Schweiz
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Der Anteil an Sonnen- und Windenergie ist in der Schweiz verschwindend klein. bild: keystone, montage: watson

EU-Staaten machen vorwärts mit erneuerbaren Energien – aber wie grün ist die Schweiz?



Weniger Strom von Kohle-Kraftwerken in der EU

Seit knapp zwei Wochen ist die Stromproduktion in Grossbritannien komplett kohlefrei. Dies berichtete die Zeitung «The Guardian» und veröffentlichte dazu eine Grafik, auf der zu sehen ist, wie sich die Stromerzeugung in den EU-Staaten in den letzten zehn Jahren entwickelt hat.

Deutlich sichtbar zu erkennen ist, dass in den meisten EU-Staaten der Anteil der Stromerzeugung aus Kohle zwischen 2000 und 2018 gesunken ist. Ausser in Holland. Dort steigt die Kohle-Kurve leicht nach oben. Die erneuerbaren Energieträger stiegen überall, ausser in Lettland, wo sich die Kurve alle paar Jahre etwas nach unten oder nach oben verschiebt.

«The Guardian» schreibt, so erfreulich die Grafik im ersten Moment scheine, gebe es eine Kehrseite der Medaille: Insbesondere die von Kohle abhängigen Volkswirtschaften in Mitteleuropa treiben die Ausmusterung des schmutzigen Brennstoffs nur langsam voran. So hat Deutschland die Stilllegung aller Kohlekraftwerke bis 2038 hinausgeschoben und wird das Ziel, bis 2020 40 Prozent der Treibhausgasemissionen zu reduzieren, nicht erreichen.

Schweden hatte 2018 den geringsten Anteil an Strom aus fossilen Brennstoffen, stattdessen wurde ein Mix aus erneuerbaren Energien und Kernenergie genutzt.

Die Entwicklung des Strommix der EU-Länder von 2008 bis 2018

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schwarz: Kohlekraftwerke, dunkelgrau: andere fossile Brennstoffe, hellgrau: Atomkraftwerke, grün: erneuerbare Energieträger. screenshot: reddit

Keine Kohle-, aber wenig Sonnen- und Windenergie in der Schweiz

Die Schweiz ist auf der Grafik nicht mit aufgelistet. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass hierzulande die Wasserkraft mit fast 60 Prozent der grösste Stromerzeuger ist. Zu 30 Prozent beziehen wir unseren Strom von Kernkraftwerken und die restliche Stromproduktion stammt vor allem von Thermischen Kraftwerken und Photovoltaikanlagen.

Damit schneidet der Strommix der Schweiz immer noch besser ab als derjenige der EU. Aber der schleppende Ausbau von Solar- und Windenergieanlagen kontrastiere «mit dem enormen Ausbaupotenzial» dieser Energieträger in der Schweiz. So schreibt es die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) in einer Mitteilung vom Mittwoch. Sie hat in einer Studie die Solar- und Windenergieproduktion der Schweiz mit den EU-Ländern verglichen. Die Bilanz ist vernichtend.

Im Vergleich mit EU-Staaten auf drittletztem Platz

Die Schweiz produziert pro Jahr und Einwohner nur rund 250 Kilowattstunden Sonnen- und Windstrom. Das entspricht ungefähr dem Jahresstromverbrauch eines halbwegs effizienten Geschirrspülers. Damit landet sie im Vergleich mit den 28 EU-Ländern auf dem 25. Platz. Der Gesamtanteil dieser neuen erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bleibe in der Schweiz «kaum nennenswert», sagt die SES-Projektverantwortliche Tonja Iten.

Schweizerinnen und Schweizer verbrauchen pro Kopf und Jahr ungefähr 7000 kWh Strom. Wind- und Sonnenstrom decken hierzulande zusammen gerade einmal 3.7 Prozent des Bedarfs. Beim Leader Dänemark sind es mit jährlich 2500 kWh pro Einwohner knapp 50 Prozent. Dahinter folgen Photovoltaik-Spitzenreiter Deutschland mit einer Produktion von 1905 kWH und Schweden mit 1691 kWh.

ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA WINDENERGIE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Wind turbines at the site of the highest wind park in Europe are pictured at the Griessee, near the Nufenenpass in the Swiss south Alpes, Valais, Switzerland, on September 23, 2016. The four wind turbines of this wind park were developed by the company SwissWinds GmbH and are inaugurated this Friday, September 30 2016. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Windenergie: Kapazität ist in der Schweiz längt nicht erreicht. Bild: KEYSTONE

Schlechter platziert als die Schweiz sind nur gerade Ungarn, Slowenien, die Slowakei und Lettland. Das sei «bedenklich» für ein Land, «das sich gerne mit seine fortschrittlichen Strompolitik und -erzeugung brüstet», wird Projektverantwortliche Tonja Iten in einer Mitteilung zitiert.

Enormes Ausbaupotenzial

Das Bundesamt für Energie schätzte kürzlich, dass in der Schweiz alleine auf Hausdächern und an Hausfassaden jährlich 67 Terrawattstunden Strom erzeugt werden könnten. Das übersteige den gegenwärtigen Stromverbrauch im Land von 58 TWh pro Jahr deutlich. Zudem seien die Preise für Photovoltaik- und Windenergieanlagen in den vergangenen Jahren stark eingebrochen.

Das vorhandene Potenzial kontrastiere mit der «Deckelpolitik der Schweiz», vor allem bei der Photovoltaik. Dort sei der Netzzuschlag im letzten Jahr zwar auf 2.3 Rappen pro kWh erhöht worden. Doch die Förderung sei zeitlich befristet, die Zuschläge würden ineffizient verteilt und wegen der «rigorosen Wartelistenpolitik» blockiert.

Das führe dazu, dass Betreiber von Fotovoltaikanlagen lange auf die Vergütung warten müssten. Und auf eine Einspeisevergütung hätten neue Projekte gar keine Chance mehr. Für Grossanlagen seien die Erlöse am Strommarkt damit zu tief, als dass sie sich refinanzieren könnten.

Bessere Förderinstrumente

Gemäss SES setzen die meisten EU-Staaten «zielführende Förderinstrumente für die erneuerbaren Energien ein» und schützen neue Kraftwerke durch gesetzlich garantierte Minimalvergütungen vor Preisschwankungen. Damit wolle die EU ihre ambitionierten Energiewende- und Klimaziele erreichen.

«Die Schweiz täte gut daran, diesen Bemühungen zu folgen», folgert Iten. Denn es sei dringend notwendig, den Atomstrom und die fossilen Energieträger mit einem Ausbau der erneuerbaren Energien zu ersetzen. Nur so könne die Energiewende in der Schweiz umgesetzt werden. (sar/sda)

