DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Barry Callebaut trotzt den ungünstigen Umständen.<br data-editable="remove">
Barry Callebaut trotzt den ungünstigen Umständen.
Bild: KEYSTONE

Starke Zahlen: Barry Callebaut zementiert Vormachtstellung im Schokoladenmarkt

04.11.2015, 09:4904.11.2015, 10:23

Der weltgrösste Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr weitere Marktanteile hinzugewinnen können. Wegen Währungsverlusten, höheren Kakaopreisen und Steuern fällt der Jahresgewinn jedoch tiefer aus.

Mit 239.9 Millionen Franken hat er sich gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Prozent reduziert, wie Barry Callebaut am Mittwoch mitteilte. Die Verkaufsmenge dagegen wuchs um 4,5 Prozent auf 1,79 Millionen Tonnen, der Umsatz um 6,4 Prozent auf 6.24 Milliarden Franken. Damit hat Barry Callebaut den Markt deutlich übertroffen, der gemäss Mitteilung in den letzten zwölf Monaten um 2,7 Prozent geschrumpft ist.

«Nach einem verhaltenen Start ins Geschäftsjahr 2014/2015 beschleunigte sich das Verkaufsmengenwachstum vor allem im letzten Quartal», lässt sich der neue Barry Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique dazu im Communiqué zitieren.

Schwellenländer als Wachstumstreiber

Wachstumstreiber beim Schokoladenhersteller waren dabei die Schwellenländer, der Bereich der Gourmetprodukte und die Produktion für andere Hersteller, wie es in der Mitteilung heisst.

Beim Ausblick weist der Schokoladenhersteller auf neue Herausforderungen am Schokoladenmarkt hin, was die Profitabilität des Geschäfts beeinflussen werde. Barry Callebaut passt darum die Mittelfristziele an.

Angestrebt wird für die nächsten drei Jahre ein Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent, anstatt wie bisher 6 bis 8 Prozent. Der Betriebsgewinn dagegen soll in lokalen Währungen über diesem Verkaufsmengenwachstum zulegen. Barry Callebaut schreibt in diesem Zusammenhang von «smartem Wachstum». Man wolle ein Gleichgewicht zwischen Verkaufsmengenwachstum, der Steigerung der Profitabilität und der Erwirtschaftung von freiem Cashflow anstreben. (sda/cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Drei Gegner ausgestochen: Die Ski-WM 2027 findet in Crans-Montana statt
Zwei Jahre nach der gescheiterten WM-Kandidatur ist Crans-Montana diesmal erfolgreich: Die alpinen Ski-Titelkämpfe finden 2027 zum zweiten Mal auf dem Walliser Hochplateau statt – exakt 40 Jahre nach den Schweizer Festspielen von 1987.

Im ersten Versuch war Crans-Montana 2020 noch an Saalbach-Hinterglemm gescheitert. Diesmal setzte sich die Schweizer Kandidatur bei der Vergabe in Mailand mit 11 Stimmen deutlich durch – vor dem in Andorra gelegenen Soldeu, dem norwegischen Narvik (beide je 3 Stimmen) und Garmisch-Partenkirchen (1 Stimme).

Zur Story