Schweiz
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Credit Suisse entlässt Pierre-Olivier Bouée fristlos. (Archivbild)

Bei der Credit Suisse überschlugen sich in den letzte Monaten die Ereignisse. Bild: KEYSTONE

Wie es zu Thiams Abgang kam – die CS-Affäre in 7 Akten

Die Ereignisse der CS-Affäre überschlagen sich seit über einem Jahr. Nun gipfeln die Vorfälle mit dem Rücktritt Thiams. Zeit für einen geordneten Rückblick.



Es hat gerumpelt bei der Credit Suisse: CEO Tidjane Thiam tritt ab, Schweiz-Chef Thomas Gottstein übernimmt. Verwaltungsratspräsident Urs Rohner scheint sich durchgesetzt zu haben. Wie sicher er aber im Sattel sitzt, ist unklar.

Dies sind die neusten Ereignisse im CS-Drama, welches seit diesem Herbst seinen Lauf nimmt. Wo alles begann und wer seinen Hut ziehen musste – die Affäre in 7 Akten.

Der Ziehsohn

Der Leiter der Internationalen Vermögensverwaltung der Credit Suisse, Iqbal Khan, tritt per sofort ab.

Iqbal Khan startete seine Karriere als Partner bei EY und wechselte 2013 in die Vermögensverwaltung der CS. bild: keystone

2013 stiess Iqbal Khan als Finanzchef der Vermögensverwaltung zur Credit Suisse. Es war ein steiler Karriereaufstieg, denn bis dahin hatte er noch nie in einer Bank gearbeitet. Zwei Jahre später wird Tidjane Thiam CS-Chef, erkennt Khans Potenzial und befördert ihn zum Chef der internationalen Vermögensverwaltung. Schnell mausert er sich in dieser Position zum Top-Nachfolger-Kandidaten von Thiam. Er gilt in der Branche als «Banken-Wunderkind» und «Kronprinz».

Der Erfolg von Iqbal Khan verfolgt der CS-Chef zunehmend mit Skepsis. «Ich habe Iqbal erfunden», soll er immer wieder über seinen Ziehsohn gesagt haben und deutete so seine Bedrohungsängste an.

Update

Dieser Artikel wurde im Dezember 2019 zum ersten Mal publiziert. Aus aktuellem Anlass haben wir ihn ergänzt.

Der Villen-Streit

Doch das Verhältnis zwischen Khan und Thiam soll weiterhin freundschaftlich gut sein, könnte man meinen, denn im Dezember 2018 bezieht Iqbal Khan mit seiner Familie die neuerbaute Villa in Herrliberg, direkt neben dem Anwesen seines Chefs – nur eine Hecke trennt die beiden voneinander. Zwei Jahre hat der Bau der Villa von Khan gedauert, es soll sogar am Wochenende gewerkt worden sein. Für Thiam war das eine nervenaufreibende Zeit, der Baulärm wurde ihm zu viel. So viel, dass er sich beim CS-Präsidenten Urs Rohner beschwert haben soll. Dieser versuchte, ihn zu beschwichtigen und zwischen beiden Parteien zu vermitteln.

Bild

Links die Villa von Iqbal Khan und rechts jene von Tidjane Thiam. bild: watson/google maps

Im Januar 2019 wollen die Banker den Zoff bei einem Dinner vergessen. Ein Informant schildert es dem «Tagesanzeiger» folgendermassen: Thiam lädt CS-Kaderleute zu sich in die Villa ein. Bei einem vermeintlich geselligen Abend soll es aber nicht bleiben. Die Runde trinkt – inklusive Gastgeber – ziemlich viel Alkohol. Plötzlich wird es zwischen Khan und Thiam laut. Abseits der Gäste, nur mit ihren Frauen an der Seite, streiten sie sich. Der CS-Chef wirft Khan angeblich vor, dass er seine Freundin beleidigt habe. «Inside Paradeplatz» schrieb gar: «Thiam drohte Khan mit physischer Gewalt.» Khan habe später angegeben, sich an Leib und Leben bedroht gefühlt zu haben. Bevor es handgreiflich wurde, konnte Khans Ehefrau die beiden trennen, so berichtet es der Informant dem «Tagesanzeiger».

