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ARCHIVBILD - ZUR CVP-BUNDESRATSKANDIDATIN HEIDI Z'GRAGGEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die CVP Bundesratskandidatin Heidi Z'graggen anlaesslich der CVP Delegiertenversammlung vom Samstag, 20. Oktober 2018 in der Messe Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Heidi Z'graggen Bild: KEYSTONE

Zur Bundesrätin hat's nicht gereicht – jetzt will Heidi Z'graggen in den Ständerat



Die Urner CVP-Regierungsrätin und erfolglose Bundesratskandidatin Heidi Z'graggen will Medienberichten zufolge Ständerätin werden. Sie machte ihre Ambition bekannt, nachdem Parteikollege Isidor Baumann seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur angekündigt hatte.

Kommissionspraesident und Staenderat Isidor Baumann (CVP/UR), spricht an einer Medienkonferenz der Sicherheitskommission des Staenderates (SiK-S), nach der Materialvorfuehrung zur Armeebotschaft 2016, am Dienstag, 19. April 2016, in Frauenfeld. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Isidor Baumann Bild: KEYSTONE

Die seit 2004 amtierende Urner Justizdirektorin bestätigte ihre Absicht am Dienstag gegenüber der «Urner Zeitung» und dem «Tages-Anzeiger». Sie habe ihre Interesse am Amt dem Parteipräsidenten der CVP Uri mitgeteilt. Die neue Herausforderung auf nationaler Ebene reize sie. Sie wolle als Ständerätin einen Beitrag dazu leisten, die Schweiz in eine gute und erfolgreiche Zukunft zu führen.

Die frühere Lehrerin und promovierte Politikwissenschaftlerin hatte im Dezember erfolglos für die Nachfolge von Bundesrätin Doris Leuthard kandidiert. Die Exekutivpolitikerin aus Erstfeld ohne Hausmacht in Bern unterlag bei der Wahl durch das Parlament der Walliser Anwältin und Notarin Viola Amherd. 2010 verpasste Z'graggen zudem einen ersten Sprung in den Ständerat.

Vor fünfzehn Jahren schaffte Z'graggen als 38-Jährige auf Anhieb die Wahl in die Urner Regierung mit einem Glanzresultat. Sie sass unter anderem von 2007 bis 2016 im Parteipräsidium der CVP Schweiz, 2016/2017 präsidierte sie die Zentralschweizer Regierungskonferenz. Seit Anfang 2018 ist sie Präsidentin der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission.

Die 53-jährige ist unverheiratet, hat keine Kinder und lebt seit zehn Jahren in einer Partnerschaft mit dem Zürcher SVP-Politiker und ZKB-Bankrat Bruno Dobler.

Josef Dittli, FDP-UR, links, spricht an der Seite von, Damian Mueller, FDP-LU, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 28. September 2016, im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Josef Dittli Bild: KEYSTONE

Der bisherige Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann will bei den Wahlen im Herbst aus Altersgründen nicht mehr kandidieren. Der 63-Jährige aus Wassen war 2011 gewählt worden. Die CVP will den Sitz als grösste Urner Partei verteidigen. Weitere mögliche Kandidaturen sind bislang nicht bekannt. Der zweite Urner Ständerat ist Josef Dittli (FDP). (sda)

Wenn Politiker vergessen, dass sie Mikrofone tragen ...

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