Schweiz
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Facebook sperrt Petition gegen Homo-Ehe – zum Ärger der EDU

Eine Petition, die sich gegen die «Ehe für alle» in der Schweiz ausspricht, wurde von Facebook gesperrt. Die Petition verstosse gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform, so die Begründung. Das stösst der EDU sauer auf.



Vergangenen Freitagabend sperrt Facebook einen Unterschriften-Aufruf der Schweizer Petition «Samenspende und Kinder-Adoption für Homosexuelle verhindern – Nein zur Homo-Pseudo-Ehe!». Der Grund: Der Beitrag habe gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstossen.

Bild

Screenshot des gesperrten Unterschriften-Aufrufs auf Facebook. edu-medienmitteilung

Das stösst einer Partei besonders schwer auf: Die EDU, bekannt für christliche und national-konservative Werte, sei zutiefst beunruhigt über diese «gesellschaftliche Entwicklung», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

«Ein demokratiefeindlicher Akt.»

EDU-Parteipräsident Frischknecht

Parteipräsident Daniel Frischknecht führt aus: «Die Meinungsfreiheit ist ein elementarer Teil der schweizerischen Demokratie. Das Vorgehen von Facebook gegen die Petition ist ein demokratiefeindlicher Akt, eine Form der Zensur.»

«Kein Hass gegen Homosexualität»

Obwohl der Aufruf nicht von der Partei selbst stammt, stimme man bezüglich der Inhalte überein. «Wir haben nie Hass gegenüber Homosexualität geäussert», sagt Frischknecht. «Als Christen sind wir gegen diese Lebensart, aber wir haben nichts gegen homosexuelle Menschen. Für uns ist das einfach nicht natürlich.»

Wie Facebook Hassrede definiert:

Facebook definiert den Begriff der Hassrede wie folgt: «Direkter Angriff auf Personen aufgrund geschützter Eigenschaften: ethnische Zugehörigkeit, nationale Herkunft, religiöse Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Kaste, Geschlecht, Geschlechtsidentität, ernsthafte Erkrankung oder schwere Behinderung.»

Facebook definiert Angriff als gewalttätige oder menschenverachtende Sprache, Aussagen über Minderwertigkeit oder Aufrufe, Personen auszugrenzen oder zu isolieren.

quelle: facebook community standards

In der Mitteilung wird auch auf das Recht des Kindes verwiesen, in einem idealerweise intakten Elternhaus aufzuwachsen – mit Mann und Frau, versteht sich. Das sei wichtig für die Identitätsentwicklung des Kindes, sagt Frischknecht. Es gebe – weder für hetero- noch homosexuelle Paare – ein Recht auf Kinder.

Am 11. Juni hat der Nationalrat beschlossen, dass gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz die Ehe eingehen sollen können. Gleichzeitig sprach sich die grosse Kammer für einen Zugang lesbischer Ehepaare zur Samenspende aus.

In der kommenden Herbstsession entscheidet nun auch der Ständerat über die «Ehe für alle». Falls dieser der Vorlage ebenfalls zustimmen sollte, will die EDU das Referendum ergreifen.

(adi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Yamamoto /// FCK NZS 11.08.2020 19:43
    Highlight Highlight Die rechte EDU, welche stets die Privatautonomie betont, spricht sie Facebook ab, nur weil es ihren Interessen dient. Bigotterie hoch zehn.
  • Henri Lapin 11.08.2020 14:34
    Highlight Highlight Lebensart? Sexuelle Ausrichtung ist doch keine Lebensart.
  • GianniR 11.08.2020 13:47
    Highlight Highlight Zum Adjektiv "natürlich" noch eine nicht unerhebliche Präzisierung: Ob Homosexualität natürlich ist, kann man geteilter Meinung sein. Dass aber beim Menschen die Zeugung von Nachkommen anders als durch heterosexuelle Vermehrung unnatürlich ist, kann wohl niemand abstreiten.
    • bokl 11.08.2020 15:04
      Highlight Highlight @Gianni
      Dann starte eine Initiative zum generellen Verbot der künstlichen Befruchtung.
    • Magnum 11.08.2020 15:16
      Highlight Highlight @ GianniR

      In einem liberalen Land gibt es zum Glück keinen Zwang zur Fortpflanzung. Persönlich sehe ich mich nicht in der Verantwortung, zum Arterhalt der Spezies Mensch beizutragen. Dazu sollte auch nie jemand gezwungen werden können.

