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Keine Seltenheit: Männer mit Pussyhats. bild: shutterstock/watson

Männliche Feministen wollen die Frauen unterstützen – das gefällt nicht allen

Am Frauenmarsch in Zürich nahmen auffallend viele Männer teil. Männliche Feministen wollen die Frauen unterstützen. Doch das gefällt nicht allen.

Laura Gianesi / Nordwestschweiz



Mit pinken Pussyhats und regenbogenfarbigen Fahnen marschierten über 10'000 Menschen durch die Strassen. Nach New York, Washington und Paris hat der «Women’s March» am vergangenen Wochenende auch in Zürich stattgefunden. Doch trotz Schlagzeilen wie «Tausende Frauen trotzen dem Regenwetter» waren es nicht nur Frauen, die Schilder hochhielten mit Aufschriften wie «Women’s Rights Are Human Rights» oder «Never Be Quiet». Auch Männer marschierten, sangen und protestierten.

Einer von ihnen ist Oskar, selbst ernannter, überzeugter Feminist. Das kann schon mal für Verwirrung sorgen. «Wenn ich mich als Mann zum Feminismus bekenne, ernte ich oft Stirnrunzeln und überraschte Blicke», sagt Oskar. Mit Skepsis begegnet etwa Ursula, die ebenfalls in Zürich mitmarschierte, männlichen Feministen wie Oskar. «Männer können nicht für uns Frauen sprechen. Das wäre patriarchalisch, gönnerhaft, von oben herab», sagt sie. Und die 21-jährige Anna meint ebenfalls: «Es sind vor allem Frauen, die unter patriarchalen Strukturen leiden.»

Pro-Feministen statt Feministen?

Diese eine Haltung kann Mirjam Aggeler, Geschäftsführerin des Vereins «Feministische Wissenschaft Schweiz», durchaus nachvollziehen. Sie betont, dass sich Frauen gegen ihre Unterdrückung eigenständig wehren müssen, da es sonst wieder die Männer sind, die für sie kämpfen, für sie sprechen, sie beschützen. Der Mann wäre wieder der aktive Kämpfer, die Frau die passive, abhängige Hilflose.

«Einsetzen können sich die Männer aber sehr wohl für die Leiden der Frauen», erklärt Aggeler. Bleiben Männer im Angesicht von Sexismus stumm, akzeptieren und unterstützen sie das Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern. Sobald sie aber ihre Stimme für ihre Mütter oder Töchter erheben, laufen sie in Gefahr, die Stimmen der Frauen zu übertönen, da sie als Männer noch immer mehr Macht besitzen in einer patriarchalen Gesellschaftsordnung. Ein Dilemma.

Was denkst du, wenn du einen Mann an einem Frauen-Marsch siehst?

«Ich kenne Männer, die sich aus diesem Grund Pro-Feministen nennen. Das finde ich eine sehr schöne und sensibilisierte Lösung für dieses Dilemma.» Wenn man unter dem Begriff «Feminismus» den Kampf für Frauenrechte versteht, können Männer also Pro-Feministen sein, jedoch keine Feministen. Mitmachen können sich die Männer aber sehr wohl.

So wie Alex. Ein gutes Beispiel für einen Pro-Feministen – auch wenn er selber sich wohl nie so nennen würde. Er nahm beim «Women’s March» mit seiner Tochter teil und sagt: «Ich bin hier wegen meinen Töchtern, meiner Frau, meiner Mutter … Wenn die Menschen, die ich liebe, unterdrückt werden, muss auch ich etwas tun, selbst wenn es mich nicht direkt betrifft.»

Doch Männer können auch unmittelbar unter patriarchalen Strukturen leiden, wodurch ihr Einsatz für Gleichberechtigung auch zu einem persönlichen Anliegen wird. Oskar vom «Women’s March» beobachtet immer wieder, wie seine Freunde Probleme mit konventionellen Männlichkeitsbildern haben: «Beim Vaterschaftsurlaub sind Männer genauso betroffen von traditionell-sexistischen Rollenmustern.»

Einige seiner Freunde würden gerne öfter zu Hause beim Kind bleiben, aber ihr Umfeld belächelte sie dann, oft täten das selbst ihre Frauen, sagt er. «Dann gehen die Männer halt wieder arbeiten. Und die Frau bleibt zu Hause. Und will das so, und drängt den Mann dazu», führt Oskar aus.

Über 10'000 Frauen und Sympathisanten marschieren durch Zürich

Zürich – 18.3.2017 – Trotz Regenwetter haben am Samstag über 10'000 Demonstrantinnen und Demonstranten am Zürcher Frauenmarsch durch die Innenstadt teilgenommen.  Video: © sda

Toxische Männlichkeit

Sind also gar nicht ausschliesslich die Männer Schuld am Sexismus? Ist die Beschuldigung jedes individuellen Mannes für jegliche Art der Unterdrückung nicht genauso sexistisch wie den Frauen immer die passive Opferrolle zuzuweisen? Matthias Luterbach, Geschlechterforscher an der Universität Basel, definiert Feminismus als «Kritik an männlicher Herrschaft und Sexismus.» Diese Definition kann sich nicht nur spezifisch auf Frauenrechte, sondern auf Geschlechtergerechtigkeit im Allgemeinen beziehen. Denn Kritik am Status quo unserer Gesellschaft können sowohl Frauen als auch Männer üben, da beide von starren Geschlechterrollen und Sexismus betroffen sind: Frauen verdienen bei gleicher Arbeit weniger und sollen sich um die Kinder kümmern, Männer teilen vielleicht seltener ihre persönlichen Probleme und Ängste mit ihren Freunden und müssen genug verdienen, um eine ganze Familie ernähren zu können.

Die Rolle als Verdiener, Kämpfer, Ernährer, Macho, Hyper- und Heterosexueller kann Männer in ihrer individuellen Identität einschränken und behindern. Um den Konflikt des einzelnen Mannes mit dominanten Formen der Männlichkeit zu benennen, verweist Matthias Luterbach auf den Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisation männer.ch, die von «toxischer Männlichkeit» sprechen.

«Progressive feministische Männer setzen sich für eine Vervielfältigung und Veränderung der Männlichkeit ein», fasst Luterbach zusammen. Vielleicht gelten sie dann aber nicht mehr als «echte Männer», da sie sich nicht über ihre prototypische Maskulinität definieren. Luterbach zieht daraus den Schluss: «Männer können feministisch sein, wenn sie bereit sind, die dadurch entstehenden Konflikte mit den vorherrschenden Männlichkeitsbildern auszuhalten.»

