Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Demonstranten protestieren im Zuge der Bewegung Klimastreik gegen den Klimawandel und die globale Klimapolitik in Basel, am Freitag, 1. Maerz 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Streikende Schüler in Basel. Bild: KEYSTONE

Trotz Verbot mit der Klasse am Klimastreik: Jetzt erklärt sich die Basler Lehrerin

Benjamin Rosch / ch media



Es war der 24. Mai, als Frau J.*, Lehrerin an einer Basler Primarschule, den Schalter umgelegt hat. Sie hat das Klima thematisiert, und plötzlich wollten ihre Sechstklässler auch am Streik vom darauffolgenden Tag teilnehmen.

Die «Schweiz am Wochenende» hat darüber berichtet: wie Lehrerin J. noch am selben Tag einen Brief an die Eltern aufsetzte. Darin schrieb J., sie wolle mit der Klasse an die Klimademo. Gegen die offizielle Weisung des Erziehungsdepartements. Gegen die Schulleitung, die ein kurzfristiges Urlaubsgesuch abgelehnt hatte.

Die Klasse begleitet hat J. dann zwar nicht, vielmehr bot sie die Grosseltern eines Jungen auf, um nach den Zwölfjährigen zu sehen. Diese zwei Dinge wurden ihr zum Verhängnis, wie J. heute sagt. «Mir wird vorgeworfen, die Eltern falsch informiert und mich bewusst einer Weisung widersetzt zu haben.»

Vieles ging damals schnell, einmal wollte J. die Klasse begleiten, dann wieder nicht. «Ich gebe zu, manches ist nicht korrekt gelaufen.» Dass die Eltern nicht wussten, wer auf ihre Kinder schaut, sei nicht korrekt gewesen. Doch für korrekte Wege blieb J. keine Zeit, zu ergriffen war sie plötzlich von dieser Bewegung.

Die besten Schilder des Klimastreiks

Verweis erteilt

«Ich stelle die Klimakrise in den Vordergrund, nicht Rechtliches», sagt sie. Ihr ist dabei bewusst: «Wäre den Kindern etwas zugestossen, ich wäre am Arsch gewesen.» Von den Eltern habe sie aber keine Kritik erreicht, nur positives Feedback. Am Dienstag feierte sie mit der Klasse ein Abschiedsfest, «da hat mir eine Mutter ein Kärtli geschrieben und ein Buch für eine bessere Ökobilanz geschenkt».

Wenig Freude an der spontanen Aktion hatten der Arbeitgeber von J., das Basler Erziehungsdepartement, und die Schulleitung. Bereits am Tag der Klimademo liess Sprecher Simon Thiriet verlauten, man sei «enttäuscht» über das Verhalten der Lehrerin. «Ich musste zu einem Gespräch mit Dieter Baur, dem Leiter Volksschulen», berichtet J. Dabei habe Baur ihr mitgeteilt, dass er ihr Vorgehen eine absolute Frechheit fände. Das ED erteilte ihr einen Verweis. So zumindest erzählt es J., das ED will über «personalrechtliche Massnahmen nicht in der Zeitung Auskunft geben». Klar sei, dass in solchen Fällen Gespräche stattfänden.

Ein Verweis ist eine Verwarnung, die beim nächsten Vergehen eine fristlose Kündigung ermöglicht. Im Fall von J.* ist diese Massnahme gegenstandslos: Sie hatte bereits gekündigt und tritt diesen Sommer eine neue Stelle im Kanton Baselland an.

«Auf gewisses Verständnis gestossen»

«Nach diesem Gespräch habe ich nochmals eine Mail aufgesetzt, in der ich einige Fragen aufgeworfen habe, die mich beschäftigen», sagt J., die das Gefühl hat, durchaus etwas ausgelöst zu haben mit ihrem Verhalten. Nicht nur hätten mehrere Kolleginnen und Kollegen einen Solidaritätsaufruf gestartet und sich bei der Schulleitung für J. starkgemacht. «Auch im ED bin ich mit meinen Überzeugungen auf ein gewisses Verständnis gestossen.»

An der neuen Schule hat sich bereits herumgesprochen, wer bald zum Kollegium stossen wird. Jene Ausgabe der «Schweiz am Wochenende» mit dem Artikel über J. lag tagelang auf dem Tisch im Lehrerzimmer herum. Ein Problem ist das nicht.

