Schweiz
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Frauen demonstrieren am Samstag in Zürich trotz Polizeiverbot für ihre Anliegen.

Die unbewilligte Frauendemo in Zürich verlief friedlich. Bild: KEYSTONE

Polizei toleriert Frauendemo in Zürich trotz Veranstaltungsverbot



Einige Hundert Frauen haben trotz bundesrätlichem Veranstaltungsverbot am Samstag in Zürich für ihre Anliegen demonstriert. Die Stadtpolizei tolerierte den unbewilligten Umzug gemäss Angaben auf Twitter «wegen der friedlichen Stimmung».

Die Frauen demonstrierten auf ihrem Marsch durch die Innenstadt gegen Gewalt, Sexismus und die Abwertung ihrer Arbeit. Sie forderten die gleiche gesellschaftliche Wertschätzung und Entlohnung für ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit, wie Männer diese erhalten.

Zur alljährlich vor dem Internationalen Frauentag stattfindenden Demo hatte das Frauenbündnis Zürich aufgerufen. Das Frauenbündnis wollte die Demonstration trotz bundesrätlichem und stadtpolizeilichem Verbot auch durchführen, wenn wie in den letzten Jahren mehr als 1000 Frauen teilgenommen hätten.

Solange Supermärkte, Bahnhöfe und Pendlerzüge nicht reorganisiert werden müssten, sehe man keinen Grund, warum Veranstaltungen, die draussen und dazu noch in Bewegung seien, nicht stattfinden sollten, hiess es auf der Demo-Website. Im Gegensatz zu den nach wie vor ungeschützten Detailhandelsangestellten könnten die Demo-Teilnehmerinnen den Abstand zu anderen Menschen zudem selber regulieren.

Frauen demonstrieren ein Tag vor dem Internationaler Frauentag, aufgenommen am Samstag, 7. Maerz 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Polizei tolerierte den Umzug trotz des bundesrätlichen Veranstaltungsverbots. Bild: KEYSTONE

Stadtpolizei lobt friedliche Stimmung

Die Stadtpolizei hatte die Demo im Vorfeld untersagt, tolerierte sie dann aber. Die Polizei twitterte, die Kundgebung werde toleriert, weil sie friedlich verlaufe. Die Polizei setze auf Dialog. Zur Teilnehmerzahl machte sie keine Angaben.

Gemäss einem Augenschein vor Ort nahmen aber nur ein paar Hundert Personen am Umzug teil. Veranstaltungsverbot, Coronavirus und kühles Wetter haben wohl ihre Wirkung getan.

Auch am Sonntag soll eine nicht bewilligte Veranstaltung durchgeführt werden. Das Feministische Streikkollektiv und das Frauenstreikkollektiv Zürich rufen auf zum feministischen Streik und zu einer Versammlung am Nachmittag auf dem Sechseläutenplatz. (sda)

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94
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    Alle Leser-Kommentare
  • Dani B. 08.03.2020 18:29
    Highlight Highlight "Ganz friedlich" haben sie fünf Tramlinien absichtlich blockiert.
    • StGb Art. 258 @ Bundesrat 09.03.2020 14:14
      Highlight Highlight Ganz friedlich haben sie, wie schon in den Jahren zuvor Männer die einfach nur vorbeiliefen mit Farbbeuteln beworfen...
  • Ökonometriker 08.03.2020 00:28
    Highlight Highlight Ja, der Virus verläuft meist mild und ja, es sterben kaum junge Leute.
    Aber wenn wir nicht mal die bereits sehr lockeren BAG-Massnahmen umsetzen, breitet sich die Krankheit immer weiter aus und betrifft so mehr Alte, die dann daran sterben können.

    Zudem ist der 8. März der Weltfrauentag, nicht der 7....
  • FoxSinBan 07.03.2020 19:47
    Highlight Highlight Schade.... Da hat jemand jetzt ganz viel negative Aufmerksamkeit erhalten... Das Anliegen selbst ist leider Nebensache geworde.

