Schweiz
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In der Gemeinde Albula/Alvra können Ausländer schon seit 2014 abstimmen und wählen. Montage: watson

Warum Deutschschweizer Ausländer nicht abstimmen lassen – und die Romands schon

Das Ausländerstimmrecht hat in der Deutschschweiz einen schweren Stand. Anders in der Romandie. Dort darf auch abstimmen, wer den roten Pass nicht besitzt – und das zum Teil schon seit 40 Jahren.



Die Debatte über das Ausländerstimmrecht ist nicht neu. Alle paar Jahre flammt sie wieder auf, aktuell neu angefacht von der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch. Im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» fordert sie, Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Zürich sollten auf Gemeindeebene wählen und abstimmen dürfen. Nach den Sommerferien will sie im Stadtrat beantragen, dass eine Behördeninitiative beim Kantonsrat eingereicht wird.

Sie sagt: «Knapp ein Drittel der Bevölkerung der Stadt hat kein Stimmrecht, bei den 30- bis 39-Jährigen – die grösste Altersgruppe – sind es sogar rund 50 Prozent. In einer sehr aktiven Lebensphase können sie nicht mitentscheiden.» Mit ihrem Vorschlag weist Mauch auf einen der grössten Mängel in der Schweizer Demokratie hin. 25 Prozent aller Menschen in diesem Land dürfen bei Entscheiden auf nationaler Ebene nicht mitsprechen.

In 605 Gemeinden können Ausländer heute schon abstimmen

Auf kantonaler und kommunaler Ebene hingegen sieht die Situation anders aus. In 605 Schweizer Gemeinden dürfen Ausländerinnen und Ausländer heute schon an Wahlen und Abstimmungen teilnehmen. Auch dürfen sie – mit Ausnahme vom Kanton Genf – selber als Kandidaten für eine Wahl antreten. In 84 Gemeinden gilt nebst dem kommunalen auch das kantonale Ausländerstimmrecht sowie das aktive Wahlrecht. Einzig in eine kantonale Behörde können sie nicht gewählt werden (kein passives Wahlrecht).

In den Kantonen Graubünden, Appenzell Ausserrhoden und Basel Stadt erlaubt die Kantons-Verfassung das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer, nicht alle Gemeinden haben es allerdings eingeführt.

Der Blick auf die Karte zeigt: Beim Ausländerstimmrecht gibt es einen Röstigraben. In den Kantonen Jura, Neuenburg, Waadt, Genf und Freiburg dürfen Ausländer schon seit vielen Jahren auf kommunaler Ebene abstimmen und wählen: Im Kanton Jura seit 1979, in Neuenburg seit 1984, im Kanton Waadt seit 2002, Genf seit 2005 und in Freiburg seit 2006.

Die Kantone Graubünden, Appenzell Ausserrhoden und Basel-Stadt erlauben ihren Gemeinden ebenfalls, das Ausländerstimmrecht einzuführen. Allerdings tun dies bisher nur wenige: In Basel-Stadt ist es keine einzige der drei Gemeinden, in Graubünden sind es 27 (von 106) und in Appenzell Ausserrhoden vier (von 20) Gemeinden, die von dem Recht Gebrauch machen.

Ausnahmebeispiel Kanton Appenzell Ausserrhoden

Eine davon ist die Gemeinde Wald (AR). Dort haben Ausländer schon seit 1999 die Möglichkeit, an Wahlen und Abstimmungen teilzunehmen. Das sagt Edith Beeler, die Gemeindepräsidentin, nicht ohne etwas Stolz in ihrer Stimme. Für sie sei das eine Frage des Respekts. «Es ist nur gerecht, dass alle Bewohner mitbestimmen können, was mit ihren Steuergeldern passiert.»

Sie weiss, dass die Ausländerinnen und Ausländer in der Gemeinde es sehr schätzen, dass sie so in die demokratischen Prozesse eingebunden werden. Allerdings gelten gewisse Auflagen. Ausländer, die in Wald das Stimmrecht beantragen wollen, müssen seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz und seit fünf Jahren im Kanton wohnhaft sein. Solche mehr oder weniger strengen Vorgaben gelten in allen Gemeinden, die das Ausländerstimmrecht kennen.

In der 880-Seelen-Gemeinde Wald seien es derzeit zwölf Ausländer, die an den Wahlen und Abstimmungen teilnähmen, sagt Beeler. Nicht gerade viel, aber immerhin. Wer will, kann mitmachen. Das ist für Beeler die Hauptsache.

Der Reflex zur Abgrenzung ist in der Deutschschweiz grösser

Dass es in anderen Deutschschweizer Gemeinden harzt mit dem Ausländerstimmrecht, kann die Gemeindepräsidentin von Wald nicht ganz nachvollziehen. Sie habe bisher keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht und würde es jeder Gemeinde empfehlen. «Ich denke, es ist eine Frage der Kommunikation, wie man den Leuten vermittelt, um was es da eigentlich geht. Es ist ja nicht so, dass jeder neu aufgenommene Flüchtling das Stimmrecht bekommt», so Beeler.

«Das Ausländerstimmrecht hat in der Deutschschweiz einen schweren Stand», sagt Oliver Strijbis, Politikwissenschaftler an der Universität Zürich und Experte für die politische Partizipation von Ausländern in der Schweiz. Es sei wie bei allen migrationspolitischen Vorlagen, welche die Rechte von Ausländern ausbauen wollten: In der Westschweiz, wo die Linke historisch stärker ist, hätten solche Initiativen schon immer bessere Chancen gehabt.

«Zudem ist das Staatsbürgerverständnis in der französischsprachigen Schweiz inklusiver. In der Deutschschweiz ist der Reflex zur Abgrenzung stärker ausgeprägt», sagt Strijbis. Selbst in linken Städten in der Deutschschweiz seien solche Vorstösse nicht einfach durchzubringen. Das verdeutlicht das Beispiel von Basel. Zwar erlaubt der Kanton Basel-Stadt seinen Gemeinden das Ausländerstimmrecht einzuführen, allerdings hat bisher noch keine der Gemeinden von dem Recht Gebrauch gemacht.

Anders im Kanton Graubünden. In einem Drittel aller Gemeinden dürfen dort Ausländer auch ohne Schweizer Pass mitbestimmen. Dies, ohne dass das Thema je grössere Diskussionen ausgelöst hätte. Warum hat es das Ausländerstimmrecht im Vergleich zum Rest der Deutschschweiz im Bergkanton einfacher?