«Die neue Schulleiterin hat gesagt, dass sie mein Engagement unterstützt», sagt J. Ohnehin scheint sie am richtigen Ort angekommen: Das Motto des nächsten Schuljahres hat die Schule dem Klima gewidmet. * Name der Redaktion bekannt (bzbasel.ch)

Mehr zum Klimastreik:

Die besten Bilder des Klimastreiks

Die 10 «besten» Argumente der Klimaskeptiker

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

40
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • inmi 21.06.2019 14:19
    Highlight Highlight Da sieht man wieder mal: Es sind keine "Kinderstreiks" Die Lehrer gehen mit den Kindern dorthin.

    Lehrerin umgehend fristlos entlassen. Die Schule hat ein weltanschaulich neutraler Ort zu sein. Ideologische Indoktrination ist fehl am Platz.
    • Garp 21.06.2019 15:38
      Highlight Highlight Nein, sie muss nicht fristlos entlassen werden. Ein aktuelles Thema aufgreifen gehört zum normalen Schulalltag. In einem Tag kann man auch Kinder nicht indoktrinieren, das braucht etwas mehr Zeit bei 12-jährigen. http://.
    • Unkel Wullewu 21.06.2019 15:39
      Highlight Highlight Jesses, auf der einen Seite die Klimafanatiker, auf der anderen Seite die law and order Fanatiker.
      Und dazwischen ein immer kleiner werdendes Häufchen entspannte, liberale Eidgenossen, die keine Suppe so heiss essen, wie sie gekocht wird, aus Prinzip (übrigens das einzige Prinzip, das wir befolgen).
  • Ueli der Knecht 21.06.2019 13:45
    Highlight Highlight Die Schüler, deren Eltern und auch die Lehrerin haben durch diese spontane Aktion schliesslich alle sehr viel mehr gelernt (nicht nur über das Klima sondern auch über Politik und Administration), als dies durch regulären Schulunterricht jemals möglich gewesen wäre.

    In diesem Sinne hat die Lehrerin ihren Lehrauftrag perfekt erfüllt.

    Gut gemacht, Frau J. Weiter so!
    • Füdlifingerfritz 21.06.2019 15:40
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht
      Ähja, und wenn den Kleinen was passiert wäre ohne offizielle Aufsichtsperson dann jänu... shit happens, oder? War ja fürs Klima, da muss man halt ab und zu Opfer bringen. Und das dürfen dann auch mal Minderjährige sein.
  • franzfifty 21.06.2019 13:24
    Highlight Highlight Fragt Euch mal, ob Ihr als Eltern, Brueder, Schwestern etc nicht auch mal Fehler gemacht habt mit Kindern/Minderjaehrigen? Oder seid Ihr die mit Abstand besten Arbeitnehmer und kein einziger Fehler je gemacht..und falls doch immer noch am Arbeitsplatz? Eben...
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 21.06.2019 13:23
    Highlight Highlight Wer das gut findet, muss dann ebenso zulassen, dass eine andere Lehrerin ihre Klasse zur Albisgüetlitagung schleppt. Eher keine verlockende Aussicht.
    Genau darum hat die Schule politisch neutral zu sein. Der Verweis ist richtig.
  • Garp 21.06.2019 13:18
    Highlight Highlight Ich habe kein Verständnis für die Lehrerin. Sie hat die Pflicht ihre Schüler zu beaufsichtigen, _zusätzlich_ kann sie sicher noch erwachsene Personen mitnehmen.

    Es geht auch um Versicherungsfragen, für den Fall, dass etwas passieren sollte.

    Wenn die Behörden und Schulleiter die Teilnahme nicht bewilligen, kann sie das ihren Schülern erklären und sie können sich andere Aktionen ausdenken, die auch nochmal einen pädagogischen Wert besitzen können.
  • Hans Bart 21.06.2019 13:13
    Highlight Highlight politische Instrumentalisierung von Kindern!
    Erteilt dieser Frau ein Berufsverbot!
    • Garp 21.06.2019 15:36
      Highlight Highlight Die Kinder wollten auf die Demo. Kann sein, dass sie zu den Klimaveränderungsleugnern gehören?

      Im Unterricht aktuelle Themen, die auch die Kinder mitbekommen anzusprechen und sachlich zu informieren ist auch Pflicht von Lehrern.
  • SamTwise 21.06.2019 13:01
    Highlight Highlight Haha, Ironie. Make ❤️ not CO2.
    Durch ❤️ wird viel CO2 produziert, wenn daraus ein neuer Mensch entsteht.
    Immer vorsichtig sein, was man sich wünscht.
  • Dragonlord 21.06.2019 11:07
    Highlight Highlight "Von den Eltern habe sie aber keine Kritik erreicht, nur positives Feedback."
    Die 12-jährigen Schüler wollten freiwillig teilnehmen. Sie wurden durch Erwachsene beaufsichigt. Man kann 12-Jährigen schon zutrauen, an einer friedlichen Demo teilzunehmen.
    Die Info an die Eltern war schlecht, hat sie ja auch eingesehen.

