Schweiz
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dpatopbilder - 02.06.2020, Niedersachsen, Cuxhaven: Urlauber sitzen am Strand. Meteorologen erwarten den bislang wärmsten Tag des Jahres, Am 02.06.2020 könnte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die 30-Grad-Marke geknackt werden. Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Expertin appelliert daran, im Urlaub nicht zu vergessen, dass das Virus noch da ist. Bild: keystone

Interview

«Im Urlaub nicht vergessen: Das Virus ist noch da. Sonst wird der August zum Pulverfass»

Isabella Eckerle, die Leiterin des Zentrums für Viruserkrankungen in Genf, erklärt, wie die Gesellschaft in einer Pandemie Risiken eingehen darf. Und was die Gefahren der Ferienzeit sind.



Frau Eckerle, seit Ende Juni meldet die Schweiz täglich neue Corona-Fallzahlen, die mal etwas über, mal etwas unter 100 liegen. Was bedeutet das?
Isabella Eckerle: Ich glaube, dass wir die jetzige Situation nicht mit dem Beginn der Krise vergleichen können. Einerseits haben sich viele Einflussfaktoren wie Testhäufigkeit, Diagnostik und Contact-Tracing verändert. Andererseits haben wir in den vergangenen Monaten sehr viel über das Virus dazugelernt. Etwa, dass eine Infektion auch mild und asymptomatisch verlaufen kann. Die hohen Schwankungen um die Zahl 100 herum bedeuten deshalb zunächst wenig. Es wird eine längere Zeit dauern, bis wir einen Trend erkennen können.

Die grosse «Welle» im Frühling konnte mit strikten Massnahmen in den Griff gebracht werden. Die Bevölkerung wird aber kritischer. In welche Richtung wird das gehen?
(lacht) Ich kann nicht in die Zukunft schauen. Der Winter scheint aber zurzeit für alle eine Blackbox zu sein. Wir werden dann auch andere Atemwegserkrankungen wie die Influenza haben, die es schwieriger machen, das Coronavirus klinisch zu erfassen. Wir werden breiter testen müssen. Das wird eine logistische Herausforderung, die wir wohl meistern werden können. Den grösseren Knackpunkt sehe ich aber beim menschlichen und psychologischen Faktor.

Isabella Eckerle

Isabella Eckerle leitet das Zentrum für Viruserkrankungen in Genf. Bild: zvg

Wieso?
Es kommt zunehmend das Gefühl auf: Man ist müde und möchte nicht mehr. Die ganzen Einschränkungen der letzten Monate waren sehr belastend. Hinzu kommen die ganzen Verschwörungsmythen und jene, die gegen die Massnahmen rebellieren. Sie spielen in der Schweiz zwar nicht so eine grosse Rolle – in den USA sind diese Tendenzen aber besorgniserregend.

Sehen Sie kulturelle Unterschiede in der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie?
Ich habe das Gefühl, dass in Westeuropa die eigene Freiheit und Selbstbestimmung eine grössere Rolle spielt als man das weitläufig von asiatischen Ländern kennt. Deshalb macht es auch Sinn, dass wir hierzulande an die Vernunft der Menschen appellieren und sie mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, aber auch mit Unklarheiten, sensibilisiert. Unterschiede stelle ich auch dort fest, wo es eine Art kollektives Trauma gab. Die Bilder von überfüllten Spitälern in Italien oder China waren für viele ein Schock. Einen solchen Effekt hatten wir in der Schweiz nicht. In Genf waren von über 100 Intensivstationsplätzen rund 60 belegt. Das ist für die, die es mit ihren eigenen Augen sehen können, sehr schockierend. Medial hatte das aber nicht dieselbe Wirkung wie im Ausland.

Die Vernunft, die Sie ansprechen, klappte aber bei der Maske erst, als sie zur Pflicht wurde.
Ja, die Schweiz ist vielleicht in der Mitte. Wir sind hier nicht so folgsam, sind aber auch nicht besessen, die Freiheit auch gegen jegliche Vernunft zu verteidigen.