So wie die Männer am «Women’s March» mit rosa Wollmüzen. Aber auch so wie der Freund, der sich entscheidet, sich um die Kinder zu kümmern statt Vollzeit zu arbeiten. (aargauerzeitung.ch)

Die Frauen und Männer sind wütend und haben genug: Über 10'000 Pussyhats marschierten durch Zürich

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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 21.03.2017 23:50
    Highlight Highlight Da muss man als Mann aber schon ein ganz übles Problem mit sich selbst, bzw. seiner Männlichkeit haben, wenn man sich in einem Pussyhat in der Öffentlichkeit blicken lässt.
  • Greet 21.03.2017 23:05
    Highlight Highlight Soviel zur vielbeschworenen Gleichstellung der Feministinnen.
  • Dvce 21.03.2017 19:54
    Highlight Highlight Solange wir Zeit haben uns mit solchen "Problemen" auseinandersetzen, kann es uns doch nur gut gehen.
  • Thinktank 21.03.2017 15:09
    Highlight Highlight Alles Pussypopulisten, egal mit oder ohne.
  • pedrinho 21.03.2017 14:09
    Highlight Highlight ich fuehl mich nun eher durch Wolfgang Neuss angesprochen

    “Ich hab nichts gegen die Frauenbewegung. Solange sie rhythmisch ist.”

    bin ich nun feminist ?
    • D. Saat 21.03.2017 18:17
      Highlight Highlight Nein ein I... sondergleichen
  • NoName 21.03.2017 14:02
    Highlight Highlight Vorallem bei Gleichberechtigung sollten sich doch beide Geschlechter daran beteiligen? Die Frau muss ihre Stimme äussern und der Mann sie dabei unterstützen. Ich bin eine Frau und kann es nicht verstehen, dass alles positive immer gleich wider zunichte gemacht wird.
    • Lichtblau 21.03.2017 22:39
      Highlight Highlight NoName: Auch als Frau denke ich nicht, dass mich "der Mann" bei was auch immer unterstützen "muss". Allerdings wird es der Mann meiner Wahl gerne tun, genauso wie umgekehrt.
    • NoName 22.03.2017 17:28
      Highlight Highlight @faschossindimmerdieanderen Nein, das habe ich nicht gesagt? Es ging ja in meinem Kommentar nur um dieses Thema? Jeder darf seine Stimme äussern wo und wie er will.
  • pamayer 21.03.2017 12:58
    Highlight Highlight Männer kommen genauso unter die Räder des Machismo wie Frauen.
    Ich weiss nicht, ob es für einen Mann angebracht ist, einen Pussy Hat zu tragen, aber beim Womens Match mitlaufen ist 100% in Ordnung.
  • rebalie 21.03.2017 11:59
    Highlight Highlight Ich möchte doch sehr bitten, ich denke als Schweizer Frau hat man keine "Unterdrückung" zu fürchten. Als ich mich dagegen ausgesprochen habe, diesem "Women's March" beizuwohnen wurde dieser Entscheid scharf kritisiert. Unsere Generation tue nichts mehr und sei faul geworden - das mag vielleicht sein, aber wir haben (zumindest in der Schweiz) auch nichts mehr auszustehen.
    Diese marginalen Angleichungen die es noch braucht, um eine Gleichberechtigung ( Lohn und Mutter/Vaterschaftsurlaub) herzustellen, sind Aufgabe der Politik und erfordern keine 17'000 wütend marschierende Weiber.
    • Frausowieso 21.03.2017 12:17
      Highlight Highlight Habe leider schon ein Herzchen verteilt, bevor ich das letzte Wort gelesen habe. Find ich irgendwie nur so lauwarmtoll....Weiber muss echt nicht sein.
    • El Vals del Obrero 21.03.2017 13:45
      Highlight Highlight Zur Lohnproblematik: Ich frage mich, ob (unbestreitbare und problematische) Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern nur ein Symptom ist.

      Das eigentliche Problem ist dieses unsägliche schweizerische Tabu oder gar vertragliche Verbot über den eigenen Lohn zu sprechen. Dadurch kann niemand seinen "Wert" richtig einschätzen und muss pokern. Im Durchschnitt getrauen sich Männer wohl höher zu pokern. Aber nur im Durchschnitt, es wird bei Lohnverhandlungen auch schüchterne Männer und taffe Frauen geben.

      Meiner Meinung nach müsste man bei diesem Tabu ansetzen, um das Problem (für alle) zu lösen.
    • Maett 21.03.2017 16:31
      Highlight Highlight @AlteSchachtel: das ist aber auch irgendwie logisch. Wenn man systematisch die Hälfte der Einzahler anfangen würde zu benachteiligen, dann war's das mit der Krankenkasse.

      So eine Massnahme würde die politische Bereitschaft, in Zukunft auf solche Systeme zu verzichten, enorm steigern.