    Das war jetzt wirklich eine dumme Aktion.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 07.03.2020 20:10
      Highlight Highlight Fox
      Das „Anliegen“ hat genau die Aufmerksamkeit erhalten welche auch angemessen ist.
    • FoxSinBan 07.03.2020 20:50
      Highlight Highlight @ 0445083939

      Das kann man jetzt versthen wie man will :) aber sicher spitz formuliert.... Gebe dir mein Herz :)
  • Exodus 07.03.2020 19:32
    Highlight Highlight Diese Personen verlangen Respekt, aber sie sind die ersten, die keinen Respekt haben.
  • Gigi,Gigi 07.03.2020 19:16
    Highlight Highlight Einige hundert waren es nicht, das ist Schönfärberei. Ich habe die Teilnehmerinnen von Lindenhof aus gezählt. Es waren zwischen 2000 - 2500!
    • smartash 07.03.2020 19:30
      Highlight Highlight was einigen hundert entspricht...
    • Gigi,Gigi 07.03.2020 19:31
      Highlight Highlight Und der Höhepunkt der Veranstaltung war das Grölen der Parole: Hoch die internationale Solidarität!
    • FoxSinBan 07.03.2020 19:50
      Highlight Highlight Ja leider 2000 bis 2500 die berit sind für Ihre Demo Menschen der Risikogruppe zu gefährden.

      Es gibt mit grund Empfehlung von der Who und vom Bund. Diese aktion war einfach nur unverantwortlich und egoistisch. So erhalten sie viel negative Aufmerksamkeit und das Thema selbst wird leider nicht wahrgenommen
  • Garp 07.03.2020 18:55
    Highlight Highlight Ich als linke Frau, find es daneben. Grad die jungen Frauen heute, haben den älteren Frauen viel zu verdanken, die sich für Frauenrechte damals eingesetzt haben. Etwas Rücksichtnahme wäre angebracht und sich halt auch zurücknehmen, damit sich das Virus möglichst flach verbreitet, entlastet vor allem Frauen im Gesundheitswesen und Pflegebereich.
    • Citation Needed 07.03.2020 20:20
      Highlight Highlight Seh ich genauso. Die Massnahmen gegen die Verbreitung des Virus müssen von möglichst vielen getragen werden, ob nun 8. März ansteht oder nicht.
    • Hipster mit Leggins 07.03.2020 21:05
      Highlight Highlight Zusammennhänge begreifen. Das wir in den Gender-Studies nicht unterrichtet. "ganz Züri hasst die Stadtpolizei" Natürlich, die Frauen werden durch die Polizei unterdrückt. Peinlich
    • Garp 07.03.2020 22:33
      Highlight Highlight Dann nimm Dir Dein Post zu Herzen, Hipster. Dein Post hat nun null mit meinem Post zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 07.03.2020 18:41
    Highlight Highlight Feminismus schützt also nicht vor Rücksichtslosigkeit. Bei der Risikogruppe Ü70 ist der Anteil der Frauen übrigens deutlich höher sein als bei den jüngeren. Hoffentlich arbeitet keine dieser Egoistinnen in einem Spital, Alters- oder Pflegeheim.
  • Der Buchstabe I 07.03.2020 18:35
    Highlight Highlight Aaaah, Hardcore -Feministen. Das Äquivalent zu Fahrradfahrern:

    Beschweren sich, nicht als gleichwertig behandelt angesehen zu werden, halten sich gleichzeitig aber nicht an die Regeln wie alle anderen, gefährden durch rücksichtsloses Verhalten sich und andere und rücken andere, normale Radler und die an sich gute Seite des Radfahrens in ein schlechtes Licht.
    • Gringo99 07.03.2020 19:56
      Highlight Highlight Würdest du den Vergleich auch mit Autofahrern machen?
    • redeye70 08.03.2020 08:32
      Highlight Highlight Meine Erfahrung zeigt aber das Autofahrer disziplinierter sind als die auf dem Fahrrad.
  • ray c 07.03.2020 18:32
    Highlight Highlight Toxic Masculinity doesn't exist!!
  • Sigmund Gabriel (1) 07.03.2020 18:28
    Highlight Highlight Verstehe nicht warum sie demonstrieren. Frauen haben gleiche (sogar mehr) Rechte als Männer und biologische Unterschiede, welche sich körperlich und im Verhalten zeigen, können nicht geändert werden.
    • who cares? 08.03.2020 10:21
      Highlight Highlight Vorbemerkung: unter diesen Corona-Umständen zu demonstrieren finde ich auch nicht sinnvoll.
      Dass Frauen aber noch immer für Gleichberechtigung kämpfen hat durchaus Gründe. Als Frau hat man noch immer nicht den gleichen Stand in der Gesellschaft, wenn es z.B. um Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Dadurch ergeben sich übrigens auch die Ungerechtigkeiten mit denen Männer zu kämpfen haben, z.B. Unterhaltszahlungen bei Scheidungen, der lächerliche 1 Tag Vaterschaftsurlaub etc.
      Kurz gesagt, durch Gleichberechtigung auch in den Köpfen, nicht nur auf Papier, würde es uns alles besser gehen.
  • Super 07.03.2020 18:28
    Highlight Highlight Und ich dachte der Darwin Award wird nur an Männer vergeben...
  • Alpöhy 07.03.2020 18:22
    Highlight Highlight Hmmm, verstehe ich das richtig: da demonstrieren Frauen für mehr Solidarität, aber verhalten sich nicht solidarisch gegenüber der Gesellschaft und den Risikogruppen in dieser Ausnahmesituation?

