Schweiz
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So würde es ausgehen, wenn Offiziere in der Schule zur Armee informieren würden

Das Schweizer Militär braucht mehr Rekruten, deshalb sollen in Zukunft Offiziere in den Klassenzimmern über die Armee informieren. Ob das gut kommt?



Die kantonalen Militärdirektoren wollen Kinder und Jugendliche besser über die Armee informieren. Damit wollen sie erreichen, dass wieder mehr Personen in die Rekrutenschule und weniger in den Zivildienst gehen. 

Dafür soll «Fachpersonal aus dem Bereich Sicherheit für Lektionen zur Sicherheitspolitik» zum Einsatz kommen, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Schweizer Klassen könnten also bald Besuch von Offizieren bekommen. Diese fünf Situationen könnten sich daraus ergeben:

So werden Kinder beeindruckt

Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, besucht zum Schulbeginn eine Sekundarschule in Albisrieden am Montag, 20. August 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Bildmontage: watson/keystone

Food-Blogger? Kein Problem

Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, besucht zum Schulbeginn eine Sekundarschule in Albisrieden am Montag, 20. August 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

bildmontage: watson/keystone

Mit Modernität punkten

Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, besucht zum Schulbeginn eine Sekundarschule in Albisrieden am Montag, 20. August 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

bildmontage: watson/keystone

Die beste Armee der Welt

Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, besucht zum Schulbeginn eine Sekundarschule in Albisrieden am Montag, 20. August 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

bildmontage: watson/keystone

Hier das Video zum Bild:

Unterschiedliche Vorstellungen

Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, besucht zum Schulbeginn eine Sekundarschule in Albisrieden am Montag, 20. August 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

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Kleider machen Leute

Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, besucht zum Schulbeginn eine Sekundarschule in Albisrieden am Montag, 20. August 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

bildmontage: watson/keystone

Verantwortung übernehmen

Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher des Schul- und Sportdepartements, besucht zum Schulbeginn eine Sekundarschule in Albisrieden am Montag, 20. August 2012, in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

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(leo)

Armee fliegt kostenlos Trinkwasser auf die Alp

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kramer 11.09.2018 16:29
    Highlight Highlight Die beste Werbung für die Armee wäre, wenn man da etwas Sinnvolles machen würde. Da der Armee aber ein zeitgemässes Leitbild fehlt (der kalte Krieg lässt noch immer Grüssen), ist es schwierig die Leute zu motivieren.
    9 6 Melden
  • ldk 11.09.2018 12:36
    Highlight Highlight Den meisten der Instagram, Snapchat und weiss nicht was dauernutzenden Jugendlichen würde ein kleiner Armeeaufenthalt bestimmt gut tun.. ;-)
    26 20 Melden
  • Joe-B 11.09.2018 11:22
    Highlight Highlight Wenn ich lese, wie die Armee wieder neue Versuche unternimmt, mehr Personen für sich zu gewinnen, denke ich immer an das Meme im Konferenzraum, in dem der einzige mit einer guten Idee aus dem Fenster geworfen wird.
    Statt einfach die Armee selber effizienter, nützlicher, resp. besser zu machen, versucht man es mit neuen "Werbemethoden".
    Lieber mehr Energie in das eigentliche Produkt, statt ins Marketing stecken.
    Zudem müsste die Armee einen spürbaren Mehrwert für die AdA generieren, z.B. Karrieremässig. Und nein, lieber Kadi, Wachtmeister werden bringt mir nicht so viel, wie du denkst/sagst.
    35 7 Melden
  • Fulehung1950 11.09.2018 09:11
    Highlight Highlight In der DDR gab es diese komische Alte, die „blaue Eminenz“. Sie war Bildungsministerin, Die gute Margot.

