wechselnd bewölkt
DE | FR
108
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schweiz
Gesellschaft & Politik

Nach unbewilligter Demo in Bern drohen hundert Anzeigen

Ein Mann demonstriert gegen die Corona-Schutzmassnahmen des Bundes und wird von Polizisten ueberwacht, am Samstag, 19. Dezember 2020, auf dem Bundesplatz in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Ein Mann demonstriert gegen die Corona-Schutzmassnahmen des Bundes in Bern.Bild: keystone

Nach unbewilligter Demo in Bern drohen hundert Anzeigen

Am Samstag kam es in Bern zu unbewilligten Kundgebungen gegen die Corona-Schutzmassnahmen. Rund hundert Personen droht nun eine Anzeige.
20.12.2020, 08:01

Gegner der Corona-Schutzmassnahmen versammelten sich am Samstag auf dem Bundesplatz zu einer unbewilligten Kundgebung. Viele von ihnen hätten die geltenden Schutzmassnahmen nicht eingehalten, schreibt die Polizei in einer Mitteilung am Sonntag. Drei Personen mussten auf die Polizeiwache gebracht werden. Sie werden wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte verzeigt, heisst es.

Im Laufe des Nachmittages versammelten sich immer mehr Menschen auf dem Bundesplatz. Nachdem die Beamten die Menge aufgefordert hatte, die Kundgebung aufzulösen, bildeten die Protestierenden eine Kette. Als die Polizisten weitere Personen kontrollierten wollten, bewegte sich der Umzug Richtung Bahnhofplatz und danach zurück in die Innenstadt. Dort konnte er schliesslich gestoppt werden, heisst es in der Mitteilung.

Die Polizei hat die Teilnehmenden der Kundgebung einzeln aus der Gruppe geführt, kontrolliert und weggewiesen. Gemäss Angaben der Kantonspolizei müssen rund hundert Personen mit einer Anzeige rechnen, da sie sich nicht an die Schutzmassnahmen gehalten haben. (aargauerzeitung.ch)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Skurrile Stockfotos: Weihnachten während der Pandemie

1 / 20
Skurrile Stockfotos: Weihnachten während der Pandemie
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So hätte 2020 ohne Covid-19 ausgesehen

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

108 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Jo Seff
20.12.2020 08:42registriert September 2017
Mein Verständnis für das Verhalten dieser Leute ist sowas von aufgebraucht
113478
Melden
Zum Kommentar
avatar
HappyUster
20.12.2020 08:26registriert August 2020
Hätte da eine Idee: lasst all diese Demonstranten das Interview mit dem Leiterpflege Martin Bäumle vom Kantonsspital Aarau ansehen.
Vielleicht haben sie dann ein AHAerlebniss...
50958
Melden
Zum Kommentar
avatar
GianniR
20.12.2020 10:45registriert April 2020
Ich gehöre zur Mehrheit, welche die geltenden Bestimmungen zur Coronabekämpfung einhält, was uns wegen der einschneidenden Folgen nicht nur Freude bereitet. Aber wir machen es aus Überzeugung für eine gute Sache. Deshalb habe ich für solche Demonstranten, die mit ihren Aktionen unsere Bemühungen gefährden und riskieren, sich anzustecken und damit das Virus unters Volk zu streuen, null Verständnis. Sie gehören ALLE angezeigt und entsprechend verurteilt!
18316
Melden
Zum Kommentar
108
Fall Berset zeigt: So einfach können Staatsanwälte auf private E-Mails zugreifen
Die Corona-Leaks offenbarten, wie einfach die Staatsanwaltschaft in der Schweiz auf private Mails zugreifen kann. Die Betroffenen werden teilweise nicht einmal darüber informiert. Das soll sich nun ändern.

Die Corona-Leaks-Affäre rund um Bundesrat Alain Berset, seinen ehemaligen Kommunikationschef Peter Lauener und das Medienhaus Ringier hat bei allen beteiligten Parteien Staub aufgewirbelt. Und auch bezüglich Datenschutz bei E-Mails wirft der Fall Fragen auf – er zeigt nämlich auf, wie einfach die Staatsanwaltschaft in der Schweiz auf private Mails zugreifen kann und wie machtlos Betroffene demgegenüber sind. Denn grundsätzlich können die Strafverfolgungsbehörden in der Schweiz auf alle Mails auf einheimischen Servern ohne richterliche Genehmigung zugreifen, sofern ein Strafverfahren läuft.

Zur Story