      Letztendlich sind es ja Frauen, die den grösseren Teil der Gesundheitskosten verbraten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nitzgi 21.03.2017 11:08
    Highlight Highlight «Es sind vor allem Frauen, die unter patriarchalen Strukturen leiden.» Das hat sie jetzt nicht ernsthaft gesagt? Kann ich nicht ernstnehmen so etwas....
    • atomschlaf 21.03.2017 23:53
      Highlight Highlight @Holla die Waldfee: In einer Demokratie hätten es die Frauen aufgrund ihrer Bevölkerungsmehrheit selbst in der Hand, zumindest in der Politik für eine ausgewogene Geschlechterverteilung zu sorgen.
    • Nitzgi 22.03.2017 10:39
      Highlight Highlight @ Frau Holla die Waldfee
      Ich hab mir die Mühe mal gemacht und bin deinen Links nach. Konnte gerade mal auf !EINE! Studie zugreifen und in der wurden NUR 45000 FRAUEN befragt. Muss ich das ernstnehmen? Aus meiner Sicht sind deine Quellen nicht sehr aussagekräftig. Und nein ich bin kein Fascho oder sonst was, sondern einfach ein Mensch. Vielleicht sollten die ganzen Leute, die sich damit befassen, mal von der These ausgehen, dass es weniger was mit Geschlechtern sondern allgemein mit menschlichem Denken zu tun hat.
    • Nitzgi 22.03.2017 14:14
      Highlight Highlight @ Frau Holla die Waldfee
      Jetzt fängst aber nicht auch noch an so unfundierte Aussagen rauszuhauen wie die Dame aus dem Artikel? Wenn überhaupt hats was mit dem menschlichen Bewusstsein zu tun von dem nun mal Emotionen und der Verstand ein Teil sind. So was wie Triebe werden ja auch nicht durch das Denken kontrolliert? Genau, schön in Gescheite und Dumme einteilen, ist ja wahsinnig viel besser als das was du kritisierst. Meiner Meinung nach sind alle Menschen denkfähig, und denken auch. Nicht jeder Mensch tut das aber in der selben Art und Weise.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arabra 21.03.2017 11:04
    Highlight Highlight Kann man(n) es den feministen jemals recht machtn?
    • Asmodeus 21.03.2017 11:33
      Highlight Highlight Feministen Ja.
      Femnazis Nein.
    • Firefly 21.03.2017 16:25
      Highlight Highlight Wiso haben sie den Aspruch es allen recht machen zu müssen? Das macht nicht glücklich, denke ich. Aber man sollte es auch nicht allen unrecht machen müssen.
  • Herbert Anneler 21.03.2017 10:59
    Highlight Highlight Habe Frau und Tochter und wollte mich für ihre Rechte engagieren. Bin damit bei führenden Emanzen höchst ungnädig aufgenommen worden bzw. frau hat mich mit völliger Nichtbeachtung kollektivbestraft. Die sind offenbar immer noch auf das fixiert, was man zwischen den Beinen hat, nicht zwischen den Ohren und im Herzen...
    • Nausicaä 21.03.2017 11:14
      Highlight Highlight Lass dich davon nicht abschrecken. Es gibt auch viele, die sich über dein Engagement sehr freuen und dich willkommen heissen würden. Unter anderem ich!
    • Tunella 21.03.2017 11:24
      Highlight Highlight Eine Frage der Intelligenz - auch bei Frauen stellt sie sich ab und zu... ;)
    • poga 21.03.2017 11:59
      Highlight Highlight @Herbert die Frage die sich stellt, ist nicht ob du da warst oder nicht, sondern ob du deiner Tochter die Möglichkeit gibst sich zu emanzipieren oder ob du sie emanzipierst. Im zweiten Fall wird die Emanzipation scheitern. Weil die Frauen gar nicht lernen ihren eigenen Platz zu finden und zu verteidigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 21.03.2017 10:55
    Highlight Highlight Wie heisst ein männlicher Feminist? - Tortenabgreifer.
    • Maett 21.03.2017 16:35
      Highlight Highlight @Hugo Wottaupott: grab them by the pie!
  • Tunella 21.03.2017 10:47
    Highlight Highlight "Einige seiner Freunde würden gerne öfter zu Hause beim Kind bleiben, aber ihr Umfeld belächelte sie dann, oft täten das selbst ihre Frauen, sagt er. 'Dann gehen die Männer halt wieder arbeiten. Und die Frau bleibt zu Hause. Und will das so, und drängt den Mann dazu', führt Oskar aus." - oh, davon kann auch ich ein Lied singen. Mein Wunsch, Teilzeit zu arbeiten, als das Kind da war, wurde weder von dessen Mutter (inzwischen meine Ex) noch vom damaligen Arbeitgeber (was für eine Scheissfirma das war) unterstützt. Erstere fand, ich MUSS 100% arbeiten. Letzterer fand, Teilzeit sei nicht möglich.
    • pulcherrima* 21.03.2017 12:20
      Highlight Highlight Das ist doch gerade ein Punkt, welcher im heutigen Feminismus beachtet werden sollte. Aber diese Frauen, welche im Artikel zur Sprache kamen, stellen Feminismus als etwas schlechtes dar. Es geht ja nicht darum, dass Frauen besser behandelt werden sollen als Männer, sondern beide Geschlechter dieselben Rechte und Pflichten haben sollen.
    • Firefly 21.03.2017 16:28
      Highlight Highlight Naja, wie mir scheint hast du dich davon erfolgreich emanzipiert... sie ist deine Ex und so auch die Firma.
    • Maett 21.03.2017 16:39
      Highlight Highlight @pulcherrima*: aber das von Bucky geschilderte Problem ist auch ein klar ökonomisches.

      Männer bekleiden oft Positionen, in denen es schwierig ist, zu reduzieren.
      Ich hab diesen Sprung auch mal gewagt und bin von 100% auf 60% runter.

      Goutiert wurde das von den Arbeitskollegen aber in keiner Weise, da wurde in meiner Abwesenheit jeweils derart gegen mich gearbeitet, bis die Kündigung ins Haus schneite.

      Und nebenbei: einige Frauen hatten wir auch, die konnten auch nicht reduzieren.

      In höheren (besser bezahlten) Positionen wird nun mal primär Leistung erwartet, was mit 100% assoziiert wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nausicaä 21.03.2017 10:45
    Highlight Highlight Was ist das für ein Feminismus, der Männer nicht dabeihaben will? Feminismus sollte nicht Frauen gegen Männer sein, sondern Progressive, die unter den Resten der patriarchalen Strukturen leiden gegen diejenigen, die von eben diesen Strukturen nicht ablassen wollen.
    Feminismus muss auch die Männer miteinschliessen und ich persönlich freu mich über jeden Mann der mitmacht, sofern es ihm ernst damit ist. Und wenn ich mal finde, die Männer würden mir was vorschreiben und fielen in alte Strukturen zurück, dann muss ich halt die Chuzpe haben das klar und deutlich anzubringen.
  • Fering 21.03.2017 10:39
    Highlight Highlight Veränderung ist gut und wichtig. Sonst würden wir noch immer am Lagerfeuer sitzen und blitze anbeten. Ich muss aber sagen, sich zu einem so eminent wichtigen Thema wie der Gleichberechtigung zu äussern scheint beinahe unmöglich zu sein, ohne mindestens einer Gruppe von menschen ans bein zu ... ihr versteht. Nachvollziehbar, das viele sich diesem thema fern halten
    Ich lehne mich dennoch aus dem Fenster und bin der Meinung, dass nur eine Lösung realisierbar ist wenn alle füreinander kämpfen dürfen. Darüber öb sich ein unterstützer der Frauenbewegung so nennen darf zu diskutieren ist lächerlich.
  • El Vals del Obrero 21.03.2017 10:31
    Highlight Highlight Wo ich Mühe habe, ist wenn Frauen das Gefühl haben, dass das Geschlecht die einzige mögliche Benachteilung ist und sie andere benachteiligte Gruppen ignorieren.

    Ich erlebte schon mal, dass mich eine Frau als privilegiert bezeichnete, weil ich ein Mann sei. Dabei wuchs sie im Gegensatz zu mir äusserst behütet in einer Akademikerfamilie auf und ihr wurde eine super Ausbildung finanziert und ihr ganzes Leben wurde ihr gesagt, wie super sie doch sei, weil sie eine Frau sei.

    Es ist einfach schade, wenn benachteiligte Gruppen sich gegeneinander ausspielen lassen.
    • flausch 21.03.2017 14:08
      Highlight Highlight Wow cooler schluss von EINER Frau zu 51% der Befölkerung...
      Zumindest die modernen feministischen Strömungen sind alles andere als Blind gegenüber anderen Arten der Unterdrückung, unterdrückungsmechanismen stehen immer im Zusammenhang und die Spitze im system ist nunmal systembedingt weiss und männlich was aber noch lange nicht heisst das weiss und männlich sein jemanden als Unterdrücker qualifiziert sondern einzig und alleine das weiss und männlich zu sein jemandem beste chancen gibt nicht unterdrückt zu werden.
    • El Vals del Obrero 21.03.2017 14:33
      Highlight Highlight Ja. Aber eben nur im Durchschnitt. Es ist einfach immer ein Fehler, wenn man aufgrund von Gruppenstatistiken auf den einzelnen schliesst. Egal ob es z.B. um Nationalitäten oder Geschlechter geht.

