Schweiz
CVP

Abstimmungen vom 9. Februar 2020: Parteien fassen ihre Parolen

Bundesraetin Viola Amherd, links, und Gerhard Pfister, Parteipraesident CVP Schweiz, rechts, lachen anlaesslich der Nominationsveranstaltung der CVP des Kantons Bern zu den Nationalratswahlen 2019, am ...
Viola Amherd und Gerhard Pfister werden sich heute an die Delegierten wenden.Bild: KEYSTONE

«Mehr bezahlbare Wohnungen» und Antirassismus-Strafnorm: Parteien fassen ihre Parolen

09.11.2019, 10:0309.11.2019, 10:03

Die CVP Schweiz und die Grünliberale Partei Schweiz führen am heutigen Samstag Delegiertenversammlungen durch – beide im Kanton Bern. An den Versammlungen blicken die Parteien auf die Wahlen zurück und fassen die Parolen für die Volksabstimmung vom 9. Februar.

Die Christlichdemokraten treffen sich in Langenthal. Parteipräsident Gerhard Pfister wird eine Rede halten und Personen ehren, welche sich im Wahlkampf für die CVP besonders ins Zeug gelegt haben. Auch CVP-Bundesrätin Viola Amherd will sich mit einer Rede an die Delegierten wenden.

Die Grünliberalen halten ihre Versammlung in Spiez ab. Parteipräsident Jürg Grossen blickt auf die Wahlen zurück. Fraktionspräsidentin Tiana Moser stellt die neue Bundeshausfraktion vor.

Am 9. Februar entscheidet das Volk über die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» und über eine Ausweitung der Antirassismus-Strafnorm. Für die Initiative des Mieterverbands werben SP und Grüne. Ziel des Volksbegehrens ist, dass es in der Schweiz mehr preisgünstigen Wohnraum gibt.

Der Anteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus an neu gebauten Wohnungen soll gesamtschweizerisch bei mindestens zehn Prozent liegen. Das Parlament lehnte die Initiative im Frühling klar ab und sprach sich für den indirekten Gegenentwurf des Bundesrats aus.

Im Dezember 2018 entschied das Parlament, im Strafgesetzbuch die Antirassismus-Strafnorm auf Aufrufe zu Hass und Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung auszudehnen. Zur Abstimmung kommt es, weil Vertreter der EDU, der Jungen SVP und der «Arbeitsgruppe Jugend und Familie» das Referendum zustande brachten. (viw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Camille Fédérale - Der Röstigraben bei Abstimmungen
Video: watson
Konsumentenschutz warnt vor Online-Zigikauf von Minderjährigen – Brack widerspricht
Laut dem Konsumentenschutz halten sich viele Schweizer Online-Shops nicht an das Tabakproduktegesetz. Das zeigen Testbestellungen bei Brack und Coop. Ein grosser Onlineshop hat nun auf die Anschuldigungen reagiert.
Vapes sind beliebt, besonders bei den Jungen. Sie enthalten viel Nikotin, haben verschiedene Aromen und lassen einen nicht wie einen Aschenbecher stinken. Sie machen jedoch schnell abhängig. In der Schweiz dürfen E-Zigaretten nicht an minderjährige Personen verkauft werden. Online herrschen jedoch wohl andere Gesetze, wie ein Bericht des Konsumentenschutzes zeigt.
Zur Story