Der weltoffene Bergkanton

Jan Diener, Gemeindeschreiber von Arosa (GR), erklärt es so: «Arosa ist ein Kurort, wir haben das ganze Jahr Feriengäste von überall her, bei uns arbeiten Menschen mit allen möglichen Nationalitäten, wir haben einen engen und stetigen Kontakt mit Ausländern, das macht uns zu einer sehr weltoffenen Gemeinde.» Darum sei es zuletzt eine logische Konsequenz gewesen, das auch politisch umzusetzen.

Von Befragungen wisse man, dass die Bewohner von Arosa es enorm schätzten, diese Möglichkeit zu haben. Laut Diener ist es für sie keine Selbstverständlichkeit, weil es ja nur schon in den Nachbarsgemeinden mit der Partizipation wieder ganz anders aussieht. Er sagt: «Bei uns gibt es das jetzt seit sechs Jahren und wir haben durchwegs gute Erfahrungen damit gemacht.»

Für die Gegner des Ausländerstimmrechts sei das wichtigste Argument die Koppelung der nationalen Identität mit den politischen Rechten, sagt Politikwissenschaftler Strijbis. «Für viele steht im Vordergrund, wer zur Nation gehört, nicht wer hier Steuern zahlt.» Ausserdem werde gesagt, es könne sich ja einbürgern, wer mitbestimmen wolle.

Für Strijbis ist klar, aus philosophischer Sicht müssten Ausländer nach fünf Jahren im Land ein Stimm- und Wahlrecht erhalten. Sei es durch eine Einbürgerung oder durch ein Ausländerstimmrecht. «Politische Rechte sind ein Grundrecht und Hauptpfeiler der Demokratie», sagt er.

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    Alle Leser-Kommentare
  • one0one 20.07.2019 19:41
    Highlight Highlight Mich würde interessieren wieviele von denen die "Einbürgern" fordern den Einbuergerungstest verhauen wuerden 😂
    • redeye70 21.07.2019 08:09
      Highlight Highlight Dieser Test sollte grundsätzlich von jedem Bürger wenigstens als Standortbestimmung gemacht werden. Es ist immer wieder erschreckend, wie schlecht und unpräzise das Wissen über unseren eigenen Staat ist. Da wird allerhand miteinander vermischt. Die krasse Mehrheit weiss nicht einmal, dass der eigentliche Grundstein der heutigen modernen Schweiz 1815 in Wien beschlossen wurde und wir vor allem Dank Russland überhaupt existieren. Viele denken die alten Eidgenossen seien die Gründer der Schweiz gewesen – was schlicht nicht stimmt. Die waren sogar erklärte Gegner!
  • SGR 20.07.2019 16:19
    Highlight Highlight Ist schon praktisch dieser rote Pass.
    Ich kann viel einfacher in andere Länder einreisen, muss nicht in meiner Heimat ins Militär und die Autovericherung wird massiv günster.

    Genau diese Aussagen höre ich in meinem Umfeld immer wieder von Doppelbürgern oder von solchen die es werden wollen.
    Keiner nannte Abstimmungen/Wahlen als Argument....
  • yey 20.07.2019 14:12
    Highlight Highlight Das Prinzip der Demokratie ist, dass alle Betroffenen in Entscheidungsprozesse eingebundenen werden.

    Hat ein grosser Teil der Gesellschaft nur noch Pflichten aber keine Rechte, so ist dieses Prinzip verletzt.

    Man spricht dann von Aristokratie.

    Wie gut diese Regierungsform in der Vergangenheit funktioniert hat*, kann man u.A. in der Schweizer Gründungslegende nachlesen.

    *) Spolier: Nicht so toll.
  • redeye70 20.07.2019 07:11
    Highlight Highlight Interessant finde ich auch, dass es kaum ein Thema ist wieviel besserAusländer in der Deutschschweiz integriert sind im Vergleich zur Romandie. Dies gerade eben weil es hier mehr Anstrengung braucht. Gab mal eine Studie darüber.
  • Der Rückbauer 19.07.2019 21:09
    Highlight Highlight Super, wie jene, welche ablehnen, als Hinterwäldler dargestellt werden. Das ist Manipulation. Und wenn ich Manipulation sage, kommt noch, dass ich "ein Rechter" sei und doch der SVP beitreten solle.
    Schöön gesteuert, watson.
  • Bert der Geologe 19.07.2019 15:58
    Highlight Highlight Dass in der Schweiz ein geschätzt ein paar tausend Leute wohnen, die sich für die Politik interessieren, abstimmen möchten, aber nicht dürfen, ist eigentlich schade. Bedenklicher aber ist, dass es über eine Million Stimmbürger gibt, die dürfen, aber gar nicht wollen.
  • the Dave 19.07.2019 13:32
    Highlight Highlight Ich sag es mal so... Wir alle sind Stolz auf unsere direkte Demokratie. Wir Zahlen alle hauptsächlich ende Jahr Gemeindesteuern und da wäre auch nett bei einer direkten Demokratie das man mitbestimmen kann. d.h. Im Quartier 50% Ausländer und mehr braucht es eine Schule, die ca. 50 % Schweizer alle altersklassen aber eher älter bestimmen ob es eine Schule braucht. Echt jetzt... Es geht um Kommunale Sachen und um nichts anderes. Also da sollte jeder gefragt werden wer einen Menschenverstand hat in einem demokratischen Land. Ich bin stolzer Schweizer...
    • Lucida Sans 19.07.2019 22:17
      Highlight Highlight Und in welcher Sprache möchten Sie die Abstimmungsunterlagen gerne haben?
  • Froggr 19.07.2019 13:21
    Highlight Highlight Warum sollten Menschen die gleichen Rechte haben, wenn sie nicht die selben Pflichten haben?
    • Troxi 19.07.2019 15:49
      Highlight Highlight Diese Schallplatte wird nicht besser auch nach über 100 Jahren nicht. Frauen Stimm- und Wahlrecht lässt grüssen.
    • hanvan 19.07.2019 17:24
      Highlight Highlight Ich wohne und arbeite seit mehr als 30 Jahren hier. Ich nehme doch an, dass ich die gleiche Pflichten habe wie jede andere person.
      Das Stimmrecht habe ich nicht.
      Selbstverständlich beachte ich jedoch das was abgestimmt wird, das Schweizer Gesetz
    • redeye70 21.07.2019 07:44
      Highlight Highlight @hanvan
      Die Pflicht Militärdienst zu leisten hast du als Ausländer nicht 😊
  • Gustav.s 19.07.2019 12:53
    Highlight Highlight Vor dem Ausländerstimmrecht sollten wir mal das Stimmrecht für Auslandschweizer neu überlegen.
    Ich wäre für ein auf Eis legen nach 5 oder spätestens 10 Jahren.
    • Balois 19.07.2019 13:29
      Highlight Highlight Wieso?
    • Abnaxos 19.07.2019 16:01
      Highlight Highlight @Balois

      Siehe auch meinen Post weiter unten: das Stimmrecht sollte an den Lebensmittelpunkt gebunden sein, nicht an einen abstrakten Zettel (Bürgerschaft).

