängt nebeneinander.

    Als ich den Veranstalter danach auf die Situation ansprach, sagte es nur, die Leute sind für sich selbst verantwortlich. Er dürfe 300 Personen reinlassen.

    Maskenpflicht wäre dort problemlos möglich.

    Die Regelung sollte so sein, dass die Verantwortung bei den Veranstaltern und nicht den Besuchern liegt.
    • Hadock22 23.07.2020 12:31
      Highlight Highlight Ja leider ...Geld ist eben wichtiger als die Gesundheit
    • Thomas Deuber (1) 23.07.2020 12:42
      Highlight Highlight Also beim Bund und nicht bei den Kantonen ?
    • PhilippS 23.07.2020 12:49
      Highlight Highlight @drüber Nachgedacht:
      „Maskenpflicht wäre dort problemlos möglich.“

      Und? Hast du eine Maske angezogen? Ich spekuliere einfach mal, wie alle anderen, auch nicht.

      Nur: Keine Maskenpflicht ist nicht gleich ein Maskenverbot. Wäre schon in öV so gewesen, wenn Abstand nicht möglich.

      Aber offenbar sind wir in der CH doch nicht so selbstverantwortlich, funktionieren nur auf Befehl, weil eben peinlich, so alleine.

      Nur um sich über ebendiesen dann auch aufzuregen, weils immer mal wieder (tatsächlich) unnötig/übertrieben ist - wie es bspw. bei einer 10-Minuten Fahrt in einem leeren Bus der Fall ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 23.07.2020 12:23
    Highlight Highlight Bei allen Beispiele sehe ich keine grosse Widersprüche. Wird ja alles erklärt.
    Im Grunde genommen, kann man die Massnahmen auf zwei Strategien zusammenfassen:
    Entweder man sorgt, dafür dass das Infektionsrisiko sehr klein ist, mittels Abstände und Masken oder man nimmt eine Infektion in Kauf und sammelt dafür die Daten, damit eine Quarantäne schnell umgesetzt wird.

    Widersprüche gibt es im Freien zb am See, wo sich zwar Leute versammeln, aber niemand auf den Abstand achtet.
  • gigus 23.07.2020 12:21
    Highlight Highlight Gastronomie Auflagen sind nicht widersprüchlich. Im Club muss man tracen und im Restaurant nicht, WAS BITTE IST DARAN WIDERSPRÜCHLICH? sind halt verschiedene Massnahmen, um die jeweiligen Unternehmen betreiben zu können, es wird auf die jeweilige Situation eingegangen. Biz Kopf brauchen kann man schon.
    • Ueli_DeSchwert 23.07.2020 14:00
      Highlight Highlight Das eine sorgt metaphorisch dafür, dass das Feuer den Wald nicht anzündet. Das andere sagt, zündet den Wald ruhig an, wir haben einen einzelnen Hydranten daneben.

      Prävention ist IMMER besser als Symptombekämpfung.
  • lilie 23.07.2020 12:16
    Highlight Highlight Es ist nicht so widersprüchlich, wie hier dargestellt. Die Regeln lauten:

    1. Abstand halten, wo möglich (draussen, im Restaurant, im Laden etc.)

    2. wo nicht möglich, sogenannte "Barrieremassnahmen" ergreifen (Maske, Plastikscheiben etc.) (beim Coiffeur, im ÖV, an der Kasse etc.)

    3. wo beides nicht möglich: Kontaktdaten hinterlassen (z.B. im Club)

    Von diesen Regeln gibt es höchstens noch einzelne Abweichungen.

    Eigentlich ziemlich logisch und einfach. 💁‍♀️
    • Hangover 23.07.2020 13:31
      Highlight Highlight Kontaktdaten hinterlassen ...

      Prävention geht anders.