Die Beschattung

Khan meldete das Geschehen dem Verwaltungsrat. Der Verwaltungsratspräsident Rohner versuchte zu schlichten und die Situation unter Kontrolle zu behalten. Doch Versöhnung gibt es keine, die Beziehung zwischen Thiam und Khan bleibt weiter angespannt. Im Arbeitsalltag fallen abfällige Bemerkungen, auf E-Mails wurde verspätet geantwortet. Anfang Juli dann die Nachricht: Iqbal Khan tritt per sofort ab.

Bereits im September heisst es: Khan wechselt zur UBS – in die gleiche Position. Wie konnte er innerhalb so kurzer Zeit von der CS zur Konkurrenz wechseln? Rohner versuchte wohl die Affäre nicht weiter eskalieren zu lassen. Khan musste sich jedoch verpflichten, während drei Monaten keine seiner früheren CS-Kollegen abzuwerben.

Etwas, das Khan anscheinend trotz Vereinbarung nicht unversucht lassen wollte. Er soll Führungskräfte der CS angesprochen haben mit dem Ziel, sie zur UBS zu locken. Man hätte sogar klare Hinweise auf handfeste Abwerbeversuche gehabt, wie die «Frankfurter Allgemeine» im September schreibt. Das hat der CS offenbar gereicht, um die Schnüffel-Aktionen zu starten. Man wollte Khan wohl beim Treffen mit CS-Kundenberatern ertappen.

Also engagierte die Credit Suisse ein Detektivbüro, das Khan auf Schritt und Tritt folgen soll. In der Zürcher Innenstadt bemerkte Iqbal Kahn, dass ihn stets dasselbe Auto verfolgte. Er stoppte das Überwachungsauto und fotografierte die Detektive. Diese versuchten nach Khans Angaben, ihm das Handy zu entwenden, wobei es zum Gerangel kam. Die Detektive fuhren daraufhin weg, Khan rief die Polizei und reichte Strafanzeige wegen Nötigung ein.

Ein paar Wochen später nahm die Beschattungsaffäre eine traurige Wende: Der Mittelsmann, welcher das Bindeglied zwischen dem CS-Sicherheitsdienst und der Detektiv-Kanzlei war, nahm sich das Leben. Der Sicherheitsexperte mit einer Einmannfirma sah laut «Inside Paradeplatz» seine berufliche Existenz gefährdet und fürchtete, er würde von der CS als «Mitschuldigen und Versager» dargestellt werden.

Lass dir helfen!

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Die Unschuld

Der Druck auf die Strickzieher bei der Credit Suisse war nach der Bekanntmachung der Beschattung von Iqbal Khan gross. Alle stellen sich die Frage: Wusste Thiam Bescheid? «Nein», sagt er und auch die Untersuchung der Anwaltskanzlei Homburger, die im Auftrag der Credit Suisse ermittelte, kommt zum Schluss, dass Thiam nichts wusste. Seine rechte Hand und Chief Operating Officer (COO) Pierre-Olivier Bouée soll die Überwachung im Alleingang in Auftrag gegeben haben. Weder Thiam noch die übrige Konzertleitung oder der Verwaltungsrat sollen etwas davon gewusst haben. Also musste Bouée Anfang Oktober gehen. Gleiches gilt für den Leiter der globalen Sicherheitsdienste, der von Bouée mit der Überwachung beauftragt worden war.

