Schweiz
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Personenwagen und Lastwagen stauen sich im Abendverkehr auf der Autobahn A1 auf der Nordumfahrung Zuerich vor dem Nordportal des Gubrist Tunnels, aufgenommen am Montag, 26. Juni 2017 in Zuerich. Die Nordumfahrung Zuerich gehoert zu den am staerksten befahrenen Strassenabschnitten der Schweiz: Mehr als 100 000 Fahrzeuge rollen taeglich ueber die Autobahnstrecke zwischen der Verzweigung Zuerich Nord und dem Limmattalerkreuz. Die Nordumfahrung ist chronisch ueberlastet und wird bis ins Jahr 2025 von vier auf sechs Spuren ausgebaut. (KEYSTONE/Michael Buholzer)

Man kennt es aus dem Radio: Stau vor dem Nordportal des Gubrist-Tunnels. Bild: KEYSTONE

Gubrist-Tunnel, Brüttiseller Kreuz & Co.: Gefährdet «No Billag» die Staumeldungen?

Meldungen über Staus und Gefahren auf der Strasse gehören zum Radioalltag. Ein Ja zur «No Billag»-Initiative würde diese gefährden.

tobias bär / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

«In der Region Zürich zwischen Wallisellen und dem Brüttiseller Kreuz Stau in beiden Richtungen» – Meldungen wie diese sind jedem Radiohörer bekannt. Der wichtigste Schweizer Anbieter solcher Meldungen ist der Verkehrsnachrichtendienst Viasuisse. Das Unternehmen mit Sitz in Biel und 26 Mitarbeitern wird von verschiedenen Quellen, unter anderem von der Verkehrsmanagementzentrale des Bundesamts für Strassen (Astra), mit Informationen über Staus und Unfälle gefüttert. Diese Infos bereitet Viasuisse dann für die Medien auf.

Die wichtigste Kundin ist die SRG, die zudem 36 Prozent der Viasuisse-Aktien hält. Geht man davon aus, dass die SRG bei einem Ja zur «No Billag»-Initiative liquidiert würde, dann würde auf einen Schlag ein wesentlicher Teil des Viasuisse-Umsatzes wegfallen. «Das würde uns wohl nicht gerade das Genick brechen», sagt Geschäftsführer Marc Brönnimann. «Wir könnten die Verkehrsmeldungen aber kaum mehr rund um die Uhr und in drei Landessprachen anbieten.»

Ungewiss wäre bei einem Ja am 4.März aber nicht nur die Zukunft von Viasuisse. Beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) heisst es auf Anfrage, es sei zudem unklar, wie die Verkehrsinformationen ausgestrahlt werden sollen, «wenn viele der heutigen terrestrischen Radiostationen nicht mehr senden werden». Bei einem Ja zu «No Billag» sei nämlich davon auszugehen, dass neben der SRG «auch Teile der heutigen konzessionierten Lokalradios liquidiert werden».

Helene erklärt dir die No-Billag-Debatte

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Video: Angelina Graf

Andreas Kleeb, Mitinitiant von «No Billag», kann diese Argumentation nicht nachvollziehen: «Erstens sind wir nach wie vor der Überzeugung, dass die SRG bei einem Ja nicht untergehen würde. Und zweitens gibt es inzwischen alternative Möglichkeiten, die Verkehrsteilnehmer zu erreichen.» Kleeb verweist auf die Angebote von Autoherstellern: Diese generierten mithilfe von Bewegungsprofilen aus dem Mobilfunknetz und aus GPS-Daten der Fahrzeuge Verkehrsinformationen, die dann ins Navigationssystem eingespeist würden. «Der technologische Fortschritt sorgt dafür, dass die Übermittlung via Radio an Bedeutung verliert.»