      Im Gegenteil, so bestraft man noch jene, die nicht dem Durchschnitt entsprechen. (Nach dem Motto "Wenn ich, egal was ich tue, nicht verhindern kann, dass ich aufgrund meiner Gruppenzugehörigkeit als Unterdrücker angesehen werde, dann muss ich mir irgendwann überlegen, tatsächlich zum Unterdrücker zu werden")
  • Matrixx 21.03.2017 10:26
    Highlight Highlight Männer dürfen als nicht feministisch sein - gleichzeitig aber auch nicht sexistisch. Oder in anderen Worten:
    Bist du ein Mann, hast du die Klappe zu halten.
    Hallo Neue Weltordnung. Vom Patriarchismus zum Matriarchismus in wenigen Jahren. Wie wärs mir Egalismus? Jeder kämpft für jeden, statt jeder gegen den anderen?
  • Asmodeus 21.03.2017 10:24
    Highlight Highlight Mirjam Aggeler und diese Ursula sind selber ein Problem des Systems.

    Es ist wichtig, dass sich auch Männer für die Frauen einsetzen. Nicht weil sie angeblich mehr Macht hätten, sondern weil sie ebenfalls betroffen sind.

    Wenn man Männer, die sich ebenfalls für Frauenrechte engagieren angreift und denunziert nur weil sie einen Penis haben, macht man dasselbe was man der Gesellschaft vorwirft.

    Darüber hinaus vergrault man potentielle Verbündete.

    Dasselbe Problem gibt es leider auch in der Transgemeinschaft bei denen manche Exponenten überall transphobes Verhalten sehen.
  • Tomlate 21.03.2017 10:21
    Highlight Highlight Gegeneinander statt miteinander. Leider zu oft der Fall.
  • El Vals del Obrero 21.03.2017 10:18
    Highlight Highlight Das frau so einen pinken "Pussyhut" tragen "muss", war sicher ein genialer Einfall des Herstellers ...

    Einerseits beschwert man sich (zurecht) darüber, dass Mädchen durch Marketing von Geburt aus eingeprügelt wird, dass Pink und Lila ihre Farben sein sollen.

    Aber dann übernimmt man das ja selber. Da sieht man, wie viel Macht Marketing hat. Irgendwie schwächt das für mich die ganze Wirkung dieser Demonstrationen ab.

    Wirkliches Selbstbewusstsein braucht doch keine Uniform und Unterwerfung unter ein Mode/Marketing-Diktat. An Frauendemos in den 80er-Jahren z.B. kamen keine Klischeefarben vor.
    • Lichtblau 21.03.2017 23:23
      Highlight Highlight Soviel ich weiss, gibt es keinen Pussyhat-Hersteller. Die Frauen haben die selbst gestrickt (okay, schon ein bisschen sehr landfrauenhaft und bieder). Aber in den 80ern keine Klischeefarben? Was ist mit den grausamen lila Latzhosen?
  • Duscholux 21.03.2017 10:18
    Highlight Highlight Geht es beim Feminismus nicht um das abschaffen des Zwangs der klassischen Gendernormen? (Lies: Zwang) Warum dürfen da nicht Menschen aller Geschlechter teilnehmen?
    • flausch 21.03.2017 14:18
      Highlight Highlight Bei der Abschaffung dieses zwangs sollten sogar alle Menschen aller Geschlechternormen mitwirken.
      Klassischer Feminismus aber hat einen klaren geschichtlich notwendigen bezug auf das weibliche Geschlecht.
      Es gibt aber auch andere Strömungen wie beispielsweise Queer-feminismus die klar an der auflösung arbeiten.
      Die Queerbewegung ist prinzipiell offen für alle Menschen die sich von ihren Geschlechterrollen emanzipieren. Feminismus hingegen ist in der Logik der vorherschenden zweigeschlechtersystematik noch immer eine absolute notwendigkeit.
    • Lichtblau 21.03.2017 23:25
      Highlight Highlight Ich kann mir nicht helfen: Für mich ist das ein bisschen zu flauschig.
  • MasterPain 21.03.2017 10:13
    Highlight Highlight Ich palmiere hart facial. Den Frauen kann man's halt einfach nicht recht machen. Wie üblich.

    😂
    • Bowell 21.03.2017 10:43
      Highlight Highlight N1! Den merk ich mir:D!
    • Fering 21.03.2017 10:43
      Highlight Highlight Unabhäbgig davon ob ich ihnen Recht gebe oder nicht.... "ich palmiere hart facial" ist für mich der Satz des Jahres...
    • MasterPain 21.03.2017 11:18
      Highlight Highlight Es war auch nicht toternst gemeint. Wenn man den Artikel liest kommt es einem aber schon bisschen so vor und würde das Klischee der komplizierten Frau bestätigen. Wenn Mann was sagt ist's nicht Recht, wenn Mann nichts sagt ist's auch nicht Recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 21.03.2017 10:09
    Highlight Highlight Ob die Frauen, die der Meinung sind, Männer sollen an solchen Frauenmärschen nicht teilnehmen, auch finden, dass Weisse nichts an den Black-Lives-Matter-Demonstrationen zu suchen haben?
    • MasterPain 21.03.2017 11:20
      Highlight Highlight Vom einem logischen Standpunkt betrachtet brauchen sie die Männer halt doch dafür, denn wenn sie die Männer nicht brauchen würden wäre das Problem ja schon gelöst...
  • Linus Luchs 21.03.2017 09:59
    Highlight Highlight Feministinnen, die glauben, ihren Kampf müssten sie ohne Männer gewinnen, ticken nicht viel schlauer als die Patriarchen. Selbstverständlich muss Geschlechtergerechtigkeit gemeinsam erreicht werden. Es ist wie beim Rassismus. Farbige können nicht alleine bewirken, dass sie nicht mehr diskriminiert werden. Erst wenn die Weissen und die Farbigen gemeinsam gegen Rassismus eintreten, kann er besiegt werden.
    • Frausowieso 21.03.2017 11:03
      Highlight Highlight Da hast Du absolut Recht. Nur gehst Du davon aus, dass Feministinnen die Gleichstellung im Sinn haben. Ich wage zu behaupten, dass viele von ihnen eine Bevorzugung der Frau beabsichtigen. Ich habe schon zu oft gehört/gelesen "wir drehen den Spiess um", "jetzt müssen die Männer mal unten durch", "Männer kann man eh zu nichts brauchen" etc..
  • Toerpe Zwerg 21.03.2017 09:53
    Highlight Highlight Feminismus wird landläufig als Bewegung eingestuft, welche für die Gleichberechtigung der Geschlechter kämpft. Das ist nicht der Fall und das soll Feminismus auch nicht.
    • Asmodeus 21.03.2017 11:38
      Highlight Highlight Doch. ECHTER Feminismus hat dies zum Ziel. Leider gibt es aber auch Deppen bei den Feministen die übers Ziel hinaus schiessen.
  • ciaociao 21.03.2017 09:47
    Highlight Highlight "unterdrückung"
    "leiden"

