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Ich bin verlobt, aber ich weiss von nichts: Mein gruseliger Facebook-Doppelgänger

Ein Deutscher benutzt auf Facebook mein Gesicht. Was er damit tun könnte, und wie man sich dagegen wehrt. Eine Spurensuche.



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Das bin ja ich! Mein Foto auf dem Facebook-Account eines Unbekannten. Screenshot Facebook

Facebook schlägt mir regelmässig neue Freunde vor. Auch an jenem Morgen. Unter den neuesten Vorschlägen war ein Name, der mir überhaupt nichts sagte. Tobias Neumann. Sein Gesicht, das kam mir aber schampar bekannt vor. Nach einem Sekundenbruchteil wusste ich auch, von wo ich den Kerl kenne. Vom täglichen Blick in den Spiegel. Denn: Das bin ja ich!

Ein Besuch auf dem Facebookprofil von Tobias Neumann zeigt mir schnell. Nicht nur das aktuelle Profilbild hat der Deutsche von mir geklaut, sondern gleich deren sechs. Das erste lud er am 13. Februar 2016 ins soziale Netzwerk, 9 Tage nach seiner Facebook-Geburt.

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Meine Profilbilder im Facebook-Account eines anderen. Screenshot Facebook

Damit löste mein Foto jenes eines Nike-Turnschuhs ab, das die erste Woche als Profilbild herhalten musste. Danach wurde das Foto in Abständen von mehreren Monaten aktualisiert – immer geklaut von meiner Facebookseite.

«Was Ihnen passiert ist, können Sie durchaus als Kompliment nehmen»

Manuel P. Nappo, Social-Media-Experte 

Ausser meinem Gesicht haben meine Kopie und ich nichts gemeinsam. Tobias Neumann postet andere Dinge als ich, hat andere Hobbys, einen anderen Beruf. Er mag Autos, ich fahre gern Bus. Er ist Kassier, ich Journalist. Er wohnt in Hamburg, ich in Solothurn. Sprich: Er will sich offensichtlich nicht als mich ausgeben, sondern brauchte einfach ein Gesicht. Meines. Die beunruhigende Frage: Wofür? 

«Was Ihnen passiert ist, können Sie durchaus als Kompliment nehmen», sagt Manuel P. Nappo, Social-Media-Experte von der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ). «Bisher hörte ich nur von Fällen, in denen das schönen Frauen passiert ist.»

Seine Aussage wird untermauert durch eine Untersuchung der IT-Sicherheitsfirma Barracuda Networks. Diese hat festgestellt, dass 97 Prozent der Fake-Profile auf Facebook einen Frauennamen tragen. Mit diesen Profilen werden Freundschaftsanfragen an Männer verschickt. Jene, die darauf reinfallen, werden im harmlosen Fall dazu missbraucht, um Werbung oder schadvolle Links zu verbreiten.

Zwei Dinge sprechen aber dagegen, dass dies der Zweck meines Fake-Profils ist. Erstens bin ich vom Äusseren nicht unbedingt der Traummann, mit dem man Frauen auf Sozialen Netzwerken ködern könnte; zweitens hat das Fake-Profil von Tobias nur 36 Freunde.

«Ist mir rätselhaft», findet auch Manuel P. Nappo. «Ihr Fall erinnert mich stark an den Film Catfish.» Die Dokumentation handelt von einem Mann, der sich online in eine Frau verliebt. Als er versucht sie zu treffen, findet er heraus, dass es diese gar nicht gibt. Sie ist ein Fake. Ihr Profil wird von einer Frau betreut, die auf dem Sozialen Netzwerk über ein Dutzend verschiedene Profile angelegt hat – jedes davon frei erfunden – die Fotos im Internet geklaut.

Der Trailer zur Dokumentation «Catfish»

abspielen

Video: YouTube/ScreenJunkies News

Was!? Ich bin verlobt?

Dem Bundesamt für Polizei (Fedpol) sind Fälle bekannt, in denen nicht nur ein falsches Profil angelegt wurde, sondern gleich mehrere. Der Zweck: Die Profile sollen möglichst «normal» aussehen. Die erfunden Personen liken und kommentieren sich gegenseitig ihre Ferienfotos oder gratulieren zur Verlobung.