    „Unsere Jungen und Mädel, müssen in der Lage sein, den Sozialismus zu verteidigen, wenn nötig mit der Waffe in der Hand“. Ist das der nächste Schritt, eine Art HJ oder FDJ?
    6 30 Melden
    • Ramon Sepin 11.09.2018 10:59
      Highlight Highlight FDJ ! Ganz klar.
      5 3 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 11.09.2018 08:54
    Highlight Highlight Offizier: "Militär isch im Fall wie Chnabeschüüse, nur länger. Und im Dräck."
    Schüler: "Cool, gits au Chilbibahne?"
    Offizier: "Besser, mir mached langi Spaziergäng mit schwere Rucksäck"
    49 1 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 11.09.2018 01:33
    Highlight Highlight Ich habe die Satire nicht gefunden.
    55 3 Melden
  • Evan 10.09.2018 21:17
    Highlight Highlight Ich hätte da so einige Ideen, wie man die Armee attraktiver machen könnte, aber das behalt ich mal schön für mich, vielleicht kommen sie mit genügend Druck ja selber drauf.
    28 46 Melden
  • gnagi 10.09.2018 21:16
    Highlight Highlight Wieso Sollen die Werbung für unsinniges machen dürfen wenn sich immer mehr für Sinnvolles melden?
    „Kinder, Sport ist blöd, spielt mehr Ballerspiele“?
    17 32 Melden
  • swisskiss 10.09.2018 21:04
    Highlight Highlight So ein Milizionär im Zivilen ist ertragbar und lustig. Umgekehrt ist viel sclimmer.

    Wenn wieder mal ein Politiker fordert "eine Auslegeordnung zu machen" könnte ich jedesmal in mein imaginäres Mannsputzzeug beissen.

    60 6 Melden
  • bürgervier 10.09.2018 21:04
    Highlight Highlight Anstatt mehr über die Armee zu informieren sollte diese atraktiver werden. Zum Beispiel eine möglichkeit vergünstigt eine Weiterbildung mit dem Armeedienst abzuschliessen oder so ähnlich. Das würde sicher für mehr Rekruten sorgen. Auf jeden Fall müsste sich die Armee weiterentwickeln um weiter bestehen zu können.
    70 17 Melden
    • Eine_win_ig 10.09.2018 21:51
      Highlight Highlight Gibt ja. Höhere Unteroffizier und Offiziere erhalten einen Ausbildungskredit von 10'100 resp. 10'600 CHF. Mil Führungsausbildung lässt sich an mehr und mehr Hochschulen als ECTS anrechnen...
      36 8 Melden
    • w'ever 10.09.2018 21:53
      Highlight Highlight nie eine gute idee gratis hergeben wenn man sie auch verkaufen kann
      31 9 Melden
    • bürgervier 11.09.2018 19:54
      Highlight Highlight Ich dachte eher an eine komplette Ausbildung nach Wahl und nicht ein Kredit der zufückbezahlt werden muss oder ein paar Kredits die angerechnet werden. Zudem das ganze während des Militärdiensts.
      3 1 Melden
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  • zettie94 10.09.2018 20:43
    Highlight Highlight Ich glaube, wenn die Leute besser über die Armee informiert werden, wechseln eher noch mehr zum Zivildienst...
    Oder wieso hat wohl mehr als die Hälfte der Zivis NACH der RS ihr Gesuch eingereicht? Weil es ihnen so gut gefallen hat?
    457 61 Melden
    • Konstruktöhr 10.09.2018 21:00
      Highlight Highlight Ich glaube das ist so, weil wenn man nach der RS in den Zivi wechselt, kann man direkt all seine Diensttage abarbeiten, ohne im DD noch mehr Zeit im Militär zu verbringen. Und da man da im WK Modell ist und 50 Tage weniger hat, ist mann ca. zur selben Zeit wie die DDs mit dem Dienst fertig. Hätte ich (12RS Woche / DD) auch so tun sollen.
      41 7 Melden
    • Sir Konterbier 10.09.2018 21:19
      Highlight Highlight Vermutlich nicht ganz falsch, aber das Problem bei diesen Leuten ist vor allem, dass die Wiederholungskurse fixe Daten haben und es neben dem Studium nicht einfach ist auch noch in den WK zu gehen. Hier muss man flexibler werden, aber das ist gar nicht so einfach mit soviel Logistik die dahintersteckt.
      54 6 Melden
    • Pius C. Bünzli 10.09.2018 21:35
      Highlight Highlight Dass man schneller mit allem durch ist, ist höchstens ein Nebeneffekt. Von mir aus hätten es auch 100 Tage mehr Zivildienst sein können. Im Gegensatz zum Militär ging ich da gerne hin, wurde nicht angebrüllt und musste auch nicht 24/7 unnötige Tätigkeiten verrichten. Alles in Allem eine lehrreiche Erfahrung würde ich jedem empfehlen.
      58 10 Melden
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  • Brodius 10.09.2018 20:34
    Highlight Highlight Sollte dieser Tag eintreffen, wäre ein Besuch bei Europapark vorprogrammiert.
    38 12 Melden
  • crik 10.09.2018 20:31
    Highlight Highlight Wenn ich an die Info-Veranstaltung bei mir in der Gemeinde für alle Stellungspflichtigen zurückdenke (ok, schon eine Weile her), sind die gezeigten Situationen nicht mal so weit hergeholt...
    230 17 Melden
    • LarsBoom 10.09.2018 20:41
      Highlight Highlight Dachte ich mir auch. Es ist eher fake news dies als fake news zu kennzeichnen.
      44 3 Melden
    • Nelson Muntz 10.09.2018 21:05
      Highlight Highlight Der erste Satz damals bei uns: Wie lange es geht hängt davon ab wie blöd ihr tut!! Freundlicher Herr war das 🤪
      46 7 Melden
  • Filii Fornicatricum 10.09.2018 20:23
    Highlight Highlight Irgendwie müssen die Lücken ja gefüllt werden, die durch den bürgerlichen Sparwahnsinn an den Schulen entstehen.
    54 14 Melden
  • Typ 10.09.2018 20:12
    Highlight Highlight Warum nicht an den Schulen über staatsbürgerliche Pflichten aufklären?