      Ansonsten schliesse ich mich bokl an: Wenn es schon um natürliche Fortpflanzung geht, sollte sich die frömmlerisch-intolerante EDU gegen die künstliche Befruchtung generell stellen.
  • simiimi 11.08.2020 13:21
    Highlight Highlight Hurra, die totalitäre linke Meinungsdiktatur schwappt nun aus Amerika endlich auch zu uns herüber. Man darf gespannt sein, wo die Meinungsfreiheit als nächstes beschnitten wird.
    • Anonymous Stranger 11.08.2020 14:44
      Highlight Highlight Deine "totalitäre linke Meinungsdiktatur" ist nichts anderes als Empathie und Verständnis.
      Ist auch sehr Ironisch das wort Diktuatur zu benutzen
    • Nick Name 11.08.2020 14:52
      Highlight Highlight Wo in der Schweiz wird genau die MeinungsÄUSSERUNGSfreiheit (das meinen Sie vermutlich? Meinen kann immer noch jede(r) überall was sie/er will.) «beschnitten»?
      Zur Erinnerung: Facebook ist ein privatwirtschaftliches US-Unternehmen – kein schweizerisches Staatsmedium mit demokratisch abgesegnetem Pflichtenheft.
    • stefan reiser 11.08.2020 15:15
      Highlight Highlight Für mich bedeutet "links" zu sein
      kein Religionsersatz .
      Ich kann da nicht mitgemeint sein .
      Es wäre an der Zeit , Amerika
      das Medienmonopol zu entreissen .
      China versucht das .
      Warum gibt es in Europa nicht
      ähnliche Anstrengungen ?
      Es wäre eine Chance , unsere
      weniger verknorzte Sexualität
      und unsere stärkere Ablehnung von
      Gewaltverherrlichung sowie
      den Schutz der Privatsphäre
      nach europäischen Vorstellungen
      zu gestalten .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 11.08.2020 12:03
    Highlight Highlight Recht auf ein Intaktes Elternhaus macht überhaupt kein Sinn. Es gibt genügend Heterosexuelle Haushalte die sehr verkorkst sind und Kinder nicht richtig erziehen können. Die Konstellation sagt überhaupt nichts über die Erziehung aus!
  • Toni.Stark 11.08.2020 11:46
    Highlight Highlight Grundsätzlich darf FB machen was sie wollen, da es eine private Plattform ist. Trotzdem ist es ein spezielles zeitgeistliches Phänomen, dass man alle Meinungen, die einem gerade nicht genehm ist, zensurieren möchte, anstatt in die Debatte einzusteigen.
    • eldorak 11.08.2020 12:26
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass eine Meinung kein Verbot sein darf. Man kann von den ganzen Sexualitäten halten was man will, wenn man allerdings die Rechte anderer einschränken möchte, sollte man allerdings doch etwas mehr Argumente vorweisen können als "ich finde es nicht gut/natürlich/whatever"
    • Toni.Stark 11.08.2020 16:47
      Highlight Highlight @eldorak: Was meinst du damit? Ich verstehe deine Aussage nicht? Also ist ernst gemeint, keine Ironie oder so. Cheers mate
    • stefan reiser 11.08.2020 17:29
      Highlight Highlight Toni.Stark
      "zeitgeistlich" geniale Wortkreation .
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 11.08.2020 11:18
    Highlight Highlight Unabhängig vom Thema und dessen Bewertung:

    Idealerweise sollte man sich für die demokratischen Diskussionen in der Schweiz halt nicht von einem privatem US-Unternehmen abhängig machen.
    • Nick Name 11.08.2020 14:48
      Highlight Highlight Danke, genau da sind oft viele der Empörten (in diesem Fall meine ich damit die EDU) blind:
      Facebook ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Wer immer das Gefühl hat, ein Recht darauf zu haben, seine irgendwie geartete Meinung auf den Portalen des Unternehmens publizieren zu können, irrt.

      Erstellt einfach eure eigene Website (oder wie früher: steht auf die Strasse und sprecht, geht zu den Leuten, schreibt Briefe ..): Da könnt ihr (im Rahmen der Gesetze ...) verbreiten, was ihr wollt. Und erst wenn das unterbunden wird, könnt ihr mit dem «Zensur»vorwurf/Meinungsäusserungsfreiheit kommen.
  • Eyla 11.08.2020 11:13
    Highlight Highlight Es gibt einfach Parteien die gehen nicht mit der Zeit, die Folge davon wird sein, dass sie gehen werden mit der Zeit ...