    • lilie 23.07.2020 14:58
      Highlight Highlight @hqngover: 1 und 2 dient der Prävention, 3 dem Unterbrechen von Infektionsketten. Also für den Rest auch Prävention. 💁‍♀️
    • Bündn0r 23.07.2020 15:02
      Highlight Highlight Wie würdest du Prävention in Clubs betreiben? Das geht schlicht nicht.
      Entweder nimmt man das Risiko in Kauf, oder man bezahlt ihnen Erwerbsersatz. Dazwischenn gibt es nichts.
      Der Bund geht wohl davon aus, dass das der günstigere Weg ist.
      Ausserdem schossen bereits vorher illegale Partys ohne jegliches Konzept wie Pilze aus dem Boden. Das würde nicht besser...
      Fazit: keine gute, aber die an wenigsten schlechte Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blissfully 23.07.2020 12:06
    Highlight Highlight Aber beim Friseur gilt noch die Maskenpflicht und dann sehe ich sowas....
    • SackPfeife 23.07.2020 14:04
      Highlight Highlight Genau, geht mir verdammt auf die Nerven! 2 Stühle mit 3 m Abstand, kleiner Laden. Er schneidet die Haare mit Schild, ist ja immer hinter mir. So ein Bullshit. Maske weg.!
    • Hockey-Fan 23.07.2020 15:38
      Highlight Highlight Geht da aber auch um den Dienstleister und nicht nur um den Konsumenten. Die Coiffeuse kann sich den Kunden nicht aussuchen und ist dann doch relativ lange relativ nahe dran ...
    • TJ Müller 23.07.2020 17:38
      Highlight Highlight Was ist daran nicht zu verstehen?? Eine Maske schützt vor allem die Anderen, nicht den Träger. Und deshalb ist es richtig, dass du beim Haareschneiden eine Maske anziehen musst und das Personal einen zusätzlichen Schutz, sodass die Arbeiter geschützt sind, welche sich nicht frei aussuchen können mit wem sie in Berührung kommen. Beim Fussballspiel sind alle Zuschauer freiwillig da, weswegen andere Massnahmen nötig sind. Nur beim Club finde ich die Situation nur für die Angestellten unbefriedigend, denn die sind im Endeffekt diejenigen, welche sich unfreiwillig exponieren müssen.
  • «Shippi» 23.07.2020 12:01
    Highlight Highlight Liebe Mitleserinnen und Mitleser
    Selbst der Weltärztepräsident hat es gesagt: Die Maske wird nicht aus medizinwissenschaftlichen Gründen getragen, sondern aus psychisch-solidarischen.
    Lasst das endlich mit der Maske, denn die Kurve ist im März, April und Mai ganz ohne Maske gefallen.
    • Pisti 23.07.2020 12:13
      Highlight Highlight Und mit Maske steigt sie wieder.
    • Michel Kurtz 23.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Genau! Und jetzt steigt sie wieder! Mit oder ohne oder mit teilweise Maske. Unfassbar, dass man sich in der Schweiz dermassen um die Mitmenschen foutiert!
    • DonChaote 23.07.2020 12:17
      Highlight Highlight @Shippi
      Im märz/april/mai hatten wir aber dazu noch weitere einschränkungen. Kein clubbing, kein gastgewerbe, keine kinos usw... Hatte dies vielleicht mehr einfluss auf die rückläufigen zahlen als ‚keine maske‘
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 23.07.2020 11:59
    Highlight Highlight Ein Punkt fehlt noch. Obwohl (damals) nicht erlaubt wurde eine Demo durchgeführt und nicht aufgehoben, weil BLM! Und wehe ein Restaurant hat eine Person zu viel im Lokal:
    • corsin.manser 23.07.2020 12:18
      Highlight Highlight Wir haben den Punkt ergänzt. Danke für den Input.
    • glass9876 23.07.2020 12:21
      Highlight Highlight Oh, den Restaurants, die nicht einmal eine Liste für die Kontaktdaten der Kunden aufgelegt haben, ist nichts passiert...
    • Shabbazz 23.07.2020 12:47
      Highlight Highlight Nicht nur BLM! Es gab auch Corona-Skeptiker Demonstrationen, auch eine Demo für Frauenrechte im Juni und Demonstration von Extinction Rebellion für Klimaschutz...

      BLM war zwar die grösste Demo, aber nicht die Einzige!