Kein Auftrag für Staumeldungen

Weder die SRG noch die Privatsender mit Konzession sind heute verpflichtet, die üblichen Verkehrs- und Staumeldungen zu verbreiten. Die konzessionierten Stationen müssen aber dringliche polizeiliche Bekanntmachungen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit oder für die Sicherheit von Personen unumgänglich sind, «unverzüglich ausstrahlen». So steht es im Bundesgesetz über Radio und Fernsehen. Gemäss Bakom fallen darunter etwa Hinweise auf Falschfahrer sowie Warnungen vor Lawinenniedergängen oder Glatteis.

Gemäss der «No Billag»-Initiative sollen die Konzessionen für Radio und Fernsehen in Zukunft versteigert werden. Ausserdem heisst es im Initiativtext, der Bund könne «Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen». Für Andreas Kleeb fallen Meldungen zu Falschfahrern und prekären Wettersituationen «auf jeden Fall» in diese Kategorie. Das Bakom weist darauf hin, dass der Verfassungsartikel noch in ein neues Gesetz gegossen werden müsste. Marc Brönnimann von Viasuisse sagt: «Wie die Gefahrenmeldungen unmittelbar nach einer Annahme von No Billag verbreitet werden könnten, ist fraglich.»

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walt 11.02.2018 11:51
    Highlight Highlight Diese Behauptung ist schlichtweg UNGEHEUERLICH!
    Bei Verkehrsmeldungen, Gefahren- und Katastrophen-
    Meldungen, Sirenenalarm, etc. handelt es sich um die LANDESVERSORGUNG zur "Unzeit" gemäss Bundesverfassung!
    Und Diese muss vom Bund organisiert und bezahlt werden.
    Die SRG hat offenbar diese Meldungen immer wacker, wohl dem "Mitrede-Anteil" von 36%, mitfinanziert. Dabei müsste DER BUND die Meldungen kostenlos weiter geben.
    Womit denn bezahlt? Natürlich mit den Billag- Zwangs-Gebühren!
  • swissmawi 11.02.2018 11:24
    Highlight Highlight Selten habt ihr grösseren Schwachsinn veröffentlich. Natürlich sind bei einem JA zu NoBillag Staumeldungen nach wie vor notwendig und möglich. Die Initiative hat REIN GAR NICHTS mit Staumeldungen zu tun. Ihr seid echt schwach die Leute so blank anzulügen!
  • andrew1 11.02.2018 11:18
    Highlight Highlight Staumeldungen stehen viel präziser im google mapsauf dem natel als im radio. Dort steht sogar exakt wie lange man hat. Meteo braucht im prinzip auch kein mensch mehr weil man die daten auf dem pc und handy jederzeit für eine bestimmte ortschaft abrufen kann. Alles ein alter hut.
  • Queen C 10.02.2018 19:44
    Highlight Highlight Ich fürchte langsam, dass sich die Erde aufhört zu drehen, falls die NO-Billag Initiative angenommen wird.
  • reich&schön 10.02.2018 18:09
    Highlight Highlight Die Angstpropaganda wird immer lächerlicher.
    Wenn die SRG wirklich liquidierte würde (was per se schon eine lächerliche Drohung ist), dann könnte problemlos der Bund bzw. das Astra die Lücke bei Viasuisse füllen.
    Genug Treibstoffsteuern zahlen wir Automobilisten ja.
    • Astrogator 11.02.2018 10:11
      Highlight Highlight Ach, und das Astra unterhält dann auch eigene Radiosender?
    • reich&schön 11.02.2018 12:04
      Highlight Highlight Ja, glaubst Du ernsthaft, ohne SRG und Zwangsgebühren gäbe es keine Radiosender mehr in der Schweiz?

      Das wird ja immer abstruser!