    Gerade das Christentum, welches heute noch auf so viele unverständlichen alten Werte beharrt, verliert immer mehr Einfluss und Akzeptanz.

    Vielleicht wäre es besser, die gesellschaftlichen Veränderungen anzuerkennen und entsprechende Reformen zu zulassen um die Menschen, für welche der Glaube wichtig ist auch zukünftig vertreten zu können.
    • GianniR 11.08.2020 12:46
      Highlight Highlight @Eyla: "Mit der Zeit gehen" oder "Zeitgeist" ist ein Ausdruck, den ich fast schon als Schimpfwort empfinde. Denn wenn man letzterem einfach hinterherrennt, besteht das Risiko, dass man nicht mehr selber (kritisch) denkt. Und die unsägliche Verbindung von Ablehnung gewisser Werte mit Religion ist für mich unverständlich. Ich bin Atheist, aber ich kann gewisse Entwicklungen nicht gut heißen. So kann es für mich z.B
      kein Recht auf Kinder geben, unabhängig von der sexuellen Orientierung.
    • stefan reiser 11.08.2020 13:48
      Highlight Highlight GianniR
      Warum nicht ?
      Argumente sind gefragt , nicht Parolen .
    • Eyla 11.08.2020 13:54
      Highlight Highlight @GianniR - man kann auch durchaus für Veränderungen sein ohne ‚unkritisch‘ durch‘s Leben zu gehen. Für mich ist es wichtig, dass wir ‚veraltete Strukturen/Ansichten‘ angehen und uns davon lösen.

      Die ‚unsägliche Verbindung gewisser Werte mit Religion ...‘ entstand in meinem Kommentar durch die Tatsache, dass die edu nunmal eine christliche Partei ist und eben genau diese Ablehnung daraus resultiert. Natürlich gibt‘s auch weitere Ablehnungsgründe.

      In einem stimme ich dir zu, ein Recht auf Kinder darf es nicht geben zumal dies auch kein Recht ist, sondern ein menschliches Bedürfnis ...

    Weitere Antworten anzeigen
  • Dubio 11.08.2020 10:38
    Highlight Highlight Nicht vergessen: Facebook ist ein privates Unternehmen, das in keinster Weise verpflichtet ist, neutral zu sein. Wenn Facebook solche Regeln aufstellt, darf es diese auch durchsetzen. Hier von Zensur zu sprechen ist schlicht absurd.
    • The Destiny // Team Telegram 11.08.2020 12:26
      Highlight Highlight Stimmt von Zensur zu sprechen ist vielleicht etwas übertrieben, aber es eine Agenda zu nennen ist treffend.
    • Dubio 11.08.2020 14:59
      Highlight Highlight Sicher. Und solange diese Agenda transparent kommuniziert wird, wie hier durch die community guidelines, ist daran auch nichts auszusetzen.
  • Ian Cognito 11.08.2020 10:38
    Highlight Highlight Darf ich das bitte umformulieren: Ich bin für die «Ehe für alle», aber unser politischer Diskurs sollte nicht auf Facebook stattfinden.

    Eigentlich sollte gar nix mehr da drauf stattfinden, die sind der Teufel :)

    Und a propos "natürlich". Nach der Logik bin ich ja als Vermehrungsgegner und überzeugter Single mega unnatürlich. Und das find ich eigentlich auch gar nicht mal so schlecht.
    "Natürlich" das klingt irgendwie so nach Hippie, wää ;)
    • Ueli der Knecht 11.08.2020 14:08
      Highlight Highlight Hippies propagierten doch freie Liebe und sexuelle Freiheit.
  • Musta Makkara 11.08.2020 10:37
    Highlight Highlight Die Hypokrisie muss man in diesem Fall leider wohl bei beiden Seiten feststellen.
  • Menel 11.08.2020 10:29
    Highlight Highlight «Als Christen sind wir gegen diese Lebensart, aber wir haben nichts gegen homosexuelle Menschen. Für uns ist das einfach nicht natürlich.»