    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Laube 23.07.2020 11:55
    Highlight Highlight Schliesslich muss auch jeder selber wissen, welchem Risiko er oder sie sich aussetzen will. Ich z.B. würde mich momentan nie in eine solche Menschenmenge setzen, um bei einem Public Viewing dabei zu sein.
    • Ketchum 23.07.2020 12:09
      Highlight Highlight Da habe ich den Vorteil, dass ich ohnehin nicht freiwillig an einem Public Viewing teilnähme
    • mrmikech 23.07.2020 12:13
      Highlight Highlight Ich korrigiere: "Schliesslich muss auch jeder selber wissen, welchem Risiko er oder sie sich aussetzen will, und wem er nachher ansteckt".
  • NicknameNickname 23.07.2020 11:54
    Highlight Highlight Ich bin ab und zu im Osten der Schweiz. Das Bild des Public Viewings zeigt recht gut, wie ich es in St. Gallen erlebe. Ein bisschen leider so, als hätte es nie eine Pandemie gegeben bzw. als gäbe es sie nicht. Kaum jemand hält Abstand, es wird sich umarmt. Wer Abstand halten möchte, muss sich jedes Mal erklären bis rechtfertigen, was ich persönlich auch mühsam und unnötig finde.
    In der Westschweiz habe ich kürzlich während zwei Wochen das Gegenteil erlebt: Für die allermeisten, denen ich begegnet bin, war klar, dass man sich an die Empfehlungen hält. Und das ist wirklich nicht so schwierig.
    • koalabear 23.07.2020 12:47
      Highlight Highlight Habe genau das Gegenteil erlebt. Im Westen kein Abstand und bei den Maskenvwird gemogelt. Bei unsxAbstand, kein Händeschütteln.
    • Berberis 23.07.2020 12:52
      Highlight Highlight Verallgemeinerungen aufgrund subjektiver Erfahrungen haben meistens wenig Substanz. Beispiel gefällig? Ich wohne in Bern und auch hier gibts massenhaft Leute, die sich verhalten, als hätte es nie eine Pandemie gegeben bzw. als gäbe es sie nicht. Et voila, und schon steht deine Beobachtung im Widerspruch mit meiner. Fehlbare Leute gibts sehr wahrscheinlich überall, egal ob im Norden, Osten, Westen oder Süden.
    • NicknameNickname 23.07.2020 13:17
      Highlight Highlight Das glaube ich, sind ja nur persönliche Beobachtungen. Es spielt sicher auch eine Rolle, in welchem Umfeld man sich bewegt. Ich fand es einfach spannend, wie mein persönliches Umfeld und die Menschen an den Orten, wo ich war, sich unterschiedlich verhalten haben im Vergleich Ost-West.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 23.07.2020 11:46
    Highlight Highlight Ich habe aufgehört mit dem Versuch, dieses Durcheinander von Regeln zu verstehen.

    Es darf sich einfach keiner Beschweren und ich will nie wieder Gejammere hören wegen der Kosten der Pandemie. Alles was jetzt und in Zukunft passiert, jeder Steuerfranken der (unnötig) ausgegeben werden wird geht zu 100% auf die Kappe der Kantone und des Bundes.

    PW ohne Abstand und ohne Maske.. unfassbar. Als wäre Fussball irgendwie Systemrelevant!
    • mrmikech 23.07.2020 12:16
      Highlight Highlight In Italien waren fussballmatches die grosse virenschleuder. Hat man hier vielleicht nicht mitbekommen? 😣
    • Seebarsch 23.07.2020 12:36
      Highlight Highlight Also mir persönlich ist Fussball wichtiger als Urlaub, Club, Restaurant, Verwante besuchen und Zeit am See (bin nicht St. Gallen Fan)
  • WhatZitTooya 23.07.2020 11:46
    Highlight Highlight Das widersprüchliche Verhalten des Homo Sapiens zeigt sich nicht nur im Kampf gegen Corona sondern überall im Leben. Sei es im Kampf gegen den Klimawandel, im Kampf gegen die Armut, im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten, Rassismus etc etc. You name it....
    • Toerpe Zwerg 23.07.2020 12:01
      Highlight Highlight Das widersprüchliche Verhalten des Homo Sapiens zeigt sich ... insbesondere beim Kommentare schreiben.
    • MarGo 23.07.2020 13:28
      Highlight Highlight was wäre die Menschheit, die über Schwarm-Intelligenz verfügt... was wir schon alles hätten erreichen können... ach ja...
    • GianniR 23.07.2020 14:32
      Highlight Highlight Dass sich der Einzelne widersprüchlich verhält, ist zu akzeptieren. Dass Behörden sich gleich verhalten, ist inakzeptabel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theo Rehtisch 23.07.2020 11:46
    Highlight Highlight Soweit ich weiss, wird niemand gezwungen keine Maske aufzusetzen. Es würde jedem freistehen überall und bei praktisch jeder Aktivität eine Maske zu tragen. Offenbar wollen viele Menschen einfach keine Masken tragen.
    • Joe Gage 23.07.2020 12:07
      Highlight Highlight Wäre schön, wenn es auch im ÖV wieder freiwillig wäre...
    • drüber Nachgedacht 23.07.2020 12:26
      Highlight Highlight Der Veranstalter hat es in der Hand.