      😵😂🤦‍♂️
    • reich&schön 11.02.2018 14:01
      Highlight Highlight Astrogator, hier noch ein Beispiel dafür, wie sehr Dein Einwurf an den Haaren herbeigezogen ist:
      Wenn ich heutzutage von Sargans nach Zürich fahre, so kann ich die PRIVATEN Sender Radio 24 und Radio Zürisee unterbruchsfrei hören. Sämtliche Tunnels der A3 sind versorgt.
      SRF3? SRF2? Kannste vergessen!
      Von der SRG gibt es einzig SRF1 in den Tunnels. Sackschwach, überhaupt nicht kundenorientiert und ein schönes Beispiel dafür, dass die Versorgung auch ohne SRG gut oder sogar noch besser funktionieren kann.
  • glaj 10.02.2018 17:16
    Highlight Highlight Ja, #NoBillaggefärdet sehr vieles. Drum geht nur ein NEIN
  • Michael Heldner 10.02.2018 17:11
    Highlight Highlight Mmh scheint als wissen hier die wenigsten woher die genauesten Staudaten kommen. Jedes Android Nutzer sowie jeder der Google Maps auf seinem Handy hat gehört zeitgleich einem gigantischen Stau ermittlungsnetz an. Oder wie habt ihr das Gefühl ermittelt Google Maps die Verkehrsdichte? Wüsste nicht wann ich zuletzt ne Stau Meldung im Radio hatte. Da läuft Spotify und das Handy bzw Navi sagt mir wo Stau ist.
  • Eric Lang 10.02.2018 16:19
    Highlight Highlight Die Verkehrsmeldungen von SRF kann man in der Pfeiffe rauchen.
    Die sind ja mehrheitlich mindestens 30 Minuten zu spät mit den Meldungen!
    Da schaue ich dann lieber auf entsprechenden Apps, mit Echtzeit Informationen.
    Dazu sind die Meldungen auch oftmals falsch bezüglich Standort der Fahrzeuge, welche den Verkehr blockieren.
  • äti 10.02.2018 16:18
    Highlight Highlight "Erstens sind wir nach wie vor der Überzeugung, dass die SRG bei einem Ja nicht untergehen würde" - und warum zum Kuckuck hat man das nicht in der Initiative festgehalten? Damits auch allen und mir klar wäre? Und warum hat man in der Initiative nicht klar festgeschrieben, dass Regionen wie bislang bedient würden? Warum? Warum hat man kein Kostendach für uns TV/Radio-Benutzer definiert? Weils teurer kommt? Oder weil niemand nachher was auf die Beine bringt?
  • fw_80 10.02.2018 15:22
    Highlight Highlight Ist es nicht so, dass man meist bereits im Stau sitzt, wenn man über das Radio zum ersten Mal über den Stau informiert wird? Ich setzte auf Google und weiss so viel präziser, wann ich effektiv am Ziel ankomme.
  • Patrick59 10.02.2018 15:04
    Highlight Highlight ... ich bin noch nicht mal sicher WIE ich abstimmen werde, aber wenn ich mir gewisse Meldungen auf diversen Medien anschaue, muss ich befürchten dass ich mein Leben bei einer Annahme der Initiative kaum mehr schaffen werde. Dann würde man mir noch Staumeldungen wegnehmen, der absolute Horror. Die Panikmache nimmt langsam groteske Züge an. Und wenn wir ehrlich sind, ist es bei vielen Wählern nur " ich muss JA stimmen dass ich die Sch.. Billag Rechnungen nicht mehr erhalte und spare." Nix mit Schweizer Kultur, Tagesschau usw.. schauen wir mal..
  • paper 10.02.2018 14:53
    Highlight Highlight Sorry aber das ist wirklich einfach nur noch lächerlich. Mit einem Blick auf Google Maps sehe ich jederzeit genau, wie viele Minuten ich vor dem Gubrist verlieren werde.
    Und würden die Kantonspolizeien endlich anfangen, Google Maps mit aktuellen Strassensperrungen zu füttern, würden dies deutlich schneller mehr Autofahrer erreichen. Ausserdem wäre Google wohl absolut offen, zusammen eine Lösung für Falschfahrerwarnungen und ähnliches zu erarbeiten.
  • w'ever 10.02.2018 14:32
    Highlight Highlight liebes watson team.
    wir haben es verstanden, dass auch ihr mehrheitlich nein zu no-billag steht.
    fairerweise könntet ihr aber auch mal ein mögliches szenario aufzeigen, was positives passieren könnte wenn die initiative angenommen wird. fänd ich noch nett
    • reich&schön 10.02.2018 18:15
      Highlight Highlight w'ever, es gibt kein positives Szenario.

