DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Jährlicher Sirenen-Test

Die Sirenen heulen am Mittwoch in der Schweiz – erstmals auch im Netz

Bund und Kantone möchten die Bevölkerung bei Katastrophen und Notlagen künftig über neue Kanäle informieren. Parallel zum diesjährigen Sirenentest am Mittwoch wird das System Alertswiss lanciert. 



In Notfällen sei es entscheidend, dass die zuständigen Behörden, die Führungs- und Einsatzorganisationen und die betroffene Bevölkerung möglichst rasch und richtig handeln, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) am Dienstag mit. Dazu müssten die relevanten Informationen verfügbar sein.

Ab sofort ist die neue Website alertswiss.ch online. Die dazugehörige Alertswiss-App kann im Internet für Smartphones kostenlos heruntergeladen werden. Für die Verbreitung von Informationen zum Katastrophenschutz nutzt das BABS künftig gezielt Social-Media-Kanäle.

Hast du zuhause genug Notvorrat gebunkert, um sieben Tage lang zu überleben?

Auch auf Twitter

Auf der Alertswiss-Website werden regelmässig Blogbeiträge zu aktuellen Themen publiziert. Ausserdem werden Informationen über den Alertswiss-Twitter-Account (@alertswiss) verbreitet.

Bild

Die Lancierung der Alertswiss-Kanäle ist laut BABS «ein erster Schritt im Rahmen eines umfassenden Programms». Das Fernziel sei es, im Falle eines konkreten Ereignisses rascher, zielgenauer und umfassender zu informieren: Von der Warnung und Alarmierung über detaillierte Ereignisinformation bis hin zu konkreten Verhaltensanweisungen.

abspielen

Am Mittwoch heulen die Sirenen

Die Behörden machten gleichzeitig ein weiteres Mal darauf aufmerksam, dass am Mittwoch in der ganzen Schweiz zu Übungszwecken die Sirenen heulen werden. Um 13.30 Uhr wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausgelöst, ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Ab 14.15 Uhr wird in gefährdeten Gebieten unterhalb von Stauanlagen das Zeichen «Wasseralarm» getestet. Es besteht aus zwölf tiefen Dauertönen.

Die Schweiz verfügt über ein Netz von rund 7800 Sirenen. Diese könnten Leben retten – vorausgesetzt, sie funktionierten richtig und die Bevölkerung wisse, was zu tun sei, hielt das BABS fest. (whr/sda)

Kennst du schon die watson-App?

Über 100'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wird von Apple als «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der Bund stoppt den Genderstern: «Bürger*innen» wird nicht amtlich

Die Bundesverwaltung schafft Fakten: Der Genderstern und ähnliche Schreibweisen werden bei den Behörden untersagt. Sie führten zu «einer ganzen Reihe von sprachlichen Problemen», heisst es in einer neuen Weisung.

Es ist ein Reizthema. Sollte man in der deutschen Sprache verschiedene Geschlechter besser berücksichtigen? Immer mehr Unternehmen, Hochschulen und Organisationen verwenden neue sprachliche Formen – allen voran den Genderstern. Bürger*innen, heisst es dann. Oder Wähler*innen.

Damit werde niemand ausgeschlossen, finden die einen: Frauen ebenso wenig wie Menschen, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen. Die anderen befürchten, dass damit das Deutsche …

Artikel lesen
Link zum Artikel