    Ich dachte immer, es sei das Privileg des christlichen Gottes zu be- und verurteilen und der Mensch sollte nicht richten. Würden sich mehr Christen christlich verhalten, dann wäre vieles friedlicher. Aber eben, Religionen machen Menschen weder besser noch schlechter. Man ist was man ist und sucht sich dann bei was auch immer seine Legitimation dafür.
    • GianniR 11.08.2020 12:50
      Highlight Highlight Auch nichtreligiöse Menschen können eine Meinung haben, die nicht dem unsäglichen Zeitgeist entspricht. Hat auch nichts mit "konservativ" zu tun, sie denken einfach unabhängig und kommen zu einer anderen Überzeugung.
    • Garp 11.08.2020 13:16
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Yamamoto /// FCK NZS 11.08.2020 19:58
      Highlight Highlight @GianniR Wer als Atheist gegen die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben ist, unterliegt wohl eher unbewusst und unkritisch der fundamentalistisch-religiösen Argumentation. Es gibt schlichtweg keine vernünftigen Gründe, welche dagegen sprechen. Die Entwicklungspsychologie als Wissenschaft spricht hier eine klare Sprache. Die einzigen Argumente, welche dagegen sprechen, entstammen einem 2'000-jährigen Märchenbuch oder kruden Moralvorstellungen. Ursprung der Homophobie war übrigens das antike Christentum. Durch westliches Kolonialrecht verbreitete sie sich schliesslich auf der ganzen Welt.
  • Elmas Lento 11.08.2020 10:08
    Highlight Highlight Immer wenn Facebook etwas sperrt, "aber das ist Meinungsfreiheit". Ja, kann sein, aber indem ihr etwas auf Facebook veröffentlicht akzeptiert ihr ihre Bedingungen. Facebook kann ganz alleine bestimmen was auf ihrer Webseite veröffentlicht wird, grundsätzlich könnten sie euch sogar sperren nur weil ihnen eure Gesicht nicht gefällt. Wenn ihr mit diesen Bedingungen nicht einverstanden seid macht eure eigene Webseite.
  • Eiswalzer 11.08.2020 10:04
    Highlight Highlight Wer „etwas gegen eine Lebensform“ hat und sie „nicht natürlich“ findet, der spricht ihr ziemlich klar die Existentberechtigung ab.
  • Atavar 11.08.2020 10:03
    Highlight Highlight «Als Christen sind wir gegen diese Lebensart, aber wir haben nichts gegen homosexuelle Menschen. Für uns ist das einfach nicht natürlich.»

    Wie man sich die eigene Intoleranz schönredet 1x1...
    Parteien die auf "christliche Werte" setzen kann ich nicht ernst nehmen. Schön ist die EDU genau das, was sie sein sollte: eine absolute Randerscheinung.

    PS: EDUler, freut euch doch, so viel Aufmerksamkeit kriegt ihr sonst nicht.
  • Frausowieso 11.08.2020 09:51
    Highlight Highlight «Als Christen sind wir gegen diese Lebensart, aber wir haben nichts gegen homosexuelle Menschen. Für uns ist das einfach nicht natürlich.».... äh, in dem ihr "gegen diese Lebensart" seid, seid ihr gegen diese Menschen. Eine ganze Gruppe von Menschen auf Grund ihrer Liebesbeziehungen auszuschliessen, ist nun mal Diskriminierung. Öffentlich dazu aufzufordern, Menschen zu diskrimineren ist eine Hassrede. Wenn man behauptet, dass Homosexualität nicht natürlich ist, outet man sich nebenbei noch als peinlich ungebildet. Diskriminierung unter dem Deckmantel der Religion darf nicht akzeptiert werden.
    • GianniR 11.08.2020 13:00
      Highlight Highlight Wenn jemand gegen eine bestimmte Lebensform ist, ist er nicht gegen die einzelnen Menschen. Und mit Religion hat das schon gar nichts zu tun.
  • Der Buchstabe I 11.08.2020 09:49
    Highlight Highlight "Ein demokratiefeindlicher Akt."

    Homophobie und Diskriminierung im Allgemeinen ist ein demokratiefeindlicher Akt!

