Schweiz
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«Beatmungsplätze werden knapp» – von diesen Szenarien geht die Stadt Zürich aus



Soldiers from the Swiss Army

Bereiten sich auf den Ernstfall vor: Mitglieder des aufgebotenen Spitalbataillon2. Bild: KEYSTONE

Das Coronavirus ist weiterhin auf dem Vormarsch. Am Sonntag lagt die Zahl der Erkrankten weltweit bei 300'000, in der Schweiz zählte das Bundesamt für Gesundheit BAG am Samstag über 6000 Fälle. Eine interne Lagebeurteilung von Schutz und Rettung Zürich lässt nun erahnen, von welchen Szenarien die Behörden im grössten Kanton der Schweiz ausgehen.

In dem Papier, das einem «Sonntagsblick»-Journalisten zugespielt wurde, sind zwei unterschiedliche Lageeinschätzungen aufgeführt, eine «wahrscheinlichste» und eine «ungünstigste». Bei der «wahrscheinlichsten Lageentwicklung» rechnen die Experten mit:

Das zweite Szenario, die «ungünstigste Lageentwicklung», geht von einer schnelleren Ausbreitung des Virus aus und «erinnert an Kriegszeiten», wie der «Sonntagsblick» schreibt. Dann, so das Lagepapier weiter, könnte die «Versorgung von schwer Erkrankten nicht mehr überall sichergestellt werden». In einem solchen Fall gehen die Behörden von sehr vielen Todesfällen in sämtlichen Altersgruppen der Bevölkerung aus.

(wst)

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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DaniMano 22.03.2020 21:49
    Highlight Highlight Ich habs ja schon erwähnt:
    In den letzten Tagen haben sich die Raser ungehindert ausgetobt. Bei Triage-Fällen würden diese Leute dann wohl auch noch bevorzugt.
  • Itallion 22.03.2020 18:29
    Highlight Highlight Triage heisst für mich auch Kaputtgespart.....
  • Estella77 22.03.2020 18:18
    Highlight Highlight Und wieso zum Geier nehmen wir jetzt noch kranke Franzosen auf? Ich versteh die Welt nicht mehr...
    • ursus3000 23.03.2020 07:58
      Highlight Highlight Weil wir vielleicht auch mal Hilfe brauchen ? Du hast auch 1000 Rollen WC Papier gekauft ? Ich versteh die Welt nicht mehr...
  • Echt jetzt? 22.03.2020 14:22
    Highlight Highlight Plätze werden knapp, aber Basel nimmt französische Patienten auf. Echt jetzt? Sind die Plätze doch nicht knapp, wie man uns glauben lassen will?
    • blueberry muffin 22.03.2020 17:39
      Highlight Highlight Das sind Prognosen, eg. in Zukunft. Fuer Zuerich.
    • Echt jetzt? 22.03.2020 17:50
      Highlight Highlight Aha, die Kapazität der Basler ist nicht für Zürcher gedacht. Macht durchaus Sinn...
  • rem8032 22.03.2020 13:42
    Highlight Highlight Oh, der Blick hat eine Story gefunden. Wer denken kann, ist aber weiterhin im Vorteil. Die Stadt Zürich geht von realistischen Annahmen aus und versucht sich auch auf ungünstige Szenarien vorzubereiten (Schutz- und Rettungsausfallquoten etc), wer hätte dies für möglich gehalten? Auch wenn es manchen nicht ins Konzept passen wird: Bei der Stadt Zürich arbeiten u.a. Leute, die nicht nur über die klassische Youtube-Ausbildung verfügen. Angeblich gibt es Leute, die haben für den Blick gar keine Zeit ?!?!
  • MartinZH 22.03.2020 12:02
    Highlight Highlight Ich fordere den Infektiologen Pietro Vernazza dazu auf, sich als freiwilliger Pfleger / Mitarbeiter bei einem Spital zu melden. In ein paar Tagen sieht er dann direkt die Realität..! 😔 Ist sicher zweckmässiger, wenn sich der Infektiologe so betätigt, statt sich als Technokrat – m.E. mit einer gefährlichen Botschaft – in den Medien zu äussern.

    Und wenn sich der Ökonom Reiner Eichenberger ebenfalls als Freiwilliger dazugesellt, würde auch dieser einen sinnvolleren Beitrag für die Gesellschaft leisten, als absurde Modelle à la "Durchseuchung", etc. zu verbreiten.

    Ich wünsche ihnen viel Kraft!
    • Stinkstiefel 22.03.2020 13:51
      Highlight Highlight So, jetzt wird‘s aber albern!

      DU Experte schickst Pietro Vernazza sich als Mitarbeiter beim Spital zu melden? Es wäre wirklich allen gedient, wenn die fleissigen Kommentatoren erstmal die Artikel lesen würden, bevor sie ihre Weisheiten zum Besten geben.