    Find ich gut!

    Wenn man schon dabei ist, sollte man auch jemanden vom Steueramt schicken, ich hatte in 12 Jahren Schulzeit nicht eine Stunde zur Ausfüllung einer Steuererklärung...
    372 16 Melden
    • maxi 10.09.2018 21:34
      Highlight Highlight in der berufsschule wird dies beim allgemeinbildungs unterricht durchgekaut.
      21 4 Melden
    • Eine_win_ig 10.09.2018 21:54
      Highlight Highlight Völlig einverstanden! Aber dann bitte in Gymnasien und Berufsschulen. Denn da word es plötzlich wichtig!
      32 2 Melden
    • Supermonkey 10.09.2018 23:29
      Highlight Highlight Ist ja auch nicht so schwer...
      7 4 Melden
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Richtich oder valsch? «Schreiben nach Gehör» steht in mehreren Kantonen auf der Kippe 

In vielen Schulen dürfen Primarschüler so schreiben, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Der Kanton Nidwalden ist vorgeprescht und verbannt das lautgetreue Schreiben neu ab der 2. Klasse aus den Schulzimmern. Das will nun auch der Zuger Bildungsrat prüfen. 

«Mein Nahme ist Lena und ich besize eine Kaze»: Sätze wie diesen schreibt so mancher Primarschüler in sein Aufsatzheft – und das ganz ohne Rotstift-Korrektur des Lehrers. In vielen Schweizer Schulen dürfen Primarschüler so schreiben, wie sie sprechen. «Schreiben nach Gehör» heisst das Konzept aus dem Lehrplan 21 – und es ist umstritten. Der Kanton Nidwalden wird das lautgetreue Schreiben nun ab der 2. Klasse aus den Schulzimmern verbannen, wie die NZZ berichtet. 

Der Widerstand wächst …

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