    Religion mit Politik zu vermischen ist ein demokratiefeindlicher Akt!
  • insert_brain_here 11.08.2020 09:38
    Highlight Highlight "Als Christen sind wir gegen diese Lebensart, aber wir haben nichts gegen homosexuelle Menschen"

    Wie fundamental falsch muss ein menschliches Hirn verdrahtet sein um den diametralen Gegensatz der zwei Aussagen in diesem Satz nicht zu bemerken.
  • Mrlukluk 11.08.2020 09:38
    Highlight Highlight Menschen als nicht gleichwertig zu betrachten, weil sie nicht der konservativen Idealvorstellung entsprechen, ist keine legitime Meinung.
  • homo sapiens melior 11.08.2020 09:31
    Highlight Highlight Wer heutzutage noch behauptet, Homosexualität sei nicht natürlich, der entlarvt sich als verblüffend ungebildet.

    HS wurde bei über 1500 Tierarten nachgewiesen und es werden laufend mehr, inklusive haufenweise sozialer und biologischer Gründe.
    2 Beispiele: Weibliche Verwandte von hs. Huftieren haben eine höhere Fortpflanzungsrate. Vögel, die lebenslang in hs. Beziehung zusammenleben unterstützen die Jungenaufzucht von Verwandten und fördern damit die Überlebensrate der Spezies.
    • no_body_is_perfect 11.08.2020 11:59
      Highlight Highlight Alles was Tiere machen ist gut?!?
      Mit deiner Argumentation befürwortest du auch gleich die Legalisierung von Inzest, Kindsmord durch Affären/ neue Partner, Vergewaltigungen, Gewalt gegen Schwache. Bei vielen Säugern ist mindestens ein Punkt "normal".
    • P. Meier 11.08.2020 12:33
      Highlight Highlight Von der Evulution aus gesehen sind gleichgeschlechtliche Verbindungen eine Sackgasse. Man findet sicher viele Beispiele gleichgeschlechtlicher Beziehungen im Tierreich. Da kann es aber auch sehr schnell wechseln, wenn das richtige Männchen/Weibchen auftaucht. Zu Ihren Beispielen hätte ich noch gerne Quellen, denn ich zweifle an der Objektivität. Bei den gleichgeschlechtlich lebenden Homo Sapiens, stellt sich für mich einfach die Frage, warum sie auf dem Recht von genetischer Reproduktion beharren, wenn dies natürlich nicht möglich ist.
    • Pbel 11.08.2020 12:55
      Highlight Highlight Ironischeweise kommt Christentum und andere Religionen, so viel mir bekannt ist, nur beim Menschen vor.
  • Hierundjetzt 11.08.2020 09:30
    Highlight Highlight Ein demokratisches System wie das unsere hält abweichende, gar stossende Meinungen aus. Alles andere ist Diktatur.

    Das ein privater Websitebetreiber Holocaustleugner eine Plattform bietet aber eine politische Teilnahme zu einem Thema verbietet ist der sehr seltsamen US-Sicht geschuldet und zeigt auf, dass das grösste Medienhaus der Welt seine Verantwortung nicht wahrnimmt.
    • Frausowieso 11.08.2020 09:52
      Highlight Highlight Menschen zu diskriminieren ist keine Meinung. Es ist schlicht eine verbotene Handlung.
    • Eiswalzer 11.08.2020 10:30
      Highlight Highlight Prinzipiell hast du Recht. Facebook hat zu lange zu viele krude Accounts geduldet. Gerade was Gewaltverherrlichung usw betrifft, machen Facebook, Instagram, usw viel zu wenig...
    • Hierundjetzt 11.08.2020 11:04
      Highlight Highlight Frausowieso: dann nimmst Du, hier, eine sehr seltsame Definitiom ein:

      Heirat Homosexuelle verbieten:
      keine Meinung = verboten

      Shoa leugnen:
      Meinung, auf FB weiterhin möglich.

      Man kann gegen die Heiratsmöglichkeit einer definierten Personengruppe sein (auch wenns lächerlich ist), weil dies ein demokratischer Gesetzgebungsprozess ist.

      Man kann aber *nicht* die Shoa leugnen und dies als Meinung deklarieren, den es ist ein Faktum.

