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Ab 2035 soll in der Schweiz nur noch CO₂-freier Strom fliessen

Ab 2035 soll in der Schweiz nur noch CO₂-freier Strom fliessen

19.12.2023, 06:2519.12.2023, 06:25

Bis ins Jahr 2035 soll der elektrische Strom in der Schweiz ohne fossilen Energien produziert werden. Bundesrat Albert Rösti (SVP) hat in Brüssel eine entsprechende Erklärung mit sechs weiteren europäischen Ländern verabschiedet.

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Energieminister Albert Rösti.Bild: keystone

Die Schweiz, Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, die Niederlande und Luxemburg wollen bis 2035 keinen elektrischen Strom mehr aus fossilen Energien produzieren. Im Rahmen eines Pentalateralen Energieforums verabschiedeten die sieben Energieminister und -ministerinnen beziehungsweise ihre Vertretung am Montagabend ein gemeinsames Abkommen.

Für die Schweiz sei das Abkommen wichtig, um sicherzustellen, dass der importierte Strom CO₂-neutral produziert werde, sagte Bundesrat Rösti im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Eidgenossenschaft sei durch die Elektrifizierung angewiesen auf Importstrom.

Sich an die Erklärung zu halten sei für die Schweiz «kein Kraftakt», da der inländisch produzierte Strom bereits aus dekarbonisierten Quellen stamme, fügte Rösti an. Die Mehrheit werde in der Schweiz durch Wasserkraft produziert, der Rest durch Atomkraft und erneuerbaren Energien wie Solar und Wind.

Netto Null bis 2050

Das Abkommen dient dazu, das langfristige Ziel der Reduktion der fossilen Energien auf netto Null bis 2050 zu erreichen, wie es in der gemeinsamen Erklärung weiter hiess.

Bei der Umsetzung der Erklärung könnten die Länder ihren Energiemix selber gestalten. Um diesen Schritt zu vollziehen, solle der Ausbau der erneuerbaren Energien, einschliesslich der Kernenergie, beschleunigt werden.

Das Pentalaterale Energieforum (Penta) ist eine Struktur für die regionale Zusammenarbeit von Deutschland, Frankreich, Österreich, Belgien, die Niederlande, Luxemburg und der Schweiz. Seit 2005 kooperieren die Länder freiwillig und entwickeln Initiativen zur Marktkopplung, Versorgungssicherheit und einem CO₂-freien Energiesystem, wie auf der Webseite von Penta zu lesen war. (sda)

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