    Tja, man muss ja nicht alles verstehen...
  • 044 508 39 39 het sie gseit 07.03.2020 18:18
    Highlight Highlight «Nur Rykart und Erdogan greifen Frauen*demos an.»

    So haben militante Frauen die Wohnungs-Fassade der linken Polizeivorsteherin nach der Demo vom letztes Jahr verschmiert.

    Dies hat sich offenbarte für dieses Jahr genug einschüchtern lassen.

    So geht gewalttätige Militanz.


    https://www.google.ch/amp/s/amp.tagesanzeiger.ch/19015847

  • Fox on the Run 07.03.2020 18:05
    Highlight Highlight Die links/grüne StaPo schaut zu. Schämt euch!
  • Locutus70 07.03.2020 17:56
    Highlight Highlight Natürlich wird das toleriert, das sind ja die Guten :xD
  • Auric 07.03.2020 17:56
    Highlight Highlight ein HOCH auf den Rechtsstaat!

    Weil. vor dem Gesetz sind alle gleich, bis auf die gleicheren natürlich
    • Fandall 08.03.2020 12:13
      Highlight Highlight Die Gleichergestellten demonstrieren für Gleichstellung :-D
  • Stefan Morgenthaler-Müller 07.03.2020 17:46
    Highlight Highlight In diesem Artikel liest man gefühlt etwa 20mal das Wort Polizei, was sie sagt, denkt, einschätzt, als ob es bei der Demo um die Polizei gegangen wäre, oder was konkret hat die Polizei in den letzten 150 Jahren für die Frauen getan, dass sich dann politisch in Gesetze widerfand?

    Die Polizei ist das was sie ist: sie vertritt die herrschenden Verhältnisse und das sind eben gerade die Verhältnisse, gegen die diese Frauen demonstriert haben.
    • Lotti Karotti 07.03.2020 18:00
      Highlight Highlight Iss ein Snickers. Ich denke die Polizei ist in den letzten 150 Jahren doch einige Male bei häuslicher Gewalt gegen Frauen, bei sonstigen Übergriffen usw ausgerückt und hat die "herrschenden Verhältnisse" durchgesetzt. Auch den ein oder anderen Vergewaltiger haben sie zur Rechenschaft geführt. Und meines Wissens arbeitet doch auch die ein oder andere Frau bei der Polizei. Und was hast du in deinem Leben schon so für die Frauen getan? Ich bin gespannt aber erwarte eigentlich nichts.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 07.03.2020 18:07
      Highlight Highlight So ein Säich..🤦🏾
    • Stefan Morgenthaler-Müller 07.03.2020 18:09
      Highlight Highlight Lotti Karotti. Ich denke nicht, dass Sie kognitiv in der Lage sind, meinen Kommentar richtig einzuordnen, sonst hätten Sie etwas ganz anderes geschrieben. Für Sie: England ist auch eine Insel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 07.03.2020 17:43
    Highlight Highlight Gähn - who cares. Die Menge einfältiger MenschInnen sind doch sehr überschaubar. Solidarität schreien und sich zutiefst unsolidarisch verhalten. Kann man machen, wenn man jegliche Glaubwürdigkeit und Kredit verspielen will.
  • Nonne 07.03.2020 17:31
    Highlight Highlight Diese Zweiklassenjustiz ist einfach schlecht für unsere Demokratie. Alle linken Verstösse werden toleriert. Bedankt sich die Polizei demnächst, wenn man friedlich eine Bank ausraubt. In Zürich vermutlich schon.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 07.03.2020 17:54
      Highlight Highlight Immer diese Mutbürger. Ist das gleiche wie Wutbürger und das ist ein Synonym für Eidgenosse und das ein Synonym für... ihr wisst schon.
    • Rebellischer Y 07.03.2020 18:13
      Highlight Highlight Wenn man so überlegt, dass die Polizei bei einem Neonazi-Konzert in Unterwasser mit wesentlich mehr Teilnehmenden nicht eingeschritten (sprich: aufgelöst hat) ist, sehe ich ihre Argumetation nicht so ganz. Und damals waren es Neonazis aus der ganzen Welt, mit entsprechendem Gedankengut. Also der Polizei Links-Gutmütigkeit vorzuwerfen, finde ich nicht wirklich glaubwürdig.
    • redeye70 08.03.2020 08:39
      Highlight Highlight Können wir uns darauf einigen dass nicht die Polizei entscheidet ob sie eingreift oder nicht? Die Politik gibt den Rahmen vor für den Polizeieinsatz. Wenn die Politik bestimmt es soll nicht eingegriffen werden solange alles friedlich bleibt, setzt dir Polizei genau dies so um. Ob es jetzt eine Demo militanter Frauen ist oder ein Konzert Rechtsradikaler.
  • 97ProzentVonCH68000 07.03.2020 17:31
    Highlight Highlight Seit wann ist Nötigung (Blockade des Central und damit Trams und ÖV-BenutzerInnen) friedlich?

