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SNB-Studie zeigt: Debitkarte bleibt das beliebteste Zahlungsmittel

Frau bezahlt mit Debitkarte
Noch zahlen Herr und Frau Schweizer lieber mit der Debitkarte als mit dem Smartphone.Bild: Shutterstock

SNB-Studie zeigt: Debitkarte bleibt das beliebteste Zahlungsmittel der Schweiz

30.03.2026, 11:2130.03.2026, 11:21

Bargeldlos bezahlen bleibt für die meisten Menschen zwar die bevorzugte Variante im Alltag. Dennoch wollen die meisten nicht auf Bargeld verzichten, wie aus der jüngsten Zahlungsmittelumfrage der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hervorgeht.

«Die Debitkarte bleibt das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel, gefolgt vom Bargeld und von Bezahl-Apps», schreibt die SNB in ihrem am Montag veröffentlichten Bericht. «Ein Grossteil der Bevölkerung, der Bargeld bei sich trägt, besitzt sowohl Debitkarten als auch Kreditkarten und verfügt über Bezahl-Apps», fasst der Bericht die Umfrageergebnisse zusammen. Je nach Zahlungssituation und -zweck würden diese Zahlungsmittel unterschiedlich eingesetzt. «Trotz der Vielfalt an bargeldlosen Zahlungsmitteln wird Bargeld weiterhin regelmässig genutzt.»

Dabei sei zu beobachten, dass Gutverdiener oder auch Jüngere deutlich seltener bar zahlen. Vielmehr variiert laut SNB die Wahl des Zahlungsmittels stark von den «soziodemographischen» Eigenschaften. Bargeld komme vor allem dann zum Einsatz, wenn die Menschen bei kleineren Händlern einkaufen gehen.

Mehrheit will weiter Bargeld nutzen

Wie die Umfrage zeigt, hat sich der Anteil der Befragten, die Bargeld unverändert nutzen möchten, seit 2022 stetig erhöht. Die 2 Prozent der Befragten, die sich für eine Abschaffung von Bargeld aussprachen, begründeten dies damit, dass sie keinen Mehrwert im Vergleich zu bargeldlosen Zahlungsmitteln sehen.

Derweil greifen die Menschen bei Zahlungen etwa in Onlineshops und in Apps vor allem zu Bezahl-Apps. Rechnungen wiederum würden via Online-Banking beglichen. Dies schliesst auch die Mobile-Banking-Apps ein.

Die SNB führt den Angaben nach die Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen in der Schweiz seit 2024 jährlich durch. Die Verkürzung der Erhebungsintervalle müsse bei der Interpretation der Ergebnisse berücksichtigt werden, da bei einer jährlichen Durchführung kleinere Veränderungen zu erwarten seien als bei einer Durchführung in grösseren zeitlichen Abständen. Für die aktuelle Umfrage seien rund 2000 Personen telefonisch oder per Online-Fragebogen zu ihrem Zahlungsverhalten befragt worden. (pre/sda)

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