Tidjane Thiam, CEO of Swiss bank Credit Suisse, smiles prior to the press conference of the full-year results of 2017 in Zurich, Switzerland, Wednesday, Feb. 14, 2018. (Ennio Leanza/Keystone via AP)

Obwohl sein langjähriger Wegbegleiter und COO Pierre-Olivier Bouée die Überwachung Khans in Auftrag gab, soll Tidjane Thiam nichts davon gewusst haben. Bild: AP/Keystone

Der Verwaltungsrat distanzierte sich von der Aktion. Man unterstütze zwar «geeignete Massnahmen zum Schutz der Interessen des Unternehmens, auch in Fällen, in denen leitende Angestellte das Unternehmen verlassen». Der Auftrag zur Überwachung von Iqbal Khan sei jedoch «falsch und unverhältnismässig» gewesen und habe «zu einem schwerwiegenden Reputationsschaden für die Bank» geführt.

Die Credit Suisse soll künftig nicht unbeobachtet bleiben. Die Finanzmarktaufsicht Finma hat letzten Freitag angekündigt, man habe einen unabhängigen Prüfbeauftragten bei der Grossbank eingesetzt. Untersucht würden aufsichtsrechtlich relevante Fragen zu den Grundsätzen der Corporate Governance. Dazu teilte die Credit Suisse mit, man werde weiterhin eng mit der Finma und neu auch mit dem durch diese eingesetzten unabhängigen Prüfbeauftragten zusammenarbeiten.

Die zweite Beschattung

epa07884358 Urs Rohner, chairman of Credit Suisse looks on during a press conference on the Observation of Iqbal Khan, in Zurich, Switzerland, 01 October 2019.  EPA/ENNIO LEANZA

Die Credit Suisse bestätigt: Es gab einen zweiten Beschattungsfall. Bild: EPA

Nachdem die NZZ vermeldete, dass es einen zweiten Beschattungsfall eines CS-Kadermitglieds gegeben haben soll, untersuchte die Credit Suisse den Fall. Daraufhin bestätigte die CS: Auch der damalige oberste Personalchef Peter Goerke ist im im Auftrag der Bank im Februar 2019 beschattet worden. Dem dafür verantwortlichen COO Pierre-Olivier Bouée wurde daraufhin fristlos gekündigt.

Warum wurde dies nicht bereits bei der ersten internen Untersuchung durch die Anwälte und Wirtschaftsprüfer von Homburger herausgefunden? Sie sollen von den CS-Mitarbeitern «brandschwarz» angelogen worden sein. Nur ein Whistleblower, der mit dieser Information zur «NZZ» ging, enthüllte die zweite Beschattung.

Das «Wall Street Journal» berichtete zudem, eine ehemalige Managerin habe gegenüber US- und Schweizer Behörden erklärt, dass sie 2017 während einer Auseinandersetzung mit der Bank überwacht worden sei. Die Credit Suisse sagte, dass sie den erneuten Beschattungsfall untersuchen werde. «Wir werden die in den Medien dargestellten neuen Erkenntnisse mit internen und externen Abklärungen überprüfen», so ein Banksprecher.

Die dritte Beschattung

Nicht nur intern wurden Leute beschattet, auch extern liess es sich die CS anscheinend nicht nehmen, Leute, oder in diesem Fall eine Organisation, auszuspionieren. Die Rede ist von Greenpeace. Seit Jahren hat es die Umweltorganisation auf die Grossbank abgesehen. Sie kritisiert, dass die Credit Suisse fossile Industrien finanziert und sorgte mit einigen spektakulären Protesten, wie dem Abseilen vom Dach während Thiams Rede bei der Generalversammlung, für Aufsehen.

Zu viel Aufsehen, wie die CS laut der «Sonntagszeitung» fand. Die Bank schaffte gemäss der Zeitung, auf einen internen Mailverteiler der Umweltschutzorganisation zu kommen. So waren sie stets im Voraus über geplante Aktionen informiert. Um diese zu verhindern, installierte die CS dem Bericht zufolge jeweils Baustellen vor den betroffenen Filialen. So konnten die Aktivisten nicht zu den Gebäuden kommen.