    Sie wollen mehr Rechte, aber das Recht anderer nicht einhalten? 🤦‍♀️


    Zitat NZZ: „ Nachdem die Demonstrantinnen rund eine Stunde lang den Platz am Central blockierten, löste sich die Demonstration auf. Obwohl der Protestzug friedlich verlief, kam es vereinzelt zu Provokationen gegenüber den Sicherheitskräften. «Ganz Zürich hasst die Polizei», wurde skandiert“

    ...und Toleranz, Toleranz ist ganz wichtig. Weshalb sie gleich die Polizei hassen.
    Benutzer Bildabspielen
    • Lolita 07.03.2020 18:11
      Highlight Highlight Mit der Toleranz war schon vor 30 Jahren Ende, seit Metoo. Frauen sind viel zu tolerant, lieb und inkonsequent, sonst wören wir längst Gleichberechtigt.
      Hat auch damit zu tun, dass gewisse Frauen mutlos anderen in den Rücken fallen- Hauptsache Papa gefallen und Stellvertretern.
    • 97ProzentVonCH68000 07.03.2020 19:52
      Highlight Highlight Ähm, wo sollen Frauen nicht gleichberechtigt sein?
      (Ausser natürlich dort, wo Frauen mehr Rechte haben: Pensionsalter, Witwenrente, Militär, teilweise unwidersprochene ausdrückliche Bevorzugung bei gleichwertiger Qualifikation...)
    • 044 508 39 39 het sie gseit 07.03.2020 20:03
      Highlight Highlight Lolita
      Wo bitte bist du nicht gleichberechtigt.
      (wenn du mit dem Lohn kommst, bitte gleich mit konkreten Beispielen. Kenne selbst nämlich keine Frau, welche für selbe Arbeit weniger bekommt).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hipster mit Leggins 07.03.2020 17:31
    Highlight Highlight Gegen Gewalt. Als sie an unserem Haus vorbeizogen, flogen Steine und Farbbeutel. Unbewilligte Demo mit über Tausend Teilnehmer? Bewilligung, Corona? Am Montag motzen Sie dann im Tram, wenn jemand niest. Meine Damen, wahrlich kein Ruhmesblatt.
  • Glaedr 07.03.2020 17:27
    Highlight Highlight Frauendemo ist OK weil sie draussen ist und in bewegung.
    Wieso haben die Basler ihre Fasnacht nicht auch draussen und in bewegung gefeiert?
    Oder haben die Basler ein anderes draussen als Zürich
    • Asho 07.03.2020 19:36
      Highlight Highlight Die Demo war ja, im vergleich zur Fasnacht, gar nie bewilligt.