    wo genau?
    • äti 21.03.2017 11:00
      Highlight Highlight .. bei deinem Kommentar.
    • ciaociao 21.03.2017 11:21
      Highlight Highlight :')
    • Lichtblau 21.03.2017 23:29
      Highlight Highlight Und "wütend"? Auf mich machte der Marsch einen recht entspannten Eindruck. Und das ist gut so.
  • kupus@kombajn 21.03.2017 09:47
    Highlight Highlight Mit dem Begriff "Feminismus" habe ich ohnehin meine liebe Mühe. Ich will nicht bezweifeln, dass nach wie vor ganz klar die Frauen unter der männlichen Vorherrschaft leiden, aber es ist ja nicht so, dass es keine Baustellen auf der Gegenspur gibt (Bsp. Scheidung, Vaterschaftsurlaub, Militär, etc.). Der Kampf sollte grundsätzlich gegen genderbasierte Ungleichbehandlung geführt werden. Des Weiteren wurde der Begriff Feminismus missbraucht und vergewaltigt. Eine beachtliche Anzahl der Feministinnen scheint keineswegs mehr für Gleichberechtigung einzustehen sondern für eine Umkehr des Status Quo.
    • kupus@kombajn 21.03.2017 20:06
      Highlight Highlight @R. Peter: Echt jetzt? Ihr Ernst? Es gibt kein Gesetz, das Frauen benachteiligt, also gibt es auch keine Benachteiligung? So einfach ist das also? Erstaunlich! Umgekehrt gibt es aber entsprechende Gesetze. Wir Kerle sind schon arme Schweine!
    • ciaociao 21.03.2017 22:53
      Highlight Highlight @kupus@kombajn
      ich finde ihren ersten kommentar grundsätzlich gut, wobei ich aber wie mein vorredner die textstelle "frauen leiden unter männlicher vorrechtsstellung" anzweifeln möchte.
      gesetze bei scheidungsangelegenheiten, kindern, dienstpflichten, pensionsalter etc (liste ist lang) diskriminieren die männer - ich kenne kein gesetz, welches frauen ähnliche nachteile beschafft. sie schon?
  • Capitan 21.03.2017 09:37
    Highlight Highlight Männer die mit Feministinnen geh'n,
    knüpfen mit den Frauen eifrig Banden,
    was diese nicht besonders gerne seh'n,
    Weil Männer woll'n nur bei ihnen landen.
    Darum sagen sie : "Männer bleibt uns fern!".
    Männerfrei müssen wir beanstanden
    den Sexismus und die sich ihn ersehn'!
    Darin den Widerspruch nie wir fanden.
    Feministinnen sich lass'n nicht belehr'n.
    Gar nicht von weisen Männern, verstanden?


  • BananaJoe 21.03.2017 09:35
    Highlight Highlight Wo werden Frauen in der Schweiz unterdrückt?
    Warum darf ich mich nicht aktiv für die Frauen einsetzen?
    Sind wir Männer so böse zu euch?
    • Asmodeus 21.03.2017 11:39
      Highlight Highlight @Bananajoe

      Mach mal einen weiblichen Account auf Facebook, Twitter etc. und schau mal was Du so an Nachrichten bekommst. Besonders wenn Du Fotos benutzt die nicht zu schlecht aussehen :)
    • BananaJoe 21.03.2017 12:30
      Highlight Highlight @Michael Cera, Frauen sollten meiner Meinung nach die Unterstützungen von Männern annehmen. wenn nur ein kleiner Teil dieser Bewegung dies nicht kann oder will, sollte man das auch nicht an die grosse Glocke hängen, denn das trübt das Bild.
      Vorallem sollten Frauen konkret handel.
      Bei Lohnungleichheit den Cheff/inn ansprechen und sonst nach einer anderen Stelle ausschau halten.

      Und @Asmodeus, auch in solch einem Fall direkt handeln, Screenshot und mit Name gleich auf Facebook posten, damit es jeder sehen kann.
      Das wird ihm eine Lehre sein!
    • Whitchface 21.03.2017 17:10
      Highlight Highlight @Asmodeus Ich gebe dir recht. Gewisse männliche Mitmenschen haben wirklich kein Respekt was das Thema anbelangt. In unserer Gesellschaft jedoch wird erwartet, dass der Mann die Frau anspricht und nicht umgekehrt. Dies führt dazu, dass eher zurückhaltende Männer kaum eine Chance haben. Aber wenn Frau nicht anspricht und auch nicht angesprochen werden will, wird sich die Menscheit kaum halten können. Mich kostet es jedesmal einen Haufen Mut und Überwindung eine Frau anzusprechen. Weil ich eben weder plump noch aufdringlich erscheinen will. Gibt wohl kaum eine Lösung um es allen recht zu machen.
  • Karl33 21.03.2017 09:32
    Highlight Highlight Genauso wie sich Feministinnen ausschliesslich um die Anliegen von gutgebildeten weissen Frauen kümmern, ignorieren männliche Feministen, dass sie sich anstatt für den Cüplifeminismus locker für Männer mit wenig Chancen einsetzen können - für die immer grösser werdende Schicht von Verlierern in unserer Gesellschaft. Lesebeispiel NY-Times.
    https://www.nytimes.com/2017/03/16/opinion/the-increasing-significance-of-the-decline-of-men.html?_r=2


    • Tomlate 21.03.2017 10:15
      Highlight Highlight Danke fûr den Artikel.
  • Macke 21.03.2017 09:10
    Highlight Highlight Ich sehe in unserer Gesellschaft viele Baustellen, an denen wir arbeiten müssen. Ich sehe aber auch die Tendenz, diese Themen alle als "feministisch" zu labeln und zu erwarten, dass FeministInnen die Arbeit erledigen. So höre ich oft von Männern "du als Feministin musst dich für den Vaterschaftsurlaub/Dienstpflicht für alle einsetzen", wobei vergessen wird, dass man auch selbst die Arbeit erledigen kann. Deshalb ist es mir schnurz, ob Männer sich Feministen nennen oder nicht, ich wünsche mir aber ihren Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit.
    • meerblau 21.03.2017 10:06
      Highlight Highlight DAAANKEEEE!!! Tausend Herzchen von mir. *.*
    • Karl33 21.03.2017 10:36
      Highlight Highlight "So höre ich oft von Männern "du als Feministin musst dich für den Vaterschaftsurlaub/Dienstpflicht für alle einsetzen", wobei vergessen wird, dass man auch selbst die Arbeit erledigen kann."

      Macke, ich finde es ehrlich, dass mal eine Feministin sagt, dass Feminismus sich für die Gleichstellung der Frau einsetzt, nicht aber für die Gleichstellung der Geschlechter bzw des Mannes.
    • Maett 21.03.2017 16:55
      Highlight Highlight @Macke: jetzt muss ich aber mal fragen: warum sollten sich Männer für Vaterschaftsurlaub und eine weibliche Dienstplicht einsetzen?