Wie bei mir: Denn seit dem 16. April ist mein Doppelgänger verlobt, mit Julia, einer braunhaarigen Schönheit, mit der er gemäss Facebook seit dem 11. Februar 2016 eine Beziehung führt. Drei Mal gab es ein «Herzlichen Glückwunsch», wofür sich Tobias und Julia natürlich bedankten. Alles wirkt aber kopiert, unnatürlich. Der Verdacht liegt nahe: Ich bin eine Figur in einer künstlich erschaffenen Welt. Einer Welt voller Fakes.

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Screenshot Facebook

«Sie sind kein Einzelfall», sagt Lulzana Musliu, Mediensprecherin Fedpol. 2016 wurden der Behörde 84 Fälle von Identitätsdiebstahl im Internet gemeldet. Dabei muss man aber beachten, dass sich bei weitem nicht alle Betroffenen an die Polizei wenden. Die meisten melden den Missbrauch ihrer Bilder dem Betreiber, in meinem Fall Facebook. Der reagiert und somit ist die Sache abgehakt. «Wenn Personen jedoch zum Beispiel finanziell zu schaden kommen, sollten sie eine Anzeige bei der Polizei machen», sagt Musliu.

Ob bei meinem Profil eine kriminelle Absicht dahintersteckt, ist nicht mit Sicherheit eruierbar. Meist würden aber fremde Fotos und Daten als Vorbereitungshandlung zu einem Delikt gesammelt, sagt Lulzana Musliu. Beispiele: Betrug, Erpressung oder Romance Scam. Bei letzteren wird eine Verliebtheit vorgegaukelt, um an das Geld des Getäuschten zu kommen. In dem Fall wäre ich ein Nebendarsteller im Liebesbschiss. 

«Es wäre definitiv smarter gewesen, die Einstellungen so anzupassen, dass nur Ihre Freunde Ihre Fotos sehen können.»

Manuel P. Nappo, Social-Media-Experte

Bin ich ganz selber schuld?

«Wichtig ist aber vor allem, sich präventiv davor zu schützen», rät die Mediensprecherin. «Man muss aufpassen, dass die privaten Fotos auf Facebook nicht frei zugänglich sind.» 

Das habe ich (bislang) nicht getan. Bei mir war alles öffentlich. Bin ich also selber schuld? Nein, sagt Nappo. «Denn die Person handelt böswillig», breche bewusst in meine Privatsphäre ein. «Es wäre aber definitiv smarter gewesen, die Einstellungen so anzupassen, dass nur Ihre Freunde Ihre Fotos sehen können.» Doch auch dann wäre der Facebook-User nicht ganz gefeit vor dem Foto- und somit Identitätsdiebstahl. Denn das Profil- und Coverbild können immer alle sehen. Und klauen.

«Hallo Tobias. Du hast meine Fotos geklaut.»

Ich (Original) an meine Kopie

Darf man das? «Natürlich nicht», sagt Anwalt Martin Steiger, der sich auf digitales Recht und Medienrecht spezialisiert hat. «Damit wird das Recht am eigenen Bild verletzt sowie möglicherweise Ihre Urheberrechte». Ob letzteres zutrifft, ist in der Schweiz abhängig von der Schöpfungshöhe. Sprich: Ob mein Bild über den Dächern der schottischen Stadt Edinburgh genügend individueller Charakter hat. In Deutschland hingegen sind grundsätzlich alle Bilder geschützt.

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Facebook Screenshot

Nun wird sich bei einigen die Frage aufdrängen: «Gibt es auch von mir einen Facebook-Fake-Account?» Wenn nur die Fotos geklaut werden, ist dies schwierig herauszufinden. Zwar gibt es die Google-Bildersuche, bei der man nach seinen eigenen Bildern suchen kann und damit feststellen kann, wo sie sonst noch verwendet werden. Das Problem dabei erklärt Nappo wie folgt: «Wenn man ein Bild von Facebook runter- und dann wieder hochlädt, hat es eine andere Bild-URL als zuvor.» Heisst: Google findet das Bild nicht mehr.