    Meine Zustimmung hat sie!
  • Morthor 21.06.2019 10:19
    Highlight Highlight Meine und eine Parallelklasse (ca 40 leute) wurden gezwungen an den klimastreik zu gehen. Die lehrerin hat uns mit unentschuldigter absenz gedroht und wir mussten unsere halbe mittagspause dafür opfern.
    • Dragonlord 21.06.2019 11:50
      Highlight Highlight 40 Schüler wurden gezwungen? In welche Klasse gehen Sie? Was war die Begründung der Lehrerin, am Klimastreik teilzunehmen?
    • Aurum 21.06.2019 11:56
      Highlight Highlight Darf man erfahren, welche Schule das war?
    • Ueli der Knecht 21.06.2019 13:37
      Highlight Highlight "Meine und eine Parallelklasse (ca 40 leute) wurden gezwungen an den klimastreik zu gehen."

      Solche Behautpungen sollte man eher per Aufsichtsbeschwerde dokumentieren und rechtlich belegen, was den Schülern und ihren Eltern ohne weiteres zuzumuten wäre.

      Denn wenn man solche Anschuldigungen nur als unbelegte Behauptung in die Welt posaunt, ist das der Glaubwürdigkeit ziemlich abträglich. Da frägt man sich letztlich mehr nach der unklaren Motivation, die hinter solchen vermutlich unwahren Tatsachenbehauptungen stecken.

      Jetzt weisst du, was du zu tun hast, Morthor. Mach erst deine Hausaufgaben.
  • Cédric Wermutstropfen 21.06.2019 10:06
    Highlight Highlight Politische Neutralität hat oberstes Gebot an den Schulen. Das ist ein krasses Fehlverhalten. Die gute Frau zeigt sich auch wenig Einsichtig (ausser vielleicht bzgl. ihrer Informationspolitik). Als Lehrer, vor allem als Primarlehrer, geht so ein Verhalten nicht. Ein solcher hat v.a. Wissen und in beschränkterem Umfange soziale Kompetenzen zu vermitteln, er ist aber kein politischer Kompass.
    • Herr Ole 21.06.2019 10:28
      Highlight Highlight Das Klima hat ja auch nichts mit Politik zu tun.
    • Hochen 21.06.2019 10:30
      Highlight Highlight Glaub mir auch rechte werden von der Klimaerwärmung betroffen sein! Da könnt ihr soviel leugnen wie ihr wollt! Es ist und bleibt nicht nur ein linkes Thema da nur 1 Planet!
    • Kyle C. 21.06.2019 10:56
      Highlight Highlight 1. ist die Frage, ob die Klimadebatte auch tatsächlich eine politische ist. Eher nicht.
      2. der Wunsch kam von den Schülern, was auf eine engagierte Haltung der Klasse hindeutet und im weiteren Sinne für die Lehrerin spricht.
      3. Schüler beizubringen, für eigene Anliegen (auch politische) einzustehen, erachte ich sehr wohl als Aufgabe einer Lehrkraft. Es ist ein Unterschied, ob man junge Schüler mit politischen Themen konfrontiert, sie zu einer eigenen Meinung ermutigt, oder ob man sie politisch in eine Richtung drängt.

      Sich über die Anweisungen hinwegzusetzen ist dann ein anderes Thema.

    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 21.06.2019 09:43
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Füdlifingerfritz 21.06.2019 09:37
    Highlight Highlight "Doch für korrekte Wege blieb J. keine Zeit, zu ergriffen war sie plötzlich von dieser Bewegung."
    Schon klar, geplant - wenn auch kurzfristig - auf eine Klima-Demo gehen zu wollen bzw. andere (Minderjährige) dazu anzustacheln gilt neuerdings als Affekthandlung...
    Und das Klima wird natürlich gerettet, dank den 15 Nasen ihre Klasse... genau die machen den Unterschied. Puuuh, politische Instrumentalisierung von Kindern... ziemlich scheussliche Sache. Es gibt schliesslich genug andere Wege um Kinder was dieses Thema angeht zu sensibilisieren.
  • Sherlock_Holmes 21.06.2019 09:28
    Highlight Highlight Grundsätzlich geht in jedem Fall die Sicherheit der Kinder vor und diese liegt bei der Lehrkraft.

    Bei aller Sympathie für den Mut und die Überzeugung der Lehrerin, ist es in solchen Situationen enorm wichtig ruhig und reflektiert zu handeln und sich nicht von einer Dynamik mitreissen zu lassen.