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62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 29.05.2019 13:10
    Highlight Highlight Hier wie überall wird der gleiche Fehler gemacht:
    Die Wasserkraft (und Biomasse) unterscheidet sich fundamental von den anderen Erneuerbaren. Man kann und darf das nicht in einen Topf schmeissen.
    Von daher sind die lächerlichen Grafiken oben unnütz und verfälschend.
  • Albi Gabriel 29.05.2019 08:52
    Highlight Highlight Die gleichen grün gefärbten, die die SES normalerweise unterstützen, unterstützen auch die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Pro Natura etc., die gegen jedes Wind- und grösseres Solarkraftwerkprojekt Einsprache erheben. Ebenfalls unterstützen sie meistens den Denkmal- und Heimatschutz, die sich gegen Solarpanels in Ortszentren wehren...
  • Nüübächler 29.05.2019 08:47
    Highlight Highlight Das Problem mit der Sonnenenergie ist Speicherung. Scheint die Sonne, gibt es Strom, scheint sie nicht gibt es wenig bis nichts. Eigentlich müsste man mit Spitzenstrom Wasser in Stauseen hinaufpumpen, nur müssen diese auch vorhanden sein. Zurzeit rentieren die vorhandenen Werke ja auch nicht, weil der Strompreis zu niedrig ist. Ergo werden keine neuen gebaut. Zudem würden die Grünen Sturm laufen, wenn ein Bergtal unter Wasser gesetzt wird.
    Bei den Windrädern ist es genau gleich; gegen Windparks werden sofort Einsprachen erhoben.
    Aber ohne nichts gibts nichts.
  • Bätzi 29.05.2019 08:42
    Highlight Highlight Wo ist das Problem?
    Also so schlecht steht die Schweiz auch wider nicht da.
    Ich meine Wasserkraft ist doch auch Sauberere Energie oder nicht?
    Und auch wenn die Atomenergie einen schlechten ruf hat so ist sie dennoch sauberer als Kohle.
    Es gibt sicher Potenzial in der Schweiz man muss aber auch bedenken dass die Fotovoltaik ist auch nicht Klima neutral denn für die Produktion von Solarzellen wird hoher Energieaufwand benötigt. Aktuell ist es so das Solarzellen erst nach ca. 5-6 Jahren Klima neutral arbeiten. (Lebensdauer im durchschnitt. 15-20 Jahre).
    • Bätzi 29.05.2019 09:45
      Highlight Highlight Danke für die Blitze!!
      Die wahrheit polarisiert!!
    • c.v. 29.05.2019 10:37
      Highlight Highlight Das sind aber extrem konservative Werte, die Sie da angeben. Die energetische Amortisation von PV-Anlagen beträgt je nach Technik irgendwo zwischen 1.5 und 6 Jahren. Zudem hat kaum eine PV-Anlage eine Lebensdauer von nur 15 bis 20 Jahren. Jeder halbwegs seriöse Hersteller von PV-Modulen gibt 20 oder 25 Jahre Garantie auf seine Module. Die Lebensdauer wird mit 30 bis 40 Jahren geschätzt.
    • Bätzi 29.05.2019 11:11
      Highlight Highlight @C.V.
      Es gibt doch immer einer der es Besser Weiss.
      Nur zu ihrer Info ich habe mehr als 10 Jahre in der Solar Industrie gearbeitet. Meine Infos stammen aus eigener Erfahrung auf den Solarfarmen in Deutschland.(alle vom Staat subventioniert / Sonst würde es keiner finanzieren).
  • Skip Bo 29.05.2019 08:39
    Highlight Highlight Aufgrund der tiefen Strompreisen und Vorbehalten von Landschaftsschützern ist die vernünftigste Art der Stromgewinnung, der Bau von zusätzlichen Speicherseen (Winterspeicher), derzeit kein Thema. Solar ist nur ausreichend gut, wenn das Winterhalbjahr auch damit zu einem grossen Teil abgedeckt werden kann. Um diese Abdeckung zu erreichen, müssten 500% des Sommerbedarfs aus Solar bestehen. Die Überkapazitäten im Sommer kosten nur, ausser sie würden zur Wasserstoffproduktion genutzt und so speicherbar gemacht.
  • Gonzolino_2017 29.05.2019 08:23
    Highlight Highlight ... und wer genau bekämpft denn jedes geplante Windrad? ... wer genau? ... sorry, habe es gerade akustisch nicht verstanden ...
  • Mutbürgerin 29.05.2019 08:16
    Highlight Highlight Schafft diese Denkmal-, Ortsbild und sonstigen fragwürdigen Schutzbehörden ab. Da arbeiten jeweils eine Person, welche das Aussehen von Dutzenden Dörfern autokratisch und diktatorisch kontrollieren und bestimmen kann. Einsprachen zu Solar oder sonstigen Energetischen Massnahmen kann man sich als Privater nicht leisten oder dauert mehrere Jahre.
  • violetta la douce 29.05.2019 08:12
    Highlight Highlight Die Grünen sind gegen die Abschaffung der Bewilligungspflicht für Solarpanels.
    • c.v. 29.05.2019 10:41
      Highlight Highlight Solaranlagen sind seit dem 01.05.2014 grundsätzlich nicht mehr bewilligungspflichtig (siehe: Raumplanungsgesetz Art. 18a Solaranlagen). Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die sollten doch eher einen geringen Teil ausmachen.
    • violetta la douce 29.05.2019 12:07
      Highlight Highlight Es ist die Denkmalpflege in den links grün dominirten Städten, die sich ständig dagegen wehrt.
      Die linken wollen alles. Energie sparen, aber auch übertriebene Denkmalpflege und Schikane von Bauwilligen.
    • Skip Bo 29.05.2019 12:53
      Highlight Highlight In Landwirztschaftszonen, wo übrigens ein Grossteil der potentiellen Solarflächen ist, und auf denkmalgeschützten Gebäuden (alte Bauernhäuser) sind Bewilligungen nötig; d.h. x Fachberichte für mehrere hundert Stutz ohne Gewähr das installiert werden darf.