      Vernazza IST Mitarbeiter am Kantonsspital St. Gallen - und zwar in Leitender Funktion. Chefarzt der Infektiologie. Ich würde ihm mal attestieren, dass er als renommierter Wissenschaftler und in seiner Funktion Im Kantonsspital durchaus fundierte Aussagen zu dem Thema machen kann.

      Auf was genau stützt sich denn die Expertise von MartinZH?
    • MartinZH 22.03.2020 14:10
      Highlight Highlight @Leon1: Ist mir nicht entgangen, dass er beim Spital arbeitet... 😉

      Weisst Du, für was ein "Infektiologe" zuständig ist? Expertise? Ja wunderbar! Dann soll sich der "renommierte Wissenschaftler" doch zuerst einmal mit der Realität auseinander setzen, statt sich dermassen 'eigen' zu äussern.

      Dieser Wissenschafler glänzt mit dem typischen Problem, dass er sich nur im Rahmen seines Fachgebiets ("Gärtchen") äussern kann. Über einen Gesamtüberblick, mit sämtlichen Implikationen, verfügt er nicht... Wie der Ökonom Eichenberger... Zum Glück kann nicht jeder beim BAG arbeiten..!

      Qui vivra, verra!
    • Dong 22.03.2020 14:21
      Highlight Highlight @Leon1: Varnezza mag von der Virulenz von SARS-CoV-2 wenig beeindruckt sein, die Effekte auf das Gesundheitswesen unterschätzt er m. E. massiv. Ich wäre erstaunt, wenn er in einer Woche nicht vorsichtiger sein wird.
      Bis jetzt hatten leider stets die Hysteriker recht. Patienten-Triage wäre vor 4 Wochen noch ein Skandal gewesen, dass man das inzwischen einfach hinnimmt ist doch bereits ein tiefer Fall! Und Verharmlosungen sind das letzte, was wir jetzt grad brauchen, zumindest in der öffentlichen Diskussion! Deshalb danke @MartinZH für den Einsatz!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Smeyers 22.03.2020 11:36
    Highlight Highlight Ich weiß das ich nichts weiß. Darum macht man Strategiepapiere um sich vorzubereiten.

    Watson sollte solche internen nicht ausgereiften Papiere, nicht verbreiten. Meiner Meinung nach kein Beitrag der zu Klärung ode Entschärfung Beiträgt.
  • blueberry muffin 22.03.2020 11:30
    Highlight Highlight Und Singapur so: "Die Schweiz und Grossbritannien haben aufgegeben" - stimmt scheinbar.
    Play Icon
    • Dong 22.03.2020 16:25
      Highlight Highlight Danke für das Video!
    • My Senf 23.03.2020 08:06
      Highlight Highlight Dafür wird die Schweiz auch vor Singapur wieder rund laufen und z.B chätschgummi in der Öffentlichkeit chätsche
    • Dong 23.03.2020 10:10
      Highlight Highlight Singapur läuft bereits wieder bzw. lief die ganze Zeit rund! Wenn Europa die Seuche hinter sich hat sind wir alle massiv am A...!
      Möge ich unrecht behalten, aber ich tippe auf einen klaren Sieg für Asien.
  • My Senf 22.03.2020 11:30
    Highlight Highlight Ein Szenario hätte ich gern noch erläutert gehabt

    Wann wird der lockdown aufgehoben? Was sind die Kriterien hierzu?

    Denn der Virus 🦠 wird ja nicht einfach verschwinden. Sprich, gehen alle wieder raus kommt der nächste Tourist oder Heimkehrer und lässt ihn wieder los
    Dann gehen wir alle wieder nach Hause?

    Und kommt mir nicht mit China
    1. lügen die uns an was das Zeug hält
    2. steht dort immer noch alles still
    3. tragen da 99,9% der Leute Masken ...