      Auslandschweizer haben ihren Lebensmittelpunkt nicht mehr in der Schweiz, was hier läuft, betrifft sie – je nach Thema – nur noch teilweise oder gar nicht.

      Etwas überspitzt: Versteht jemand, der seit 10 Jahren eine Strand-Bar in Thailand betreibt, wirklich, worum es bei einer Zersiedelungsinitiative genau geht? Und was interessiert es ihn noch?
    • Balois 19.07.2019 16:15
      Highlight Highlight Bürgerrechte sind für mich unantastbar. Gerade das Wahlrecht. Da geht es ja auch um die Zukunft des Landes. Strategische Entscheide bedürfen auch einer Aussensicht. Da liegt auch die Chance der Schweizer im Ausland. Ich empfinde den Bar Besitzer auch als abstraktes Beispiel und finde das Argument zu platt. Es gibt genügend Beispiele die sicherlich genau das Gegenteil belegen würden. Es geht um den Bund und nicht um die Kommunen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • de_spy 19.07.2019 12:29
    Highlight Highlight Ich würde mich ja gerne einbürgern lassen, eben u.a. aus genau dem Grund politisch vor allem auf kommunaler Ebene mitbestimmen zu dürfen, weil es mich an meinem inzwischen langjährigem Wohnort direkt betrifft. Nur dauert es ewig bis man die Chance hat auch eingebürgert zu werden. Weit mehr als ein Jahrzehnt geht es nicht, in der Gemeinde, in der man wohnt und in der man sich besonders integriert, Wahlentscheide mit zu beeinflussen. Stattdessen darf ich aber noch im Heimatland (national) mitentscheiden, obwohl je länger zurück der Bezug immer wie kleiner wird. So richtig Sinn macht das nicht...
  • luegeLose 19.07.2019 12:23
    Highlight Highlight Einbürgern, danach abstimmen. Die Haltezeit ist nur noch Fünf Jahre, das schafft man, wenn man wirklich Schweizer werden will.
    • balzercomp 19.07.2019 18:41
      Highlight Highlight Von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Und dann darf es in der Zeit keinen Umzug in eine andere Gemeinde geben. Das Problem ist, dass es um das Bürgerrecht einer Schweizer Gemeinde geht, nicht um die Schweizer Staatsbürgerschaft.
  • tsching 19.07.2019 12:20
    Highlight Highlight typisch! der kleine, engstirnige Schweizer!
    ...wieso ich Abstimmung muss/soll und nicht darf!??? weil ich hier geboren bin, die schulen und die lehre besucht habe, hier arbeite und die steuren zahle.
    keine weitere gründe sind mehr nötig.
    aber nein, Hauptsache die Schweizer sagen immer sie sind neutral aber verkaufen Waffen ins Ausland und erlauben es den Diktatoren ihre Banken zu nutzen.
    weiter so, den die Schweiz so wie sie ihr sie kennt oder wollt, wird es nicht mehr lange geben.
    • virus.exe 19.07.2019 13:08
      Highlight Highlight Was läuft denn mit dir? Dürfen in deinem Heimatland Ausländer abstimmen? Ohne roten Pass keine Abstimmungen. Ist das so schwer zu verstehen?
    • Watson - die Weltwoche der SP 19.07.2019 16:36
      Highlight Highlight Wo kommst du her?
    • Streuner 19.07.2019 19:24
      Highlight Highlight Du bist ja ganz toll integriert.... und in Italien wollen sie dich auch nicht... piccolo svizzero... aber Hauptsache über dein Heimatland... DIE SCHWEIZ... motzen... bedenklich
  • Lowend 19.07.2019 12:06
    Highlight Highlight Die weltoffenen Romands waren mir schon immer viel sympathischer, als die biedere Restschweiz und das zeigt sich auch beim Wahlrecht für Ausländer.

    Ich weiss auch wovon ich rede, denn ich lebte auch schon längere Zeit in Wien und als politischer Mensch war es einfach unerträglich, quasi «die Schnauze halten zu müssen», weil man als Ausländer zwar Steuern zahlen muss, aber nichts zu sagen hat.
    • Gustav.s 19.07.2019 12:48
      Highlight Highlight Weltoffene Romands, ich mach mich gleich über den Röstigraben.
    • Gipfeligeist 19.07.2019 13:50
      Highlight Highlight @Lowend
      Ich sehe auch keinen Grund, Ausländer nicht abstimmen zu lassen (bin selber Ausländer). Auch ohne Pass fühle ich mich hier wohl. In einer Demokratie sollte meiner Auffassung nach jeder Abstimmen, der von den Folgen betroffen ist.
  • Abnaxos 19.07.2019 12:06
    Highlight Highlight Die Demokratie ist ein Art und Weise, wie eine Gemeinschaft bestimmt, was läuft. Alle, die Teil dieser Gemeinschaft sind, bestimmen mit. Daher muss das Stimmrecht nicht an irgend einen abstrakten Zettel gebunden sein, sondern daran, wo jemand seinen Lebensmittelpunkt hat. Ein Ausländer, der in Zürich wohnt, hat seinen Lebensmittelpunkt hier, also Stimmrecht, gar keine Frage.

