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2. Wahlgang im Ständerat: Historischer Sieg für die SP im Stöckli +++ CVP bleibt stärkste Fraktion +++ Exploit bei der SVP bleibt aus



Insgesamt neun Ständeräte wurden heute in den Kantonen Solothurn, St.Gallen, Obwalden, Luzern, Tessin und Bern gewählt. Das sind die wichtigsten Entscheidungen:

Liveticker: Ständeratswahlen 2. Runde, 15. 11. 2015

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15:32
SP gewinnt einen Sitz – CVP stellt stärkste Vertretung – SVP ohne Exploit
Bei den zweiten Wahlgängen in sechs Kantonen sind alle bisherigen Ständeräte wieder gewählt worden. Mit der Bestätigung von Hans Stöckli in Bern, Roberto Zanetti in Solothurn und Paul Rechsteiner in St. Gallen ist klar, dass die SP einen Sitzgewinn verbucht.

Sie schickt definitiv zwölf Ständerätinnen und Ständeräte nach Bern. In einer Mitteilung spricht die SP von einem «historischen Sieg»: Mit zwölf Sitzen in der kleinen Kammer war die Delegation der Partei seit deren Einführung noch nie so gross. Gemäss SP haben die Wählenden in den zweiten Wahlgängen «eine Korrektur des Rechtsrutsches» vom 18. Oktober beschlossen.

Die grösste Vertretung stellt aber nach wie vor die CVP mit 13 Mandaten. Sie konnte im Kanton Obwalden mit Erich Ettlin nach acht Jahren den an die FDP verlorenen Sitz zurückerobern. Der Quereinsteiger und Steuerexperte setzte sich gegen André Windlin durch, der den FDP-Sitz hätte verteidigen sollen.

Im Kanton Luzern wurde der bisherige CVP-Ständerat Konrad Graber wiedergewählt und im Tessin verteidigte die CVP ihren Sitz mit dem bisherigen Filippo Lombardi. Seine Wiederwahl war kaum gefährdet. Anders erging es am Sonntag zeitweise seinem Ständeratskollegen Fabio Abate (FDP), dem der Lega-Politiker Battista Ghiaggia dicht auf den Fersen folgte. Schliesslich konnte der Bisherige seinen Sitz verteidigen.

FDP könnte noch Wahlsiegerin werden
Mit der Wahl von Damian Müller im Kanton Luzern zählt die FDP derzeit elf Ständerätinnen und Ständeräte. Gleich viele wie vor vier Jahren. Mit den kommenden Wahlgängen im Kanton Aargau und im Kanton Zürich vom kommenden Sonntag, könnte der eine oder andere Sitz noch hinzukommen.

Im Kanton Bern stand das Resultat des zweiten Ständeratswahlganges im Voraus fest: Werner Luginbühl verteidigte den einzigen BDP-Sitz in der kleinen Kammer und auch Hans Stöckli wurde deutlich wieder gewählt. Der parteilose Bruno Manser, der den zweiten Wahlgang provoziert hatte, landete erwartungsgemäss sehr weit abgeschlagen am Schluss der Liste.

Der SVP gelang kein Exploit: In Solothurn scheiterte Nationalrat Walter Wobmann mit über 21'000 Stimmen Rückstand am bisherigen Roberto Zanetti. In Luzern landete Yvette Estermann weit abgeschlagen hinter den Gewählten.

Und in St. Gallen biss sich Thomas Müller an SP-Urgestein Paul Rechsteiner die Zähne aus. Er machte rund 20'000 Stimmen weniger. Damit scheiterte die SVP auch beim fünften Versuch in Folge, in St. Gallen einen Sitz im Ständerat zu gewinnen. (sda)
15:13
Jüngster Ständerat stammt aus Luzern
Mit 31 Jahren wird der FDP-Ständerat Damian Müller in der kommenden Legistlatur der Jüngste Parlamentarier im Stöckli sein.
15:07
Und der «Sturm aufs Stöckli» wurde abgewendet
15:06
Die SP war noch nie so stark im Ständerat
15:02
Stöckli und Luginbühl in Bern wiedergewählt
14:55
Bern: Bisherige Luginbühl und Stöckli klar voraus
14:20
Beide Tessiner Ständeräte im zweiten Wahlgang bestätigt
Die Bisherigen Filippo Lombardi (CVP) und Fabio Abate (FDP) werden das Tessin für eine weitere Legislaturperiode im Ständerat vertreten. Lange Zeit hatte es danach ausgesehen, als ob Lega-Herausforderer Battista Ghiggia den beiden gefährlich werden könnte.

