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Die gefühlte Heimat kann es schon lange sein – doch jährlich wird die Schweiz für Tausende auch auf Papier die Heimat.
Die gefühlte Heimat kann es schon lange sein – doch jährlich wird die Schweiz für Tausende auch auf Papier die Heimat. Bild: shutterstock
Die Welt in Karten

Diese Karte zeigt, aus welchen Ländern NIEMAND eingebürgert wurde

Deutschland, Italien, Kosovo – aus diesen Ländern wurden 2018 am meisten Menschen eingebürgert. Doch wer steht am anderen Ende der Tabelle? Und welcher Kanton bürgert am meisten ein? Eine Übersicht.
07.11.2019, 16:1408.11.2019, 09:45
Lea Senn
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Schätze, wie sich die Anzahl Einbürgerungen seit 1987 verändert hat

Aus diesen Ländern stammen die meisten Eingebürgerten

Wenig überraschend liegen in dieser Kategorie unsere Nachbarländer besonders weit vorne: Von den über 40'000 Eingebürgerten im Jahr 2018 stammen 6136 aus Deutschland, dahinter folgt Italien mit 5066 eingebürgerten Personen. Auf Platz drei liegt der Kosovo mit 3444 Einbürgerungen.

  1. Deutschland: 6136
  2. Italien: 5066
  3. Kosovo: 3444
  4. Portugal: 3285
  5. Frankreich: 2852

Unter den Heimatländern der «Neuschweizer» befinden sich auch einige Exoten: Jeweils eine Person stammte 2018 aus Andorra, Bahamas, Barbados, Dschibuti, Guinea-Bissau, Katar, Malawi, Monaco, Namibia, Oman, Salomoninseln, Samoa, St. Kitts und Nevis und Turkmenistan.

Aus diesen Ländern wurden keine Leute eingebürgert

Aus 38 Ländern wurde im vergangenen Jahr keine einzige Person eingebürgert. Dazu gehören Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Bahrain, Belize, Bhutan, Botsuana, Brunei Darussalam, Cookinseln, Dominica, Eswatini, Grenada, Guyana, Kiribati, Komoren, Nordkorea, Kuwait, Lesotho, Marshallinseln, Mikronesien, Nauru, Palau, Papua-Neuguinea, San Marino, Sao Tomé und Principe, Saudi-Arabien, Seychellen, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Südsudan, Suriname, Timor-Leste, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vatikanstadt, Vereinigte Arabische Emirate, Westsahara und die Zentralafrikanische Republik.

Länder, aus denen 2018 niemand eingebürgert wurde

Bild: watson

Alle diese Angaben stammen aus dem Jahr 2018. Aus einigen Ländern wurden früher aber bereits Personen eingebürgert. Die detaillierten Daten (zurück bis ins Jahr 2011) sind beim Bundesamt für Statistik abrufbar.

Diese Kantone bürgern am häufigsten ein

Am «einbürgerungsfreudigsten» waren im letzten Jahr die westschweizer Kantone Genf und Waadt. Pro 1000 Einwohner (Schweizer und Ausländer) erhielten 10 Personen neu das Schweizer Bürgerrecht.

Nur gerade 0.94 Personen auf 1000 Einwohner waren es im Kanton Glarus – also über 10 Mal weniger.

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28 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rick Astley (der/die/das)
07.11.2019 16:45registriert April 2016
Die Schweiz, unsere liebe neue Heimat. Wir sind woanders geboren, aber freiwillig Schweizer geworden, nicht aus Zufall, sonder aus eigene Bestrebungen. Es ist langwierig gewesen, hat sich trotzdem gelohnt.

Man kann Mutter und Vater gleich so intensiv lieben. Muss es anders bei unsere beide Heimaten sein?
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Magnum
07.11.2019 17:16registriert Februar 2015
Grosses Kompliment an Watson und das bfs, dass Taiwan (vergesst dieses läppische «chinesisches Taipei», schon ROC/Republic of China ist arg genug) gesondert ausgewiesen wird und nicht nach dem Wunsch Pekings al Teil von China betrachtet wird. Denn das ist es nun einmal nachweislich nicht.

Ferner stelle ich fest, dass ich 299 Landsleute an die Schweiz verloren habe.
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pali2
07.11.2019 18:51registriert September 2015
Ich finde den letzten Absatz über die "einbürgerungsfreundlichsten" Kantone ziemlich irreführend. Wäre gut zu erwähnen, dass eine Einbürgerung zuerst ja mal nachgefragt werden muss. Ich nehme an, dass im Kanton Glarus ein bisschen weniger Ausländer wohnen und somit überhaupt einen Antrag stellen können, als in Genf.
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