      Und so gesehen kam es in Basel ja auch zu einer „unbewilligten Fassnacht“, da sich nicht alle ans Verbot hielten ;)
  • fotzelschnitte 07.03.2020 17:23
    Highlight Highlight Hach.....das liebe ich so an meinen "Geschlechtsgenossinnen" sie wissen immer wieder ganz genau, wie sie sich möglichst unbeliebt machen.
    Schade, schade....ich vermute mal, Frau würde breitere Unterstützung bekommen, wenn wir unsere Anliegen nicht ohne Rücksicht auf andere an die Öffentlichkeit bringen, oder durchboxen wollen würden.....
    • scipio 07.03.2020 18:03
      Highlight Highlight Sie würden vor allem mehr Unterstützung bekommen, wenn Sie aus Problemen welche nicht nur Frauen betreffen, keine "Frauenthemen" machen würden und wenn Sie sich auch für "Männerthemen" einsetzen würden. Aber meist will Frau ja doch nur "dä Foifer und s'Weggli". So, kann ich einige der Anliegen zwar verstehen, die Bewegung hingegen nehme ich schon lange nicht mehr ernst.
    • Firefly 07.03.2020 20:02
      Highlight Highlight Hmm, ich bin mir jetzt nicht sicher, ob männlicher Erfolg eine Konsequenz aus Rücksichtnahme und nett fragen ist. Ich denke eher, dass es DAS grundsätzliche Problem ist, dass Exposition, Rücksichtslosigkeit und Ruchlosigkeit, bei Männern als eher attraktiv gilt, wärend es bei Frauen als unatraktiv angesehen wird.

      Aber diese Demo hätte Frau getrost auslassen können. Der Gesunheit zu liebe.

  • Füdlifingerfritz 07.03.2020 17:23
    Highlight Highlight Das erste mal, dass Feministinnen glücklich sind ungleich behandelt zu werden.
    • 97ProzentVonCH68000 07.03.2020 18:22
      Highlight Highlight Nicht das erste Mal: ist auch so bei Pensionsalter, Witwenrente, Militär, Quoten nur dort wo zum Vorteil von Frauen...
    • Füdlifingerfritz 07.03.2020 19:19
      Highlight Highlight @ selbst
      Das stimmt natürlich.
    • who cares? 08.03.2020 11:09
      Highlight Highlight @Selbst-Verantworter und bis auf die vereinzelten Quoten wurde alles von Männern eingeführt. Bei der letzten Abstimmung zur Abschaffung der Wehrpflicht haben sich viele Männer gesträubt, diese Ungerechtigkeit aus der Welt zu schaffen😊 (ich, Feministin, habe übrigens ja gestimmt, wie so viele andere Frauen auch)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 07.03.2020 17:23
    Highlight Highlight Null Verständnis für diese Aktion. Es werden andere verschiedenster Couleur folgen und damit wird nur das Polizeipersonal bestraft.