      Mit der SRG wird auch die Schweiz untergehen!!!

      The sky is falling....!!! 😱😱😱

      Seriously, ich habe im Vorfeld einer Abstimmung glaub' noch nie so viele abstruse Pseudo-Argumente gehört wie von den No-Billag-Gegner.

      Die beste Lachnummer ist immer noch die Behauptung ein Quasi-Monopol würde die die Medien- und MeinungsVIELFALT sicher. 😂
    • Fabio74 10.02.2018 18:35
      Highlight Highlight Weshalb wenn die Negative Seite überwiegt?
    • Astrogator 11.02.2018 10:15
      Highlight Highlight Was ist denn die positive Seite?
      Wir zahlen mehr als vorher, die Rätoromanen haben kein TV oder Radio mehr, die kleinen privaten Stationen schliessen weil die Billag-Gelder fehlen und die Antischweizer von der SVP machen den nächsten Schritt in Richtung Neoliberaler Staat mit allen Rechten für die Reichen?
      Positiv genug oder habe ich was vergessen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • pedrinho 10.02.2018 14:30
    Highlight Highlight Viasuisse ?

    noch nie gehoert. fuettern die auch unter anderen google map, waze und mein fest eingebautes navi ?

    von diesen hab ich in der regel alle verkehrs informationen fast in echtzeit und das nicht nur in
    der CH.

  • Beggride 10.02.2018 14:11
    Highlight Highlight Spätestens jetzt sollte JEDEM klar sein, dass es in der Abstimmung NICHT nur um die SRG geht! Bitte merkt es endlich!
    • IchSageNichts 10.02.2018 17:31
      Highlight Highlight Nein es geht auch noch um den Autofahrern die Staumeldungen zu zahlen.... 😒Bravo. Sorry ich versteh ja Spracheegionen Argument etc. Aber dass, ist wohl das blödste Argument das ich bis jetzt gehört habe. Wenns ein Bedürfnis der Autofahrer ist dann wird dass auch von privaten gedeckt (siehe Navimeldung etc)
    • Beggride 10.02.2018 17:56
      Highlight Highlight Ich meinte nicht nur das... Klar könnte dieser Dienst von Privaten übernommen werden. Es geht darum, dass so viele Bereiche des Zusammenlebens, was heute geregelt ist, verloren ginge, wie viele Grossveranstaltungen wie der Spengler Cup.
      Und das egoistische Denken, was Sie offensichtlich mit "den Autofahrern" an den Tag legen, geht gar nicht. Sollen wir auch den Finanzausgleich zwischen den Kantonen, den ÖV, die Strassen, die Krankenkassen und am besten auch das Bildungssystem privatisieren?? Denn man braucht es PERSÖNLICH MOMENTAN ja nicht...
    • jjjj 10.02.2018 18:17
      Highlight Highlight Der Spengler Cup...
      oh. Deswegen brauchen wir die Billag!
      #mademyday
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 10.02.2018 14:10
    Highlight Highlight Was da No Billag-Kleeb wieder daherschwafelt! Tatsache: Verkehrskanal: Abo! Wetterkanal: Abo. Börsenberichte: Abo! etc. etc. Da ist 1CHF pro Tag für das Gesamtpaket an Radio+TV+Online ein sensationelles Angebot! No Billag NO!
  • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 10.02.2018 14:09
    Highlight Highlight Sorry, aber einmal mehr einfach nur tendenziös. Die Initiative heisst „no Billag“ und nicht „no SRF“. Es geht um die Finanzierung und nicht um die Daseinsberechtigung von SRF. Item, mein Navi meldet mir neben Staus auch Gegenstände oder Personen auf der Fahrbahn und sogar Bereiche auf der mit starken Niederschlägen und das erst noch schneller. Radio wird für sowas so oder so bald mal überflüssig.
    • Fruchtzwerg 10.02.2018 14:33
      Highlight Highlight Das ist schön für dich! Was, wenn ich kein teures Auto mit Navi habe? Oder noch im Büro sitze?
      Und: lies und informier dich zuerst. Im Initiativtext steht dass die öffentliche Finanzierung der SRG gesetzlich verboten würde. Wenn das nicht die Daseinsberechtigung killt, weiss ich auch nicht mehr...
    • p4trick 10.02.2018 15:12
      Highlight Highlight Und von wo hat dein Navi die Staumeldungen? Und übrigens auch Google, Apple und Bing Maps? Du hast nicht ernsthaft das Gefühl die Staumeldungen die zum grosses Teil von Handy Daten berechnet werden können oder dürfen private aufbereiten??
      Wieder einer der nicht verstanden hat dass es nicht um das Medium geht sondern um die Daten Aufbereitung!!
    • pamayer 10.02.2018 15:30
      Highlight Highlight Initiativtext gelesen?
  • Rabbi Jussuf 10.02.2018 13:49
    Highlight Highlight Das ist jetzt echt dummes Zeugs.
    1. Die Staumeldungen übers Radio kommen eh immer zu spät und nützen darum einen alten Hut.
    2. Darum muss man bald sowieso auf andere Kanäle ausweichen. Ob mit oder ohne Billag.
  • flying kid 10.02.2018 13:46
    Highlight Highlight Nicht alles geht zu Grunde ohne Billag. Hört bitte auf alles damit zu verknüpfen. Langsam wirds echt absurd.