    Und wegen der Impfung müssen wir gar nicht anfangen zu diskutieren ....
    • ands 22.03.2020 18:38
      Highlight Highlight @ My Senf: Wenn ein ausreichend grosser Anteil der Bevölkerung den Virus gehabt hat und dadurch immunisiert ist (Durchseuchung) oder ein Impfstoff zur Verfügung steht. Manchmal mutieren Viren auch, so dass sie weniger ansteckend oder weniger gefährlich sind.
      Aber wenn du über eine dieser drei Möglichkeiten nicht diskutieren willst, bist du vermutlich an meiner Antwort auch nicht interessiert...
    • My Senf 22.03.2020 23:28
      Highlight Highlight Und wie werden wir immunisiert wenn wir alle zuhause hocken? Vom Postboten?
  • i schwörs 22.03.2020 11:09
    Highlight Highlight Keine überraschenden Neuigkeiten. Alle, die halbwegs klar bei Kopf sind wissen, dass es a) eine globale, wiederkehrende Sache ist (Virus ausrotten? Haha), dass die aktuellen Fallzahlen und deren Entwicklung nix Gutes für die Notfallstationen bedeuten. Warum einige immer darauf warten, bis "von oben" Massnahmen befohlen werden, kann ich nicht nachvollziehen. In ca einer Woche oder so wird man sehen, ob die Massnahmen punkto "social distancing" einen Effekt zeigen werden. Man muss davon ausgehen, dass die jetzigen Massnahmen verschärft und noch ziemlich lange bestehen bleiben müssen.
    • Fairness 22.03.2020 12:43
      Highlight Highlight Und wieso nicht früh genug?
    • Hoci 22.03.2020 17:00
      Highlight Highlight Weil nicht alle die Medien verfolgen, es nicht mitkriegen, unterschötzen was es bedeutet..
      Und deshalb muss es von oben verordnet werden und wenns nur darum geht, den ernst der Lage zu begreifen.
      Nun sind wir zu spät, nach diesem weekend ohne Ausgangssperre mit der lächerlichen 5 Personenregelgibts in 5 Wochen ein Todes Diaster.
  • Black hat (minus hat) 22.03.2020 10:46
    Highlight Highlight Wozu braucht der Sonntagsblick dafür jetzt «zugespielte, interne Informationen»? Da steht ja nichts anderes drin, als wovon man schon die ganze Zeit spricht. «Es wird nicht genügend Behandlungsplätze geben, die Leute werden sterben deswegen, und – ja – es kann auch Junge treffen.»
  • soulpower 22.03.2020 10:34
    Highlight Highlight Klar hätte man mehr in die Vorsorge in den Spitälern investieren müssen, da hinkt unser Land mit Anzahl Intensivbetten etwas hinten nach. Gespart am falschen Ort, könne man sagen. Auch die Anzahl Beatmungsgeräte ist sehr beschränkt, obschon die Regierung versucht, im Eiltempo zusätzliche Geräte und auch den Bedarf an Sauerstoff zu beschaffen. Es war natürlich auch für uns Laien nicht voraussehbar, dass ein weltweiter Virus ausgerechnet zum Teil die Lungen lahmlegt. Im Nachhinein weiss es meist jeder besser, zur Zeit gilt es jedoch , die Behörden voll zu unterstützen.
  • marha 22.03.2020 10:25
    Highlight Highlight Und was sagt der Kanton dazu?
  • Antichrist 22.03.2020 10:13
    Highlight Highlight Ich bin doch etwas perplex, dass man in der Schweiz nicht darauf vorbereitet ist, mehr als 1000 Menschen gleichzeitig auf Intensivstationen zu pflegen? Es könnten ja auch andere Katastrophen stattfinden. Flugzeugabsturz, Brückeneinsturz, Häusereinsturz, Überschwemmungen,, Explosionen, Terroranschläge etc. Die Klagewelle nach der Pandemie wird unermesslich sein.
    • Carl Gustav 22.03.2020 15:57
      Highlight Highlight "Flugzeugabsturz, Brückeneinsturz, Häusereinsturz, Überschwemmungen,, Explosionen, Terroranschläge"
      Eine Katastrophe mit über 1000 Schwerverletzten auf einen Schlag, kannst du gar nicht abdecken.
      Es wird ja auch in den nächsten Tahen nicht an Betten mangeln, sondern an Personal.
  • LaRage95 22.03.2020 10:04
    Highlight Highlight Liebe Medien, bitte hört mit der ewigen Panikmache auf! 99% wissen wie die Lage ist. Und von "es könnte passieren, dass" ist im Moment niemandem geholfen. Auch ihr Medienschaffenden habt eine Verantwortung!
  • «Shippi» 22.03.2020 09:53
    Highlight Highlight Schutz und Rettung Zürich verheimlichen also allen, mit welchem Szenario sie am wahrscheinlichsten rechnen?
    • Murky 22.03.2020 10:50
      Highlight Highlight Nein, das ist ein Arbeits-Strategiepapier und nicht für jedermann bestimmt. Es ist nicht geheim, denn alle diese Entwicklungen kann man auch in den Medien nachlesen.
    • DerGrund 22.03.2020 10:59
      Highlight Highlight Schutz und Rettung ist ausführendes Organ und hat nichts mit irgendwelchen Szenarien zu tun. Ausserdem leisten die Kollegen von Schutz und Rettung aktuell sehr viel, und werden noch ausserordentliches zu leisten haben.
      Bashing ist also total deplaziert!
  • maylander 22.03.2020 09:21
    Highlight Highlight Wieso wird dann Uri zurückgepfiffen, wenn sie das einzig Richtige machen?
    • blueberry muffin 22.03.2020 11:29
      Highlight Highlight Was hat Schutz und Rettung Zuerich mit dem Bund zu tun?
    • K1aerer 22.03.2020 11:31
      Highlight Highlight Es is laut Bund diskriminierend. 🤷‍♂️
    • ands 22.03.2020 11:59
      Highlight Highlight Wer sagt, dass der Kanton Uri das "einzig Richtige" tut? Der Bundesrat hat entschieden, dass eine Ausgangssperre nicht nötig ist. Weshalb sollte dies ausgerechnet im Kanton Uri anders sein?
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