Mittlerweile habe ich meinem Doppelgänger geschrieben. «Hallo Tobias. Du hast meine Fotos geklaut. Kannst du mir sagen, warum du meine Bilder für deinen Facebook-Account brauchst und nicht deine eigenen?» Die Nachricht wird mittlerweile als gelesen markiert, eine Reaktion gab es noch keine – meine zweite Persönlichkeit gibt es noch immer.

Mein nächster Schritt: Ich verpetze Tobias an Facebook. Hoffentlich das Ende dieser gruseligen Geschichte. Zumindest für mich. Wer weiss, von wie vielen weiteren die Fotos geklaut wurden. Und vor allem: Für welche Zwecke.

Hass-Postings («Hate Speech») bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • karima 09.06.2017 10:04
    Highlight Highlight ich bin gespannt ob und wie die story weiter geht
  • EMkaEL 08.06.2017 18:42
    Highlight Highlight Irgendeine Gemeinsamkeit zwischen dem echten und dem falschen Profil muss es offenbar geben, sonst hätte facebook keinen freundesvorschlag gemacht.
    • karima 09.06.2017 10:14
      Highlight Highlight der bilder dieb hat den echten ja immer wieder angeklickt
  • teha drey 08.06.2017 15:27
    Highlight Highlight Hallo Fabiothomas. Ich bin beruflich öfters mal in Hamburg. Soll ich da mal vorbei gehen und dem Thomas uns seiner Julia die Hühner reintun?
  • Ophelia Sky 08.06.2017 13:01
    Highlight Highlight Catfish gibt es auch als Serie auf MTV. Ich schaue das regelmässig und finde es sehr spannend. Alles im Artikel erwähnte war mir schon von der Serie bekannt. Ein Kompliment ist es aber nicht es ist Diebstahl und Betrug.
  • dodo62 08.06.2017 11:24
    Highlight Highlight Es gibt bei Facebook viele Falle bei denen Bilder von Männern und sogar ihre Namen geklaut werden. Ich bekomme viele Anfragen von solchen. Die Geschichten der Leute ähneln sich und jedesmal kommt nach einer Woche die Meldung er müsse dringend seinen Koffer mit Geld vor Piraten in sicherheit bringen. Ich soll meine Adresse angeben und müsste nur einen kleinen Betrag übernehmen.
  • Conflux 08.06.2017 11:06
    Highlight Highlight Also ich finde das jetzt nicht so speziell. Ich habe selber auch eine künstliche Figur (die zufällig auch Tobias heisst) erstellt, mit einem maximal gewöhnlichen Namen, Aussehen, Hobbys, Wohnort alles was dazu gehört. Die Bilder sind ebenfalls geklaut, aber von einem Amerikaner und die Chance dass der darauf stosst liegt bei praktisch null.
    Ich verwende die zweite Identität für Registrationen auf diversen Plattformen, wo meine richtige Person nicht zwingend nötig ist, einfach nur in der Hoffnung, die Algorithmen im Internet ein wenig zu verwirren und von meiner Identität abzulenken.
    • Sandro Lightwood 08.06.2017 11:37
      Highlight Highlight Und wieso brauchst du dafür Fotos von anderen User, wenn nur für Registrationen etc.? Da würde ein Bild von ein paar Bergen genügen.
    • Chaose 08.06.2017 12:13
      Highlight Highlight Falsch ist es trotzdem, Fotos von anderen zu klauen. Dass du noch damit argumentierst, dass der Betroffene es ja eh nicht herausfindet, macht es eigentlich nur noch schlimmer.
  • Therealmonti 08.06.2017 11:05
    Highlight Highlight Je doofer, desto Facebook.
  • Madison Pierce 08.06.2017 10:30
    Highlight Highlight Das ist eine Strategie zur Suchmaschinenoptimierung und zum Marketing. Die so erstellten Profile folgen sich gegenseitig, liken ihre Bilder etc., damit sie für Facebook nicht auffällig wirken. Gleichzeitig versuchen sie, in Gruppen Links zu diversen Produkten unterzubringen.