      Diese Abschreckungsmassnahmen haben lange gewirkt. Heute rentiert es einfach nicht Solar zu installieren.
  • malu 64 29.05.2019 07:55
    Highlight Highlight Typisch Schweiz. Die Solarenergie steht im Schatten.
  • marcog 29.05.2019 07:50
    Highlight Highlight Das Problem bei den Erneuerbaren ist nicht mehr die Produktion, sondern viel mehr wie die Frage, man damit durch den Winter kommen möchte...
    • Meiner Einer 29.05.2019 08:29
      Highlight Highlight Es gibt genug Lösungsbeispiele für Gebäude: Schau mal bei Jenni Energietechnik, die bauen schon seit Jahren Häuser (auch MFH) mit Gross-Speichern, die rein solarthermisch versorgt werden (Heizung und Warmwasser). Man sollte das einfach gesetzgeberisch noch mehr fördern, z.B. das Fläche/Volumen eines solchen Gross-Speichers nicht zur Ausnützung zählen. Heute "verlierst" Du diese Fläche, weil Du sie dann nicht als Nutzfläche brauchen kannst.
  • Cuerto 29.05.2019 07:49
    Highlight Highlight Die gleichen Grünen, die in diesem Artikel eine grosse Röhre haben, sind gegen den weiteren Ausbau der CO2-freien Wasserkraft, wie das Beispiel Grimsel zeigt ! Doppelzüngig !
  • Muselbert Qrate 29.05.2019 07:40
    Highlight Highlight Wer das Klima retten will unterstützt Atomstrom! Nichts ist sauberer 👍
    • Do not lie to mE 29.05.2019 09:03
      Highlight Highlight Ja aber nur mit "Thorium-based nuclear power / Molten salt reactor" Wo die Abfälle anscheinend bereits nach 300 Jahren wieder sicher sein sollen.
      Play Icon
    • Bätzi 29.05.2019 09:21
      Highlight Highlight Richtig!! Leider haben wir das Problem mit dem Sonderabfall noch nicht gelöst.
      Aber im Prinzip hast du recht.
  • Peter Sager 29.05.2019 07:13
    Highlight Highlight Hier in Aeugst am Albis zahle ich Gebühren wenn ich meine Heizung von Öl auf Wärmepumpe umstellen will. So kann es nicht gehen mit dem Klimawandel. Immer noch 5 AKW am Netz und eines ist schon 50 Jahre alt, das jüngste AKW ist 35 Jahre alt.
  • Domino 29.05.2019 07:03
    Highlight Highlight Die aktuelle Forschung zeigt, dass in 5-10 Jahren die ersten Gen4 AKW Marktreif sind. Das wird das aktuelle Energiebusiness extrem verändern. Reaktoren die den alten Atommüll verwerten können. Auch das 99% öfter vorkommende Uran 238 gegenüber Uran 235, sowie Thorium. Teils Reaktoren die dazu optimiert sind Wasserstoff herzustellen.
    Es geht ja nicht nur darum den aktuellen Strommix zu verbessern, sondern alle fossilen Energieträger ganz abzulösen. Elektrizität macht nur etwa 25% aus.
    • Toerpe Zwerg 29.05.2019 09:04
      Highlight Highlight Diese Technologien werden sich selbstverständlich durchsetzen - leider mit Verzögerung. Und sie werden die Energiewirtschaft auf den Kopf stellen.