Weil wir auch ein bestimmtes Mass an Risiko anerkennen und akzeptieren?
Ja, schliesslich können wir nicht für immer im Lockdown sein. Das Ziel müsste sein, die Virus-Übertragung möglichst tief zu halten, so wie wir es im Mai hatten. Und wir dürfen es ruhig auch mal von der positiven Seite sehen: Wir haben das mit relativ einfachen Massnahmen wie Hygiene, Abstand und Maske erreicht. Wenn die Fallzahlen so im tiefen Bereich bleiben, können wir auch das Risiko von geöffneten Fitnesscentern oder Restaurants eingehen. Verzichten wir aber darauf, dann drohen aber kleine Feste, Hochzeiten – eigentlich jedes Treffen mit mehreren Menschen, vor allem in geschlossenen Räumen – zu einem Pulverfass zu werden.

Gilt das auch für die Urlaubsrückkehrer?
(Überlegt) Das ist schwierig zu sagen. Das Problem ist ja, dass man in die Ferien geht, um Familie und Freunde zu treffen. Kaum jemand fährt ins Ausland, um sich zu isolieren. Es ist deshalb wichtig, dass man auch im Urlaub nicht vergisst, dass das Virus noch immer da ist. Sonst droht das Sommerferienende tatsächlich, ein Pulverfass zu werden.

Nicht nur unsere Haltung zur Pandemie verändert sich, auch das Virus selbst mutiert. Was sind die aktuellen Erkenntnisse dazu?
Man kann heute sagen, dass das Sars-Cov-2-Virus von Anfang an schon an den Menschen angepasst war. Es ist schon «erfolgreich» genug und muss sich nicht mehr gross verändern. Solche Mutationen beobachten wir zwar, und es gibt gar Spekulationen, ob gewisse Oberflächenprotein-Veränderungen das Virus ansteckender gemacht haben. Das sind aber reine Laborergebnisse. Das theoretische Risiko, dass das Virus schlimmer wird, besteht. Aber es ist zurzeit nicht unser grösstes Problem. Das Virus, das wir jetzt haben, ist herausfordernd genug.

Vom Grippevirus «Influenza» weiss man aber, dass es sich jedes Jahr verändert. Das ist der Grund, wieso uns jeden Winter die Grippe droht und die Impfstoff-Entwicklung immer nachjustieren muss.
Ein solcher Mechanismus ist beim Coronavirus schwächer ausgeprägt. Beim Influenza-Virus gibt es viele verschiedene Varianten, die untereinander interagieren. Bei Sars-Cov-2 geht man aber davon aus, dass ein und derselbe Impfstoff auch für mutierte Varianten wirkt. Ein Problem könnte aber unser Immunsystem sein: Es wurde beobachtet, dass bei infizierten Personen nach einigen Wochen weniger Antikörper nachweisbar sind. Was das konkret heisst, weiss man noch nicht. Es ist auch unklar, ob andere Abwehrzelltypen eine Immunantwort liefern können.

Sind die Meldungen über den Moderna- oder Oxford-Impfstoff deshalb vielversprechend?
Ich würde noch nicht «vielversprechend» sagen. Die Meldungen liefern lediglich einen Grund, vorsichtig optimistisch zu sein (lacht). Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es sich bei den Studien über diese zwei Impfstoffe um erste Erkenntnisse an einer geringen Probandenanzahl handelt. Es ist schon mal gut, dass die Impfstoffe von Moderna und Oxford zunächst keine besorgniserregenden Nebenwirkungen gezeigt haben und prinzipiell eine Immunantwort auslösen können. Diese ist entweder genauso gut wie nach einer natürlichen Infektion – oder gar besser. Was man aber nicht weiss, ist, ob der Impfstoff tatsächlich schützt. Das wird derzeit getestet.

Auf welchen Impfstofftyp würden Sie wetten?
Es kann gut sein, dass in den nächsten Monaten mehrere Impfstoffe gute Ergebnisse liefern und unterschiedliche Technologien zur Anwendung kommen – oder es gar dazu kommt, dass ein Impfstoff für ältere Personen, ein anderer für immungeschwächte Personen besser geeignet ist. Ich würde deshalb nicht auf einen bestimmten Impfstoff wetten.

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JackMac 23.07.2020 23:56
    Highlight Highlight Nun ja, ich bin alles andere als ein panikbehafteter oder pragmatischer Typ. Bei 100 Infizierten im Schnitt pro Tag werden wir das Virus in ca. 230 Jahren erledigt haben .... oder auch nicht.
    Die Frage ist viel mehr, wollen wir die nächsten Jahre wieder „normal“ leben und leben und leben lassen und auch akzeptieren, wenn über 80-jährige in Würde sterben ohne wochenlange lebenserhaltende Massnahmen?
    Meine Mutter (84) will das nicht, ich auch nicht und viele Personen die ich kenne auch nicht.
    Wir sind weit weg von einer Überlastung der Krankenhäuser, also hört auf mit der Panikmache!
  • Orias Riese 23.07.2020 16:48
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu den vielen Experten, halte ich den Latz (mit meiner Latzhose).



