Schweiz
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Die Guten, Kantonsratswahlen Zürich

Der FDP-Kantonsrat Thomas Vogel hat einen Kleber von «den Guten» abbekommen. Bild: watson

«Die Guten» mischen Zürcher Kantonsratswahlen auf – wer hinter der kuriosen Partei steckt

Eine Satirepartei macht ernst. «Die Guten» wollen am 24. März in den Zürcher Kantonsrat einziehen. Wer sind die Neo-Politiker, die derzeit den Wahlkampf aufwirbeln?



Sie heissen Bruschetta, Al Dente und Melanzana. Sie wollen mehr Dönerbuden, die Alpen sprengen und rosafarbene Polizeieinheiten. Was sich nach einer italienischen Koch-Equipe mit etwas sonderlichem Humor anhört, sind in Wahrheit die Spitzenkandidaten einer neuen Partei, der es bitterernst ist: «Die Guten» wollen am 24. März in den Kantonsrat einziehen. Bruschetta und ihre Kameraden mit italienischen Beinamen kandidieren in den Stadtzürcher Kreisen 3 und 9.

«Wir sind eine Gruppe von politisch engagierten Freunden, die vor etwas mehr als einem Jahr beschlossen haben, ernst zu machen.»

Mias Melanzana

Wer steckt hinter «den Guten»? Ihr Logo erinnert stark an dasjenige der SVP, nur, dass nicht eine lachende Sonne auf- sondern ein trauriger Mond untergeht. Der Leitspruch lautet: «Wir sind die erste offizielle gute Partei der Schweiz.» Auf der Online-Wahlhilfe Smartvote beschreibt sich Bruschetta so: «Mir liegt daran, dass mehr Frauen in die Politik gehen. Mit meiner Partei, die den grössten Frauenanteil hat, ist dieser Wunsch schon in nähere Zukunft gerückt.» Bei Parteikollege Al Dente klingt es etwas kryptischer: «Mein Name ist Frau Rosario Johnson. Ich bin eine sterbende Frau, die sich entschieden hatte, dir zu spenden, was ich habe.»

Melanzana klärt auf: «Wir sind eine Gruppe von politisch engagierten Freunden, die vor etwas mehr als einem Jahr beschlossen haben, ernst zu machen.» Ernst, im dem Sinn, dass man als Partei eben nicht nur zu Hause am Küchentisch, sondern auf kantonaler und sogar nationaler Ebene politisieren wolle. Bei den Nationalratswahlen im Oktober wollen «die Guten» mit einer eigenen Liste antreten.

Weniger ernst aber soll die Art und Weise sein, wie politisiert wird. Melanzana findet nämlich, dass die Schweizer Politik viel zu trocken ist. «Sie ist anstrengend und nicht spannend genug. Darum versuchen wir, das mit Humor aufzulockern.» Insbesondere erhoffe man sich so, politische Themen für jüngere Leute zugänglicher zu machen.

Wie sie politische Dauerbrenner mit Humor auflockern, kann im Parteiprogramm von «die Guten» nachgelesen werden. So stünden sie der Klimaerwärmung angesichts der kalten Winter grundsätzlich positiv gegenüber. Allerdings müsse diese ohne Schadstoffemissionen zu erreichen sein. «Als erster Schritt müssen demnach alle Heizungen mit erneuerbarer Energie betrieben werden, um danach die Erde auf die angestrebte Temperatur zu erwärmen», heisst es in dem Papier.

Auch gut: Weil der Abstand von einer Dönerbude zur nächsten noch zu gross sei, brauche es mehr Zuwanderung. Oder: Weil Berge zu Patriotismus führten und Patriotismus zu Rechtsextremismus, müssten die Alpen gesprengt werden. Und zuletzt noch der: Weil Rosa erwiesenermassen eine beruhigende Wirkung habe, brauche es rosafarbene Polizeieinheiten.