    Als ich von Bern nach Zürich gezogen bin, wurde mir automatisch das Stimmrecht in Bern entzogen, in Zürich zugestanden. Das Stimmrecht zieht mit um, völlig logisch. Das stellt inkonsequenterweise niemand infrage.
    • Troxi 19.07.2019 15:52
      Highlight Highlight Genau, das Wahlrecht hingegen kann man an den Roten Pass binden, sowie das Stimmrecht auf Kantonaler, geschweige auf Bundesebene.
  • Kanischti 19.07.2019 11:57
    Highlight Highlight Warum bemängeln hier so viele, dass Ausländer nix zu sagen haben, "...aber Steuern zahlen, dass dürfen sie!"?
    1. Es wurde niemand gezwungen in die Schweiz zu kommen. Sie alle sind freiwillig und als Gäste hier. Akzeptieren damit unsere Regeln.
    2. ALLE Ausländer kommen als Einwohner automatisch in den Genuss unserer Infrastrukturen und Angebote, welche aus diesen Steuern finanziert werden!!! Also hört auf damit: "sie dürfen nur bezahlen"
    3. Wer bleiben möchte und sich zu unserem System bekennt, darf jederzeit das Schweizer-Bürgerrecht erlangen.
    • El Vals del Obrero 19.07.2019 13:18
      Highlight Highlight 1 stimmt nicht wenn man hier geboren wurde.
    • Balois 19.07.2019 13:24
      Highlight Highlight Wir benötigen Ausländer. Weiter bin ich der Meinung, dass man nach einem gewissen Zeitraum auch gar nicht mehr Ausländer ist. Sollte dann jemand, sich engagieren für die Kommune, ist das doch einfach toll.
    • M.aya 19.07.2019 13:41
      Highlight Highlight Bin aus einer deutschen Gebärmutter in die Schweiz,nach Bern, geflutscht. Ich konnte mir nicht aussuchen wo ich geboren wurde.
      Ich habe immer nur in der Schweiz gelebt, gelernt, gearbeitet, bezahlt und konsumiert.
      Letztendlich siehst Du Dich als Schweizer, weil Deine Eltern beim poppen per Zufall den "richtigen" Pass hatten. Deine Leistung dafür ist aber gleich Null. Wenn ich mich jemals einbürgern lasse, habe ich eine mündliche und schriftliche Prüfung zu bestehen. Das würde mich zu einem eidgenössisch geprüften und damit viel seriöseren Schweizer machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • anundpfirsich 19.07.2019 11:49
    Highlight Highlight Dachte immer dies sei in der gesamten Schweiz so dass man abstimmen darf wenn man den roten Pass besitzt...
  • DemonCore 19.07.2019 11:31
    Highlight Highlight Keine Gegenargumente:
    - Militärdienst (Frauen, Bundesebene)
    - Ausland (EU, Neuseeland, etc.)
    - Staatspolitische Bedenken (Schulen, Badis)
    - sonstige Weltuntergangsängste (Romandie, GR, AR stehen immer noch)

    Gibt es irgendwelche ernsthafte Gegenargumente?

    Argumente:
    - Erhöhung der politischen Teilnahme
    - verbesserte gesellschaftliche Integration
    - Stärkung der Demokratie
    - breiter abgestützte Entscheide

    Prove me wrong.
  • Knety 19.07.2019 11:14
    Highlight Highlight So eine Abstimmung hat unter Umständen auch langfristige Auswirkungen. Daher macht es schon Sinn, dass Leute nicht abstimmen dürfen die in ein paar Jahren oder Monaten das Land wieder verlassen.
    • G. Samsa 19.07.2019 13:09
      Highlight Highlight Wie im Artikel beschrieben; man bekommt nicht gleich mit der Einwanderung das Stimmrecht, sondern nach x (10) Jahren.
      Wir reden also über Menschen, welche mit grosser Wahrscheinlichkeit in der CH bleiben wollen.
    • Magnum44 19.07.2019 13:19
      Highlight Highlight Und Schweizer können also nicht ins Ausland ziehen oder von ihrer Niederlassungsfreiheit Gebrauch machen?
    • Balois 19.07.2019 13:20
      Highlight Highlight Klar, die Wartezeit von mind. 5 Jahren bis zur Ausübung des Wahlrechtes deutet darauf hin, dass die Leute dann grad wieder gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ciaociao 19.07.2019 11:04
    Highlight Highlight Was spricht gegen eine Einbürgerung?
    Es gibt schon Gründe, warum Nicht-Eingegliederte besser nicht abstimmen dürfen. Man muss nicht weit reisen um bereits schon krasse Änderungen in der Denkweise zu finden.

    Wie erst gerade kürzlich in der Zeitung stand stehen ja viele offen dazu, sich wegen Militärpflicht nicht einzubürgern.
    Dass solche Leute nicht abstimmen dürfen finde ich nur fair.
    • Shlomo 19.07.2019 11:13
      Highlight Highlight Ich als geborener Schweizer habe auch keinen Militärdienst geleistet, weil ich nicht noch in die Pfadi für „erwachsene“ wollte. Willst du mir deshalb das Stimmrecht entziehen?
    • DemonCore 19.07.2019 11:42
      Highlight Highlight Dann sollten wir dringend den Frauen das Stimmrecht entziehen.
    • Ueli der Knecht 19.07.2019 12:41
      Highlight Highlight Vermutlich findest du es auch völlig daneben, dass Frauen seit ein paar Jahren auch abstimmen dürfen, obwohl sie nicht militärpfichtig sind. Oder dass auch sonst viele Männer abstimmen dürfen, die sich vor dem Militärdienst drücken, weil sie zB. Pazifisten sind, oder diesen Trachtenverein nur einfach völlig unsinnig finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 19.07.2019 11:03
    Highlight Highlight Also zumindest auf Gemeindeebene ist ein Stimmrecht für Ausländer - nach ein paar Jahren Wohnsitz dort - nicht extrem abwägig. Schliesslich geht es i.d.R. sowieso nur um Kredite, da sollten alle Steuerzahler mitreden dürfen.

    Nebenbei: mehr als 60% der Ausländer in der CH stammen aus der EU, wo das aktive und (!) passive Stimmrecht auf kommunaler Ebene etwas völlig Normales ist. In Europa sind also eigentlich wir die Exoten.
  • Miikee 19.07.2019 10:50
    Highlight Highlight Ich finde es gut wenn sich die Ausländer einbringen wollen. Eher ein gutes Zeichen das die Integration klappt.

    Aber das Stimmrecht sehe ich an hinterster Stelle der Integration. Vorher steht definitiv das Einbürgern an.