      Facebook sieht das umgekehrt und DAS ist verstörend
  • Antichrist 11.08.2020 09:18
    Highlight Highlight Wie wäre es mit einer Petition, dass EDU Wähler nicht heiraten dürfen?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 11.08.2020 14:15
      Highlight Highlight Ich hör jetzt schon das Geheule der ewigsgestrigen.😈😂
  • Neruda 11.08.2020 09:17
    Highlight Highlight Viel schlimmer für die Identitätsentwicklung des Kindes sind solche Frömmler, die es indoktrinieren und nicht selber denken lassen, sondern das Kind mit Androhung von Hölle etc. gefügig machen.
    • GianniR 11.08.2020 13:06
      Highlight Highlight A propos "Indoktrination": Viele Voten in diesem Forum erinnern mich daran; eine abweichende Meinung wir absolut nicht gelten gelassen!
  • Odo 11.08.2020 09:17
    Highlight Highlight Christlich? Christlich wäre: Liebe deinen nächsten. Das aufzwingen der eigenen Meinung und Ansichten eher nicht!
    • GianniR 11.08.2020 13:08
      Highlight Highlight Den Leuten wird hier aufgezwungen, dass sie für Ehe für alle und Kinder für alle sein müssen. Meinungsfreiheit? Fehlanzeige!
    • Juliet Bravo 11.08.2020 16:21
      Highlight Highlight Was ist denn das Problem GianniR? Du teilst hier ja sogar öffentlich deine Meinung. Die Mehrheit teilt deine Meinung hier halt einfach nicht. Damit musst du leben lernen, dass Widerspruch kommt.
  • Doplagus 11.08.2020 09:12
    Highlight Highlight Meinungsfreiheit heisst, auch die Meinungen anderer zu tolerieren.

    Die EDU darf ihre Ansichten haben und vertreten. Ich sehe keinen Angriff auf homosexuelle und deren Integrität.

    Das soll nicht heissen, dass ich die meinung der edu gut finde, ich bin aber dafür sie das recht haben sollten ihre Ansichten zu veröffentlichen, so kange diese sachlich bleiben
    • Pafeld 11.08.2020 12:22
      Highlight Highlight Ein privates Unternehmen wie Facebook ist in keinster Weise verpflichtet, der Meinung einer anderen Privatperson eine Plattform zu bieten. Wenn Facebook der Meinung ist, dass die Abwertung von Homosexuellen als Widernatürlichkeit gegen ihre Gemeinschaftsstandards verstösst, können sie damit machen, was immer sie wollen. Das ist schliesslich die Meinungsfreiheit des Konzern. Das sich die EDU allerdings einbildet, ein privates Unternehmen habe ihnen und ihrem zeitentfremdeten Geltungsdrang Ressourcen zur Verfügung zu stellen, offenbart die Weltfremdheit dieser konservativen Clique.
  • Pafeld 11.08.2020 09:12
    Highlight Highlight Ich als Homosexueller finde ehrlich gesagt das Christentum nicht natürlich. Denn Homosexualität wurde bisher bei deutlich über 1500 höheren Spezien beobachtet. Auf die kuriose Idee, einen Zimmermann zu verehren, der vielleicht vor 2000 Jahren mal gelebt hat, ist dagegen bisher nur eine Spezies gekommen.
    Vielleicht erkennt man willkürliche Schwachsinnsargumente einfach besser, wenn man sie umkehrt.
  • Howard271 11.08.2020 09:10
    Highlight Highlight Er sagt, sie hätten nie Hass gegenüber Homosexuellen geäussert und sie hätten nichts gegen solche Menschen, aber im Folgesatz behauptet er dann, Homosexualität sei nicht natürlich. Somit wird Homosexuellen ihr Natürlichsein, ihr Normaler-Menschsein abgesprochen.
    Aha. Wie verlogen und scheinheilig ist denn das bitte.
    • Bits_and_More 11.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Verlogen, Scheinheilig und Doppelmoral. Alles passend zu Fundamentalisten, egal welcher Couleur.
    • Magnum 11.08.2020 09:55
      Highlight Highlight Der Zusammenhang zwischen Hass und Intoleranz erschliesst sich Frömmlern in aller Regel nicht. Denn schliesslich wollen sie doch nur Verirrte wieder auf Gottes Weg zurückführen, was ein Akt der Liebe ist. Wie kann man da nur von Hass sprechen?
    • Fruchtzwerg 11.08.2020 11:07
      Highlight Highlight Ja ist es. Aber Meinungsfreiheit ist eben, dass man auch abstruse und idiotische Meinungen haben darf, so wie die EDU.
      Und, dass ich dies (meine Meinung zur EDU) ebenso äussern darf.

      Ebenso sollte “wir“ darüber stehen können, wenn eine 1-2% Partei solchen Quatsch raus lässt...

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