Die Forderungen lesen sich wie eine Sammlung von Witzen. Steckt hinter «den Guten» mehr als nur Klamauk? «Die Kernstruktur der Partei ist Satire», sagt Melanzana. Aber man scheue sich nicht davor, klar Stellung zu beziehen. Darum lassen die Botschaften hinter den Forderungen klare Schlüsse auf die Verortung der Partei zu. «Eher links» ist die laut Melanzana. Allerdings habe man auch rechte Mitglieder in der Partei. Al Dente zum Beispiel. Auf der Homepage von «die Guten» beschreibt sich dieser als «Riesen-Nazi».

«Dass Al Dente deutlich rechter ist als andere, hilft uns, mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen.»

Mias Melanzana

Al Dente, der rechte Flügel der Partei

Das Miteinander sei in der Politik wichtig, sagt Melanzana. «Dass Al Dente deutlich rechter ist als andere, hilft uns, mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen.» Es sei uninteressant, wenn sich Parteimitglieder ständig selber in ihren Ansichten bestätigen. Viel spannender seien gemeinsame Diskussionen. Gerade hinsichtlich der Kantonsratswahlen sei diese Eigenschaft der Partei eine gute Voraussetzung.

«Wenn wir gewählt werden, dann ziehen wir es durch.»

Mias Melanzana.

Ihnen gehe es nicht um Sabotage des politischen Betriebs. Sie alle seien sehr engagierte Leute, die einen positiven Beitrag leisten und etwas beitragen wollen. «Wenn wir gewählt werden, dann ziehen wir es durch», ist sich Melanzana sicher.

Aber warum eigentlich die italienischen Beinamen? «Nun, das ist eine lange und komplizierte Geschichte», setzt er an. Die Kurzversion davon sei, dass eine gemeinsame Freundin, Margarita, von ihrem Freund verlassen worden sei. «Als Zeichen der Solidarität haben wir uns dann einen Zusatznamen aus der italienischen Küche angeeignet.» Dieser sei seither geblieben und heute Teil ihres Satire-Programms.

Gruppenbild ohne Dame – so männlich sind Kantonsregierungen

Kein Platz für weibliche Vorbilder in Schweizer Schulbüchern

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • carajillo 13.03.2019 19:29
    Highlight Highlight Ich finde langsam wird der Begriff Satire etwas inflationär eingesetzt. Wenn man jede Provokation und sei sie noch so plump, oder wie in diesem Fall jede harmlose und inhaltlich schwache Blödelei als Satire bezeichnet, wird echte Satire nicht mehr ernst genommen. Und Satire sollte man ernst nehmen können, Satire soll sich mit ernsten Themen auseinandersetzen. Aber eben tief- und hintergründig. Da darf einem das Lachen auch mal im Hals stecken bleiben.
    Das hier ist eher so Mario Barth.
  • Bud Spencer 13.03.2019 17:56
    Highlight Highlight ihr seid 2.5 Wochen zu früh ;)
  • Sera7 13.03.2019 14:26
    Highlight Highlight Die wähle ich!
  • Hayek1902 13.03.2019 14:02
    Highlight Highlight Ich bin seit 3 Stunden ununterbrochen am Lachen. Was für eine lustige Aktion. Auch die Satire ist extrem beissend und tief. Die politische Realität unseres Landes wird schonungslos offenbart. Ha. Ha. Ha.
    • Corpus Delicti 13.03.2019 14:09
      Highlight Highlight Wolltest du nicht "kek" statt "ha ha ha" schreiben? 😉
  • Bynaus @final-frontier.ch 13.03.2019 13:57
    Highlight Highlight Sorry aber das Space Shuttle ist Vergangenheit, nicht Zukunft. Die kann ich leider nicht ernst nehmen... ;)
  • Korrekt 13.03.2019 13:25
    Highlight Highlight «Als Zeichen der Solidarität haben wir uns dann einen Zusatznamen aus der italienischen Küche angeeignet.» Wahnsinnig lustig. Solche Menschen finden sicher auch Divertimento lustig.
    • Roterriese #DefendEurope 13.03.2019 17:02
      Highlight Highlight Oder den Knackeboul und empören sich dann über die Fasnacht
    • Kartofffelkoenig 13.03.2019 18:59
      Highlight Highlight Was hat denn Divertimento damit zu tun? Nur weil du die nicht lustig findest, musst du ja nicht gleich abschätzig über Leute reden, die Divertimento lustig finden? Ja, dazu gehöre zB ich.
  • pascii 13.03.2019 12:50
    Highlight Highlight Satire? Gut sein? Hat in Reykjavík problemlos geklappt. Ich wähl' die.
    • Fritz N 13.03.2019 13:06
      Highlight Highlight Gell! Nur seltsam, dass die besti flokkurin nicht mal mit einem Wort im Artikel erwähnt werden, obwohl man sich ziemlich davon inspirieren liess
  • Zauggovia 13.03.2019 12:30
    Highlight Highlight Die Zürcher überbieten sich wieder selber in ihrer eigenen stereotypischen Überzeichnung.
  • koks 13.03.2019 12:23
    Highlight Highlight Passt zu heutigen Identätspolitikfantasien, dass man sich einfach mal 'die Guten' nennt. Die anderen sind dann wie selbstverständlich die Schlechten, die Nazis. Oder sonstwas.