    Was erhofen sich die Gemeinden da?
    Es würde mehr Sinn machen, die zu animieren die bereits Abstimmen können aber nicht gehen.
    Die Probleme suchen und lösen.
    Ich denke da an, in den Schulen mehr aufklären, kostenlos brieflich Abstimmen, Wer zu 80% abgestummen hat muss 100 Stutz weniger Gemeinde Steuern zahlen usw.
  • henk 19.07.2019 10:46
    Highlight Highlight Ich weiss, das kommt jetzt wohl nicht gut an, aber ich finde grundsätzlich jede Erweiterung der Demokratie gut. Im Moment werden 1/4 der Schweizer Wohnbevölkerung von der Demokratie ausgeschlossen, obwohl sie hier arbeiten, Steuern zahlen und zu unserem Wohlstand beitragen. Wir müssen auch aufhören in solchen Fällen uns immer mit dem Ausland zu vergleichen. Die Schweiz hat ein grundlegend anderes demokratisches System als das Ausland. Jeder Kanton hat eine eigene Verfassung und kann selber entscheiden, ob er dies will oder nicht. Von daher alles halb so wild.
    • Scaros_2 19.07.2019 11:15
      Highlight Highlight Worin unterscheidet sich unser Kantonaler föderalismus von jenemen der USA mit ihren Bundesstaaten oder Deutschland etc.?
    • Prügelknabe 19.07.2019 11:34
      Highlight Highlight @Scaros_2
      Die Schweiz ist eine halbdirekte Demokratie. Deutschland und die USA sind eine indirekte Demokratie, dass ist ein Riesen Unterschied.

      Wobei, Seit Trump, bin ich mir nicht mehr sicher, ob sich die USA wirklich noch als Demokratie bezeichenen kann.
    • balzercomp 19.07.2019 18:34
      Highlight Highlight Nein, Prügelknabe. Der Unterschied ist, dass es in der Schweiz ein Initiativ- und Referendumsrecht gibt. Ansonsten sind die Systeme identisch. Über die weit überwiegende Mehrheit der Entscheidungen des Parlaments wird der Schweizer nie abstimmen. Ansonsten würde hier kein Schweizer mehr arbeiten können. Und nur Ja oder Nein sagen zu können ist nicht wirklich eine gute Idee.
  • Triple A 19.07.2019 10:33
    Highlight Highlight Die Idee dahinter ist einfach: Da die Ausländer ein Teil der Gesellschaft sind, sollen sie (nur) auf Gemeindeebene mitbestimmen. Dies um sich bei der Gestaltung der unmittelbaren Umgebung einzubringen. Sobald es um staatspolitische Fragen geht, für welche die Kantone und der Bund zuständig sind, braucht es ein Bekenntnis zu gewissen Grundwerten, welches durch die Einbürgerung abgegeben wird.
    • DemonCore 19.07.2019 10:53
      Highlight Highlight Gibt es irgendwelche vernünftige Gründe anzunehmen dass weniger als 97% der Ausländer unsere Grundwerte teilen?
    • Geiwetschteiler 19.07.2019 11:24
      Highlight Highlight Ja die gibt es. vor allem Religion und Tradition.
    • Ueli der Knecht 19.07.2019 13:09
      Highlight Highlight Das hängt davon ab, wie man deine zweideutige Frage verstehen will, DemonCore (das jeweils hinzugefügte Komma ist auch nicht hilfreich):

      "Gibt es vernünftige Gründe, anzunehmen dass weniger als 97% der Ausländer unsere Grundwerte teilen?"

      Nein, eine solche Annahme lässt sich sachlich nicht begründen.

      "Gibt es Gründe anzunehmen, dass weniger als 97% der Ausländer unsere Grundwerte teilen?"

      Ja, die Ängste schürende Theorie des Bevölkerungsaustausches stützt sich unter anderem auf dieser Annahme, dass diese Ausländer mehrheitlich unsere Grundwerte ablehnen.

      Je nach Standpunkt: Ja und Nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me, my shelf and I 19.07.2019 10:22
    Highlight Highlight Ausländer*innen sind in der Schweiz ja irgendwie seit jeher Zweitklassmenschen - Pflichten ja, Partizipationsrechte eher so nö.

    Verstehe nicht, wie die Möglichkeit der politischen Partizipation irgendwie an die Herkunft der Menschen gebunden sein soll: Jeder Mensch, der von den CH-Gesetzen betroffen ist, soll die Möglichkeit haben, mitzureden.
    • El Vals del Obrero 19.07.2019 10:43
      Highlight Highlight Vor allem, da es ja oft nur um die Herkunft der Eltern der Menschen geht.

      Zwei soeben hiergeborene Kinder liegen nebeneinander auf der Säuglingsstation und haben bisher nicht verschiedene Leistungen erbracht (ausser vielleicht, wenn man an Karma glaubt). Das eine ist automatisch Schweizer, das andere nicht.

      Von dem her verstehe ich auch die "Ich bin stolz drauf XYZ zu sein!" nie.Haben sie selbst (und nicht ihre Vorfahren) denn etwas dafür getan (sofern es sich nicht um Engebürgerte handelt)?

      Viele "stolze Eidgenossen" würden bei einer Einbürgerung ja schon an der Rechtschreibung scheitern.
    • Hierundjetzt 19.07.2019 10:47
      Highlight Highlight Also auch Touristen? 😂😂😂😂

      Me, bitte, ein wenig seriöser, Merci 😌
    • ciaociao 19.07.2019 11:06
      Highlight Highlight Pflichten? Etwa wie der Militärdienst? Feuerwehr? Oder von welchen Pflichten redest du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • raketenpippo 19.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Geht wählen!
  • Filii Fornicatricum 19.07.2019 10:09
    Highlight Highlight Ein Argument, was bis jetzt noch nicht gebracht wurde, sind Auslandschweizer*innen. Diese dürfen bestimmen, was hier in der Schweiz passiert, obwohl es sie zum Teil Jahrzehnte nicht mehr in der Schweiz wohnen und es sie nicht betrifft.
    Wer hier ein paar Jahre lebt, soll bestimmen können, was hier auch passiert.
    • Balois 19.07.2019 10:42
      Highlight Highlight Ich bin für das Wahlrecht von Ausländer auf kommunaler Ebene und auch kantonal. Masse Dir jedoch nicht an, zu strategischen Richtungsentscheidungen die Schweizer im Ausland aussperren zu wollen oder diese gleich zu setzen mit den Ausländern in der Schweiz, in Bezug auf ihre politischen Rechte. Schweizer im Ausland sind ein wichtiges Sprachrohr und haben ein gute Aussensicht. Es ist weiter ein fundamentales Bürgerrecht.
    • Tjuck 19.07.2019 11:03
      Highlight Highlight Auslandschweizer sollten weiterhin das Recht haben, auf nationaler Ebene in der Schweiz mitbestimmen zu dürfen, ebenso auf kantonaler Ebene, falls dies der betreffende Kanton vorsieht. Wieso nicht? Es könnte ja sein, dass die Auslandschweizer nur vorübergehend im Ausland wohnen, und später zurückzukehren beabsichtigen.
    • ZaZaa 19.07.2019 11:40
      Highlight Highlight Tjuck, Balois:

      Filii spricht den Auslandschweizern ja gar nicht ihr Wahlrecht ab. Sondern braucht es als Argument für das Wahlrecht von Ausländern, die in der Schweiz leben.