  • landre 23.07.2020 13:25
    Highlight Highlight Das ist kein Trash-Inteview, obwohl der Titel zu wünschen übrig lässt...Hier oben sind Fragen haltbar gesetzt und von einer qualifizierten und offensichtlich kompetenten Person beantwortet.
  • Pisti 23.07.2020 12:50
    Highlight Highlight "Andererseits haben wir in den vergangenen Monaten sehr viel über das Virus dazugelernt. Etwa, dass eine Infektion auch mild und asymptomatisch verlaufen kann. "
    Frau Eckerle das ist keine neue Erkenntnis. Das wusste man schon seit beginn, die überwiegende Mehrheit hat sogar nur sehr milde Symptome.
  • Besito 23.07.2020 11:53
    Highlight Highlight "Man ist müde und möchte nicht mehr". Ja genau. Nicht zuletzt deshalb, weil man uns seit Monaten tagtäglich mit Corona-Meldungen flutet. Ich kann's echt nicht mehr hören.
    • Blues 23.07.2020 12:44
      Highlight Highlight Von was bist du müde?

      Zudem musst du überhaupt keine Meldungen lesen und ein unbekümmertes Leben führen wie du es gewohnt bist.
  • tagomago 23.07.2020 11:03
    Highlight Highlight Watson klingt immer mehr wie meine Mutter.
    • saynomore 23.07.2020 13:17
      Highlight Highlight „Wasch dir die Hände vor dem Essen!“???
    • gaba 23.07.2020 14:51
      Highlight Highlight Gratuliere dir zu deiner Mutter.
  • Blues 23.07.2020 10:38
    Highlight Highlight Liveticker: Hundert Betroffene in Jugendlager in Graubünden

    Im Kanton Graubünden hat sich das Coronavirus in einem Jugendlager mit hundert Personen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren ausgebreitet. Sieben Personen infizierten sich mit dem Virus.

    Wann sind wir alle soweit, dass wir merken, es ist kein Spiel oder Spass!
    • Terraner 23.07.2020 15:27
      Highlight Highlight 2 Personen sind in Spitalpflege. Es würde mich interessieren ob dies Betreuer sind oder Kinder.
  • watsonbelp 23.07.2020 09:38
    Highlight Highlight Ich bin gerade in Portugal, die Ansteckungsgefahr scheint mir viel kleiner als in der Schweiz zu sein. Die Hygienemassnahmen werden strikt umgesetzt, es gilt z.B. eine Maskenpflicht in allen geschlossenen Räumen. Trotzdem halten sich die Leute disziplinierter an die Hygieneregeln als in der Schweiz. "Pulverfass" wäre wohl eher ein Ausflug nach Zürich ;-) Zudenmm desinfiziere ich alle paar Stunden meinen Hals mit Portwein. Bleibt gesund
    • thatvphissue 23.07.2020 10:47
      Highlight Highlight Portugal hatte die letzten Tage >3x soviele Fälle bei gerade mal 2 Mio mehr Einwohnern als die Schweiz.

      Ich weiss nicht. Wenn mehr Polizei rumläuft, fühle ich mich ja auch nicht sicherer. Würde mich sicherer fühlen, wäre ich in Neuseeland.
    • mrgoku 23.07.2020 10:48
      Highlight Highlight Ich bin neidisch. Will auch endlich meine Heimat wieder besuchen und köstlichen Portwein schlürfen :(

      Die Flüge sind für die Jahreszeit so günstig wie noch nie! :o
    • Blues 23.07.2020 12:46
      Highlight Highlight Mein Sohn war in Italien in den Ferien, ich war erstaunt wie er selbstverständlich die Maske hier im ECenter anzog!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super8 23.07.2020 09:27
    Highlight Highlight Ja, wir wissens. Es ist noch da. Es wird uns ja jeden Tag von den Medien um die Ohren gehauen.
    • Nora Flückiger 23.07.2020 12:24
      Highlight Highlight Muss es auch tagtäglich! Wir haben leider in der Schweiz zu viele uneinsichtige Ignoranten und Verweigerer die im Juni schon gedacht haben das Virus sein auf nimmer wiedersehen verschwunden!