    Höre kein Radio, wenn aber mal, dann private. Und siehe da, die berichten immer über die Staus. Werden von ihren Höhrer und Höhrerinnen darüber informiert. Es geht somit irgendwie auch ohne subventionierte Unternehmen...
    • flv 10.02.2018 15:30
      Highlight Highlight Lies doch einfach den Artikel nochmal. Dann erfährst du auch, woher die privaten Radiostationen ihre Meldungen haben und wer das ganze hauptsächlich finanziert.
    • Astrogator 10.02.2018 16:44
      Highlight Highlight Die privaten Stationen werden ebenfalls mit Billag-Geldern subventioniert.
    • flying kid 10.02.2018 16:50
      Highlight Highlight Echt? Radio Energy und Radio 24 kriegen Billag-Gelder? Ist mir neu...
    Weitere Antworten anzeigen
  • JackMac 10.02.2018 13:42
    Highlight Highlight No zu No-Bilag! Trotzdem, wer brauch noch die dämlichen nicht mehr enden wollenden Staumeldungen?
    Sagt doch in einem Satz; Heute wieder die üblichen Staus.
    Genügt vollkommen. Ansonsten gibt es Navis mit aktuellen Staumeldungen.
    • |AG| 10.02.2018 14:41
      Highlight Highlight Es besitzen ja alle ein Navi gell..🙄
    • Marcellino Polentarutti 10.02.2018 14:47
      Highlight Highlight Wie denkst Du, kommen die Staumeldungen ins eingebaute Navi? Bei mir via DAB Dienst von Radio SRF inkl. Umfahrungstipp. Und das zeitnah. Also viel früher als das laufende Radioprogramm für eine akustische Meldung unterbrochen wird.
    • andrew1 11.02.2018 12:40
      Highlight Highlight Google maps sieht ja per gps genau welches auto auf welcher strasse wie schnell fährt und kann davon die genaue reisezeit und stau ermitteln .
  • Pasch 10.02.2018 13:38
    Highlight Highlight Quatsch
  • Ein Berner 10.02.2018 13:35
    Highlight Highlight Ach, der Kleeb... Immer diese alte Marktleier. Zum tausendsten Mal: Nein, die SRG existiert bei einem Ja nicht weiter. Und kein kommerzieller Anbieter wird ein Interesse haben, in hochstehende Information zu investieren. Wieso auch? Es geht ja dann nur noch un den Profit. Und ein Ja heisst auch: Weniger Schweiz. Stattdessen kommen - um es mit der SVP zu sagen - die “fremden Programmrichter“. Klar: Die SRG muss (und wird) sich reformieren. Dafür braucht es aber ein Nein. Ein Nein zur schädlichen Medienzerschlagungsinitiative!
  • Miicha 10.02.2018 13:30
    Highlight Highlight Wow... In dieser Abstimmung werden ja alle Register gezogen.
  • Bijouxly 10.02.2018 13:28
    Highlight Highlight Also langsam wird es echt lächerlich. Und wenn wir NoBillag annehmen können wir sicher auch keine Strassen und Schienen mehr finanzieren. Und der Flugverkehr - ui nei! Entspannt euch mal ein bisschen. Die Welt wird nicht untergehen. Oder behauptet jemand, dass, wenn Coop und Migros schliessen, wir alle verhungern werden? Nein.
    • Big ol'joe 10.02.2018 19:53
      Highlight Highlight Wenn es nach Libertärer Meinung geht wohl schon...
  • DäPublizischt 10.02.2018 13:27
    Highlight Highlight Ein Ja zu dieser Initiative hätte unglaublich viele indirekte Folgen, die den Stimmbürgern nicht wirklich bewusst sind. Es geht nicht darum, Geld zu sparen, da man ja eh kein SRF schaut. Es geht darum, dass gut aufbereitete Informationen verloren gehen - auch in Privatmedien! Es geht darum, dass reiche Leute oder organisationen gezielt falsche Informationen verbreiten können, ohne dass ein anderes Medium wirklich dagegenhalten kann.

