Schweiz
Blaulicht

Tatverdächtiger nach Tötungsdelikt in Deutschland in Basel gefasst

Tatverdächtiger nach Tötungsdelikt in Deutschland in Basel gefasst

14.02.2017, 12:1714.02.2017, 12:25

Nach einem Tötungsdelikt an einer 22-Jährigen im deutschen Ahaus ist am Dienstag in Basel ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Der Mann war europaweit zur Festnahme ausgeschrieben.

Der 27-jährige Nigerianer werde dringend verdächtigt, in der Nacht auf Samstag in Ahaus im Bundesland Nordrhein-Westfalen einer Frau zahlreiche Stichverletzungen zugefügt zu haben, heisst es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Münster. Die 22-Jährige ist an den Folgen der Verletzungen an Oberkörper und Hals im Spital verstorben.

Der Tatverdächtige habe sich bei einer Kontrolle am Bahnhof in Basel mit seiner deutschen Asylbescheinigung ausgewiesen. Der Mann ist derzeit in der Schweiz inhaftiert und soll nach Deutschland ausgeliefert werden. Er soll gemäss Staatsanwaltschaft in den letzten Wochen Kontakt zum späteren Opfer gesucht haben. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Migros darf Mega-Schlachthof bauen: Anwohner laufen Sturm dagegen
Künftig sollen Poulets für die ganze Schweiz aus Saint-Aubin FR kommen: Micarna hat die Baubewilligung erhalten. Lokale Umweltschützer fechten den Entscheid an – das ist ihre Strategie.
Aline Crettol und Alaric Kohler blicken auf die 19 Meter hohen Bauprofile auf der Brache vor ihnen. «Man wird die Berge von hier aus nicht mehr sehen», sagen sie. Ihr Blick wandert nach links zu einem schmalen Waldstück mit einem Teich. «Für Tiere wäre dieses kleine Naturschutzgebiet direkt neben einem rund um die Uhr aktiven Industriebetrieb nicht mehr lebenswert.» Dann zeigen sie auf den Bach hinter sich: «Und hier entlang würde wegen Lärm und Gestank niemand mehr spazieren.» Rechts der Brache sind bereits heute Firmen angesiedelt.
Zur Story