      Man weiss dass beides nicht so wahnsinnig relevant ist. Ich für meinen Teil möchte weder Vaterschaftsurlaub (weil ich dann per Gesetz gegenüber Männern ohne Nachwuchs in meiner Karriereplanung benachteiligt würde), und die Dienstpflicht muss man nicht derart ausweiten, es hat bereits genug Pflichtige.

      Solche Floskeln fallen nur, weil diese spezifische Frauengruppe ständig Forderungen stellt.

      Ich stelle fest: Gleichheit zu erringen, ist absolut unnötig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ElenderKuschelwuschel 21.03.2017 09:05
    Highlight Highlight Noch zu Oskar: Laut Watson ist er ein "selbst ernannter Feminist" und da drängt sich doch die Frage auf, ob es auch sowas wie eidg.dipl. oder staatlich geprüfte Feministen gibt. Wo erwirbt man(n) sich das Feministen-Diplom oder Brevet?
  • ElenderKuschelwuschel 21.03.2017 09:02
    Highlight Highlight Es gibt aber auch eine "toxische Wiederholung falscher Behauptungen", so z.B. die ewige Leier, dass Frauen weniger verdienen, was nachweislich NICHT bewiesen ist. Für die Schweiz haben hier auf Watson letzthin zwei User die zugrundeliegende Studie hübsch auseinandergenommen. Für Deutschland:
    https://www.heise.de/tp/features/Ten-Years-Gender-Pay-Gap-Mistake-Ein-Irrtum-wird-zehn-Jahre-alt-3652060.html

    Ansonsten: Furchtbar, wie die Leute hier bei uns alle leiden oder sich einbilden, es zu tun. Die Welt ist schon ein unkuscheliger Ort.
    • Acacia 21.03.2017 11:57
      Highlight Highlight 1. Nachweislich beweisen, dass etwas anderes nachweislich nicht bewiesen ist, nennt sich Widerlegen, nur von Widerlegung zu reden widerlegt aber nichts.

      2. 2 Watson-User haben irgendwann irgendwo eine Studie auseinander genommen? Unglaublich, es muss sich da ja um Profis handeln.

      3. Um auf deine rhetorischen Fragen von weiter oben zu antworten, man erwirbt sich kein Diplom oder Brevet. Meistens denkt man sich so naja, also Ungleichheit ist irgendwie total scheisse und ich fühle mich in meiner Männlichkeit nicht durch jeden Blödsinn verunsichert, vielleicht könnte man da ja mal was ändern...
    • ElenderKuschelwuschel 21.03.2017 12:32
      Highlight Highlight Acacia:
      1. Siehe meinen Link, der Auskunft über den selben Irrtum in Deutschland gibt.
      2. Wüssten Sie, von welchem Gespräch ich hier in der Kommentarspalte rede, wüssten Sie, dass diese Analyse besagter Studie auf einem sehr hohen Niveau stattfand, was Sie aber natürlich keinesfalls zugeben würden.
      3. Eingebildete Ungleichheit ist sogar noch beschissener, weil man gegen die nämlich gar nie irgendwas machen kann. Und daneben: Dann sind also alle "selbsternannt"? Hui!
      4. Was Sie betreiben, ist reine Rhetorik ohne Argumente. Das mag zwar unterhaltsam sein für Sie, ist für mich aber langweilig.
    • Acacia 21.03.2017 18:12
      Highlight Highlight 1. Welchen Irrtum den? Was stimmt denn nicht? Können Sie das auch ausformulieren oder posten sie einfach wahllos Links von Artikeln die zu ihrer Meinung passen?
      2. Oha, naja dann. Ich kenne auch irgendjemanden von irgendwoher, der wird ihnen auch sagen können, rein hypothetisch, dass sie total falsch liegen, natürlich müssen sie sichs jetzt halt einfach vorstellen. Ich stelle mir dafür für sie das von ihnen genannte Gespräch vor, ganz fest.;-)
      3. Eingebildet? Vaterschaftsurlaub, Militärdienst klingt das auch eingebildet?
      4. Ja, es ist unterhaltsam, @ElendesPack.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yelina 21.03.2017 08:46
    Highlight Highlight Ich bezeichne mich als Feministin, weil mE jede Frau die Wahl haben sollte, wie sie ihr Leben lebt. Das selbe gilt auch für jeden Mann, weshalb ich mich z.B. für den Vaterschaftsurlaub einsetze. Wenn ein Mann dies genau so sieht, kann er sich doch als Feminist bezeichnen? Ich sehe das Problem nicht. Zudem: Ohne die Unterstützung der Männer hätten wir kein Frauenstimmrecht.
  • PeterLustig 21.03.2017 08:40
    Highlight Highlight In der Umfrage fehlt noch:

    • What do I care?