      Die Energiedichte, welche mit Kernspaltung nutzbar gemacht werden kann, ist um einen Faktor 1'000'000 mal grösser als diejenige im chemischen Verbrennungsprozess.

      Sobald wir Thorium nutzbar machen können, sind alle Energieprobleme und damit alle Wasserprobleme für die nächsten paar tausend Jahre gelöst.

    • Domino 29.05.2019 11:09
      Highlight Highlight Ausgewählte Energiedichten in MJ/Kg
      Bleiakku : 0.11
      Druckluft : 0,46
      Li-Ionen Akku: 0.65
      Braunkohle: 11.3
      Zucker: 16.7
      Holz: 17
      Benzin: 42
      Diesel: 43
      Propan: 46
      Wasserstoff: 120
      Kernspaltung: 79‘400‘000
      Kernfusion: 300‘000‘000
  • Toerpe Zwerg 29.05.2019 07:01
    Highlight Highlight Merke: Es gibt ganz liebe und gute Erneuerbare. Das sind die Windrädli und die Sonnensammler. Die muss man haben und ganz fest subventionieren, sonst ist man ganz schlecht in einer Rangliste. Es gibt auch Wasserrädli, aber die sind alt und nicht so gut und lieb, gibt nur wenig Pünktli.

    Und merke weiter: Weil so zielführende und intelligente Fördermassnahmen für die lieben Erneuerbaren eingesetzt werden, kostet der Strom so wenig, dass die Wasserrädli auch subventioniert werden müssen. Auch wenn der Strom aber zu billig ist, ist er für Dich trotzdem viel teuerer.

    Momoll, saubere Sache.
    • Toerpe Zwerg 29.05.2019 09:32
      Highlight Highlight Möchten Sie auch inhaltlich auf meinen Beitrag eingehen oder wollten Sie einfach irgend etwas schreiben?
  • Dr Mech 29.05.2019 06:51
    Highlight Highlight Unsere grüne Energie wäre in der Grafik auch riesig, da alle erneuerbare Energie zusammengezählt wird, auch Wasserkraft. Ganz ehrlich lieber CO2 neutraler Kernstrom (Frankreich) als Kohlestrom (Deutschland) und unnötige Dieselfahrverbote etc die im vergleich einen Tropfen ausmachen.

    Zur eigenen PV Anlage. Rechne (eigener Stromverbrauch x Jahre) - Eigenproduktion um die Rentabilität herauszufinden. Die KEV oder EIV sind nur noch ein Zückerli. Da sie eh Jahre später kommen.
  • Thadic 29.05.2019 06:28
    Highlight Highlight Das Problem ist aber auch dass die lokalen technischen Betriebe oft halbprivatisiert wurden und so nicht mehr unter der politischen Kontrolle stehen. Diese technischen Betriebe haben oft mehr oder weniger ausgeprägte Wachstumsstrategien. Wenn aber die privaten massiv Solarzellen installieren würden, denn würde ihr Umsatz massiv sinken. Seit ich meine Solaranlage Installiert habe, bin ich zum Nettoempfänger geworden.
  • Hinterfragen 29.05.2019 06:25
    Highlight Highlight Wird in der Schweiz die gespeicherte Energie aus Pumpspeicherkraftwerken als "saubere Wasserkraft" verkauft, selbst wenn das Wasser ursprünglich mittels Kern- oder ggf. importierter Kohlekraft hochgepumpt wurde?
    • Altruide 29.05.2019 07:13
      Highlight Highlight Ich sehe, viele haben ähnliche Vorbehalte bzgl. den Pumpspeicherkraftwerken...
    • Militia 29.05.2019 07:36
      Highlight Highlight Das Wasser wird Nachts, wenn der Bedarf an Strom geringer ist wieder hoch gepumpt. AKWs produzieren nunmal rund um die Uhr Strom, in der Nacht ist er quasi ein Abfallprodukt welches sonst einfach verpuffen würde.
    • TheNormalOne 29.05.2019 07:38
      Highlight Highlight Pumpspeicherkraftwerke machen nur einen kleinen Teil der Stromproduktion aus Wasserkraft aus. Sieht man schön an auf der Storymap des BFE.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 29.05.2019 06:21
    Highlight Highlight Es wäre so einfach: Bewilligungspflicht für Solarinstallationen abschaffen und zuschauen, wie sich das Problem von selbst löst. Ein typisches Beispiel für Überregulation.
    • Meiner Einer 29.05.2019 08:27
      Highlight Highlight Sorry, Du bist nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Es gab neue Vorgaben auf eidg. Ebene und mindestens im Kanton Zürich musst Du eine Solaranlage auf dem Dach nur noch der Gemeinde melden (Meldepflicht statt Bewilligungspflicht). Eine Bewilligung braucht es nur noch in Ausnahmefällen (nicht in Bau- oder Landwirtschaftszone, in Schutzzone, Denkmalschutzobjekt o.ä.).

