Schweiz
FDP

Nicolas Rimoldi will FDP-Parteipräsident werden

Nicolas Rimoldi, Praesident von der Bewegung Mass-Voll und weitere Personen verschiedener Gruppierungen reichen ueber 15 000 Unterschriften fuer das E-ID Referendum ein, am Dienstag, 22. April 2025, i ...
Rimoldi war im September 2021 aus der FDP ausgetreten. Bild: keystone

Mass-Voll-Präsident Rimoldi will FDP-Parteipräsident werden

20.08.2025, 13:2020.08.2025, 14:30

Mass-Voll-Präsident Nicolas Rimoldi kandidiert für das FDP-Parteipräsidium. Mit ihm als Präsident finde die FDP zurück zu «Freiheit, Heimatliebe und alter Stärke», teilte er am Mittwoch mit. Seine Kandidatur dürfte chancenlos sein, da er nicht Parteimitglied ist.

«Das Mass ist voll. Die Schweiz steht vor der Zerstörung. Wir verlieren alles, wofür wir einst standen: Identität, Freiheit, Souveränität, Neutralität, Subsidiarität und direkte Demokratie», schrieb Rimoldi in einer Mitteilung. Er akzeptiere das nicht. Die FDP stehe am Scheideweg: «Entweder führe ich sie zurück zu freiheitlicher Politik, oder grüne Heimatvergessene übernehmen und fahren die FDP mit EU-Kompass an die Wand.»

Der Corona-Massnahmengegner Rimoldi war im September 2021 aus der FDP ausgetreten. Die FDP kündigte damals ihre Unterstützung für eine Ausweitung des Covid-Zertifikats für Geimpfte, Genesene und Getestete an. Die FDP sei keine liberale Partei mehr, schrieb der 1995 geborene Rimoldi. Er war einst Vizepräsident der Luzerner Jungfreisinnigen.

Eine parteiinterne Findungskommission nahm bis am Mittwoch Kandidaturen für das FDP-Parteipräsidium entgegen. FDP-Parteipräsident Thierry Burkart tritt im Oktober zurück. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die neue First Grand Suite der Swiss
1 / 8
Die neue First Grand Suite der Swiss

Die Swiss hebt das Luxus-Fliegen noch eine Stufe höher.

quelle: swiss
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Im Zürichsee treibt gerade eine G-Klasse herum – das hat es damit auf sich
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Umfrage zeigt: Nur in einer demografischen Gruppe ist die SVP nicht die stärkste Partei
In etwa einem Jahr müssen sich die beiden Schweizer Parlamentskammern Neuwahlen stellen. Die Ergebnisse des SRG-Wahlbarometers von Mitte Oktober deuten darauf hin, dass es eine verstärkte Polarisierung geben könnte. Heisst konkret: Die Polparteien (SVP und SP) legen zu, während die Mitte verliert.
Zur Story