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Zwischenfall am «Tag der FDP»

Knatsch in der FDP um angeblich weggeworfene Unterschriften für die Anti-Billag-Initiative



Happige Vorwürfe an die FDP: Nach Angaben zweier FDP-Mitglieder sollen am vergangenen Wochenende beim «Tag der FDP» Sicherheitsleute Unterschriftenbögen ihrer Initiative weggeworfen haben, wie die Schweiz am Sonntag berichtet. Darunter sollen sich auch bereits unterschriebene Bögen befunden haben.

Ein Sicherheitsmann sei nach dessen eigenen Aussagen angewiesen worden, «diese politische Propaganda» zu entsorgen, schrieben Florian Maier und Dani Brandt, die beide hinter der Initiative zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren stehen. Auslöser der Aktion soll laut «Insidern» der OK-Präsident der Zuger FDP gewesen sein. 

Dazu, wie sich der Zwischenfall ereignet hat, steht Aussage gegen Aussage: Jörg Strub, Präsident der Zuger FDP sagt, möglicherweise seien beim Aufräumen leere Unterschriftenbögen weggeworfen worden. Unterschrieben seien aber «sicher nicht wissentlich» Bögen vernichtet worden. Der Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, Maurus Zeier, hat «null Hinweise», dass die Vorwürfe zutreffen.

«Diese Dame»

Derweil wird auch Parteipräsident Philipp Müller in die Episode hineingezogen. Er hat offenbar schon einschlägige Erfahrungen mit Dani Brandt, der Koordinatorin der Initiative gemacht: «Diese Dame beschimpft mich seit längerem regelmässig auf Facebook und hat mich auf dem Zuger Festplatz aufs Heftigste beschimpft», sagte er gegenüber der «Schweiz am Sonntag» über sie.

Der FDP-Parteipräsident scheint Brandt tatsächlich nicht zu passen, wie sie auf Twitter und ihrer Facebook-Seite unmissverständlich kund tut. Sie fordert Müller zu einer Entschuldigung bei den Jungfreisinnigen auf. (trs)

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