    Ich bin voll für Chancengleichheit, würde mich jetzt aber nicht als Feminist bezeichnen, weil da oft Schwarz-Weiss-Denken praktiziert wird.
  • Wiesoned 21.03.2017 08:32
    Highlight Highlight Ich unterstütze das Frauen sich wehren wollen und sie sollen dies auch tun. Doch was mich total nervt ist das die meisten nur in ihren 4 Wänden schauen. Wie im Artikel erwähnt gibt es auch diese "Männerrolle" die ein Mann einnehmen muss. Das ist diesen Frauen oft egal, sie sind ja die Opfer und Männer dürfen nichts beklagen. Alle sollten mehr über den Tellerrand schauen und meiner Meinung nach braucht es Veränderung auf beiden Seiten so wohl für Frauen als auch für Männer für eine gleichberechtigte Gesellschaft.
  • Frausowieso 21.03.2017 08:28
    Highlight Highlight Ein grosses Problem des Feminismus ist mMn, dass die Feministinnen ein Gender- Rollenbild leben. Sie sind die Opfer und die Männer die bösen Täter. Viele sind auch nicht für eine Gleichberechtigung, sondern kämpfen klar für eine Bevorzugung der Frauen. Dabei sind sie in ihrer Denkweise keinesfalls besser, als die Männer, die Frauen unterdrücken. Aus diesem Grund bezeichne ich mich bewusst nicht als Feministin und laufe auch nicht als solchen Veranstaltungen mit. Ich denke nicht mehr in Geschlechtern und bin für eine konsequente Gleichstellung aller Menschen.
    • oma-schubser 21.03.2017 10:39
      Highlight Highlight Amen.
  • rodolofo 21.03.2017 08:24
    Highlight Highlight Es gibt sehr viele verschiedene Arten von "männlichen Feministen", die ein breites Spektrum von Typen und Charakteren abdecken.
    Dieses reicht von einem Al Bundy, der sich in einer denkwürdigen Folge als "männliche Lesbe" outete, über die Bilderbuch-Tunte, die äusserlich wie ein Mann aussieht, sich aber in ihrem Alltag klassisch weiblich verhält bis zum absolut gleichberechtigten und politisch korrekten Teilzeit-Pappi reicht, der zu gleichen Teilen Windeln wechselt, Staubsaugt, kocht, hinterher das Geschirrspühlt und verräumt, mit den Kindern auf den Spielplatz geht, usw., wie seine Partnerin.
  • Der müde Joe 21.03.2017 08:20
    Highlight Highlight Die Frauen in der Schweiz werden aber auch sehr unterdrückt! Nein sorry, ich vertsehe den ganzen Aufstand nicht. Ich bin auch dafür, dass Frauen gleiche Lohnverhältnisse haben wie Männer. Aber liebe Frauen, mehr Rechte bedeutet auch mehr Pflichten. Wie sieht es mit der Wehrpflicht für Frauen aus?
    • Der grüne Diktator 21.03.2017 10:08
      Highlight Highlight Ich hätte nichts dagegen den Zivildienst zu leisten.
  • giandalf the grey 21.03.2017 08:16
    Highlight Highlight Da kann man jetzt super erkennen für welchen feminismus ich bin und für welchen nicht. Ich bin für den feminismus, der ersteinmal rational begreift, dass es politisch sehr sinnvoll ist, auch Männer im Boot zu haben und sich ausserdem an einem gleichberechtigten Miteinander der Geschlechter orientiert. Und dann ist da noch der "Ich will nicht dass Männer meine Anliegen unterstützen, denn die sind ja meine Gegner und beleidigen mich wenn sie meiner Meinung sind"-Feminismus den ich so lächerlich wie ekelhaft finde.
    • Karl33 21.03.2017 10:38
      Highlight Highlight ich bin für gleichstellung, nicht für feminismus, welcher gleichstellung ausschliesslich für die frau erreichen will, nicht aber für den mann.
  • The fine Laird 21.03.2017 08:14
    Highlight Highlight Da wollte er einmal ein netter Kerl sein aber neeeeeeeeeeeeiiiiiiin...
  • Gähn on the rocks änd röll 21.03.2017 08:09
    Highlight Highlight mir gefällt das!
    alles andere gendertrennende ist vollkommen uninteressant.
  • Guzmaniac 21.03.2017 08:08
    Highlight Highlight "Bleiben Männer im Angesicht von Sexismus stumm, akzeptieren & unterstützen sie das Ungleichgewicht zw. den Geschlechtern. Sobald sie aber ihre Stimme für ihre Mütter o. Töchter erheben, laufen sie in Gefahr, die Stimmen der Frauen zu übertönen, da sie als Männer noch immer mehr Macht besitzen in einer patriarchalen Gesellschaftsordnung."->genau aus diesem Grund kann ich das Ganze nicht ernst nehmen. Egal wie man(n) sich verhält, eine richtige Feministin findet immer etwas... Und schlussendlich wird es nie 100%ige Gleichberechtigung geben, da wir wir halte einfach nicht gleich sind...
    • Menel 21.03.2017 09:39
      Highlight Highlight Ja, bei allem was man nur mit den Geschlechtsteilen und -Organen erledigen kann, wird es immer Unterschiede geben. Bei allem anderen fehlt eine Berechtigungsgrundlage.
    • Wiesoned 21.03.2017 11:38
      Highlight Highlight Ich unterstütze zu 100% die Gleichberechtigung, doch liegt der Unterschied nicht nur in Geschlechtsteilen und Organen. Es ist ein wissenschaftlicher Fakt das Frau und Mann unterschiedlich sind, heißt aber nicht das wir uns so verhalten müssen. Das fängt an bei den Chromosomen, doch geht auch weiter zum Hormoncocktail im Körper. Dieser wirkt sich auf die Emotionen aus und somit auch auf Entscheidungen. Somit sind wir schon von Natur aus verschieden. Aber wie gesagt heisst das nicht das sich eines der Geschlechter in den Vordergrund stellen muss.
      Benutzer Bild
    • Wiesoned 21.03.2017 11:45
      Highlight Highlight Doch trifft man dies in der Natur überall an und es sind nicht immer die Männer die dominieren ( z.b. Gottesanbeterin oder auch Schlangen). Schlussendlich sind wir auch nur Tiere, bei welchen das männliche Geschlecht dominiert hat. Jedoch haben wir uns so weit entwickelt das wir sagen können, dass wir das nicht brauchen. Leider kann mann das noch nicht von jedem Mensch sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 21.03.2017 08:08
    Highlight Highlight Aaaahhhh....*schreiendimkreisrenn*....wenn man immer neue Schubladen schafft, dann wird das nie etwas mit der Gleichberechtigung. Mag den Ausdruck "Feminismus" darum auch nicht. Ich bin für Emanzipation, denn separiert die Intressen von Frauen und Männern nicht. Schubladisierendes Geschlechter-Denken schadet nämlich ALLEN! Daran sollten wir GEMEINSAM arbeiten und sicher nicht neue Schubladen kreieren. *facepalm*
    Benutzer Bild
    • Fering 21.03.2017 11:31
      Highlight Highlight Schön gesagt. Danke. Teile deine Meinung voll und ganz
  • Stachanowist 21.03.2017 08:06
    Highlight Highlight Dann hoffe ich, dass die Feministinnen auf keine Demo für Migranten und Flüchtlinge gehen. Schliesslich wäre das als Schweizer Frau bevormundend, gönnerhaft und von oben herab. Diese kolonialistisch-hierarchischen Strukturen dürfen nicht auf der Strasse reproduziert und bestätigt werden. http:// ,
  • lilie 21.03.2017 08:05
    Highlight Highlight Ein toller Artikel!

    Die Gefahr, die mMn beim "klassischen" Feminismus besteht, ist, dass er genau das zementiert, was er zu bekämpfen versucht, nämlich die Männer in der Rolle der "Bösewichte" und die Frauen als Opfer. Das dient niemandem.

    Besser wäre es mE, wenn sich ALLE für Gleichberechtigung einsetzen würden. Wenn man gemeinsam auf Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen achtet, kann man sie auch gemeinsam beheben.

    Das ist viel effizienter, als wenn jedes Geschlecht sich mit dem anderen einen Grabenkampf liefert. Wir sind alle Menschen!
    • Nausicaä 21.03.2017 12:33
      Highlight Highlight So wie man sich das gemeinhin denkt, war es nie. Begriffe wie 'neuen' oder 'klassischer' Feminismus sind Begriffe, die meist mehr auf Eindrücke referieren als auf die wirkliche Bewegung.
      Es gibt seit der 1. Welle-Bewegung bis heute innerhalb des Feminismus x-Splittergruppen und x-Positionen. Es gab im 1. Welle-Feminismus Feministinnen, die Rassistinnen waren und heute gibt es bspw. Feministinnen die gleichzeitig pro Life sind usw. Feminismus war nie so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint…Und Feministinnen waren sich untereinander ausserhalb ihrer Gruppen auch seeehr oft uneinig.
    • lilie 21.03.2017 13:10
      Highlight Highlight @MrGloon: Ich meinte eigentlich eher das Klischee der Feministin, die sich militant ständig und überall benachteiligt fühlt und so der Sache eher schadet als nützt. Feminismus ist teilweise auch zu einem Reizwort geworden. Und das finde ich schade, weil die Sache wichtig ist.