      Die täglichen Berichte sollen der Me
    • invisible 23.07.2020 13:20
      Highlight Highlight Ja, es ist noch da. Was kann watson dafür? Genau gleich wenig wie du, nehm ich mal an.
    • Ueli_DeSchwert 23.07.2020 14:11
      Highlight Highlight Du liest es immer noch selber.
  • Gubbe 23.07.2020 09:27
    Highlight Highlight Ich denke, dass die Antworten der Frau Isabella Eckerle absolut realitätsnah sind. Keine selbstherrlichen Prognosen, sondern eher beruhigende Aussagen. So mag ich es.
  • NumeIch 23.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Yes hit the panic button.
  • Maria R. 23.07.2020 08:59
    Highlight Highlight Ich bin mal auf das Chaos gespannt, wenn im Herbst, die “normalen” Erkältungskrankheiten auftauchen. Wenn wieder alles hustet und niest wird’s echt brisant. Jeder wird verdächtigt, das Virus zu verbreiten.
    • Firefly 23.07.2020 09:12
      Highlight Highlight Winter is coming!
    • thatvphissue 23.07.2020 09:37
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, wer eigentlich für die Saumode, sich bei Husten unter die Menschen zu mischen, verantwortlich ist. War früher schon lästig und jetzt erst recht. Immerhin wissen die Menschen jetzt, dass Masken existieren.
    • Risikofaktor 23.07.2020 09:58
      Highlight Highlight Mit Maske und Pullover: verhindert wohl auch die Grippewelle. Warum Pullover: wir wollen häufig lüften.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinung 23.07.2020 08:43
    Highlight Highlight Einmal mehr, Vernunft und Eigenverantwortung.
    Nur damit können wir ein Leben mit dem Virus schaffen.
    Ich schütze mich und damit alle andern, ist das wirklich so schwer zu verstehen?
    -Hände Waschen
    -Desinfizieren wenn ich die Hände nicht Waschen kann
    -Distanzen einhalten
    -Masken wo Notwendig oder vorgeschrieben

  • -thomi- 23.07.2020 08:42
    Highlight Highlight Also 2. Welle wird im Moment auf Sicht heraufbeschworen? Erst wars nach den Lockerungen im Juni eine Gefahr, jetzt der August? Und auf Vorsorge droht schon der Winter am Horizont. Worte wie Flugscham (s. letzten Sommer) sind dafür weitgehend aus den Medien verschwunden...
    • Unicron 23.07.2020 09:14
      Highlight Highlight Woher sollen sie es auch wissen? Es ist nun mal eine sich entwickelnde Situation jeder Tag bringt neue Ergebnisse, keiner kann sagen was in 3 Monaten ist, weil keiner sagen kann wie sich das Verhalten der Menschen in den 3 Monaten verändert.
      Ich hätte vor 2 Monaten noch nicht mal gedacht dass es möglich sein wird ins Ausland zu fliegen. Jetzt machen wir es doch, und jetzt ist es halt nicht klar was passiert wenn all die Leute zurück kommen.
    • NumeIch 23.07.2020 09:19
      Highlight Highlight Wir werden alle sterben. Das ist sicher irgendwann in der Zukunft. :)
    • -thomi- 23.07.2020 09:34
      Highlight Highlight Unicron. Ja, aber Ihre Aussage gilt für alles im Leben. Niemand kann sagen, was auch immer in 3 Monaten sein wird, aber man wird dauernd zur Vorsicht gemahnt, obwohl man ja in die Bar gehen darf aber nicht soll, aber eigentlich darf man ja schon. Macht, ganz ehrlich, müde - und damit unvorsichtig.
      Übrigens: Die Tatsache, dass Schweden grad von der Liste der Risikoländer runtergefallen ist (Schweden! Remember? Wurde gross aufgemacht als unvernünftig), verdient offenbar keine Erwähnung.
  • Scaros_2 23.07.2020 08:19
    Highlight Highlight It's the balkonien, simple!
    • N. Y. P. 23.07.2020 08:30
      Highlight Highlight Meine Güte, ich habe zuerst was anderes gelesen. Ich brauche Kaffee..
    • Scaros_2 23.07.2020 08:46
      Highlight Highlight Ja gönn dir Kaffee :D // Aber jetzt wo du es sagst, es kann durchaus falsch gelesen werden.

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