CEO Thiam nimmt den Hut

Heute nun der Paukenschlag: Nach monatelangen Spekulationen und Aufforderungen zum Rücktritt in verschiedenen Medien kommt es zum Machtwechsel bei der zweitgrössten Schweizer Bank: CEO Tidjane Thiam tritt am 14. Februar zurück. Vorher soll er noch am Donnerstag wie geplant das Jahresergebnis 2019 präsentieren. In seine Fussstapfen tritt Thomas Gottstein, der derzeitige CS-Schweiz-Chef.

Der Verwaltungsrat sprach derweil Präsident Urs Rohner das Vertrauen aus. Vizepräsident und «Lead Independent Director», Severin Schwan, sagte: Rohner habe das Gremium «während dieser turbulenten Zeit in anerkennenswerter Weise geführt». Alle Schritte des Verwaltungsrates seien einstimmig erfolgt und nach sorgfältigen Beratungen. Man spreche dem Verwaltungsratspräsidenten das volle Vertrauen aus und erwarte, dass dieser sein Amt bis April 2021 ausüben werde.

Das ist insofern brisant, als dass auch Rohner in den vergangenen Monaten stark unter Beschuss gekommen war. Erst am (gestrigen) Donnerstag forderte erneut der Westschweizer Stimmrechtsberater Ethos seinen Rücktritt. Verschiedene Grossaktionäre hatten sich zudem für Thiam ausgesprochen. Sollte Rohner Thiam nicht weiterhin unterstützen können, solle er darüber nachdenken, seinen Posten vorzeitig zu verlassen, hiess es etwa in einem Statement des britischen Grossaktionärs Silchester International Investors vom Mittwoch.

Auch der Vertreter des grössten CS-Aktionärs, David Herro vom US-Fondsmanager Harris Associate, drohte Rohner mit der Abwahl, falls es an der operativen Spitze der Grossbank zum Führungswechsel kommen sollte, wie das Onlinewirtschaftsportal «The Market» schrieb.

Rohner ist seit 2009 Verwaltungsratsmitglied der Grossbank und seit 2011 deren Präsident. Eigentlich müsste er spätestens zur Generalversammlung 2021 abtreten, da er dann die maximale Amtszeit von zwölf Jahren im Gremium erreicht hat.

(dfr/jah/sda/CH Media)