    Diese Pappnasen haben völlig vergessen, dass in einer liberalen Demokratie nicht irgendwelche Gutmenschen das Rechthaben für sich gepachtet haben. Sie verneinen von Anfang an die Möglichkeit, dass jemand anders als sie auch recht haben kann. Solche Fanatiker sind Feinde des Rechtsstaats und der Demokratie.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.03.2019 13:08
      Highlight Highlight Wow, was ist denn dir über die Leber gelaufen, dass du dich derart über eine Satirepartei aufregen musst?
      Schneeflöcklets?
    • äti 13.03.2019 13:17
      Highlight Highlight Koks, das schliesst überhaupt nicht aus, dass auch du 'gut' sein darfst. Zudem, schmeckt dein Kommentar sehr nach Fanatik und Hass(?). :)
    • Nurmalso 13.03.2019 14:38
      Highlight Highlight Ach der hat dich nur den Titel gelesen.
  • Mutbürgerin 13.03.2019 12:12
    Highlight Highlight Cinque Stelle hat vorgemacht, was dabei rauskommt.
    • Fritz N 13.03.2019 13:13
      Highlight Highlight Seit wann sind die ne Satire-Partei?
    • Herr Ole 13.03.2019 13:52
      Highlight Highlight Cinque Stelle wurde von einem Komiker gegründet, war aber nie eine satirische Partei.
  • Gzuz187ers 13.03.2019 11:50
    Highlight Highlight Wählt die Partei sie ist sehr gut.
    • LibConTheo 13.03.2019 13:27
      Highlight Highlight @Gzuz187ers:

      Wieso, ist sie gut? Ein Argument reicht.
    • Fritz N 13.03.2019 15:39
      Highlight Highlight Weil sie gut ist, denks
    • Hernd Böcke 13.03.2019 18:19
      Highlight Highlight @LibConTheo:

      Man muss doch nicht immer alles hinterfragen!!!! Manche Sachen sind einfach so, wie sie sind. Sie haben doch einen Mond im Logo!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Score 13.03.2019 11:38
    Highlight Highlight Da gefällt mir "Die Partei" besser. Die scheint mir weniger klar positioniert und nimmt die Politik in Deutschland und Europa generell aufs Korn. Dass diese Spasspartei hier klar links ist, ist auf den ersten Blick schon klar und geht darum auch nicht als Satire durch bei mir.
    Genaugenommen wäre es alles andere als verwunderlich wenn dann irgendwann vor den Wahlen bekannt wird welche Partei mit dieser Aktion Werbung (Aufmerksamkeit erregen) machen wollte (JuSo zB)
    • äti 13.03.2019 19:48
      Highlight Highlight Gründe doch "Die Oligarchen" und du hast die halbe Miete auf sicher.
  • Jesses! 13.03.2019 11:30
    Highlight Highlight Die schweizer Politik ist im Umbruch. Neue Ideen, mehr Farbe, mehr Humor, die Zeichen der Zeit erkennen, lösungsorientiert statt (Schein)-Probleme bewirtschaften, reformieren, Effizienz, Pragmatismus...weiter so!
  • Harry Zimm 13.03.2019 10:57
    Highlight Highlight Die schweizerischen Wähler sind (hoffentlich) immun gegen die Versuchung, Clowns in die Parlamente zu wählen. Es reicht ein Blick in nahe Länder um zu erkennen, dass Schaumschlägerfiguren beinahe nie etwas brauchbares zur Lösung wichtiger Probleme beitragen. Klamauk hat in der Politik nichts verloren - Figuren wie Trump, Grillo und Konsorten will hier niemand.
    • Fritz N 13.03.2019 13:04
      Highlight Highlight ähm... ein Blick in andere Länder zeigt aber, dass "SatireParteien", die meist eben nicht nur Klamauk machen ("beste Partei" in Island, "Die PARTEI" in Deutschland), sehr viel Brauchbares liefern...
      Grillo, Trump und Konsorten haben genau gar NIX mit den im Bericht erwähnten jungen Menschen zu tun
    • äti 13.03.2019 13:23
      Highlight Highlight Zimm, wenn du meinst, wir haben schon viele Clowns im Parlament, geb ich dir Recht. Zb jene, die mit Kasperlifiguren politisieren. Aber, Clowns die tatsächlich mit Humor sachlich etwas bewegen wollen, fehlen eindeutig.
  • just sayin' 13.03.2019 10:54
    Highlight Highlight bin immer noch chli verwirrt ab dem artikel
  • Timo Zbinden 13.03.2019 10:52
    Highlight Highlight Warum soll man diese, nennen wir sie mal "Partei" wählen?

    Erschliesst sich mir aus dem Artikel nicht...
    • Fritz N 13.03.2019 13:16
      Highlight Highlight weil sie gut sind
    • aglio e olio 13.03.2019 13:20
      Highlight Highlight Alternative für Protestwähler ;)
    • äti 13.03.2019 13:23
      Highlight Highlight Desto mehr Parteien, desto mehr Demokratie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • simson 13.03.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich hoffe die werden gewählt, dann hätten wir mal wieder was zu lachen ob unserer Politik. Und wer weiss, vielleicht zieht bei der Bevölkerung ein augenzwinkerndes Alpen-Sprengprogramm mehr als die Durchsetzungsinitiative... Die Grundanliegen sind ja durchaus gut und nachvollziehbar, nur werden sie eben etwas anders dargestellt/proklamiert.
    • Fritz N 13.03.2019 13:18
      Highlight Highlight ja, genau. so klare Ziele wie ein Eisbär im Zoo Reykjavik und gratis Badtücher in den Badanstalten O_o
      Kommentierer, die sich nur aufspielen, sich aber nicht in die Artikel einlesen, brauchen wir nicht!
    • Herr Ole 13.03.2019 13:55
      Highlight Highlight Es geht hier aber nicht um die Politik eines Landes, sondern diejenige eines Kantons.
  • meerblau 13.03.2019 10:40
    Highlight Highlight Lord Buckethead himself wird sicher ein paar vorbereitende Seminare anbieten.
    Benutzer Bild
  • artyfrosh 13.03.2019 10:09
    Highlight Highlight Politik ist doch schon ineffizient genug, wenn jetzt auch noch alles in Satire verpackt wird, glaube ich nicht das es spannender und lockerer wird. Im Gegenteil, dann klopfen alle nurnoch Sprüche, welche niemand mehr einzuteilen weiss.
    Witzige Idee, super Engagement, aber leider ein Nein von mir.
    • äti 13.03.2019 19:57
      Highlight Highlight Sprüche klopfen ist längst gang und gäbe, sogar immer die gleichen und wenigen. Vor allem von einer einzigen Partei. Bringt der Sache auch nicht viel. Eine Prise Humor tut alleweil gut und löst starres Denken.
  • Frank Eugster 13.03.2019 09:47
    Highlight Highlight Gibts in Deutschland unter dem Namen "die Partei", sie ist sehr gut. martin Sonne orn vertritt die Partei im Europaparlament. Eigentlich eine Satirepartei, welcher es immer wieder vortrefflich gelingt der classe politiquedie politische Mauscheleien und bigotte Machenschaften vorzuhalten. Ich finde "die Guten" gut, wenn sie eine so gute Partei wie "die Partei" sind.
    • Neruda 13.03.2019 11:45
      Highlight Highlight Die Partei ist sehr gut!
      Play Icon
  • LibConTheo 13.03.2019 09:46
    Highlight Highlight Nun, die Positionierung dieser Partei ist mir nach lesen dieses Artikels nicht eindeutig klar, dafür wurden zu wenig Themen erwähnt, zu welchen sich die Partei positionieren könnte.