      Wenn er Maskenpflicht verlangt, ziehen die Leute Maske an.

      Wenn er es nicht verlangt, denken die Leute es ist auch ohne Maske sicher und ziehen keine an.

      Die Veranstalter sollten daher viel mehr in die Pflicht genommen werden.
    • TJ Müller 23.07.2020 12:32
      Highlight Highlight Nur schützen Masken den Träger nicht wirklich, sondern vor allem alle anderen, wenn der Maskenträger infiziert ist. Ergo kann man zwar überall die anderen schützen, setz sich selber aber der Gefahr aus angesteckt zu werden, weil die anderen keine Maske tragen. Erst wenn alle Masken tragen schützt man sich eigendlich selber, weil sich alle daran halten. Versteh nicht wie nach verdammten 4 Monaten dies die Menschen immer noch nicht begreifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PlayaGua 23.07.2020 11:42
    Highlight Highlight Ja, das ist teils inkonsequent. Aber bezüglich Maskenpflicht in ÖV und Geschäften sehe ich nicht einen echten Widerspruch. Ich kaufe regelmässig ein und fahre mit dem ÖV zur Arbeit. Während ich im ÖV beim besten Willen den Abstand nicht einhalten kann und erst noch über 15 Minuten z.B. jemandem gegenübersitze, gelingt mir der Abstand im Supermarkt meist gut und wenn nicht, dauern Begegnungen nicht länger, als wenn ich jemanden auf der Strasse kreuze.
  • Wiedergabe 23.07.2020 11:41
    Highlight Highlight Ich entgegne all den widersprüchesuchenden Corona-Sherlocks in meinem Umfeld, sie sollen doch mal einen Vorschlag machen, wie sie es handhaben würden.
    Führt sehr schnell zu genau demselben Resultat, dass wir jetzt haben oder/und zur einsichtigen Beendigung der Nörgeleien.
    • Boogie 23.07.2020 11:50
      Highlight Highlight Ich gebe dir zwar einerseits Recht anderseits müsste man hier auch zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen unterscheiden. Public Viewing und clubben gehören defintiv nicht zu den wichtigen und notwendigen Dingen. Das heisst für mich, das sollte nach wie vor nicht erlaubt sein. Da würde sich die Maskenfrage gar nicht stellen. Einkaufen muss wohl oder übel jeder von uns. Das man dort nicht allen eine Maske aufzwingen will verstehe ich eher aber ist auch fragwürdig.
    • marchinon 23.07.2020 11:56
      Highlight Highlight Ganz einfach: Überall, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, gilt eine Maskenpflicht.

      Überall, wo eine erhöhte Tröpfchenbildung entsteht (Fankurven, Parties, Konzerte etc. wo man singt und schreit), Maskenpflicht und Personenbegrenzung inkl. Datenerfassung.

      Wichtig sind dabei aber auch Experimente, wie etwa das Tim Bendzko Konzert in Leipzig mit 4000 Zuschauern, die alle eine Maske tragen müssen (macht aber nur Sinn, wenn dabei auch mind. 1 kranke Person ist...).

      Nur so können wir neue Erkenntnisse gewinnen.


    • Toerpe Zwerg 23.07.2020 12:02
      Highlight Highlight "anderseits müsste man hier auch zwischen wichtigen und unwichtigen Dingen unterscheiden."

      Sagt Boogie vom Ministerium für Wichtigkeit.
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