Schweiz
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epa05615463 (FILE) A file photograph showing British Celebrity chef Jamie Oliver helping out at Jamie's Ministry of Food in Sydney Australia, 30 March 2015. Media reports on 03 November 2016 state that receivers for the Keystone Group have announced the Jamie Oliver Group as the preferred Bidder for the Keystone Group’s Australian Jamie’s Italian restaurant franchise chain. Receiver Morgan Kelly said it was an ideal outcome for the Australian Jamie’s Italian franchises to return to parent group ownership and operation. Jamie Oliver said, the Australian franchise, some of the best performing Jamie’s Italian restaurants worldwide, were put up for sale when the franchise partner, Keystone Group went into receivership over the summer. This was in no way a reflection on the performance or success of the restaurants.  EPA/PAUL MILLER AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Nach über 60 Restaurants weltweit bald auch ein «Jamie Oliver» in der Schweiz? Bild: EPA/AAP FILE

Schweizer Wirte wollen Lokal mit Jamie Oliver eröffnen

Der britische Starkoch erhält Angebote von hiesigen Gastronomen – vor allem aus zwei Städten.

Yannick Nock / Schweiz am Sonntag



Jamie Oliver hat Appetit auf die Schweiz. Nicht nur aufs Essen (er liebt Käsefondue und Bündner Gerstensuppe), sondern auch auf den Standort. «Wenn ich einen Partner finde, eröffne ich sofort ein Restaurant bei euch», sagte er vor zwei Wochen im Interview mit der «Schweiz am Sonntag». «Interessenten sollen sich bei mir melden.» Das haben sie getan.

«Wir haben einige spannende Anfragen von vielversprechenden Gastronomen erhalten», heisst es vonseiten seines Managements. Jamie schaue sich derzeit die Zuschriften an. «Wir sind begeistert, womöglich einen Partner präsentieren zu können.» Detaillierte Angaben zu den Interessenten will das Management nicht machen, ergänzt aber: «Die meisten Anfragen kommen aus Zürich und Genf.»

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  • 36%Aus Neugier würde ich sicher mal vorbeischauen gehen
  • 7%Nur, wenn es was anderes ist als die italienische Küche «Jamie’s Italian»
  • 22%Nein, völlig überflüssig.

Über 60 Restaurants weltweit

Der 41­-jährige Starkoch aus einem kleinen Dorf in Essex im Osten des Königreichs ist längst zu einem globalen Unternehmer geworden. Seine Bücher sind Bestseller, seine Lokale weltweit beliebt. Mittlerweile ist er an über 60 Restaurants beteiligt, darunter in Singapur, Moskau und Stockholm. Zuletzt schaute Oliver vermehrt im deutschsprachigen Raum nach geeigneten Standorten. Zuletzt eröffnete er ein Restaurant und einen Kaffeeshop am Flughafen Düsseldorf. Nun scheint die Schweiz gute Chancen zu haben.

epa05615465 Jamie's Italian restaurant in Canberra, Australia, 03 November 2016. Media reports on 03 November 2016 state that receivers for the Keystone Group have announced the Jamie Oliver Group as the preferred Bidder for the Keystone Group’s Australian Jamie’s Italian restaurant franchise chain. Receiver Morgan Kelly said it was an ideal outcome for the Australian Jamie’s Italian franchises to return to parent group ownership and operation. Jamie Oliver said, the Australian franchise, some of the best performing Jamie’s Italian restaurants worldwide, were put up for sale when the franchise partner, Keystone Group went into receivership over the summer. This was in no way a reflection on the performance or success of the restaurants.  EPA/LUKAS COCH

Jamie Olivers Restaurant in Canberra, Australien. Bild: EPA/AAP

Noch bleibt es aber ein langer Weg, denn Oliver hat klare Vorstellungen: «Ideal wäre ein Partner, der bereits zwei, drei Restaurants führt und die gleichen Werte vertritt.» Ihm ginge es um regional produziertes Gemüse und eine tiergerechte Haltung, erklärt er im Interview.

Kommt Jamie in die Schweiz?

Oliver, der im Alter von 28 Jahren von der Queen in den Adelsstand gehoben wurde, legt viel Wert auf den persönlichen Austausch. «Das Schweizer Kernteam müsste mich für vier Monate besuchen. Vor der Eröffnung würde ich dann ein, zwei Monate in die Schweiz kommen.»

Im Mai war Jamie Oliver in der Schweiz – und war beeindruckt:

Welches Essen er servieren würde, ist noch unklar. Das hängt vom Partner und vom Standort ab. Wahrscheinlich ist seine italienische Küche «Jamie’s Italian». Er betreibe zwar vornehme Restaurants – «very posh» – sagt er. Ausserhalb Grossbritanniens würde aber vor allem «herzhaftes Essen für alle» funktionieren.

Mit der Schweiz verbindet Oliver einige schöne Erinnerungen. Erst im Mai besuchte er Graubünden sowie den Kanton Schwyz – und postete fleissig Bilder von sich auf grünen Weiden und in lokalen Küchen. Zuerst lernte er in einer Sennerei, wie man Käse herstellt, später schmolz er Schokolade. Noch heute schwärmt er von den Schweizer Spezialitäten. «Bei euch kommen Erfahrung, Talent und Technologie zusammen. Absolut fantastisch.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • obi 30.11.2016 12:51
    Highlight Highlight Über all' die Jahre hinweg muss ich konstatieren: Ich mag Jamie. Ich mag, dass seine kulinarische Grundhaltung am Ende zutiefst italienisch ist (ging bei Carluccio in die Lehre), ich bin auch für Olivenöl, Zitrone, Chili, Prezzemolo und dergleichen, ich mag, dass es sich für tiergerechte Haltung einsetzt und für gesunde Ernährung für Schulkinder, ich mag das soziale Engagement der Fifteen Foundation, ich mag, dass er sich von italienischen Nonnas belehren liess und ich mag seine Hau-Ruck-Art. Ich war schon diverse Male in seinen Restaurants. Meistens super. 1x nicht so. #teamjamie
    • obi 30.11.2016 12:58
      Highlight Highlight *er
  • bcZcity 28.11.2016 10:19
    Highlight Highlight Jamies Italian ist richtig lecker, haben wir schon auf einem Kreuzfahrt Schiff erlebt. Die frisch hergestellte Pasta, die leckeren Saucen, tolles Fleisch, frisches Gemüse etc.