    Der erste Eindruck vermittelt mir jedoch lediglich eine weitere sozialistische Partei.

    Das Parteiprogramm hat mir diese Vermutung später dann bestätigt. Ich kann sowas nicht ansatzweise ernst nehmen.

    (https://static1.squarespace.com/static/5baeba8292441b7d3f7f2bfb/t/5bd8da21352f53e6003a21d7/1540938274048/pp.pdf)
    • Fritz N 13.03.2019 13:23
      Highlight Highlight Auch du hast nix verstanden, wa?
      Sie will sich eben nicht positionieren, da es eine Satire-Partei (a la die PARTEI, best flokkurin oder Monster Raving Looney Party etc) ist.
      Aber aufgrund deiner Verwendung des Wortes sozialistisch, nehme ich nicht an, dass du ausserhalb eines strikten Links-Rechts-Muster denken kannst
    • LibConTheo 13.03.2019 15:14
      Highlight Highlight @Fritz N:

      Ich habe es schon verstanden. Wen du kein Interesse daran hast, zu wissen, in welche politische Richtung diese Partei abzielt, dann ist das dein Recht. Aber um Politik zu betreiben muss man halt politisch sein.

      Deine Annahme lässt vermuten, dass du nicht viel in den Kommentaren unterwegs bist. Ich bin bekennender Libertarist und durch dass Einer, der prinzipiell immer versucht, die Lösungsansätze ausserhalb eines Staatseingriffes zu finden.

      Eigentlich bin ich ein Paradebeispiel dafür, eben genau ausserhalb von links und rechts zu denken.
    • Stumpenheini 13.03.2019 18:06
      Highlight Highlight Ja zu Europa! Nein zu Europa!
  • obi 13.03.2019 09:46
    Highlight Highlight Erinnert nun doch sehr an Screaming Lord Sutch und seine Official Monster Raving Loony Party.
    Benutzer Bild
    • Pafeld 13.03.2019 09:58
      Highlight Highlight Oder Die PARTEI, welche immerhin im Europarat vertreten ist und bei der letzten Bundestagswahl den etablierten Parteien einen gehörigen Schrecken eingejagt hat. Wenn eine SVP nur noch dazu gut sein soll, weil die richtigen, staatstragenden Parteien dann das Beste aus sich herausholen müssen, hat es auch Platz für die Guten.
    • fm99 13.03.2019 10:08
      Highlight Highlight Lord Buckethead agrees.
      Benutzer Bild
    • qolume 13.03.2019 10:36
      Highlight Highlight Oder an Deez Nuts 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stormrider 13.03.2019 09:40
    Highlight Highlight Mässig originell und wohl eher unter dem Thema Wohlstandsverwahrlosung anzusiedeln.
  • Roboter 13.03.2019 09:40
    Highlight Highlight Vielleicht endlich wieder eine wählbare Partei

Eine halbe Million Menschen in der Schweiz denken an Suizid

541'000 Menschen in der Schweiz haben in den letzten zwei Wochen an Suizid gedacht. 200'000 haben schon einen Versuch gemacht, 33'000 in den letzten 12 Monaten. Seit 2012 stieg der Anteil an Menschen mit Suizidgedanken von 6.4 auf 7.8 Prozent.

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