    Diese Initiative ist brandgefährlich! Und die Initianten selbst sind entweder zu kurzsichtig, um das zu kapieren, oder es steckt eiskaltes Kalkül dahinter.
  • sintho 10.02.2018 13:22
    Highlight Highlight Echt jetzt?
  • Kong 10.02.2018 13:11
    Highlight Highlight Ich dachte das sei ein Standardtonband...
  • derEchteElch 10.02.2018 13:04
    Highlight Highlight Blablabla.. ich ksnns nicht mehr hören!
    • Fabio74 10.02.2018 18:38
      Highlight Highlight Dann hör was anderes.
  • Albi Gabriel 10.02.2018 12:58
    Highlight Highlight Jetzt wird es aber langsam lächerlich. Ich bin zwar auch gegen diese Initiative, aber diese an den Haaren herbeigezogen Argumente kann man wirklich nicht ernst nehmen.
  • sape 10.02.2018 12:58
    Highlight Highlight 😂 unglaublich; das ziel billigt die mittel, scheint mir die treffendere übrschrift!

Widerstand gegen Cannabis-Versuche im Nationalrat: Das musst du jetzt als Kiffer wissen

Der Nationalrat ist gegenüber Versuchen zur kontrollierten Abgabe von Cannabis grundsätzlich positiv eingestellt. Trotzdem gibt es noch Widerstand gegen den Experimentierartikel. Wann die ersten Versuche in Schweizer Städten starten und was du sonst noch dazu wissen solltest, liest du hier.

2018 gab der Ständerat grünes Licht für die Cannabis-Versuche und einen neuen Experimentierartikel. Der Ball lag damit beim Nationalrat. Hier hat sich nun Widerstand gegen die Vorlage formiert. Die Gesundheitskommission des Nationalrates hat auf Stichentscheid des Kommissionspräsidenten die Vorlage knapp abgelehnt.

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