    Es gibt in Zürich sehr gute Italiener, aber auch sehr schlechte. Da hat ein Jamies locker Platz, auch wenn ich befürchte dass die Preise für das Essen hier bei uns gesalzen wären.
  • dracului 28.11.2016 07:12
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht schüttet er immer alles sehr lieblos zusammen, ist permanent hektisch und rotzt eher hin als etwas zu kochen. Meine Erfahrungen in England in seinen Restaurants bestätigten dieses Bild. Er mag einige (englische) Hausfrauen zu etwas mehr Mut und Kreativität angestiftet haben, aber in der Schweiz hatten wir bereits eine kulinarische Esskultur! Gerade in den letzten Jahren entstanden zudem viele neue und kreative Restaurants in der Schweiz. Aber vielleicht unterschätze ich den Hunger der Innerschweizer und es gibt dort noch Potenzial für die englische Küche à la Oliver.
  • AJACIED 27.11.2016 22:07
    Highlight Highlight Lieber Olivenöl als dieses eklige billige Rapsöl.
  • AJACIED 27.11.2016 22:01
    Highlight Highlight Jamie's Italien😂 tzz das hat er nicht nötig. Jamie ist Jamie er macht seinen eigenen Beat 🙌🙌
  • Dopamin 27.11.2016 20:54
    Highlight Highlight Endlich! Wünsche mir schon lange ein italienisches Restaurant in Zürich...
    • dä dingsbums 27.11.2016 22:57
      Highlight Highlight Wäre mal etwas anderes :-)
  • Süffu 27.11.2016 19:53
    Highlight Highlight Jamie Oliver ist ein super Motivator wenns ums kochen geht und hat sicher viele (Briten) dazu gebracht mal selber etwas zu kochen.

    Aber wenns um die Gerichte geht gar nicht mein Geschmack - Salz arm, überall Koreander und Zitronensaft, alles hingepfatscht..

    Über Geschmack lässt sich nicht streiten, jedem das Seine.
  • Rabbi Jussuf 27.11.2016 12:09
    Highlight Highlight Sind unsere Köche so phantasielos?
    Oder geht es nur um den Namen um damit Geld zu machen?
    • welefant 27.11.2016 12:43
      Highlight Highlight ja, nur um den namen und geld :) vorallem in zh & genf
    • Ingenieur 27.11.2016 21:49
      Highlight Highlight Die Restaurants von Jamie Oliver in London sind top. Wenn er Personal findet, das das gleiche bietet, wie in London, dann wird das ein Kracher. Freundlich, kompetent, proaktiv und voll präsent. Das findet man in Schweizer Restaurants so selten.
  • Butzdi 27.11.2016 10:36
    Highlight Highlight War 2x in London bei Jamie Oliver (Barbecoa und Italian), war 2x sehr schlecht. Ne danke, dann lieber einen Gordon Ramsay Street Kitchen, das kann man wenigstens essen.
    • SusiBlue 27.11.2016 13:23
      Highlight Highlight Ich war 1x im Italian in Stockholm und war begeistert!!
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  • J.P. aus S. 27.11.2016 10:36
    Highlight Highlight Das Vorhaben könnte zu einer Olivenölknappheit in der Schweiz führen
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    • ast1 27.11.2016 15:44
      Highlight Highlight Hat der Typ wirklich gerade Olivenöl in den Reis gekippt, damit er nicht zusammenklebt?! Was ein Trottel. *smh*
    • Sämuu 27.11.2016 16:04
      Highlight Highlight 😂
    • Firefly 28.11.2016 12:04
      Highlight Highlight Ach die schweizer Butter-Lobby wirds wohl zu verhindern wissen ;)
  • Knut Atteslander 27.11.2016 10:29
    Highlight Highlight Versteh ich nicht, Jamey wird wohl kaum mehr als einmal da kochen...?
  • Mia_san_mia 27.11.2016 07:26
    Highlight Highlight Wenns in Zürich wäre, würde ichs mir sicher mal anschauen.
    • lilie 27.11.2016 09:44
      Highlight Highlight Wir könnten ein Watson- Treffen bei Jamie veranstalten! 😊
  • mister_michael 27.11.2016 07:01
    Highlight Highlight Warum nicht, ich würde wahrscheinlich nicht hingehen, ausser das Restaurant würde ausgezeichnete Kritik erhalten. Könnte mir aber vorstellen, dass das Restaurant gut laufen könnte.
    • AJACIED 27.11.2016 22:06
      Highlight Highlight Bravo Max Havelaar so ist es. Diese Leute die umsverecken auf Bewertungen warten anstatt selber was probieren. Seeeehr risikofreudiges leben 😂😂
  • Hugo Wottaupott 27.11.2016 06:25
    Highlight Highlight Schweizer Wirte wollen Lokal mit Jamie Oliver eröffnen... gebraten oder gedünstet?
    • Schreiberling 27.11.2016 11:40
      Highlight Highlight In Olivenöl mariniert und dann gegrillt 😉
    • esmereldat 27.11.2016 21:36
      Highlight Highlight Zudem etwas Meersalz.

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