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • humpfli 07.02.2020 15:38
    Highlight Highlight Witzig, der neue Thomas Gottstein soll auch schon Leute bedroht haben.Ich glaube die machen das extra.
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 07.02.2020 15:15
    Highlight Highlight Kein Geld mehr für die CS!
  • -thomi- 07.02.2020 12:56
    Highlight Highlight Kunden zahlen Gebühren, damit sich irgendwelche Menschen, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als wichtig daherzuschwätzen, über Villen und deren Umschwung ärgern können. Deckt sich wunderbar mit meiner Meinung zu dieser Bank. Ich durfte selber erfahren, wie die mit Menschen umgehen. Unwürdig. Eigentlich gehört das Institut geschlossen.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 07.02.2020 12:50
    Highlight Highlight Der Nachrichtensprecher in der Tagesschau am Mittag ist versehentlich Neger rausgerutscht als er Negativschlagzeilen sagen wollte😂
  • dracului 07.02.2020 11:33
    Highlight Highlight Es ist schon eigenartig, dass sich CEO an CEO und Skandale an Skandale reihen und Urs Rohner überdauert alle und kassiert jedes Jahr aufs Neue ab.
    Es wäre nun Zeit, dass auch Rohner vorzeitig den Hut nimmt und damit zeigt, dass er noch etwas Restwürde besitzt. Ein kleiner Schritt für Rohner, ein grosser Schritt für die Zukunft der CS!
  • Bivio 07.02.2020 11:11
    Highlight Highlight TT wurde von den Hedge Funds Pimco und Harris Associates sowie dem katarischen Staatsfond ins Amt gehievt. Ziel war es jemanden als Marionette zu haben, welcher die CS zur "Hausbank" dieser Institute macht. Da wurde dann auch ein, zwei, drei... Mal ein Auge zugedrückt. Der Kurs der Aktie ist tief, die Bank kommt aus den Skandalen nicht mehr raus, die Kommunikation ist stümperhaft (Salamitaktik). Das Gutachten von Homberger war ein Gefälligkeitsgutachten (Thiam's Sohn arbeitet dort im Moment). Schon bei Prudential hatte er massive Fehler gemacht. Es wird Zeit, dass TT endlich verschwindet.
    • dorfne 07.02.2020 18:38
      Highlight Highlight Wenn das wahr ist, das Thiam die "Marionette" der CS
      -Grossaktionäre ist, hat Rohner mit dessennAbsetzung doch Mut bewiesen. Ich hab den Verdacht, dass wir nur einen Teil der Wahrhei wissen.
      Wie Sie Andeuten laufen im Hintergrund allerlei Abhängigkeiten und Vetterliwirtschaft. Wie überall wo sich ein Haufen Geld verdienen läaast.
    • Bivio 07.02.2020 22:26
      Highlight Highlight Leider ist es wahr. Dies basierend auf Quellen bei InsideParadeplatz sowie von Leuten, welche ich gut kenne, die bei der CS arbeiten.
      Es geht jetzt die Angst rum, dass die CS verklagt wird, da sie jetzt deren CEO abgesetz haben.
      Was im Hintergrund ablief, passt auf keine Kuhhaut. Alleine die Tatsache, dass Thiam ein ca. 20 Mann starkes Team um sich herum hatte, welches exklusiv für ihn gearbeit hat - nicht für die CS (eigene PR-Leute, Security MA etc.).
      Ich bin ein überzeugter Liberaler, welcher für einen starken Schweizer Finanzplatz einsteht. Was hier passierte, ist jedoch einfach krank!
  • The oder ich 07.02.2020 11:05
    Highlight Highlight Grossbritannien leistet sich eine königliche Familie


    Wir in der Schweiz erhalten die CS-Dramoletten gratis


    Monarchie 0 - Republik 1

    ^^
  • Smeyers 07.02.2020 11:00
    Highlight Highlight Und wann geht Rohner? Er hat VRP das ganze gebilligt!
  • Hierundjetzt 07.02.2020 10:54
    Highlight Highlight Herzig, gestern noch haben die US „Grossaktionäre“ (1 - 8%) gross getönt die Schweizer als Rassistenpack betittelt und Klagen angedroht.

    Heute: sämtliche VR EntscheidE einstimmig.

    Also das es nur diese 3 Überwachungen waren erscheint mir nicht glaubwürdig.

    180 Grad Änderung der Meinung innerhalb von 12h, weil aus Gründen...?

    Bitte...
  • I_am_Bruno 07.02.2020 10:36
    Highlight Highlight Vielleicht ist auch alles ganz anders und Thiam möchte mehr Zeit um sich auf seine Influencer Karriere zu konzentrieren.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 07.02.2020 11:06
      Highlight Highlight Als Privatdetektiv jedenfalls wird's wohl nichts, da hat er eindeutig im Lehrgang geschlafen oder war von Vogelgezwitscher abgelenkt.
  • Clank 07.02.2020 10:19
    Highlight Highlight Ernsthaft? Glaubt ihr diesen Unsinn. Das Ganze stinkt doch bis zum Himmel.
    Die Branche ist bekannterweise ein Haifischbecken. Schon von Beginn an hatten viele diesen Posten ins Visier oder/und sonst einen Problem mit der Ernennung des Schwarzafrikaner als CEO der CS. Man wollte ihn loswerden, doch weil seine Zahlen stimmten, musste man anderst vorgehen. So verbreitete man rufschädigende Gerüchte über Gerüchte und die Medien halfen voller Schlagzeilengeilheit munter mit. Die ganze Story mit dem Ziehsohn, der Villa, ernsthaft? wie in einer Drama-Serie. Konkretes gab es nie, alles nur Gerüchte.
    • rönsger 07.02.2020 11:13
      Highlight Highlight @Clank: Dein fein verpackter Rassismus-Vorwurf ist ein Ansatz, der sicher vertieft werden müsste. Aber es gibt nicht nicht nur Gerüchte und schlagzeilengeile Medien, sondern auch Fakten: die Beschattungen zum Beispiel, die letztendlich einen Menschen in den Tod getrieben haben. Ich denke, etwas mehr differenzieren täte auch dir gut.
    • Hierundjetzt 07.02.2020 12:25
      Highlight Highlight Blablabla🥱😴😴😴

      CEO Novartis: Inder.