      Ich finde das überaus logisch. Wer hier (bereits eine Weile) lebt und am Alltag teilnimmt, sollte ein Mitspracherecht haben. Die politischen Entscheide betreffen diese Menschen ja direkt, während Auslandschweizer u. U. nichts davon merken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 19.07.2019 10:08
    Highlight Highlight Ich kann einem Ausländerstimmrecht nichts abgewinnen. Es wurde nicht mit allen Konsequenzen JA zur Schweiz gesagt. Für mich ist das so, als würde man sich eine Hintertür offen lassen für alle Fälle. Wer mitbestimmen möchte, der soll sich auf ordentlichem Weg einbürgern lassen. Es mag zwar nicht toll sein, wenn man Steuern bezahlt und dazu nichts sagen kann. Und wenn man ohne Einbürgerung mitbestimmen möchte, dann kann sich nun jeder eine der grünen Gemeinden auf der Karte aussuchen und dorthin ziehen.
    • FrancoL 19.07.2019 11:31
      Highlight Highlight Tönt ja etwas ähnlich wie bei Trump; sollen die doch in die "grünen" Gemeinden ziehen. Irgendwie geht mir da der demokratische Gedanke verloren, wenn ich Ihren Post lese. So als würde man annehmen, dass die Schweiz aus verschiedenen Demokratien bestehen würde. Das mit der Hintertüre verstehe ich nun gar nicht, das Wahlrecht würde ja nur dann gelten, wenn die Voraussetzung gegeben ist, wenn der Ausländer weg zieht verfällt es.
    • ZaZaa 19.07.2019 11:44
      Highlight Highlight Eine Einbürgerung dauert unglaublich lange, ist teuer und teilweise mit hohen Auflagen verbunden.

      Ich fände es eine gute Lösung, Ausländerinnen und Ausländern, die z. B. auf halbem Weg zu ihrer Einbürgerung sind, bereits das Wahl-/Stimmrecht zu gewähren.
    • Ueli der Knecht 19.07.2019 13:15
      Highlight Highlight Wenn man als Schweizer geboren wurde, hat man auch "nicht mit allen Konsequenzen JA zur Schweiz gesagt". Ich habe das jedenfalls nie getan. Es hat mich auch gar nie jemand gefragt.

      Insofern ist dein Argument einfach nur Nonsens.

      Man muss nicht mit allen Konsequenzen JA zur Schweiz sagen, um sich für die Zukunft Schweiz einsetzen zu dürfen.

      Müsste man mit allen Konsequenzen JA zur Schweiz sagen, wäre jede Kritik an der Schweiz quasi Nestbeschmutzung, was die Aberkennung des Wahl- und Stimmrechts rechtfertigen würde. Und natürlich bestimmst du dann selber, was JA sagen genau heisst.
  • Hierundjetzt 19.07.2019 09:53
    Highlight Highlight Es ist schon etwas anderes ob man in einer 300 Seelen Gemeinde über die Renovation des Dorfbrunnens abstimmt oder in einer 450’000 Gemeinde über Milliardenprojekte (DML / HB)

    Aber lassen wir auch das Volk zum 3x entscheiden. Bisher gabs 60 bzw. 75% Ablehnung.

    Ich befürworte Diversität und finds toll dass ich in einer offenen Stadt mit sehr vielen fremdsprachigen Menschen lebe.

    Aber das Stimm und Wahlrecht steht am Ende der Integration.

    Nicht am Anfang.

    Das ist nicht verhandelbar.
    • Balois 19.07.2019 10:36
      Highlight Highlight Zürcher Doppelmoral eben. Weltstadt im Taschenformat und bei jeder Gelegenheit über die Deutschen Ärzte oder Journis uvm. motzen.
    • DemonCore 19.07.2019 10:45
      Highlight Highlight Und deshalb ist der Schweizer Pass nicht geeignet als Kriterium für Kompetenz in Sachen Schweizer Demokratie: die Zürcher Bevölkerung entscheidet nicht über SBB Infrastrukturvorlagen, sondern die Bundesversammlung. Solltest du wissen, als Musterschweizer.
    • DemonCore 19.07.2019 10:47
      Highlight Highlight Du entscheidest nicht was verhandelbar ist und was nicht. Über das Ausländerstimmrecht wird noch einmal abgestimmt, find dich damit ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balois 19.07.2019 09:53
    Highlight Highlight Es stimmt einfach nicht, dass wir Welsch links wählen oder weniger büenzlig sind. Wir sind genau so büenzli teilweise. Der Jura war fast nie links regiert.
    Und trotzdem: ohne die Ausländer gehts nicht, also einbinden.
    • Gipfeligeist 19.07.2019 13:55
      Highlight Highlight "ohne Ausländer gehts nicht"
      Und dies ist in Zürich, oder der ganzen Schweiz, oder in ganz Europa anwendbar. Die Identität eines Menschen sollte aus seinen Handlungen hervorgehen und nicht aus seiner Herkunft!
  • inmi 19.07.2019 09:49
    Highlight Highlight Welches Problem wird mit dieser Zwängerei gelöst? Die Romands lieben die Linke und hohe Steuern, das wissen wir.

    Wenn du Stimmen willst, holst du dir das Bürgerrecht. Das heisst ja Bürgerrecht.
    • Balois 19.07.2019 13:46
      Highlight Highlight Einfach anmassend.
  • Meinsch 19.07.2019 09:43
    Highlight Highlight Der hohe Ausländeranteil kommt unter anderem auch zu Stande durch die sehr restriktive Einbürgerungspolitik. Die zählt zu einer der strengsten Europas. An dieser Stellschraube sollte man wennschon drehen.
    • ZaZaa 19.07.2019 11:48
      Highlight Highlight Ja bitte. Sehe ich auch so.
      Vor allem argumentieren hier alle damit, dass sich Ausländer erst einbürgern lassen sollen, bevor sie irgendwie mitreden dürfen. Nur: Sich einbürgern zu lassen ist unglaublich langwierig, teuer und mit hohen Auflagen besetzt. Aber bereits lange davor ist man ein Teil der Gesellschaft und sollte auch entsprechend mitreden können.
    • Meinsch 19.07.2019 12:35
      Highlight Highlight Disclaimer zur Blitz/Herz-Ratio:

      Anscheinend sind viele da anderer Meinung.
  • Blitzesammler 19.07.2019 09:39
    Highlight Highlight Mein Vater kam vor über 60 Jahren in die Schweiz. Er hat sich bewusst nie einbürgern lassen. Ich wurde als Jugendlicher eingebürgert. Leistete Militärdienst, Zivildienst und Pflicht-Feuerwehr. Mit 14 Jahren trat ich meine Lehre an und zahle seit da meine diversen Lohn-Abgaben. Dies sind, unter weiteren, Gründe wieso ich finde, das ich wählen darf. Bitte klärt mich auf... in welchen anderen Ländern dürfen Ausländer mitbestimmen. Ich finde das nicht ok, lass mich aber gerne mit guten Beispielen überzeugen. Watson !? Bitte dazu auch eine Grafik!
    • DemonCore 19.07.2019 09:51
      Highlight Highlight In allen EU Ländern dürfen EU-Ausländer mitbestimmen. Die EU ist demokratischer als die Schweiz.
    • El Vals del Obrero 19.07.2019 09:52
      Highlight Highlight Warum dürfen dann Frauen wählen? Und zahlen Ausländer weniger diverse Lohnabgaben?
    • Marco86 19.07.2019 10:40
      Highlight Highlight @ DemonCore: Ist das nun ernsthaft deine Schlussfolgerung oder einfach nur ein schlechter Flachwitz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hüttler 19.07.2019 09:38
    Highlight Highlight Ich selbst bin Ausländer und der Meinung das wir bei den Wahlen auf Bundesebene nichts zu suchen haben. Wir zahlen zwar Steuern, aber wir verdienen unser Geld auch in der Schweiz, von daher zählt dieses Argument nicht. Die Schweiz bietet einem soviel Annehmlichkeiten und Möglichkeiten und man fühlt sich so sicher. Danke dir wunderschöne Schweiz und Danke den wundervollen Schweizern für alles.

    • Troxi 19.07.2019 10:27
      Highlight Highlight Text gelesen?

      Es geht um die Gemeinden! Steuern sind ein reiner politischer Prozess, daher kann ich ihrer Begründung nicht ganz folgen. Für Bundesebene gibt es noch andere Pflichten als Steuern zu zahlen. zB Militärdienst leisten, obwohl dies auch nur noch zu 50% zieht. Ich sehe es aber auch als Integrationsbemühung für Ausländer das Stimmrecht auf Geimendeebene zu gewähren. Man kann nicht nur Integration fordern, wenn man keine eigene Bereitschaft zur Aufnahme zeigt. Ausserdem könnte man so Ausländer wo möglich Schmackhaft machen sich einzubürgern und das politische System näher bringen.
    • Tjuck 19.07.2019 11:07
      Highlight Highlight Bitte, gern geschehen.
    • Hüttler 19.07.2019 11:12
      Highlight Highlight Gut Bereitschaft zur Aufnahme wurde mir gegeben, indem ich die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erhalten habe. Und vom grössten Teil der Bevölkerung werde ich auch fair und korrekt behandelt. Des Weiteren wird mir auch die Möglichkeit gegeben mich irgendwann einzubürgern, dann kann ich ja wählen. Aber sich nicht einbürgern nur um keinen Militärdienst zu leisten oder keine Abgaben zahlen zu müssen und dann aber trotzdem bei allem mitreden und entscheiden zu wollen ist rosinenpickerei. Und das ist falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 19.07.2019 09:36
    Highlight Highlight Wer in Albula wohnt hat den Pass im Wohnsitz. Und der Einheimische wäre zu wenig Stimme.
  • e.marono@sunrise.ch 19.07.2019 09:31
    Highlight Highlight Ausländer, die in der Schweiz sind, können nur Steuern zahlen und die Klappe halten, das nennt man Demokratie
    • inmi 19.07.2019 09:50
      Highlight Highlight Nein, ich geh auch nicht in andere Länder und masse mir an mitbestimmen zu wollen. Lass dich einbürgern, wenn du umbedingt willst.
    • fidget 19.07.2019 10:16
      Highlight Highlight Steuern bezahlst du damit das Land funktioniert, vereinfacht gesagt. Ausländer benutzen auch unsere Strassen und Infrastruktur etc. Hingegen über die Steuern an der Urne zu befinden, sollte den Bürgern vorbehalten sein. Durch Steuerzahlung allein erhältst du keine Bürgerrechte, ausser in der Romandie.
    • Tjuck 19.07.2019 11:10
      Highlight Highlight @fidget

      Seine Stimme gibt man auch ab, damit das Land funktioniert, vereinfacht gesagt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 19.07.2019 09:23
    Highlight Highlight Romands sind auch keine Bünzli.
    • inmi 19.07.2019 09:51
      Highlight Highlight Ja sie lieben den Französischen Nanny State, Autoritarismus und hohe Steuern. Moment mal, das sind ja doch enorme Bünzlis.
    • Tjuck 19.07.2019 11:11
      Highlight Highlight @inmi

      Seit wann lieben die Romands Autoritarismus? Wohl eher wir Deutschschweizer.
    • inmi 19.07.2019 13:26
      Highlight Highlight Wenn du dich näher damit beschäftigst, zum Beispiel dort arbeitest, dann merkst du es. Chefs werden etwa in Meetings weniger hinterfragt.
  • Barsukas 19.07.2019 09:20
    Highlight Highlight Warum sich nicht einbürgern lassen wenn man die Bürgerrechte ausüben will? Bewusst ja sagen zur Schweiz? Hier will ich leben und dazugehören? Verstehe ich nicht, dass man ohne vielleicht die kulturellen Zusammenhänge zu kennen diese Rechte bekommt?
    Und jetzt bitte nicht mit den Steuern kommen... Das reicht für mich nicht um mitzubestimmen.
    Das manche Gemeinden schikanös vorgehen bei Einbürgerungen finde ich, noch schnell gesagt, auch voll daneben.

    Oder wie würde das genau aussehen! Wie lange müsste man in der CH sein um auf Gemeindeebene mitbestimmen zu können?
    • esclarmonde 19.07.2019 09:41
      Highlight Highlight Wieso einbürgern? Es gibt Ausländer, die engagieren sich mehr als manche Schweizer.
      In vielen Gemeinden muss man seit mindestens 5 Jahren dort wohnen, um mitbestimmen zu können.
    • Nick Name 19.07.2019 09:51
      Highlight Highlight Sie liefern gleich selbst den Grund, warum die Voraussetzung «Einbürgerung» nicht hinhaut: Was, wenn man sehr gerne mitwirken möchte, aber nicht eingebürgert wird?

