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Gemein! Gefälschter Brief behauptet Ende des Aarauer-Stadion-Streits

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Gemein! Gefälschter Brief behauptet Ende des Aarauer-Stadion-Streits

Hat etwa der Beschwerde-Führer im Kampf gegen das neue Stadion für den FC Aarau eingelenkt? In einem Schreiben werden zur Feier des Tages Gratis-Eintritte versprochen. Doch daraus wird nichts: Alles nur eine Fälschung. 
07.03.2015, 14:0207.03.2015, 15:03
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Ein Artikel von
Aargauer Zeitung

Links ist das Raiffeisen Super-League-Logo, rechts Logo samt Adresse des FC Aaraus zu sehen. In fetter, schwarzer Schrift steht da «Communiqué FC Aarau an alle Bewohner der Stadt Aarau». 

Was im Schreiben, das der az vorliegt, zu lesen ist, lässt jedes FC-Aarau-Fan-Herz höher schlagen. Denn im Brief, der in zahlreichen Aarauer Haushalten gelandet ist, werden «erfreuliche zukunftsweisende Nachrichten» verkündet. Es soll diese Woche gelungen sein, mit dem Beschwerde-Führer eine Einigung erzielt zu haben, heisst es da. 

Um diesen langersehnten Erfolg zu feiern, habe sich der FC Aarau etwas überlegt. «Als Dank für Ihre Treue und Unterstützung erhalten 500 Stadtbewohner einen Gutschein für zwei Gratiseintritte für das Heimspiel vom Sonntag gegen den FC St. Gallen». 

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Wer zu den Glücklichen gehöre, sei «zufällig nach Hausnummer» ausgelost worden, wird erklärt. Die «Gewinner» werden aufgefordert, mit dem Schreiben spätestens 90 Minuten vor Spielbeginn bei der Geschäftsstelle vorbeizugehen, um zwei Matchtickets abzuholen. Zum Schluss wünschen Roger Keusch (Marketing) und Leo Locher (Sicherheitsdirektion) noch viel Spass. 

Zurecht fragen sich zahlreiche Aarauer: «Wahrheit oder verfrühter Aprilscherz?», «Echt oder fake?» Der FC Aarau bezeichnete den Brief gegenüber «Radio Argovia» als Fälschung. Laut Vizepräsident Roger Geissberger ist eine Einigung mit dem Beschwerdeführer nicht Sache des FC Aarau. Ausserdem seien die beiden aufgeführten Personen gar nicht unterschriftsberechtigt. Der FC Aarau hat keinen Hinweis, von wem der Brief stammt. (ldu) 

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