      Hört man von dem was?

      NEIN

      CEO: Glencore, Vale, Nestlé, Transocean, RioTinto alles Ausländer.

      Hört man von denen was?

      NEIN

      Gibts in den USA oder Frankreich dunkelhäutige CEO von Weltkonzernen?

      Nur Microsoft. Rest: USA‘ler Frankreich: 0

      Also. Pack deine peinliche Rassismuskeule wieder ein. Oder informiere die besser. Merci
    • x4253 07.02.2020 12:44
      Highlight Highlight "weil seine Zahlen stimmten"
      Aktienkurs CS 1. März 2015: 21.83
      Aktienkurs CS 31. Januar 2020: 12.22

      Ach ja, die Aktie war nach dem Crash 2008 23.36 wert..

      Da die CH-Bankster sich gerne mit den USA Vergleichen:
      JP Morgen
      Aktie 1. März 2015: 60.89
      Aktie 1. Januar 2020: 134.49
      Aktie nach dem Crash 2008: 22.72

      Wäre CS ein Reifen, so wäre dieser viereckig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mc mark 07.02.2020 10:16
    Highlight Highlight Wir wissen nicht genau was da abgelaufen ist.Die Storys über Thiam mögen wahr oder eben unwahr sein. Was aber richtig pervers ist, ist das Verhalten ei iniger Kommentatoren hier: primitiv und dumm. Wie die Geier werft ihr euch euren Trieben zu. Währt ihr radikale, würdet ihr jetzt "Steinigt Ihn! Hängt ihn auf! Hängt alle auf!" zurufen. Weit seid ihr nicht entfernt.
    • Hierundjetzt 07.02.2020 12:20
      Highlight Highlight Bis in der CH ein Bank-Direktor von 50‘000 Mitarbeiter eine fristlose Kündigung erhält, brauchts seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr viel

      Warum wohl hat der Verwaltungsrat (ua. mit CEO von Roche) einstimmig seine Kündigung gutgeheissen?

      Wegen dem Spionagezügs alleine? Wohl kaum
    • Mc mark 07.02.2020 12:49
      Highlight Highlight Bei solchen Positionen geht es um Macht und Vertrauen. Auf beiden Seiten wird gekämpft, schlussendöich geht der Bessere. Die Loser bleiben. Warts ab, Urs Rohner ist der Nächste. Verwaltung ist Filz.
  • benn 07.02.2020 09:57
    Highlight Highlight Thiam wusste "angeblich" nichts von der überwachung hat eine untersuchung im auftrag der cs ergeben. Ja genau es war ganz bestimmt so, ehrlich!
  • amore 07.02.2020 09:55
    Highlight Highlight Endlich!
    Und nun noch Rohner.
  • Fajal 07.02.2020 09:39
    Highlight Highlight eigentlich müsste der heillos überforderte und selbstherrliche Rohner seit längerem den Hut nehmen.
    • best ager 07.02.2020 12:35
      Highlight Highlight Ist schon interessant wie austauschbar es in der "obersten Liga" offensichtlich ist. Nach dem Knall gerade mal 14 Tage noch am Pult. Man wird offensichtlich seine "Arbeitskraft" nicht vermissen. Das gibt schon zu denken.
    • Twinleaks 07.02.2020 22:19
      Highlight Highlight 7 Tage.
  • Mexi 24.12.2019 02:51
    Highlight Highlight Ein typischer Vertreter der CEO-Gilde. Weder bei der UBS, Novartis, Nestle oder auch kleinere Multis ist es anders . Viel Geld kassieren (verdienen ist das falsche Wort). Existenzen vernichten um den eigenen Hals zu retten, nichts gewusst haben, um den eigene Hals zu retten, Expertisen im eigenen Auftrag veranlassen, um den eigenen Hals zu retten.
    Alter: 40 bis 50 und geprägt durch die angelsächsische „Kultur“.
    Ihr vernichtet jeglichen Anstand!
    • Kaishakunin 07.02.2020 10:28
      Highlight Highlight Falls die Bank noch jemand braucht: ich würde mich bereiterklären, den Aktienkurs auch mit einem Bruchteil von Thiam's Gehalt zu halbieren (seit Thiam's Antritt 2015) - win/win ;-)
    • ingmarbergman 07.02.2020 10:34
      Highlight Highlight Naja, ist jetzt nicht so dass die anderen CS Manager anders drauf sind.
      Alle ab Mittelmanagement sind so drauf.
    • Hierundjetzt 07.02.2020 10:39
      Highlight Highlight Mexi:
      Thiam ist 57.
      Rohner ist 60.