      Warum soll hier leben und Steuern zahlen denn nicht reichen?
      Was ist so sagenhaft besonders und offenbar nur ganz ausgewählten Menschen zumutbar am hiesigen Stimm- und Wahlrecht?
    • inmi 19.07.2019 09:51
      Highlight Highlight 5 Jahre ist sehr wenig. Ist doch völlig okay.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 19.07.2019 09:19
    Highlight Highlight Aus philosophischer Sicht....na das nenn ich mal eine Begründung....hahaha.
    Bevor man nun ein riesen Fass aufmacht: Wie viele der Ausländer nehmen den ihr Stimmrecht in den 605 Gemeinden wahr?
    • Nick Name 19.07.2019 09:47
      Highlight Highlight (Gegenfrage: Wie viele der Schweizer Stimmberechtigten nehmen denn ihr Stimm- und Wahlrecht wahr?)

      Die Frage ist komplett obsolet.
    • fandustic 19.07.2019 10:21
      Highlight Highlight Nein ist sie nicht. Als Schweizer bekommst du dein Stimmrecht mit 18....ob du willst oder nicht. Als Ausländer bekommst du es nicht, aber die Frage darf erlaubt sein: Wollen es denn die Ausländer überhaupt? Von daher würde es mich schon interessieren, wie viele den tatsächlich davon Gebrauch machen....
    • Tjuck 19.07.2019 11:14
      Highlight Highlight Die Frage ist nicht nur obsolet, sondern sogar bescheuert. Nur weil ein grosser Teil ein bestimmtes Recht nicht wünscht darf man es den anderen nicht verweigern. Genau wo wurde im letzen Jahrhundert argumentiert, als es um das Frauenstimmrecht ging. Es hiess, die meisten Frauen würden es gar nicht wollen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 19.07.2019 09:15
    Highlight Highlight In der EU ist es normal dass zugezogene mitwählen dürfen. 30-50% können in der Schweiz nicht mitbestimmen. Vielleicht sind wir gar nicht dieser Leuchtturm der Demokratie als den wir uns gerne sehen.
    • Diavolino666 19.07.2019 09:43
      Highlight Highlight Du vergleichst gerne die EU mit der Schweiz als wäre die EU ein Staat. Dem ist nicht so, also hinkt das bei dir etwas.
    • SeineEminenz 19.07.2019 09:48
      Highlight Highlight Aber auch nur ein EU Bürger.

      Ein zugezogener Ami darf in der EU auch nicht mitwählen.

    • inmi 19.07.2019 09:53
      Highlight Highlight Die EU sollte in nichts ein Vorbild sein:

      - Keine direkte Demokratie
      - Das Parlament ist keine Legislative, darf also keine Gesetze schreiben.
      - Das Parlament darf keine Kandidaten wählen, sondern nur Ja/Nein (In CH darf das Parlament jeden zum Bundesrat wählen, dass es will)
      - EU Parlamentarier werden in Limousinen herumgefahren. CH Parlamentarier kriegen ein GA.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adi E. 19.07.2019 09:15
    Highlight Highlight Warum sollen Personen in der Schweiz abstimmen dürfen, obwohl sie keine Schweizer sind? Mein Menschenverstand sagt mir, dass da was nicht stimmen kann. Aber vielleicht liege ich ja falsch...
    • Chröömli 19.07.2019 09:50
      Highlight Highlight Weil diese Personen auch ein Teil unserer Gesellschaft sind.
    • DemonCore 19.07.2019 09:50
      Highlight Highlight Um die Teilhabe an der Gemeinschaft zu verbessern, um eine ausgeglichenere und besser abgestützte Politik zu erhalten.

      Was ist genau das Problem wenn auch in der Deutsschweiz niedergelassene Ausländer abstimmen dürfen?
    • Eight5 aka Zäme aka Erklärbart 19.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Warum nicht?
      Und warum sollen Personen die keinen roten Pass haben, Steuern und Abgaben bezahlen? Geht für mich auch nicht auf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BLW/553/c 19.07.2019 09:12
    Highlight Highlight Man sollte dort abstimmen und wählen können, wo man direkt von politischen Entscheiden betroffen ist. Das ist einer der einfachsten Grundsätze von Demokratie. Das heisst: kein Stimmrecht für Auslandschweizer*innen, dafür für Ausländer*innen, die in der Schweiz leben.
    • Tjuck 19.07.2019 11:17
      Highlight Highlight Auslandschweizer sind sehr wohl von politische Entscheiden betroffen. Auslandschweizer haben weiterhin Rechte in der Schweiz. Zum Beispiel das Recht, jederzeit zurückkehren zu dürfen.
  • Nick Name 19.07.2019 09:09
    Highlight Highlight Was spricht eigentlich wirklich gegen ein Ausländerstimmrecht (persönliche Emotionen mal ausgenommen)?
    • Tjuck 19.07.2019 09:21
      Highlight Highlight Die Blitze sprechen dagegen. Also Emotionen. Frage nicht verstanden.
    • Rumpelstilzchen 19.07.2019 09:27
      Highlight Highlight Auf Gemeindeebene nicht viel, da es meist darum geht, wofür die Steuergelder ausgegeben werden (Schulhaus, Badi etc), wobei die ausländischen Bürger mitzahlen und betroffen sind.
      Auf Bundesebene spricht alles dagegen
    • Markus97 19.07.2019 09:27
      Highlight Highlight Für mich persönlich ist es einfach nicht richtig, dass ein C-Ausländer die gleichen Rechte aber nicht die gleichen Pflichten wie ein Schweizer haben soll. Ich habe nichts gegen Ausländer aber ein Schweizer Pass sollte nunmal nicht nur negatives mit sich bringen. Was nützt mir mein Bürgerrecht, wenn es mir nichts als Militärdienst bringt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 19.07.2019 09:00
    Highlight Highlight Du kannst abstimmen, sobald du einen roten Pass hast. Punkt.
    • Albert Stpeck 19.07.2019 09:37
      Highlight Highlight @Chrigi-B:
      ...und damit seid ihr Bünzlis wahrlich grosszügig. Fragezeichen?
    • Beat_ 19.07.2019 09:38
      Highlight Highlight na ja, habe mal eine einfache Google-Suche gemacht. Ein roter Pass ist noch weit verbreitet in der grossen weiten Welt, insofern dürfen aus Deiner Sicht doch noch sehr viele Erdenbürger in der Schweiz mitbestimmen...
    • Balois 19.07.2019 10:08
      Highlight Highlight Punkt, Punkt und Punkt. Tolle Argumente.
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