Der Abstand zwischen dem Bisherigen Fabio Abate (FDP) und Lega-Herausforderer Battista Ghiggia betrug letztlich lediglich 1600 Stimmen. In Lugano fuhr der Leghist mit Abstand das beste Ergebnis aller Kandidaten ein. (sda)
13:58
Paul Rechsteiner trifft unter Applaus im Pfalzkeller ein
13:47
Wir warten noch auf Bern...
13:42
Paul Rechsteiner setzte sich im zweiten Wahlgang gegen den einzigen Herausforderer, den Rorschacher Stadtpräsidenten und SVP-Nationalrat Thomas Müller, durch. Der SP-Politiker holte rund 20'000 Stimmen mehr als Müller.
13:41
Schon jetzt ist klar: Die CVP hält im Ständerat ihr hohes Niveau
13:25
In Obwalden verliert die FDP ihren Sitz an die CVP
13:11
Luzern: Graber bestätigt, Müller neu gewählt
Die parteipolitische Zusammensetzung der Luzerner Ständeratsdelegation bleibt unverändert. Die Stimmberechtigten haben den bisherigen Konrad Graber von der CVP bestätigt und Damian Müller von der FDP neu ins Amt gewählt. Der 31-jährige Müller wird der Jüngste im Ständerat sein. (sda)
13:08
Tessin: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Abate und Ghiggia
Fabio Abate (FDP) und Battista Ghiggia (Lega) liefern sich im zweiten Wahlgang für die Tessiner Ständeratssitze ein Kopf-an-Kopf Rennen. Noch fehlen allerdings die Ergebnisse aus den einwohnerstärksten Gemeinden.

Der bisherige Ständerat Filippo Lombardi (CVP) liegt bislang an der Spitze. Er liegt mehr als 1'100 Stimmen vor seinen Verfolgern. An zweiter Stelle folgt der Bisherige Fabio Abate (FDP): Er hat allerdings nur einen hauchdünnen Vorsprung von knapp 400 Stimmen gegenüber dem Lega-Herausforderer Battista Ghiggia.

Die anderen beiden Kandidaten von den Grünen und der SP sind weit abgeschlagen. Bislang sind die Stimmzettel in 102 von 135 Tessiner Gemeinden ausgezählt worden. Die Ergebnisse aus den bevölkerungsreichen Gemeinden Locarno, Bellinzona, Lugano und Chiasso stehen noch aus. (sda)
13:06
St.Gallen: Paul Rechsteiner in Führung
Paul Rechsteiner liegt im Kampf um den zweiten St. Galler Ständeratssitz in Führung: Nach Auszählung von 57 von 77 Gemeinden liegt der Sozialdemokrat 5000 Stimmen vor seinem Herausforderer Thomas Müller (SVP).

Rechsteiner erhielt bisher 35'974 Stimmen (53,5 Prozent), Müller 30'846 Stimmen (45,9 Prozent). Bleibt es so, schickt der Kanton St. Gallen das selbe Duo in den Ständerat wie schon vor vier Jahren. Karin Keller-Sutter wurde am 18. Oktober im ersten Wahlgang deutlich in ihrem Amt bestätigt. (sda)
SP Kandidat Paul Rechsteiner, links, und SVP Kandidat Thomas Mueller, rechts, muessen in einen zweiten Wahlgang, aufgenommen am Sonntag, 18. Oktober 2015, bei den Eidgenoessischen Wahlen 2015 im Kanton St. Gallen im Pfalzkeller der Stadt St. Gallen. (KEYSTONE/Eddy Risch)
12:58
Zanetti klar vor Wobmann
Im Rennen um den zweiten Solothurner Ständeratssitz hat nach Auszählung von 49 der 109 Gemeinden Roberto Zanetti (SP) klar die Nase vorne. Noch offen sind die Resultate in der Stadt Solothurn und in Grenchen, wo die SP traditionell mehr Stimmen generieren kann.

Zanetti kommt bisher auf 63,1 Prozent der Stimmen, sein Herausforderer Walter Wobmann (SVP) auf 36,9 Prozent. Bleibt es so, schickt der Kanton Solothurn das selbe Duo in den Ständerat wie schon vor vier Jahren.

Damals war es allerdings Roberto Zanetti gewesen, der die Wahlhürde im ersten Wahlgang geschafft hatte. Primin Bischof (CVP), der am 18. Oktober bestätigt wurde, musste 2011 gegen Kurt Fluri (FDP) in den zweiten Wahlgang.

Roberto Zanetti hatte das absolute Mehr im ersten Wahlgang um nur 1800 Stimmen verpasst. Er holte am 18. Oktober aber rund 12'000 Stimmen mehr als Wobmann. (sda)
Der gewaehlte Solothurner Staenderat Pirmin Bischof, CVP, rechts, und der noch nicht bestaetigte Staenderat Roberto Zanetti, SP, unterhalten sich in der Rythalle, am Sonntag, 18. Oktober 2015, in Solothurn. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Nach dem heutigen Wahlsonntag werden nur noch zwei der 46 Ständeratssitze unbesetzt sein: In den Kantonen Zürich und Aargau finden die zweiten Wahlgänge am kommenden Sonntag statt.

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