      Das Problem liegt woanders: Ein Grossteil der Bauten wird verkauft und nicht vom Eigentümer gebaut. Dann schmälert aber eine Solaranlage die Rendite, weil der Käufer den Ertrag generiert.
    • Ökonometriker 29.05.2019 09:43
      Highlight Highlight @Meiner Einer: danke für die Info, das ist erfreulich, aber leider betrifft es nur nicht-kulturgeschützte Objekte ausserhalb der Ortsbildschutzzone und nur Anlagen auf Dächern, nicht z.B. Fassaden. Zudem müssen noch weitere Kriterien erfüllt sein und jeder Fall wird weiterhin individuell Beurteilt, sodass für den Bauherren Kosten und Aufwände entstehen. Die Bürokratie dürfte ruhig noch stärker abgebaut werden...
    • c.v. 29.05.2019 10:49
      Highlight Highlight @Meiner Einer
      Das ist nicht nur im Kanton Zürich so, sondern in der ganzen Schweiz (Siehe: eidg. Raumplanungsgesetz Art. 18a Solaranlagen). Das neue RPG ist seit dem 01.05.2014 gültig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altruide 29.05.2019 06:21
    Highlight Highlight Warum könnte man die privaten alternativen Energiegewinnung nicht mehr fördern und ebenso die schweizerischen Unternehmen in diesem Bereich - wäre doch indirekt auch Wirtschaftsförderung?
    Zudem würden Haushalte mit privater Energiegewinnung wohl eher auf z.B. Elektroautos umsteigen.

    Eine Frage zur Wasserkraft hätte ich noch: wie gross ist der Anteil in der Wasserkraft von Stauseen, bei denen zum Teil mit günstigem Atom- oder Kohlekraftwerk Strom in der Nacht Wasser hochgepumpt wird, um ihn dann tagsüber als teuerer „grünen“ Strom zu verkaufen?
    • Bündn0r 29.05.2019 08:11
      Highlight Highlight 1500 - 2000 GWh/Jahr
      Oder rund 40% der rund 4500 GWh/J aus Wasserkraft.

      Dieser Anteil wird in der Zukunft eher steigen. Solar- und Windkraftwerke tendieren dazu den Strom noch weniger dann zu produzieren, wenn er benötigt wird.
    • Bündn0r 29.05.2019 08:15
      Highlight Highlight Nachtrag: Laut Bund sind es im Mittel 48,5 %.
    • Toerpe Zwerg 29.05.2019 08:52
      Highlight Highlight Pumpspeicherwerke sind eine Voraussetzung für Wind- & Sonne. Ohne diese Werke werden Sie stets fossile oder nukleare Kapazitäten in der Hinterhand haben müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheNormalOne 29.05.2019 06:18
    Highlight Highlight Da der Anteil der Wasserkraft, und ja, auch das ist ein erneuerbarer Energieträger, beim Schweizer Strommix bei 60% liegt, stehen wir (auch im Vergleich zum restlichen Europa) sehr gut da.
    Unsere Grafik wäre also ähnlich wie Jene von Schweden.
    • Dewar 29.05.2019 07:02
      Highlight Highlight Naja, ein wesentlicher Anteil der Wasserkraft stammt aus Pumpspeicherwerken, die nachts mit billigem (und importiertem) Atom- oder Kohlestrom gespeist werden, welcher dann tagsüber "grüngewaschen" wird. Wirklich erneuerbar ist diese Wasserkraft erst, wenn der ursprüngliche Strom es ebenfalls ist.
    • Martin Sichler 29.05.2019 07:33
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob das immer noch so ist. Heute gibt es ja das Problem dass Mittags an sonnigen Tagen zuviel Strom produziert wird. Dieser Überstrom wird nicht verkauft sonder der Abnehmer wird bezahlt. Die Wasserkraft ist ein sehr wichtiger Bestandteil der erneuerbaren Produktion (Wind und Solar) da diese nicht bedarfsgerecht liefern können. Leider funktioniert das Abrechnungsmodell Nieder und Hochtarif nicht mehr dazu.