    Aber die Provokation ist gelungen und die Basler haben nun wohl für 2021 gute Inputs erhalten um über die arroganten Zürcherinnen herzuziehen.
  • Füdlifingerfritz 07.03.2020 17:13
    Highlight Highlight Sagt ein Corona-Erreger zum anderen: "Hey, schau da eine Menschenmenge auf dem Servierteller. Wollen wir die ein wenig infizieren?" Sagt das andere: "Nein, geht nicht, die sind friedlich."
    • Füdlifingerfritz 07.03.2020 19:21
      Highlight Highlight @ Astro
      Das ist etwas anderes. Für den ÖV gibt es vom Bund kein Verbot. Für Grossanlässe schon. Zieht also nicht im geringsten, dieses Argument.
  • 3klang 07.03.2020 17:08
    Highlight Highlight Danke für das Ö-Verkehrschaos...
  • Füdlifingerfritz 07.03.2020 17:05
    Highlight Highlight Das war so klar. Hätten sie z.B bei einer friedlichen SVP-Demo bestimmt auch gemacht. Haha, kaum. Bin gespannt wie es morgen bei der nächsten Demo wird. Wäre ein tolles Signal, wenn Sicherheitsbestimmungen für Feministinnen nicht gelten würden.
  • vogellisi 07.03.2020 17:03
    Highlight Highlight Sehr egoistisch diese Aktion. In anderen Ländern wird aufgrund des Coronavirus tief in die Persönlichkeitsrechte eingegriffen. Wir haben verhältnismässig lockere Regeln die es zu befolgen gibt. Unverständlich dass diese nicht befolgt werden. Auch wirft dies ein schlechtes Licht auf Personen die sich ansonsten für Frauenrechte einsetzen (was sehr wichtig ist).
    • Lolita 07.03.2020 18:08
      Highlight Highlight Quatsch. Schau Mal nach D, da gibts fast keine Verbote.
      Wichtiger als das Virus ist endlich und schnellstens dieses perverse Sexualstrafrecht auszuhebeln und Gleichberechtigung im Job einzuführen. In Sachen Managerposten und höher ist die Schweiz trauriges Schlusslicht.
    • vogellisi 07.03.2020 19:34
      Highlight Highlight Die Situation in der Schweiz ist weitaus 'schlimmer' als in Deutschland. Bei den Ansteckungszahlen pro 100000 Einwohner liegt die Schweiz auf Platz 6 weltweit (in Europa Platz 2, nach Italien). Jedoch geht es gar nicht um die Ansteckungszahlen, sondern darum, dass gewisse Leute kein Nein akzeptieren können. Bei der Sexualstrafnorm und der Gleichstellung bin ich ganz deiner Meinung. Nein ist Nein, bei der Sexualstrafnorm wie auch bei der unbewilligtem Demo.
    • FoxSinBan 07.03.2020 19:57
      Highlight Highlight Lolita das ist einfach nur egoistisch. Und offenbar fehlt der Realitätsbezug. Nur weil D was anderst macht ist es nicht unbedingt Richtig. Sonnst kann man auch sagen schau die Frauenrechte im Iran an die machen das ja auch nicht wie wir....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Things will be different when I take over the worl 07.03.2020 17:01
    Highlight Highlight Ich liebe diese Frauen. Danke Ihr lieben Frauen für euren Einsatz <3. Ihr seid wunderbar, grossartig und einfach toll.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 07.03.2020 18:11
      Highlight Highlight Oh du meine Güte,,,🤦🏾
    • Stefan Morgenthaler-Müller 07.03.2020 18:13
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung. Scheinbar ist hier eine organisierte Trollarmee am Blitzen. Lustig, Verhältnisse wie bei 20min ;)
    • Lolita 07.03.2020 18:13
      Highlight Highlight Genau Schluss mit geduldig und nett sein und immer hübsch in der Spur, wie uns das beigebracht wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • troop5444 07.03.2020 16:56
    Highlight Highlight Wer ist verantwortlich, und haben diese mit Konsequenzen zu rechnen?

    Nimmt mich schon wunder, ob man links-urbanen Zürich Feminist*innen gleich behandeln darf wie alle anderen auch, oder ob sie, was ich eher vermute, unter speziellem Schutz stehen.
    • H.Toothrot 07.03.2020 17:46
      Highlight Highlight Na die Frauen!
      *duckundweg*
    • Stefan Morgenthaler-Müller 07.03.2020 17:51
      Highlight Highlight Ja, stellen Sie sich vor, die Polizei hätte die Demonstranten niedergeknüppelt. So etwas denkt ja einer wie Sie, wenn von Konsequenzen geschrieben wird. Morgen wären 20'000 Frauen und 10'000 Männer und 5'000 Kinder am demonstrieren.

      Sie haben Meinungen wie jemand, der nie sein 500 Seelendorf verlassen hat, aber ganz genau weiss, wie die Welt funktioniert.
    • Peter von der Flue 07.03.2020 18:15
      Highlight Highlight Mimimi
    Weitere Antworten anzeigen
  • sweeneytodd 07.03.2020 16:50
    Highlight Highlight Nichts gegen die Demo, solche Demo's sind gut für die Schweiz. Jedoch juckts den Coronavirus nicht ob die Veranstaltung friedlich war oder nicht 🙆
    • Test User 07.03.2020 17:21
      Highlight Highlight Ach so dachte gerade wegen dem Coronavirus ist die Demo gut, da hast du gleich alle Darwin Award Bewerber auf einem Haufen könnte nicht besser sein. Nein im ernst jetzt die Junge Dame tut mir leid wenn Sie nur Pfeifen anzieht die Periode abstossend finden.
    • Forest 07.03.2020 17:42
      Highlight Highlight Immerhin waren ein paar davon vorbildlich und trugen (Schutz)Masken.
    • Lolita 07.03.2020 18:15
      Highlight Highlight Test User, die Pfeifen gibts leider in Massen, die guten schnell vergriffen und hart umkämpft.
    Weitere Antworten anzeigen

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