    Zudem gäbe es in diesem Fall auch andere Möglichkeiten mit der Klasse Solidarität und Protest zu bekunden – z.B. durch einen offenen Brief / ein Plakat an die Schulleitung / Bildungsdirektion, Leserbriefe in Zeitungen.

    Dies zeigt aber auch das Spannungsfeld, zwischen Schule, Gesellschaft und Recht.
  • rodolofo 21.06.2019 09:24
    Highlight Highlight Wer Mitgefühl, Verantwortungsbewusstsein und den "gesunden Menschenverstand" über formaljuristische Paragraphen stellt, geht ganz bewusst ein Risiko ein!
    Die "Formaljuristen" mit einem Vakuum dort, wo "die menschliche Seele" sitzen sollte, werden sich sogleich zu erkennen geben, klagen und teure Prozesse führen, mit denen sie diese couragierte Lehrerin zermürben und zum Aufgeben zwingen wollen!
    Ich wünsche dieser mutigen und beherzten Lehrerin alles Glück der Welt und einen langen Atem im Umgang mit den "Grauen Menschen"!
    • Peter R. 21.06.2019 10:32
      Highlight Highlight Die Aufsichtspflicht vernachlässigen und als Aufsicht die Grosseltern eines Jungen vorschieben, finde ich weder mutig noch beherzt. Dies ist einfach nur fahrlässig und feige.
    • neutrino 21.06.2019 10:39
      Highlight Highlight D.h. ein Lehrer könnte auch mit den Schülern an eine Abtreibungsverbotsdemo gehen? Nein, weil eine Schule Wissen vermitteln soll und nicht eine bestimmte politische Gesinnung.
    • geisit 21.06.2019 11:14
      Highlight Highlight Aufsichtspflicht für Zwölfjährige? Über was diskutieren wir hier? Helikoptereltern? Zwölfjährige gehen doch (hoffentlich) auch sälbständig zur Schule. Weshalb nicht alleine an eine friedliche Demo? In einem demokratischen Land ist das Recht auf Meinungsäusserung ein wichtiger Bestandteil. Gibt es da etwas Autentischeres als eine Demonstration? Der pädagogische Zweck wurde mit der Teilnahme erfüllt! Aber das scheint all den Bürokraten ein Dorn im Auge zu sein. Es könnte doch tatsächlich passieren, dass die jungen Generationen Blut geleckt haben und zukünftig (hoffentlich) häufiger protestieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kastigator 21.06.2019 09:15
    Highlight Highlight "Streiklehrerin"? Sind wir jetzt hier beim "Blick"?
    • atomschlaf 21.06.2019 10:46
      Highlight Highlight Next step: Badi-Grüsel
    • ingmarbergman 21.06.2019 10:50
      Highlight Highlight Das ist ein Artikel aus der AZ. Gleicher Besitzer wie Watson, bedient aber die Wutbürger aus dem Aargau, damit die mal richtig auf den Tisch klopfen können.

      Dass es dann auch hier die Trolle aus ihren Löchern lockt, sieht man ja.

      Watson sind Klicks wichtiger als Haltung. Und Trolle klicken nun mal häufiger als die Leute, die sachlich diskutieren möchten, weil denen ist das Rumgeschreie zu blöd.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 21.06.2019 13:53
      Highlight Highlight Andere Meinungen gleich als Trolle zu bezeichnen, ist deutlich undifferenzierter, als in einem Titel von „Lehrerin die streike“ auf „Streiklehrerin“ zu verkürzen. Ersteres scheint zudem die eigene Meinung als Wahrheit zu verwechseln.

Dieser Reaktor produziert Treibstoff aus Licht und Luft – und steht in Zürich

Forschenden der ETH Zürich ist eine bedeutende Weltpremiere gelungen: Sie haben eine Technologie entwickelt, die aus Sonnenlicht und Luft CO2-neutrale Treibstoffe herstellt. Die Solar-Raffinerie funktioniert bereits unter Realbedingungen.

Klimaneutrales Benzin, Diesel oder Kerosin aus Luft und Licht - was in Zeiten der Klimadiskussion wie ein Menschheitstraum klingt, ist an der ETH Realität. Am Donnerstag präsentierten die ETH-Forscher in Zürich erstmals weltweit die gesamte thermochemische Prozesskette zur Herstellung der solaren Treibstoffe unter realen Bedingungen.

Die neue solare Mini-Raffinerie steht auf dem Dach des ETH-Maschinenlaboratoriums im Zentrum von Zürich. Die Anlage stellt aktuell Methan her - einen Deziliter am …

Artikel lesen
Link zum Artikel