      Meiner Meinung nach müsste es abgelöst werden durch ein Modell Dauerstrom (teurer) und geschalteter Strom. Dieser könnte für Boiler, und Kühlgeräte verwendet werden.
    • TheNormalOne 29.05.2019 07:37
      Highlight Highlight Nun, gemäss Webseite des BFE machen Pumpspeicherkraftwerke nur einen kleinen Teil der Stromproduktion aus Wasser aus.
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  • plaga versus 29.05.2019 06:07
    Highlight Highlight Na dann, los an die Arbeit!
  • thegreif 29.05.2019 06:05
    Highlight Highlight Verfälschende Fakten. Die Schweiz hat ein grossen anteil an Wasserkraft.
    Die Grafik der Schweiz würde ähnlich aussehen wie die von Schweden.
    • Thadic 29.05.2019 06:23
      Highlight Highlight Es geht um den extrem unterdurchschnittlichen Ausbau der übrigen Alternativen Energiequellen, also Solar, Wind etc. Was wird verfälscht? Woher soll sonst der Strom kommen wenn wir unsere obsoleten Atomkraftwerke abschalten?
  • Evan 29.05.2019 03:12
    Highlight Highlight Es bräuchte mehr Subventionen von privaten Solaranlagen, wenn man diese fördern möchte, aktuell ist das Risiko beim Bau einer Anlage schlicht zu gross.
    • Raphael Stein 29.05.2019 06:31
      Highlight Highlight Warum Subventionen?
      Und wo liegt das Risiko, eher bei Regen oder mehe so in der Nacht?
    • Militia 29.05.2019 07:38
      Highlight Highlight Was für ein Risiko? Dass irgendwann kein Strom mehr gebraucht wird?
    • Nony 29.05.2019 08:04
      Highlight Highlight Subventionen sind der falsche Weg. Es würde aber schon reichen, die Behinderungen zu unterlassen. Ich hätte schon längstens eine vollflächige PV auf dem Dach. Aber das ist wg dem Regulierungswahn leider nicht möglich. Und 10m2 ohne Speicher sind mir zu lächerlich um überhaupt damit anzufangen.
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«Langsam drehende vertikale Windräder sind leise und töten keine Vögel»

Erneuerbare Energie ja, aber bitte keine Windräder. Das sagen selbst überzeugte Umweltschützer, denn Windräder verschandeln die Landschaft, sind laut und töten Vögel. Der Unternehmer Patrick Richter hat die Antwort auf diese Probleme gefunden: grosse vertikale Windräder.

Windräder seien krebserregend, hat Donald Trump kürzlich erklärt. Was würden Sie ihm entgegnen? Hat er das wirklich gesagt? Dann sollte er besser darauf achten was er sagt…

Trump behauptet auch, Windenergie sei unzuverlässig. Es komme immer wieder zu Blackouts. Das stimmt. Solar- und Windenergie sind, wie es in der Fachsprache heisst, stochastisch. Will heissen: Die Menge kann sehr stark fluktuieren.

Setzt also das TV-Gerät aus, wenn der Wind nicht bläst, wie Trump behauptet? In den …

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