Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweizer Bergsteiger stürzt im Himalaya in den Tod



This April 9, 2016 photo shows snow-capped peaks in the Himalayas, just north of the village of Lobuche, Nepal and about a three-hour walk from Everest Base Camp. A trek to base camp along mountain paths hugging it's deep gorges offers renewal and a test of mental and physical limits. A trek to Everest Base Camp along mountain paths that hug deep gorges offers renewal and a test of mental and physical limits. Along the way there are sore knees and altitude sickness, but the spectacular landscapes, friendly villagers and moments of tranquility make the journey an unforgettable experience. (AP Photo/Karin Laub)

Bergsteiger im Himalaya.
Bild: Karin Laub/AP/KEYSTONE

Ein Schweizer Bergsteiger ist im Himalaya-Gebirge gemeinsam mit einem Kollegen tödlich verunglückt. Die beiden Alpinisten stürzten am vergangenen Sonntag beim Aufstieg auf den Achttausender Shisha Pangma in eine Gletscherspalte. Dies teilte der Tourveranstalter Active Holiday Nepal Treks am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit.

Die beiden verunglückten Bergsteiger gehörten zu einer neunköpfigen Seilschaft. Die übrigen Mitglieder des Teams seien wohlauf, erklärte der Tourveranstalter. Der Tourveranstalter bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur APA zwei in der «Himalaya Times» genannte Namen der Opfer.

Ein Schweizer lebend gerettet

Beim verunglückten Schweizer handelt es sich demnach nicht um einen namhaft bekannten Alpinisten. Der zweite Verunglückte ist offenbar Österreicher, nach anderen Quellen Australier. Das Unglück sei am Sonntag passiert, zitierte die «Himalaya Times» einen Sprecher des Tourveranstalters. Der Anführer der Seilschaft, ebenfalls ein Schweizer, wurde den Angaben zufolge von Hilfskräften lebend gerettet. Die Leichen konnten noch nicht geborgen werden.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat Kenntnis vom Tod eines Schweizers, wie es am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Zur Identität des Mannes machte des EDA keine Angaben.

Auch Steck am Shisha Pangma

Am gleichen Berg befindet sich zurzeit auch der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck. Er freue sich auf das Klettern, schrieb er am Sonntag in seinem jüngsten Eintrag auf seiner Facebook-Seite. Noch seien die Winde aber zu stark, um in die Höhe zu steigen. Steck war im September 2014 Teil einer fünfköpfigen Gruppe, die ebenfalls am Shisha Pangma bei einem Rekordversuch in eine Lawine geriet.

Damals starben ein deutscher und ein italienischer Bergsteiger. Steck war beim Lawinenniedergang nichts passiert. Der 8027 Meter hohe Shisha Pangma ist der niedrigste der 14 Achttausender. Bis 1978 war der im Südwesten Chinas liegende Gipfel für Besucher aus dem Westen gesperrt.

(sda/afp/apa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zu Besuch beim Virus: So schaffen es die Spitäler, die Infektionen tief zu halten

Sie bleiben gesund, obwohl die Viren in nächster Nähe sind.  Bericht von einer Coronastation, auf der trotz kompliziertem Hygieneprozedere erstaunliche Gelassenheit herrscht. Auch Corona-Patient Roland Lerch ist beeindruckt.

Ein kleines Zimmer mit zwei Covid-19-Patienten, Universitätsspital Zürich. Roland Lerch, 53, erzählt, wie er plötzlich Fieber, Husten und Schwindel bekam. Wie er dachte, es hätte ihn nicht schlimm erwischt, dann aber eine Lungenentzündung und Lungenembolie dazu kamen.

Er entging knapp der Intensivstation. Und hat keine Ahnung, wo er sich angesteckt hat. Lerch, seit zwölf Tagen hier, sagt: «Heute ist der erste Tag, an dem es mir besser geht, morgen kann ich in die Reha-Klinik.»

>> …

Artikel lesen
Link zum Artikel