    Das machen sogar "seriöse" Anbieter, die verwenden aber Stock Photos und klauen keine Bilder.
  • Kaviar 08.06.2017 10:28
    Highlight Highlight Selber schuld! Jedes Kind weiss, dass man im Internet auschliesslich 100 % anonym unterwegs zu sein hat, und dabei kein Passwort und kein Pseudonym zweimal verwendet.
    Bilder von sich ins Internet zu stellen ist so töricht, wie splitterfasernackt Tram fahren (ausser man heisst Milo Moiré).
    • Namenloses Elend 08.06.2017 11:08
      Highlight Highlight Du verstehst den Sinn von Facebook schon? Wäre wohl nicht unbedingt soo erfolgreich ohne Bilder....
    • Kaviar 08.06.2017 11:26
      Highlight Highlight @Elend: Facebook ist für die ganz Doofen. Aber Doofe gibt es viele. Darum ist Facebook erfolgreich.
    • chnobli1896 08.06.2017 12:55
      Highlight Highlight @Kaviar: Es gibt verschiedene Nutzungsarten von Facebook. Die Einen wollen ihr leben (inkl. Bildern teilen) und die Anderen wollen sich in Gruppen austauschen oder gewissen Seiten folgen und haben ihr Profil (mehr oder weniger) versteckt. Die zweitere Gruppe wird (in der Regel) auch keine Bilder von sich und sonstige (sensitive) Informationen preisgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrin89 08.06.2017 10:11
    Highlight Highlight Hältst du die Community diesbezüglich auf dem laufenden? Nimmt mich Wunder, ob die Nachricht an Facebook hilft! Viel Erfolg!
  • Frausowieso 08.06.2017 10:06
    Highlight Highlight Hast Du mal nachgeschaut, ob "Tobias" in Facebookgruppen aktiv ist und dort massenhaft Links raushaut? Werbung für unseriöse Kreditangebote, Jobs, Diätmittel und ähnliches? Vielleicht wird das Profil auch gebraucht um sich bei Fremdseiten z.B. Spotify anzumelden.
  • NotWhatYouExpect 08.06.2017 09:58
    Highlight Highlight «Wenn man ein Bild von Facebook runter- und dann wieder hochlädt, hat sie eine andere Bild-URL als zuvor.»

    Und jetzt? Google vergleicht nicht ob es die gleiche URL hat sondern ob das Bild Ähnlichkeiten zu dem hat was du als Suche verwendest.
    • Barracuda 08.06.2017 11:46
      Highlight Highlight Die Aussage ist tatsächlich absoluter Quatsch. Bei der Google Bildsuche, wo man checken kann, auf welchen Seiten das gleiche oder ähnliche Bilder auch noch auftauchen, ist die URL absolut irrelevant.
    • Charlie Brown 08.06.2017 12:31
      Highlight Highlight Hab ich auch gedacht. Kann fast nicht glauben, dass Nappo das so gesagt hat. Er ist eine echte Kapazität auf dem Gebiet.
  • diePavel 08.06.2017 09:42
    Highlight Highlight Nichts davon ist ein Kompliment, weder für Männer, noch für Frauen. Bilder ohne Einverständtnis zu verwenden ist Persönlichkeitsverletzend und nicht im geringsten erfreulich.
  • Miicha 08.06.2017 09:39
    Highlight Highlight Facebook Profil (deaktivieren) löschen, so einfach ist das.
    • Barracuda 08.06.2017 11:52
      Highlight Highlight Genau meine Meinung. Oder dann wäre es zumindest vernünftig, wenn man es nicht komplett öffentlich macht. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn andere mit diesen persönlichen Informationen Unfug treiben. Wenn der Verfasser mit den neuen Medien umgehen könnte, dann wäre dieser banale Artikel gar nicht nötig gewesen (was er zwar auch so nicht ist).
    • EMkaEL 08.06.2017 18:40
      Highlight Highlight Was soll ihm die Löschung seines profils gegen das fake profil nützen..?
    • Miicha 09.06.2017 06:39
      Highlight Highlight Es wäre schon gar nicht passiert! Was bringt dir Facebook? Der einzige der profitiert ist Zuckerberg und der ist schon reich genug.
  • FlohEinstein 08.06.2017 09:37
    Highlight Highlight Du weisst schon, dass du bei der Google Bilder-Suche auch Bilder hochladen kannst? Einfach im Suchfeld auf die kleine Fotokamera klicken. Google sucht dann Bilder, die ähnlich oder gleich sind.
    So findest du möglicherweise noch weitere Fakeprofile.

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