      Das Problem aber ist, wie der Artikel ausführt, dass auch Männer an der neuen Gleichstellung teilhaben wollen, aber dann teilweise auf massiven Widerstand stossen. Wo der Mann nicht gleichberechtigt ist, kann es die Frau auch nicht sein.

      Deshalb hätte ich gerne einen neuen Begriff, der mehr die Gleichstellung ausdrückt.
    • lilie 21.03.2017 15:29
      Highlight Highlight @MrGloon: Equalismus klingt doch gut! 😊

      Dagegen laufen gewisse Feministinnen aber Sturm, weil sie darin ein Leugnen der Benachteiligung von Frauen sehen (grauer Kasten):

      http://feminismus101.de/warum-der-begriff-feminismus/

      Genau aber in diesem Punkt finde ich, dass man sich als Frau selber zum Opfer macht, anstatt sich für eine bessere Welt einzusetzen.

      Trotzdem muss man ganz klar sagen, dass ich das als privilegierte Schweizerin/Europäerin sage. Es gibt genug Länder, wo Frauen rechtlich wirklich nicht den Männern gleichgestellt sind, dort geht es tatsächlich um etwas ganz anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 21.03.2017 08:04
    Highlight Highlight "Männer können nicht für uns Frauen sprechen. Das wäre patriarchalisch, gönnerhaft, von oben herab»" wow da meinen es einige nur gut und es ist natürlich trotzdem nicht recht. Hauptsache an allem rumnörgeln und sich als opfer darstellen. Wenn man sonst keine grösseren probleme hat als wegen solchen details "rumzuliren" ist ja alles top in der schweiz. First-world-problem.
  • mikel 21.03.2017 07:59
    Highlight Highlight Ich bin da gespalten. Einerseits sind die Benachteiligungen und Unterdrückungen gegen Frauen etwas das alle angeht, auch die Männer. Auf der anderen Seite finde ich, soll man solche Demos den Frauen überlassen. Emanzipation ist eine komplexe Sache, und da müssen die Frauen alleine durch und selber überlegen was sie wie erreichen wollen. Da braucht es keine Männer dazu.
    • Frausowieso 21.03.2017 08:32
      Highlight Highlight Ohne die Unterstützung von den Männern wäre die Emanzipation überhaupt nicht möglich gewesen. Es stört mich massiv, dass es immer noch um den Kampf Mann gegen Frau / Frau gegen Mann geht. So lange wir in Geschlechtern denken, wird es nie eine Gleichstellung geben. Erst, wenn das Geschlecht keine Rolle mehr spielt, gibt es eine wahre Gleichberechtigung. Wer Männer von so einem Lauf ausschliessen will, der hats einfach noch nicht begriffen. Sorry... er macht dann genau das, was eigentlich angezweifelt wird. Jemanden auf Grund des Geschlechts auszuschliessen, schlechter oder besser zu behandeln.
    • Menel 21.03.2017 08:58
      Highlight Highlight Emanzipation ist vor allem eines, ein Thema das Frauen UND Männer etwas angeht. Denn nicht nur Frauen leiden unter den immer noch recht starren Rollenbildern. Wir müssen gemeinsam dagegen vorgehen. Nicht ein Geschlechterkampf, sondern einen Kampf gegen die Unfreiheit von zu starren Systemen sollte das sein. Das geht gemeinsam am besten.
      Frauen, die dagegen sind, dass Männer auch für diese Freiheit eintreten, tun nichts anderes, als das verstärken, was sie eigentlich bekämpfen wollen. Denn sie denken auch immer noch in diesen veralteten Rollenbildern.
    • mikel 21.03.2017 09:56
      Highlight Highlight Danke für Eure Rückmeldungen. Natürlich geht die Gleichberechtigung auch Männer etwas an! Ich bin da auch ein bekennender "Pro-Feminist", wie man offenbar neu sagt. Es geht nur darum, ob nun die Männer auch auf die Strasse gehen sollen oder ob Frau dies alleine tun soll. Emanzipation ist etwas komplexes und difiziles, ich bin der Meinung dass es auch wichtig ist, dass Frauen einen gewissen Teil selber schauen. Aber ich räume da auch ein, dass man/frau da verschiedene Meinung sein kann/darf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DickJonsen 21.03.2017 07:52
    Highlight Highlight Ein Feminist ist jemand der für Gleichberechtigung ist. Also sind wir alle Feministen. Hoffe ich zumindest.
    • Gähn on the rocks änd röll 21.03.2017 08:11
      Highlight Highlight ich hoffe auch. im 2017 sowieso.

      aber, es gibt ausnahmen..
    • Karl33 21.03.2017 09:33
      Highlight Highlight Feministinnen kämpfen für Frauenrechte.
      Nicht für Gleichberechtigung.
      Schauen sie aktuell, wie Feministinnen gegen gleiches Rentenalter kämpfen. Als Beispiel.
    • DickJonsen 21.03.2017 14:55
      Highlight Highlight Ich habe nicht gesagt, dass alle Feministen auch gutes wollen. Die übertriebenen Feministinnen haben oft mit dem ursprünglichen Feminismus nichts mehr zu tun. Also wer von sich behauptet, Feminist zu sein und dann Männerfeindlich ist, hat etwas falsch verstanden.
  • DerTaran 21.03.2017 07:44
    Highlight Highlight Schöner Artikel, fast meine positive Einstellung zum Feminismus sehr gut zusammen, aber musstet ihr wirklich schon wieder die Aussage zur Lohnungleichheit unterbringen?
    Speziell nachdem so viele Leserbriefe auf die offensichtlichen Schwächen der letzten veröffentlichten Studie hingewiesen haben?
    Männern zu erlauben aus ihrem Geschlechterprofil auszubrechen ist die nächste grosse Herrausforderung der Gleichberechtigung. Dann erledigt sich auch das Problem der statistischen Lohnungleichheit.
    • DickJonsen 21.03.2017 07:54
      Highlight Highlight Triffst genau auf den Punkt. Danke.
  • Qwerty 21.03.2017 07:43
    Highlight Highlight "Sind also gar nicht ausschliesslich die Männer Schuld am Sexismus?"
    Wow, unglaublich! Könnte es sein, dass sogar Frau aktiv an der Entstehung und Erhaltung von Sexismus und patriarchalen Strukturen beteiligt sind? Und Männer vielleicht auch teilweise Opfer" und Frauen Täterstatus haben können?
  • undduso 21.03.2017 07:36
    Highlight Highlight Nach dieser Argumentation dürften nur noch direkt Betroffene für etwas demonstrieren.
    Ich seh schon Kolonnen von Kühen und Hühnern durch Zürich laufen 😁
  • LeChef 21.03.2017 07:20
    Highlight Highlight Wenn man keine wirklichen Probleme hat...

Kommentar

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