Schweiz
Forschung

Junge Erwachsene halten sich laut Studie eng an eigene Familie

Junge Erwachsene halten sich gemäss Studie eng an eigene Familie

18.11.2025, 10:0018.11.2025, 14:45

Viele junge Erwachsene geben ihr eigenes familiäres Umfeld als wichtigstes persönliches Netzwerk an. Hingegen bezeichnet nur jeder dritte junge Erwachsene einen Partner oder eine Partnerin als bedeutendes Mitglied seines Netzwerks.

ARCHIVBILD ZUR NEUEN STUDIE VON SOMOTO ZUM THEMA STRESS IN DER SCHWEIZ, AM MONTAG, 30. OKTOBER 2017 - [Symbolic Image, Staged Picture] A family is having lunch while the daughters are using their smar ...
Die Studie soll einen Beitrag zur künftigen Jugendpolitik leisten. (Symbolbild)Bild: KEYSTONE

Das zeigt eine im Rahmen der Eidgenössischen Jugendbefragungen namens ch-x durchgeführte Studie, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach sind die Netzwerke einiger Jugendlicher leer oder fast leer – das heisst: Niemand oder fast niemand wurde als signifikante Person genannt.

Der berufliche Status, aber auch die familiäre und finanzielle Situation der Ursprungsfamilie beeinflussen laut der Studie die Anzahl und Vielfalt der Kontakte junger Erwachsener erheblich. Beispielsweise haben Jugendliche aus alleinerziehenden Familien oder aus Haushalten mit finanziellen Schwierigkeiten weniger regelmässige Kontakte.

Die Studie soll laut den Autorinnen und Autoren einen Beitrag zur künftigen Jugendpolitik leisten. Befragt wurden rund 64'000 junge Männer sowie etwa 14'000 Frauen. (sda)

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11 Kommentare
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EinBisschenSenfDazu
18.11.2025 11:30registriert September 2022
"Befragt wurden rund 64'000 junge Männer sowie etwa 14'000 Frauen."
Ganz ehrlich, so ein heftiger Bias der Stichprobe (4.6x mehr Männer als Frauen, das Adjektiv "junge" lassen wir mal als redaktionellen Fehler stehen) würde mich als Datenanalyst extrem beunruhigen. Heisst nicht unbedingt, dass die Resultate falsch sind, aber könnte wichtige Bestandteile als nicht signifikant erscheinen lassen..
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