      Mit 40 wirst Du nie CEO von 50‘000 Mitarbeiter...
    Weitere Antworten anzeigen
  • BlankLordVader 23.12.2019 21:40
    Highlight Highlight Da ist wohl jemand im Feiertagsstress, oder die Autokorrektur hat zugeschlagen.

    "Auftrag gegeben haben. Weder Thiam noch die übrige Konzertleitung oder"

    Denke die Konzernleitung der CS veranstaltet eher Theater anstatt Konzerte.

    "Goerke ist im im Auftrag der"

    Wohl ein im zu viel.

    Wünsche allen schöne Festtage.

  • N. Y. P. 23.12.2019 18:48
    Highlight Highlight Warum wurde dies nicht bereits bei der ersten internen Untersuchung durch die Anwälte und Wirtschaftsprüfer von Homburger herausgefunden? Sie sollen von den CS-Mitarbeitern «brandschwarz» angelogen worden sein.

    Echt jetzt ? Die haben «brandschwarz» gelogen ? Neeein, ich bin fassungslos. Und ihr, von @Homburger habt ganz nett gefragt ! Pöse Bankenwelt.
  • N. Y. P. 23.12.2019 18:39
    Highlight Highlight «Thiam drohte Khan mit physischer Gewalt.» Khan habe später angegeben, sich an Leib und Leben bedroht gefühlt zu haben. Bevor es handgreiflich wurde, konnte Khans Ehefrau die beiden trennen.

    Dieser Thiam gehört einfach abserviert. Er hat angeblich nichts von Beschattungen gewusst. Desweitern versucht er, wenn er wieder mal alkoholisiert ist, seine Untergebenen zusammenzuschwarten..

    Aber sitzt noch immer wie ein König auf dem Thron.
    • Mexi 24.12.2019 02:54
      Highlight Highlight Aktionäre worauf spekuliert ihr?
    • Kaishakunin 07.02.2020 09:41
      Highlight Highlight Der Gag an dieser Ausrede von 'nichts gewusst' ist ja, dass dies erst recht ein CEO deklassiert, wenn er nicht weiss, was eine Stufe unter ihm läuft. Somit muss die logische Konsequenz ja erst recht sein, dass man den Stuhl räumen muss. Das ist Teil des Spiels und im Bonus mehr als abgegolten. Man sollte dann einfach die Grösse haben, ohne Aufsehens (und vorallem freiwillig und ohne monatelangen externen Druck) den Posten freizugeben.
    • N. Y. P. 07.02.2020 10:18
      Highlight Highlight Stimmt. Er verliert sowieso, egal was er sagt.

      Mitleid ? Nein.

«Der Drogenkonsum war nicht das Schlimmste» – Jasmin über ihr Leben bei süchtigen Eltern

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